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    AW: Christen im dritten Reich

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Wenn du meinst....
    Es hat mit meiner Meinung überhaupt nichts zu tun. Ich habe mit dem Antisemitismus der ZJ nichts zu tun.

  2. gesperrt

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    AW: Christen im dritten Reich

    Zitat Zitat von maxima8
    Ich habe gewürdigt, dass der Widerstand gegen Hitler auf jeden Fall Bewunderung verdient. Es ist aber auch festzustellen, dass bis auf wenige Ausnahmen sich keiner für die Juden eingesetzt hat. Selbst die Amerikaner hätten nicht eingegriffen, wären sie nicht angegriffen worden, obwohl sie schon längst von den Konzentrationslagern wussten.
    Doch scheinst den zynischen abwertenden Unterton in Deinen Ausführungen noch nicht mal mehr zu bemerken. Zwecklos, noch weiter darüber zu reden.

  3. Inaktiver User

    AW: Christen im dritten Reich

    Wer sich einmal genauer informieren möchte:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Zeugen_...nalsozialismus

    Die Verfolgung der Zeugen Jehovas im Dritten Reich hat Historiker schon zu unterschiedlichsten Schlussfolgerungen angeregt, da die Umstände und Art der Verfolgung sehr ungewöhnlich waren.

    Einige Historiker sahen sich veranlasst, die harte Verfolgung der Zeugen Jehovas mit der der Juden zu vergleichen, während ihnen andere eine weitgehende Kollaboration mit den Nazis unterstellen.

    Die Eigenarten der Zeugen Jehovas und ihrer Verfolgung, die sie von anderen Verfolgten-Gruppen unterscheidet, ließen sogar vereinzelt Uneinigkeit darüber aufkommen, ob das Bestreben seine Religionsfreiheit gegen alle Hindernisse zu bewahren, tatsächlich dem (aktiven) Widerstand zuzuordnen sei.
    Schließlich wurden Jehovas Zeugen nicht vorrangig für das verfolgt, was sie taten, sondern für das, was sie ablehnten.

    Auch die Zeugen Jehovas betrachten ihre Opfer des Nationalsozialismus vorrangig als Märtyrer, denn „ein Opfer leidet [...] zumeist unfreiwillig, ein Märtyrer hingegen freiwillig.“

    Nach Detlef Garbe eignen sich die Zeugen Jehovas nur bedingt für das übliche Verständnis von Widerstand im Dritten Reich:

    „Die couragierte Haltung der Zeugen Jehovas [...] eignet sich als Leitbild in einer demokratisch verfassten Gesellschaft nur bedingt. Ihr Handlungsmotiv war die Loyalität zur Theokratie, nicht die Wiedererlangung von Freiheit und Demokratie.“ [9]

    Weitgehend unbestritten sind jedoch folgende Besonderheiten bei der Verfolgung dieser sehr kleinen Gruppe durch die Nationalsozialisten:

    Zeugen Jehovas wurden, obwohl sie sich als unpolitisch verstanden, als erste Religionsgemeinschaft durch die Nationalsozialisten verboten und verfolgt.

    -Sie leisteten unbeugsamen Widerstand und erlitten hohe Verluste.

    -Ihnen wurde ein eigenes Abzeichen in den Konzentrationslagern (1 von 6) zugeteilt, während selbst Priester im Allgemeinen den politischen Häftlingen zugeordnet wurden.

    -Das NS-Regime verfolgte sie unnachgiebig, obwohl die Zeugen Jehovas nicht mehr beanspruchten, als ihren Glauben ausleben zu dürfen.

    -Nach 1942 verbesserte sich die Überlebenschance für Zeugen Jehovas in den Konzentrationslagern deutlich.

    -Zeugen Jehovas waren die einzigen Insassen der KZ die sich durch eine Willenserklärung, in der sie Ihren Glauben abschworen, hätten freikaufen können und so die KZ hätten verlassen dürfen.

  4. Inaktiver User

    AW: Christen im dritten Reich

    Zitat Zitat von tessie_10
    Was soll dieser Beitrag jetzt??? Es ging doch hier nicht um den 20. Juli, sondern um den Widerstand gegen das NS-Regime überhaupt und dieser war doch viel mehr als nur der 20. Juli, oder?
    20.Juli war Widerstand gegen Hitler. Auch diese Menschen haben ihr Leben auf Spiel gesetzt.

  5. gesperrt

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    AW: Christen im dritten Reich

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    20.Juli ist Widerstand gegen Hitler. Auch diese Menschen haben ihr Leben auf Spiel gesetzt.
    Ich sagte auch nur, dass es hier um mehr ging als *nur* um den 20. Juli.

  6. gesperrt

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    AW: Christen im dritten Reich

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Wer sich einmal genauer informieren möchte:
    [............]
    Geändert von Inaktiver User (10.12.2007 um 23:32 Uhr) Grund: persönliche, nicht sachliche Mutmaßung

  7. gesperrt

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    AW: Christen im dritten Reich

    Zitat Zitat von tessie_10
    Doch scheinst den zynischen abwertenden Unterton in Deinen Ausführungen noch nicht mal mehr zu bemerken. Zwecklos, noch weiter darüber zu reden.
    Ich halte es für wesentlich zynischer, dass über fünf Millionen Menschen ohne sonderlichen Widerstand ermordet werden konnten. So hat eben jeder seine Prioritäten.

  8. gesperrt

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    AW: Christen im dritten Reich

    Zitat Zitat von maxima8
    Ich halte es für wesentlich zynischer, dass über fünf Millionen Menschen ohne sonderlichen Widerstand ermordet werden konnten. So hat eben jeder seine Prioritäten.
    Was mich betrifft, ich halte beides für zynisch, das damalige Schweigen der überwiegenden Mehrheit der Weltbevölkerung zum Massenmord der Nazis an den Juden, ebenso die heutige nachträgliche Verhöhnung der Wenigen, welche die Courage aufbrachten, aktiv gegen die Machenschaften des NS-Regimes Stellung zu beziehen.
    Der Unterschied ist allerdings, das erste war ein Phänomen der Vergangenheit, letzteres ist Gegenwart. Traurig, traurig...

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    AW: Christen im dritten Reich

    ja-die zeitzeugen, die noch leben, kommen sich verhöhnt vor.

    zu recht.

    eine gute info-quelle ist die topographie des terrors in berlin mit ausstellungen und publikationen-man kann sich auf der website erste eindrücke verschaffen.
    Geändert von Leonie (11.12.2007 um 14:37 Uhr)
    Auch mächtige Wasser können die Liebe nicht löschen;
    auch Ströme schwemmen sie nicht weg.
    Böte einer für die Liebe allen Reichtum seines Hauses,
    nur verachten würde man ihn.
    Das Hohelied


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    AW: Christen im dritten Reich

    Kann ich mir schon vorstellen, dass sich da manche verhöhnt vorkommen.

    Ich weiß es ist out of topic was ich schon immer mal wissen wollte und was ich beim letzten Wienbesuch auch nicht so richtig herausbekommen konnte. Wieso wurde denn "Hitler" in Wien im Gefängnis unterstützt und hat "mein Kampf" geschrieben? Wer hat ihn unterstützt und wieso kann ein "Krimineller" dann in Deutschland die Macht ergreifen?

    <<Die guten Bücher sind in einer Art Fremdsprache geschrieben.>>

    Marcel Proust


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