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    AW: An die Gläubigen, egal welcher Religion

    Zitat Zitat von tessie_10
    Man sollte vor allem nicht vergessen, der Kult mit Tier- und Menschenopfern entstammt ursprünglich dem Heidentum mit seinen unzähligen Göttern, welche alle diese Opfer zu ihrer "Besänftigung" forderten. Es handelte sich um blutige okkulte Bräuche, welche sich hartnäckig gehalten haben und auf falschen Göttervorstellungen beruhten. Auch die Israeliten glaubten lange Zeit ihren Gott mit Opfergaben wohlwollend stimmen zu können. Wie aus Deinen Ausführungen sowie aus denen von Zisska im Nachbarstrang gerade hervorging, hatte dieser Gott jedoch nicht nur den Opferkult zugunsten der heidnischen Götter verabscheut, er verabscheute auch die an ihn selbst gerichteten Opfer der Israeliten. Es liegt damit der Schluß nahe, dass der Gott Israels auch keinen Gefallen hatte am Tod seines eigenen Sohnes. Wir werden das Geheimnis des Todes von Jesus am Kreuz nicht ganz erfassen können, fest steht aber: Er schaffte es irgendwie, den unsinnigen Opferkult zu beseitigen, wie auch immer.
    Erstaunlich, wie hier schon wieder Märchen nach eigenem Gutdünken kreiert werden.

    Da Du doch die Bibel für das inspirierte Wort Gottes hältst, dürft Dir ja auch Kain und Abel ein Begriff sein. Sie müssten ja nach Deiner Bibel zu den ersten Menschen gehört haben. Und diese ersten Menschen haben welchem Gott geopfert? Na?

    Richtig! Deinem.
    Jedenfalls, wenn man wie Du daran glaubt, dass in der Bibel etwas Wahres steht.

    Und auch Abel brachte von den Erstlingen seiner Herde und von ihrem Fett. Und der HERR sah gnädig an Abel und sein Opfer,
    Noah aber baute dem HERRN einen Altar und nahm von allem reinen Vieh und von allen reinen Vögeln und opferte Brandopfer auf dem Altar. Und der HERR roch den lieblichen Geruch und sprach in seinem Herzen: Ich will hinfort nicht mehr die Erde verfluchen um der Menschen willen
    Man merkt doch sofort, wie wenig Gott mit blutigem Opferkult zu tun haben wollte.
    Und er sprach zu mir: Du Menschenkind, so spricht Gott der HERR: Dies sollen die Ordnungen für den Altar sein an dem Tage, an dem er gebaut ist, um Brandopfer auf ihm zu opfern und Blut an ihn zu sprengen. Da sollst du den levitischen Priestern aus dem Geschlecht Zadoks, die vor mich treten, um mir zu dienen, spricht Gott der HERR, einen jungen Stier zum Sündopfer geben. Und von seinem Blut sollst du nehmen und damit die vier Hörner besprengen und die vier Ecken des Absatzes und die Leiste, die ringsherum geht; damit sollst du ihn entsündigen und Sühne für ihn schaffen. Und du sollst den Stier des Sündopfers nehmen und ihn verbrennen auf dem Platz am Tempel, wo man die Opfertiere mustert, außerhalb des Heiligtums. Aber am nächsten Tag sollst du einen Ziegenbock opfern, der ohne Fehler ist, als Sündopfer und den Altar damit entsündigen, wie er mit dem Stier entsündigt ist. Nachdem du den Altar entsündigt hast, sollst du einen jungen Stier opfern, der ohne Fehler ist, und einen Widder von der Herde ohne Fehler und sollst sie beide vor dem HERRN opfern, und die Priester sollen Salz auf sie streuen und sollen sie so dem HERRN opfern als Brandopfer. So sollst du sieben Tage lang täglich einen Bock als Sündopfer opfern, und sie sollen einen jungen Stier und einen Widder von der Herde, die beide ohne Fehler sind, opfern. So sollen sie sieben Tage lang für den Altar Sühne schaffen und ihn reinigen und ihre Hände füllen. Und nach diesen Tagen sollen die Priester am achten Tag und danach immer wieder auf dem Altar opfern eure Brandopfer und eure Dankopfer, so will ich euch gnädig sein, spricht Gott der HERR.
    Es kam nun der Tag der Ungesäuerten Brote, an dem man das Passalamm opfern mußte. Und er sandte Petrus und Johannes und sprach: Geht hin und bereitet uns das Passalamm, damit wir's essen
    Darum: wenn du deine Gabe auf dem Altar opferst und dort kommt dir in den Sinn, daß dein Bruder etwas gegen dich hat, so laß dort vor dem Altar deine Gabe und geh zuerst hin und versöhne dich mit deinem Bruder und dann komm und opfere deine Gabe.
    Jetzt sind es wieder die bösen Heiden, von denen der Opferkult stammt und Gott wurde mehr oder weniger in der Folge dazu gezwungen, diese Opfer anzunehmen. Wie putzig. Und dann war es ihm auch noch ganz unangenehm, dass sein Sohn gekreuzigt wurde, wo er ihn doch extra runter geschickt hat, damit er umgebracht wird.
    Geändert von maxima8 (20.12.2007 um 03:05 Uhr)

