Gans mit Rotkraut ist auch nicht zu verachten ;-).nur wenn er an Land geht, ähnelt er stark einem anderen, großen weißen Vogel.
Das ist dann der Gruss des Frankengens.....
(Meine afrikanische Adoptivtochter sieht im bayrischen Dirndl übrigens zum Anbeissen aus, aber "an Land", im Wasser ist das eher ungünstig...und sie spricht herrlich fränkisch - wenn sie will....)
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02.01.2008, 13:54Inaktiver User
AW: An die Gläubigen, egal welcher Religion
Geändert von Inaktiver User (02.01.2008 um 14:00 Uhr)
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02.01.2008, 14:41
AW: An die Gläubigen, egal welcher Religion
Danke auch, das freut mich wirklich.
Zitat von Inaktiver User
Und das schockt mich.
Zitat von Nolita
Ich habe keinen Hass auf Religionen. Wenn du mich kennen würdest, wüsstest du es.
Ich bin aufgewachsen in einem bigott-katholischem Umfeld. War als Kind Messdiener.
Etwa mit 28-29 auss der Kirche ausgetreten. Nicht wegen der Steuerersparnis, sondern, weil dieser Verein "Kirche" für mich nichts mehr bedeutete.
Ich könnte stundenlang mit den christlichen Hardlinern wie Zisska (hoffentlich stimmt die Schreibweise, wenn nicht, bitte ich um Entschuldigung) diskutieren. Hardliner ist nicht böse gemeint, Zisska. Es würde nur zu keinem Ergebnis kommen, ihr blebt bei eurer Meinung, ich bei meiner.
Man kann mich auch mit Zitaten aus Religionstexten (Bibel, Tora, Koran) zuschütten, ich kann nicht mit Zitaten aus diesen Werken antworten, nur mit meinem (so hoffe ich) gesunden Menschenverstand.
Und ich hatte das auch in dem Text getan, in dem du (Nolita) meine negative Energien gespürt hast.
Nolita, das sind keine negativen Energien. Das ist nur jemand, der eine gänzlich andere Meinung zu Religionen hat.
Nebenbei: Ich habe sehr gute Freunde, sie haben sehr unterschiedliche Religionszugehörigkeiten, und das finde ich toll. Ich hätte keine Lust, nur mit Atheisten zusammen zu leben.
WolfgangIch bin, also denke ich
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02.01.2008, 17:06
AW: An die Gläubigen, egal welcher Religion
Das zeigt nur, daß diese Christen und Moslems verdrängt haben, wer die Basis ihres Monotheismus geschaffen hat.
Zitat von Inaktiver User
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02.01.2008, 17:37
AW: An die Gläubigen, egal welcher Religion
Wie kommst Du denn darauf?
Zitat von glaux
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02.01.2008, 18:56
AW: An die Gläubigen, egal welcher Religion
Mit Verlaub, aber das ist zu einfach gestrickt. Menschen haben alle mehrere Facetten- ein Christ kann auch ehrlich und fröhlich sein und ein Heide missmutig.
Zitat von Inaktiver User
Jeder Mensch hat doch mehrere Facetten. Es gibt Christen, die sich auch für Esoterik interessieren und es gibt Esoteriker, die auch Christen sind (als Beispiel). Es gibt nicht nur schwarz und weiss-es gibt viele Grautöne.Auch mächtige Wasser können die Liebe nicht löschen;
auch Ströme schwemmen sie nicht weg.
Böte einer für die Liebe allen Reichtum seines Hauses,
nur verachten würde man ihn.
Das Hohelied
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02.01.2008, 19:05Inaktiver User
AW: An die Gläubigen, egal welcher Religion
Ach Gottchen, Leonie
Zitat von Leonie

Das war doch ein Spaß
Und vor allem keine allgemeingültige Aussage!
