Umfrage: Haltet Ihr eine Aufteilung der Rubrik Religion und Philosophie für sinnvoll?

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    AW: Aufteilung der Rubrik Religion und Philosophie?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    ....Na wenn das hier oben kein Argument ist, die Stränge zu teilen dann weiss ich auch nicht weiter .... Mon Dieu.

    reddaisy
    Es wird aber zu doppelten Diskussionen in zwei Strängen führen.
    Was gäbe es denn groß in Philosophie zu diskutieren?
    Ich könnte da überhaupt nicht mithalten.

    Aber über Religion lässt sich doch herzhaft fetzen. Wie lange regen wir uns hier schon auf?
    Im Übrigen wünsche ich allen schöne Weihnachten. Dass wir das alle ganz beruhigt feiern können, habe ich in diesem Forum gerlernt.
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

  2. gesperrt

    User Info Menu

    AW: Aufteilung der Rubrik Religion und Philosophie?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Nun ja... Einen Sinn wird ihr Leben haben.
    Aber auch das Leben einer Ameise, einer Eintagsfliege oder eines Elefant hat einen Sinn...

    Aber ist es wirklich nur die kurze Existenz hier auf der Erde?
    Sind wir dann nicht besser dran wie die Ameise, die Eintagsfliege oder der Elefant?
    Soll das alles sein?

    Mein Verstand kann mit dieser Antwort nicht klar kommen.
    Ich erwarte sehr viel mehr vom Leben, als nur 70 oder 80 Jahre alt zu werden und dann zu sterben und in die Nichtexistens zurückzukehren.

    Aber wem das genügt. Jeder kann es für sich selbst beantworten.
    Ich denke mir, wenn man ein erbärmliches Leben hat, dann kann man vielleicht fragen, wann fängt es endlich mal an Spaß zu machen. Ansonsten würde ich sagen, das Leben ist großartig, bunt, vielfälltig, spannend, schön, traurig, tief und hoch. Ein Tag kann mit allem gefüllt sein und wir haben mit etwas Glück tausende davon. Wem das nicht Sinn genug ist, bei dem frage ich mich, was wollen die?
    80 Terramilliarden Jahrtausende lang jeden Tag 12 Stunden lang Hosiana singen und was tun? Essen? auf einer Wolke sitzen und vor sich hin pfeifen?

    Diese ganzen wohligen Bildchen vom Jenseits sind ja so putzig, aber bitte, man stelle sich das doch mal in der Realität vor.
    Man muss sich keine Gedanke mehr über Broterwerb und Krankheit machen. Man muss nicht mehr Missionieren, denn der Zug ist ja abgefahren. Man muss sich um nichts mehr kümmern, kein unglückliches Verliebt sein, keine wund geschlagenen Knie mehr, denn es ist ja alles automatisch gut.
    Wie viele Jahrtausende lang wird man wohl an einem Stück:"Ach, ist das nett hier." denken können, bevor man sich eine Wolke um den Hals wickelt, um sich zu erhängen.

    Das Leben selbst ist alles, was man an Sinn braucht. Man kann sich natürlich auch an eine reich gedeckte Tafel setzten und schnöde die Schnute verziehen und sagen: "Ich warte auf den 10. Gang. Der soll phantastisch sein." Wer´s glaubt.

    Das Leben hat alles an Schönheit was wir brauchen. Es liegt an uns sie frei zu setzen. Und eines der wertvollsten Eigenschaften des Lebens ist seine Endlichkeit, die genau so wichtig ist wie das Leben selbst.

  3. Inaktiver User

    AW: Aufteilung der Rubrik Religion und Philosophie?

    Zitat Zitat von maxima8
    Ich denke mir, wenn man ein erbärmliches Leben hat, dann kann man vielleicht fragen, wann fängt es endlich mal an Spaß zu machen. Ansonsten würde ich sagen, das Leben ist großartig, bunt, vielfälltig, spannend, schön, traurig, tief und hoch. Ein Tag kann mit allem gefüllt sein und wir haben mit etwas Glück tausende davon. Wem das nicht Sinn genug ist, bei dem frage ich mich, was wollen die?
    80 Terramilliarden Jahrtausende lang jeden Tag 12 Stunden lang Hosiana singen und was tun? Essen? auf einer Wolke sitzen und vor sich hin pfeifen?