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    AW: An die Gläubigen, egal welcher Religion

    Zitat Zitat von maxima8
    Jetzt sind es wieder die bösen Heiden, von denen der Opferkult stammt und Gott wurde mehr oder weniger in der Folge dazu gezwungen, diese Opfer anzunehmen. Wie putzig.
    Wenn Du alles so genau weißt, wie es damals war, dürfte Dir ja z.B. auch nicht unbekannt sein, dass bei den Heidnischen Göttern sogar Menschenopfer üblich waren.
    Wenn man etwas beurteilt, sollte man das immer im Kontext des jeweiligen geschichtlichen Umfeldes tun. Aber Du kennst Dich da ja offenbar ganz genau aus. Ich bin sicher, Du warst damals dabei.

    Zitat Zitat von maxima8
    Und dann war es ihm auch noch ganz unangenehm, dass sein Sohn gekreuzigt wurde, wo er ihn doch extra runter geschickt hat, damit er umgebracht wird.
    Wenn Du so einen Mist glaubst wie, Gott hätte Freude an der Kreuzigung seines Sohnes, tust Du mir leid. Wie man sich ein dermaßen verschrobenes Gottesbild zu eigen machen kann, ist mir ein Rätsel, das gilt übrigens für Christen genauso wie für Nichtchristen.

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    AW: An die Gläubigen, egal welcher Religion

    dass bei den Heidnischen Göttern sogar Menschenopfer üblich waren.
    Auch Jahwe wurden Menschen geopfert.

    Nicht nur sein eigener Sohn.

    Wenn Du so einen Mist glaubst wie, Gott hätte Freude an der Kreuzigung seines Sohnes, tust Du mir leid.
    Wenn er es nicht wirklich gerne wollte, warum hat er es dann getan??
    Wenn er so allmächtig und allgütig ist, hätte er ja den Menschen einfach vergeben können, anstatt seinen Sohn umbringen zu lassen.
    Geändert von 3146 (20.12.2007 um 10:48 Uhr)

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    AW: An die Gläubigen, egal welcher Religion

    Eigentlich hat keiner von euch eine Beziehung zu Gott, die kann man auch ohne Kirche haben.
    Spirituell seit ihr wohl auch nicht, denn die glauben an eine geistige Welt. Und das predigt auch die Kirche. Es gibt sie!
    Bin wohl falsch in der Bri-Com.

    Grüße Flower111

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    AW: An die Gläubigen, egal welcher Religion

    Zitat Zitat von 3146
    Auch Jahwe wurden Menschen geopfert.

    .
    Eben nicht! Es gibt im jüdischen Glauben keine Menschenopfer! Das war der große Unterschied zu den umliegenden Religionen zu Zeiten des Alten Testamentes.
    Es gab nur Tieropfer im tempel.
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

  6. Inaktiver User

    AW: An die Gläubigen, egal welcher Religion

    Zitat Zitat von Opelius
    Eben nicht! Es gibt im jüdischen Glauben keine Menschenopfer! Das war der große Unterschied zu den umliegenden Religionen zu Zeiten des Alten Testamentes.
    Es gab nur Tieropfer im tempel.

    Hallo!

