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  1. Inaktiver User

    AW: Christen im dritten Reich

    Und außerdem sind die Belege zur Versammlung der ZJ 1933 in Berlin auch ganz hilfreich, was die Korrektur, der von den ZJ verbreiteten Märchen anbelangt.

    Zu dieser denkwürdigen Versammlung im Jahre 1933 habe ich folgenden Artikel gefunden:

    Die Geschichte weiß nur von einigen wenigen Gruppen zu berichten, die sich mutig dem NS-Terror entgegenstellten und ihre Stimme erhoben. Dazu gehören Jehovas Zeugen, die einmal als „winzige Insel unbeugsamen Widerstandes inmitten einer terrorisierten Nation“ beschrieben wurden. Ihre mutige Haltung ist von geachteten Historikern hinreichend dokumentiert worden.

    Einige kritische Stimmen, die zum Teil von ehemaligen Mitgläubigen kommen, bezichtigen Jehovas Zeugen indessen der Kompromißbereitschaft gegenüber dem Hitlerregime in seinen Anfängen.
    Vertreter der Wachtturm-Gesellschaft sollen vergebens versucht haben, sich bei der neuen Regierung anzubiedern, und zumindest eine Zeitlang die rassistische Ideologie der Nationalsozialisten, die zur Ermordung von sechs Millionen Juden führte, gebilligt haben.

    Diese schwerwiegenden Vorwürfe sind absolut falsch.
    Die fraglichen Ereignisse sollen hier in ihrem historischen Zusammenhang und gestützt auf vorhandene Dokumente ehrlich untersucht werden.


    Heute wird behauptet, mit dem Berliner Kongreß 1933 und der „Erklärung“ hätten leitende Zeugen Jehovas die NS-Regierung und ihren Judenhaß unterstützt. Diese Behauptungen sind nicht wahr. Sie basieren auf falschen Informationen und einer falschen Auslegung der Tatsachen.


    Alles weitere in dem Artikel unter dem Unterthema: Eine Absichtserklärung

    Gruß Zisska

  2. gesperrt

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    AW: Christen im dritten Reich

    Zitat Zitat von maxima8
    Deine Bildungslücken solltest Du selbst füllen bevor Du Dich immer wieder aufplusterst.
    Bereits 1933 hatten die Verfolgung begonnen und die Kirchen haben sich nicht geregt.
    ...
    Und versuch jetzt bloß nicht abzulenken. Es ging eindeutig nicht nur um den Widerstand der Kirchen gegen die Nazis, sondern um jeglichen Widerstand.
    Oder willst Du jetzt etwa behaupten, Widerstand gegen das NS-Regime wäre ausschließlich von den Kirchen ausgegangen?

  3. gesperrt

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    AW: Christen im dritten Reich

    Zitat Zitat von tessie_10
    Wer empört sich denn hier? Ich stelle nur fest. Wenn Du zuerst von angeblicher Bewunderung jeglichen Widerstandes gegen das NS-Regime sprichst und im nächsten Moment festhältst, die meisten der Leute, die diesen Widerstand geleistet haben, hätten das nur aus egoistischen Gründen getan, dann ist das nicht nur eine nachträgliche Verhöhnung dieser Leute sondersgleichen, dann ist Deine angebliche Bewunderung auch nicht mehr wirklich glaubhaft, sondern eben scheinheilig.
    Auf Beweise für Deine Unterstellungen warte ich übrigens immer noch!
    Dein beliebtes Vorgehen – Texte verfälschen, um sich dann über die angeblichen Aussagen anderer aufzuregen. Selbst so gut wie nie irgend einen Nachweis zu liefern, aber immer auf einen bestehen, selbst bei Informationen, die selbst der Dackel von unserem Nachbarn wahrscheinlich kennt – ist immer wieder ermüdend.
    Du machst aus vielen "ALLE"
    Du machst aus vielen "die meisten."

    Wie wäre es, wenn Du einmal versuchen würdest bei der Wahrheit zu bleiben und Zitate nicht zu verfälschen.
    Dazu ist es absolut Unsinnig die Achtung vor den Widerstandskämpfern abzusprechen, nur weil man konstatiert, dass der Widerstand an vielen Ecken erst dort eingesetzt hat, wo es ans eigene Eingemachte oder um reine Machtspielchen ging. Dann kann man jedem seriösen Historiker Missachtung des Widerstands vorwerfen. Nur weil Du keine wirklichen Kenntnisse zum Dritten Reich besitzt, solltest Du nicht erwarten, dass alle mit Dir zusammen in ein kritikloses Eiapopeia einstimmen.