    Diese ganzen wohligen Bildchen vom Jenseits sind ja so putzig, aber bitte, man stelle sich das doch mal in der Realität vor.
    Man muss sich keine Gedanke mehr über Broterwerb und Krankheit machen. Man muss nicht mehr Missionieren, denn der Zug ist ja abgefahren. Man muss sich um nichts mehr kümmern, kein unglückliches Verliebt sein, keine wund geschlagenen Knie mehr, denn es ist ja alles automatisch gut.
    Wie viele Jahrtausende lang wird man wohl an einem Stück:"Ach, ist das nett hier." denken können, bevor man sich eine Wolke um den Hals wickelt, um sich zu erhängen.

    Das Leben selbst ist alles, was man an Sinn braucht. Man kann sich natürlich auch an eine reich gedeckte Tafel setzten und schnöde die Schnute verziehen und sagen: "Ich warte auf den 10. Gang. Der soll phantastisch sein." Wer´s glaubt.

    Das Leben hat alles an Schönheit was wir brauchen. Es liegt an uns sie frei zu setzen. Und eines der wertvollsten Eigenschaften des Lebens ist seine Endlichkeit, die genau so wichtig ist wie das Leben selbst.

    Hallo!

    So hat sich Gott das Leben für die Menschen aber nicht vorgestellt. So sagt es wenigstens sein Wort die Bibel.

    Aber wenn du damit zufrieden bist, einmal nicht mehr zu existieren.
    Dann kann es dir ja recht sein...

    Das ewige Leben wird aber hier auf der Erde stattfinden und nicht auf einer Wolke, um dann auch noch Hosianna zu singen. Das machen schon die Engel.

    Für die Menschen hat Jehova ein Leben ohne Krankheit, Altern und den Tod hier auf der Erde vorgesehen.
    Jeder kann dann endlich all sein Fähigkeiten gebrauchen um den Planeten Erde zu erforschen oder etwas Neues zu erfinden und zu lernen.
    Es wird keinen Neid oder Habsucht mehr geben, wo der eine dem anderen nichts mehr gönnt.
    Es wird endlich Ruhe und Frieden sein.

    Aber wenn du mit dem jetzigen stressigen Leben voller Höhen und Tiefen vollauf zufrieden bist, dann sei doch glücklich. Bist du ja auch schon...

    Aber denke nicht, dass auch andere mit diesem Leben zufrieden sein müssen.
    Zufrieden und glücklich Abschied nehmen von lieben Ehemännern, Ehefrauen, Väter, Mütter, Kindern und Freunden, die durch den Tod weggerissen werden.

    Glücklich sind im Krankenhaus dahinzusiechen, froh sind arbeitslos zu sein und das Gefühl haben nichts mehr wert zu sein. Zufrieden sind, ihrer Familie nicht einmal das zu Leben notwendigste geben zu können.

    Keine Probleme damit haben, wenn durch Naturkatastrophen ihnen das Haus und der Ackerboden weggerissen werden...


    Wenn es dich zufrieden macht, dann habe ich gewiss nichts dagegen.

    Ich frage mich aber dann immer: "Warum muß ein Mensch sterben, wenn er doch noch so viel machen wollte und auch könnte? Warum werde ich (und alle anderen)alt und krank?"
    Die Antwort: "Es ist immer schon so gewesen!", stimmt nicht.
    Denn als Gott Adam und Eva erschuf hatten sie die Aussicht ewig zu leben.

    Ich wünsche dir auf alle Fälle weiterhin alles Gute und Zufriedenheit.

    Aber bitte sei so lieb und nehme bitte nicht das Recht für dich in Anspruch, andere zu verurteilen und lächerlich zu machen. Die eben nicht damit zufrieden sein können nur diese kurze Zeit zu leben, wo doch schon Tiere und Pflanzen sehr viel älter werden können.

    Denn ich lache dich gewiss auch nicht aus, weil du eben diese Einstellung hast.