    Das stimmt. Im Gesetz stand nichts von Menschenopfern, es war sogar verboten!
    Doch das Volk Gottes, die Juden übertraten dieses Gesetz und brachten Menschenopfer dar, weil sie die Nachbarnationen nachahmten.

    (3. Mose 20:2) „Du sollst zu den Söhnen Israels sagen: ‚Jedermann von den Söhnen Israels und irgendein ansässiger Fremdling, der als Fremdling in Israel weilt, der einen seiner Nachkommen dem Mọlech gibt, sollte unweigerlich zu Tode gebracht werden. Das Volk des Landes sollte ihn mit Steinen bewerfen [, so daß er stirbt].

    (5. Mose 18:10) Es sollte sich in dir nicht jemand finden, der seinen Sohn oder seine Tochter durchs Feuer gehen läßt, jemand, der sich mit Wahrsagerei beschäftigt, der Magie treibt, oder jemand, der nach Omen ausschaut, oder ein Zauberer

    (2. Könige 23:10) Und er machte das im Tal der Söhne Hịnnoms [gelegene] Tọphet zur Anbetung untauglich, damit niemand seinen Sohn oder seine Tochter dem Mọlech durchs Feuer gehen lasse.

    (2. Chronika 28:3) Und er selbst räucherte im Tal des Sohnes Hịnnoms und ging daran, seine Söhne im Feuer zu verbrennen, gemäß den Abscheulichkeiten der Nationen, die Jehova vor den Söhnen Israels her ausgetrieben hatte.

    (2. Chronika 33:6) Und er selbst ließ seine eigenen Söhne im Tal des Sohnes Hịnnoms durch das Feuer gehen und trieb Magie und benutzte Wahrsagerei und trieb Zauberei und machte [Leute zu] spiritistischen Mẹdien und berufsmäßigen Vorhersagern von Ereignissen. Er tat in großem Ausmaß, was böse war in den Augen Jehovas, um ihn zu kränken.

    (Psalm 106:37) Und sie pflegten ihre Söhne Und ihre Töchter Dämọnen zu opfern.

    (Jesaja 57:5) solche, die die Leidenschaft aufpeitschen unter großen Bäumen, unter jedem üppigen Baum, [die] in den Wildbachtälern unter den Felsenklüften die Kinder schlachten?

    (Jeremia 7:31) Und sie haben die Höhen des Tọphet gebaut, das im Tal des Sohnes Hịnnoms ist, um ihre Söhne und ihre Töchter im Feuer zu verbrennen, etwas, was ich nicht geboten hatte und was in meinem Herzen nicht aufgekommen war.‘

    (Hesekiel 16:20) „*,Und du nahmst jeweils deine Söhne und deine Töchter, die du mir geboren hattest, und du opfertest ihnen diese dann, damit sie verzehrt würden — ist das nicht genug deiner Taten der*Prostitution?

    (Hesekiel 23:37) Denn sie haben Ehebruch begangen, und es ist Blut an ihren Händen, und mit ihren mistigen Götzen haben sie Ehebruch begangen. Und außerdem ließen sie ihre Söhne, die sie mir geboren hatten, ihnen zum Fraß durch [das Feuer] gehen.


    Gruß Zisska

  7. Inaktiver User

    AW: An die Gläubigen, egal welcher Religion

    Kinderopfer — etwas, was Gott niemals geboten hat

    Außerhalb der Mauern Jerusalems gab es in alter Zeit einen Ort, der Tophet genannt wurde. Dort praktizierten abtrünnige Israeliten, zu denen auch die Könige Ahas und Manasse gehörten, den abscheulichen Brauch, Kinder zu opfern. Der treue König Josia setzte dem Vorgehen schließlich ein Ende, indem er das Tophet für religiöse Zeremonien ungeeignet machte (2.Könige 23:10; 2.Chronika 28:1-4; 33:1,6).

    Warum wurde der Ort Tophet genannt? Der Ursprung des Wortes ist umstritten, aber es ist interessant, was der jüdische Gelehrte David Kimhi (ca.1160—1235) darüber sagte.