    Lies einfach mal ein paar Bücher zum Dritten Reich statt der Fünfzeiler aus dem Internet. Dann wüsstest Du auch, solche Dinge wie über die Ablehnung Meisers die Judenfrage auf die Tagesordnung der Bekenntnissynode von 1935 zu bringen.
    "Ich möchte meine Stimme erheben gegen ein selbstverschuldetes Martyrium. Ich sehe mit einiger Sorge auf die kommende preußische Synode, wenn sie solche Dinge anschneiden will wie z.B. die Judenfrage."

    Zitat Zitat von tessie_10
    Und versuch jetzt bloß nicht abzulenken. Es ging eindeutig nicht nur um den Widerstand der Kirchen gegen die Nazis, sondern um jeglichen Widerstand.
    Ablenken ist doch ebenfalls eine Deiner ganz persönlichen Eigenschaften.
    Wer hat deklariert um welchen Widerstand es ging? Wir haben wir den Strang "Christen im dritten Reich". Aber selbst wenn nicht, muss ich nicht Deine unsäglichen Bildungslücken auffüllen.

    Zitat Zitat von tessie_10
    Oder willst Du jetzt etwa behaupten, Widerstand gegen das NS-Regime wäre ausschließlich von den Kirchen ausgegangen?
    Warum sollte ich das behaupten?

    Es ist mir - gelinde gesagt - zu langweilig, mit jemand zu diskutieren, der seine eklatanten Wissenslücken durch moralisches Aufplustern ausfüllt. Pluster alleine weiter.

  4. Inaktiver User

    AW: Christen im dritten Reich

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Zu dieser denkwürdigen Versammlung im Jahre 1933 habe ich folgenden Artikel gefunden:
    Ich habe den Text vom Link gelesen, schlauer bin ich nicht geworden. Was mich stört ist das es von den ZJ selbst ist, gut muß auch nicht unbedingt etwas heißen, aber es gibt Quellenangaben erst nach "Aufforderung".

    Was ich aber gefunden habe ist:

    http://www.manfred-gebhard.de/Anbiederung.htm

    Da gibt es wenigstens Quellangaben und auch Dokumente.

  5. gesperrt

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    AW: Christen im dritten Reich

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Zu dieser denkwürdigen Versammlung im Jahre 1933 habe ich folgenden Artikel gefunden:

    Die Geschichte weiß nur von einigen wenigen Gruppen zu berichten, die sich mutig dem NS-Terror entgegenstellten und ihre Stimme erhoben. Dazu gehören Jehovas Zeugen, die einmal als „winzige Insel unbeugsamen Widerstandes inmitten einer terrorisierten Nation“ beschrieben wurden. Ihre mutige Haltung ist von geachteten Historikern hinreichend dokumentiert worden.

    Einige kritische Stimmen, die zum Teil von ehemaligen Mitgläubigen kommen, bezichtigen Jehovas Zeugen indessen der Kompromißbereitschaft gegenüber dem Hitlerregime in seinen Anfängen.
    Vertreter der Wachtturm-Gesellschaft sollen vergebens versucht haben, sich bei der neuen Regierung anzubiedern, und zumindest eine Zeitlang die rassistische Ideologie der Nationalsozialisten, die zur Ermordung von sechs Millionen Juden führte, gebilligt haben.

    Diese schwerwiegenden Vorwürfe sind absolut falsch.
    Die fraglichen Ereignisse sollen hier in ihrem historischen Zusammenhang und gestützt auf vorhandene Dokumente ehrlich untersucht werden.


    Heute wird behauptet, mit dem Berliner Kongreß 1933 und der „Erklärung“ hätten leitende Zeugen Jehovas die NS-Regierung und ihren Judenhaß unterstützt. Diese Behauptungen sind nicht wahr. Sie basieren auf falschen Informationen und einer falschen Auslegung der Tatsachen.


    Alles weitere in dem Artikel unter dem Unterthema: Eine Absichtserklärung

    Gruß Zisska
    Die typische Form der "korrekten" Auslegung durch die Zeugen Jehovas ist hinlänglich bekannt. Verdrehen und Verfälschen.

    Was nicht passt ist falsch ausgelegt. Das ist ja nun wirklich nichts neues.

    Die Texte sprechen für sich.

  6. gesperrt

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    AW: Christen im dritten Reich