Ich sage damit nur, dass mir ein fröhlicher Heide als Gesellschaft lieber ist als ein mißmutiger Gläubiger
(übrigens schrieb ich extra nicht "Christ" sondern gläubiger (Mensch))
Was du nicht sagstEs gibt nicht nur schwarz und weiss-es gibt viele Grautöne.
Es gibt nicht nur schwarz-weiß-Grautöne, es gibt auch FARBEN
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02.01.2008, 19:44
AW: An die Gläubigen, egal welcher Religion
na ist doch wahr...so wie hier oft diskutiert wird- als ob ein Gläubiger nicht auch mal zweifeln würde, oder ein Atheist sich nicht auch mal mit Glauben befasst...
Auch mächtige Wasser können die Liebe nicht löschen;
auch Ströme schwemmen sie nicht weg.
Böte einer für die Liebe allen Reichtum seines Hauses,
nur verachten würde man ihn.
Das Hohelied
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02.01.2008, 20:35
AW: An die Gläubigen, egal welcher Religion
@tessie_10: Ganz einfach: praktisch alle heutigen Christen sind Heidenchristen, deren Heilserwartung laut NT (Röm 11) ohne die jüdischen Wurzeln nicht funktionieren würde. Die Unterscheidung wir-die ist schon im ursprünglichen Jahwe-Monotheismus problematisch, weil wie bei allen solchen Religionen die Gefahr besteht, daß sich die Gläubigen für die besseren Menschen halten. Wenn Christen allerdings generell Nichtchristen (also auch Juden) als Heiden bezeichnen, dann ist das nur noch peinlich.
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02.01.2008, 20:58
AW: An die Gläubigen, egal welcher Religion
Was in aller Welt soll denn daran peinlich sein, wenn Christen alle Nichtchristen als Heiden bezeichnen??? Das ist nichts weiter wie eine Bezeichnung für eine Gruppe von Menschen, mehr nicht.
Zitat von glaux
Peinlich und dumm ist es nur, wenn da jemand solche Dinge hineininterpretiert, wie - alle Gläubigen (Christen) würden sich automatisch für die besseren Menschen halten. Klar gibt es solche Auffassungen, aber diese Pauschalisierungen sind wirklich peinlich. Ehrlich.
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03.01.2008, 12:32
AW: An die Gläubigen, egal welcher Religion
Ich habe auch nicht behauptet, daß alle Christen so denken, ich habe nur geschrieben, daß bei Religionen mit Ausschließlichkeitspostulat ein entsprechendes Risiko besteht, und das ist historisch bestens belegt, in vielen religiös geprägten Staaten hat das auch heute noch sehr konkrete Auswirkungen. Ist ja schön, wenn du mit "Heide" nur meinst, daß derjenige nicht schlechtere, sondern einfach nur andere Vorstellungen von Gott oder dem Sinn seines Daseins hat. Viele Christen, darunter Bischöfe, (und Moslems) argumentieren aber so, als hätten sie das Monopol für "richtige" Ethik, Liebe, Lebenssinn oder Religiosität, und das sind keine Einzelfälle, sondern es hat etwas mit dem Charakter dieser Religionen zu tun.
Die heidnischen Christen sind nach Paulus nur Pfropfreiser am jüdischen Ölbaum, (Jesus selbst vergleicht Nichtjuden sogar mit Hunden), Miterben nicht Alleinerben der Verheißung, "Heiden" steht für Nichtjuden:
"Den Menschen früherer Generationen war es nicht bekannt; jetzt aber ist es seinen heiligen Aposteln und Propheten durch den Geist offenbart worden: dass nämlich die Heiden Miterben sind, zu demselben Leib gehören und an derselben Verheißung in Christus Jesus teilhaben durch das Evangelium."
Ein Christ, der Juden pauschal zu den Heiden rechnet, stellt die Ausführungen des Paulus auf den Kopf, und ohne Paulus brechen zentrale Teile der christlichen Theologie in sich zusammen.


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