    In seiner Erörterung von 2.Könige 23:10, wo das Tophet erwähnt wird, schrieb er: „Der Name der Stätte, wo sie ihre Söhne für Molech durch [das Feuer] gehen ließen. Es heißt, daß sie Tophet genannt wurde, weil während der Zeremonien zu Tamburinen [hebräisch tuppím] getanzt wurde, damit der Vater die Schreie seines Sohnes, den er durch das Feuer gehen ließ, nicht hören konnte und sein Herz nicht erregt würde, so daß er ihn zurückgefordert hätte.

    Die Stätte lag außerdem in einem Tal, das einem Mann namens Hinnom gehörte, und wurde daher ‚Tal Hinnom‘ oder ‚Tal des Sohnes Hinnoms‘ genannt ... Josia entweihte diesen Ort, indem er ihn zu etwas Unreinem machte, wohin man Kadaver und alle Arten von Abfällen warf, damit es nie wieder im Herzen eines Mannes aufkommen würde, seinen Sohn oder seine Tochter für Molech durch das Feuer gehen zu lassen.“

    Heutzutage ist der Gott Molech nur noch ein historisches Kuriosum, und den meisten Menschen ist es zweifellos völlig unverständlich, daß jemand ihm seine Kinder opferte.

    Doch auch heute noch beanspruchen Erwachsene das Recht, über Leben oder Tod ihrer Nachkommen zu verfügen.

    In unserem Jahrhundert wurden Millionen von jungen Leuten auf dem Altar des Krieges geopfert. Jedes Jahr werden unzählige Millionen ungeborene Kinder vorsätzlich durch eine Abtreibung getötet, oft weil die Schwangerschaft das Ergebnis wahllosen Geschlechtsverkehrs ist oder weil sich die Geburt eines Kindes nachteilig auf den Lebensstil der Eltern auswirken würde.

    Somit werden diese Kinder gewissermaßen Göttern geopfert — der sexuellen Freiheit und dem Materialismus.

    Jehova sagte, daß das Verbrennen von Kindern für Molech ein Greuel sei (Jeremia 7:31). Sollte er etwa das unbarmherzige Töten von Kindern in der Gegenwart anders betrachten?


    Gruß Zisska

  8. User Info Menu

    AW: An die Gläubigen, egal welcher Religion

    Zitat Zitat von tessie_10
    Es handelte sich um blutige okkulte Bräuche, welche sich hartnäckig gehalten haben und auf falschen Göttervorstellungen beruhten.
    Beim Abendmahl ißt man nach christlicher Vorstellung Jesu Fleisch und trinkt sein Blut, das nach Hebräer 9 vergossen wurde, um das Gewissen zu reinigen. Daß Gott mal Opfer befiehlt, mal selbsterlassene Gebote kritisiert (Hes 20,25) und mal das Opfer ganz ablehnt, läßt sich natürlich zwanglos auf Änderungen der menschlichen Gottesbilder zurückführen. Warum sollte gerade das Gottesbild des Paulus das letzte Wort sein?

  9. User Info Menu

    AW: An die Gläubigen, egal welcher Religion

    Zitat Zitat von Flower111
    Eigentlich hat keiner von euch eine Beziehung zu Gott, die kann man auch ohne Kirche haben.
    Spirituell seit ihr wohl auch nicht, denn die glauben an eine geistige Welt. Und das predigt auch die Kirche. Es gibt sie!
    Bin wohl falsch in der Bri-Com.

    Grüße Flower111
    ???

    jetzt sprichst du in rätseln.


  10. Inaktiver User

    AW: An die Gläubigen, egal welcher Religion

    Zitat Zitat von Inaktiver User

    In seiner Erörterung von 2.Könige 23:10, wo das Tophet erwähnt wird, schrieb er: „Der Name der Stätte, wo sie ihre Söhne für Molech durch [das Feuer] gehen ließen. Es heißt, daß sie Tophet genannt wurde, weil während der Zeremonien zu Tamburinen [hebräisch tuppím] getanzt wurde, damit der Vater die Schreie seines Sohnes, den er durch das Feuer gehen ließ, nicht hören konnte und sein Herz nicht erregt würde, so daß er ihn zurückgefordert hätte.
    Erinnert mich an "über glühende Kohlen gehen", tut nicht weh.

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    und Wikki noch

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    Ich schätze es war ein Aufnahmeritual, natürlich für die Gemeinschaft eines anderen Gottes, deshalb....

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