    Zitat Zitat von maxima8
    Dein beliebtes Vorgehen – Texte verfälschen, um sich dann über die angeblichen Aussagen anderer aufzuregen. Selbst so gut wie nie irgend einen Nachweis zu liefern, aber immer auf einen bestehen, selbst bei Informationen, die selbst der Dackel von unserem Nachbarn wahrscheinlich kennt – ist immer wieder ermüdend.
    Du machst aus vielen "ALLE"
    Du machst aus vielen "die meisten."
    Der Text von Dir war klar und ich habe nichts verfälscht. Du sagtest, falls Hitler nur die Juden umgebracht hätte, hätte die Naziverbrechen nur die Wenigsten der Widerstandskämpfer wirklich interessiert. Wenn es nur die WENIGSTEN der Widerstandskämpfer interessiert hat, kann es also logischerweise die MEISTEN der Widerstandskämpfer nicht interessiert haben. Ist doch einleuchtend, oder?
    Zitat Zitat von maxima8
    Ablenken ist doch ebenfalls eine Deiner ganz persönlichen Eigenschaften.
    Wer hat deklariert um welchen Widerstand es ging? Wir haben wir den Strang "Christen im dritten Reich". Aber selbst wenn nicht, muss ich nicht Deine unsäglichen Bildungslücken auffüllen.
    Nur weil der Strang "Christen im dritten Reich" heißt, bedeutet das noch lange nicht, dass hier nur über Christen oder über die Kirche im dritten Reich diskutiert wird.
    Aber selbst wenn sich Deine Aussage nur auf Christen bezogen hätte, wäre es genauso eine Verhöhnung derjenigen Christen, welche Widerstand gegen das NS-Regime geleistet haben, indem Du ihnen unterstellst, die meisten von ihnen hätten das angeblich nur aus egoistischen Beweggründen getan.

  7. Inaktiver User

    AW: Christen im dritten Reich

    Zitat Zitat von maxima8
    Dazu ist es absolut Unsinnig die Achtung vor den Widerstandskämpfern abzusprechen, nur weil man konstatiert, dass der Widerstand an vielen Ecken erst dort eingesetzt hat, wo es ans eigene Eingemachte oder um reine Machtspielchen ging.
    Ist das nicht ganz normal und menschlich?

    Die Zeugen Jehovas können meiner Meinung nach nicht auf die Fahnen schreiben, sich gegen die Machtergreifung der Nazis engagiert zu haben.
    Doch hatten sie eine konsequente ablehnende pazifistische Einstellung gegen den Krieg und das hat sie letztendlich ins KZ gebracht. Für mich ist das durchaus Widerstand!

  8. Inaktiver User

    AW: Christen im dritten Reich

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Ist das nicht ganz normal und menschlich?

    Die Zeugen Jehovas können meiner Meinung nach nicht auf die Fahnen schreiben, sich gegen die Machtergreifung der Nazis engagiert zu haben.
    Doch hatten sie eine konsequente ablehnende pazifistische Einstellung gegen den Krieg und das hat sie letztendlich ins KZ gebracht. Für mich ist das durchaus Widerstand!
    Die "oben" haben sich darum bemüht ihr "Wertsachen" wieder zu bekommen.

    Nachweis, Verlinkung von mir.

  9. gesperrt

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    AW: Christen im dritten Reich

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Ist das nicht ganz normal und menschlich?

    Die Zeugen Jehovas können meiner Meinung nach nicht auf die Fahnen schreiben, sich gegen die Machtergreifung der Nazis engagiert zu haben.
    Doch hatten sie eine konsequente ablehnende pazifistische Einstellung gegen den Krieg und das hat sie letztendlich ins KZ gebracht. Für mich ist das durchaus Widerstand!
    Natürlich ist das normal aber deswegen muss ich es nicht verherrlichen und ich muss nicht jedem, der weggesehen hat oder sogar noch gegen die Juden gehetzt hat ein Widerstandsfreibriefchen ausstellen.

    Ein System wie das Dritte Reich ist nur dadurch möglich, das jeder nur auf seine Befindlichkeit schaut.
    Diffamiere ein Gruppe, die alle nicht so recht mögen und beseitige sie. Keiner rührt sich. Nimm die nächste mache das gleiche mit der. Alle rühren sich nicht. Auf diese
    Niemöller hat es besser beschrieben als man es in jeder umfangreichen Analyse erklären könnte.

  10. Inaktiver User

    AW: Christen im dritten Reich

    Zitat Zitat von maxima8
    Niemöller hat es besser beschrieben als man es in jeder umfangreichen Analyse erklären könnte.
    *Klick*

    14. Januar 1892 - 06. März 1984

    Martin Niemöller

    "Als die Nazis die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Kommunist. Als sie die Sozialdemokraten einsperrten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Sozialdemokrat. Als sie die Gewerkschafter holten, habe ich nicht protestiert; ich war ja kein Gewerkschafter.
    Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestierte."

    (....)

    1924 wurde Niemöller als protestantischer Geistlicher ordiniert und war dann bis 1930 Geschäftsführer der Inneren Mission in Westfalen. 1930 ging er als Pfarrer nach Berlin-Dahlem. War Niemöller 1933 noch nicht grundsätzlich Gegner des Nationalsozialismus', so ließen ihn die kirchenfeindlichen Tendenzen jedoch rasch zum bekanntesten Exponenten des kirchlichen Widerstandes werden.

    (...)

    Ich mag meine Bildungslücken nicht.

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