    Für mich ist der Tod eines Menschen nicht normal. Für Jehova ist er es auch nicht. Darum wird er den Tod für uns Menschen einmal beseitigen.
    Wann? Die Antwort gibt uns die Bibel. Anzeichen, dass wir nahe vor dem Eingreifen Gottes stehe, kann man weltweit sehen.

    Aber wenn das nicht für dich gelten soll, dann beachte sie einfach nicht...



    Gruß Zisska
    Geändert von Inaktiver User (23.12.2007 um 08:05 Uhr)

  4. Inaktiver User

    AW: Aufteilung der Rubrik Religion und Philosophie?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Hallo!
    ........

    Aber denke nicht, dass auch andere mit diesem Leben zufrieden sein müssen.
    Zufrieden und glücklich Abschied nehmen von lieben Ehemännern, Ehefrauen, Väter, Mütter, Kindern und Freunden, die durch den Tod weggerissen werden.

    Glücklich sind im Krankenhaus dahinzusiechen, froh sind arbeitslos zu sein und das Gefühl haben nichts mehr wert zu sein. Zufrieden sind, ihrer Familie nicht einmal das zu Leben notwendigste geben zu können.

    Keine Probleme damit haben, wenn durch Naturkatastrophen ihnen das Haus und der Ackerboden weggerissen werden...
    .......
    Gruß Zisska
    Ja, Zisska, genau so ist das Leben. Was du beschreibst sind die Herausforderungen des Lebens. Um diese Herausforderungen zu meistern sind wir stark, mutig und intelligent. Manchmal auch kraftlos und müde; dann helfen uns andere wenn wir sie lassen.
    Habe ein Goethe-Zitat gefunden (weiss nicht genau wo ) :

    Der Sinn des Lebens ist das Leben selbst.

    Für mich ist das ein wunderbarer Satz. Dieser Satz gibt mir Kraft und Erleichterung. Und er sagt mir, dass es unsinnig ist auf etwas zu warten, egal auf was (eine Erlösung, ein "besseres" Leben o.ä.)

    schönen Sonntag wünscht Euch
    reddaisy

  5. Inaktiver User

    AW: Aufteilung der Rubrik Religion und Philosophie?

    Zitat Zitat von Opelius
    Es wird aber zu doppelten Diskussionen in zwei Strängen führen.
    Was gäbe es denn groß in Philosophie zu diskutieren?
    Ich könnte da überhaupt nicht mithalten.

    Aber über Religion lässt sich doch herzhaft fetzen. Wie lange regen wir uns hier schon auf?
    Im Übrigen wünsche ich allen schöne Weihnachten. Dass wir das alle ganz beruhigt feiern können, habe ich in diesem Forum gerlernt.
    ...Könntest recht haben....:-) LG reddaisy

  6. User Info Menu

    AW: Aufteilung der Rubrik Religion und Philosophie?

    Zitat Zitat von Inaktiver User

    Das ewige Leben wird aber hier auf der Erde stattfinden und nicht auf einer Wolke, um dann auch noch Hosianna zu singen. Das machen schon die Engel.

    Für die Menschen hat Jehova ein Leben ohne Krankheit, Altern und den Tod hier auf der Erde vorgesehen.
    .....


    Für mich ist der Tod eines Menschen nicht normal. Für Jehova ist er es auch nicht. Darum wird er den Tod für uns Menschen einmal beseitigen.
    Wann? Die Antwort gibt uns die Bibel. Anzeichen, dass wir nahe vor dem Eingreifen Gottes stehe, kann man weltweit sehen.

    :
    Dieses ist ausschließlich die Sichtweise der Zeugen Jehovas.
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

  7. gesperrt

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    AW: Aufteilung der Rubrik Religion und Philosophie?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Habe ein Goethe-Zitat gefunden (weiss nicht genau wo ) :

    Der Sinn des Lebens ist das Leben selbst.
    Schönes Zitat, es erklärt den Sinn des Lebens. Nur erklärt es nicht den Sinn des Todes, welcher ja das Ende des Lebens bedeutet. Ich denke mit der Beantwortung dieser Frage tat sich eben auch Geothe schwer, was nicht verwunderlich ist.

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Für mich ist das ein wunderbarer Satz. Dieser Satz gibt mir Kraft und Erleichterung. Und er sagt mir, dass es unsinnig ist auf etwas zu warten, egal auf was (eine Erlösung, ein "besseres" Leben o.ä.)
    "Warten" im Sinne von "Zurücklehnen im Lehnstuhl und warten auf etwas" ist sicher nicht im Sinne von dem, was Jesus lehrte. Doch er lehrte die Erwartung seines Wiederkommens, in Macht und Herrlichkeit. Denen, die es betrifft.

  8. gesperrt

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    AW: Aufteilung der Rubrik Religion und Philosophie?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Hallo!

    So hat sich Gott das Leben für die Menschen aber nicht vorgestellt. So sagt es wenigstens sein Wort die Bibel.

    Aber wenn du damit zufrieden bist, einmal nicht mehr zu existieren.
    Dann kann es dir ja recht sein...

    Das ewige Leben wird aber hier auf der Erde stattfinden und nicht auf einer Wolke, um dann auch noch Hosianna zu singen. Das machen schon die Engel.

    Für die Menschen hat Jehova ein Leben ohne Krankheit, Altern und den Tod hier auf der Erde vorgesehen.
    Jeder kann dann endlich all sein Fähigkeiten gebrauchen um den Planeten Erde zu erforschen oder etwas Neues zu erfinden und zu lernen.
    Es wird keinen Neid oder Habsucht mehr geben, wo der eine dem anderen nichts mehr gönnt.
    Es wird endlich Ruhe und Frieden sein.

    Aber wenn du mit dem jetzigen stressigen Leben voller Höhen und Tiefen vollauf zufrieden bist, dann sei doch glücklich. Bist du ja auch schon...

    Aber denke nicht, dass auch andere mit diesem Leben zufrieden sein müssen.
    Zufrieden und glücklich Abschied nehmen von lieben Ehemännern, Ehefrauen, Väter, Mütter, Kindern und Freunden, die durch den Tod weggerissen werden.

    Glücklich sind im Krankenhaus dahinzusiechen, froh sind arbeitslos zu sein und das Gefühl haben nichts mehr wert zu sein. Zufrieden sind, ihrer Familie nicht einmal das zu Leben notwendigste geben zu können.

    Keine Probleme damit haben, wenn durch Naturkatastrophen ihnen das Haus und der Ackerboden weggerissen werden...


    Wenn es dich zufrieden macht, dann habe ich gewiss nichts dagegen.

    Ich frage mich aber dann immer: "Warum muß ein Mensch sterben, wenn er doch noch so viel machen wollte und auch könnte? Warum werde ich (und alle anderen)alt und krank?"
    Die Antwort: "Es ist immer schon so gewesen!", stimmt nicht.
    Denn als Gott Adam und Eva erschuf hatten sie die Aussicht ewig zu leben.

    Ich wünsche dir auf alle Fälle weiterhin alles Gute und Zufriedenheit.

    Aber bitte sei so lieb und nehme bitte nicht das Recht für dich in Anspruch, andere zu verurteilen und lächerlich zu machen. Die eben nicht damit zufrieden sein können nur diese kurze Zeit zu leben, wo doch schon Tiere und Pflanzen sehr viel älter werden können.

    Denn ich lache dich gewiss auch nicht aus, weil du eben diese Einstellung hast.

    Für mich ist der Tod eines Menschen nicht normal. Für Jehova ist er es auch nicht. Darum wird er den Tod für uns Menschen einmal beseitigen.
    Wann? Die Antwort gibt uns die Bibel. Anzeichen, dass wir nahe vor dem Eingreifen Gottes stehe, kann man weltweit sehen.

    Aber wenn das nicht für dich gelten soll, dann beachte sie einfach nicht...



    Gruß Zisska
    Also, dafür, dass nach dem Tod für Dich und Deine Mitgeschwister alles besser werden soll, klettest Du Dich aber ganz schön heftig an dieses Leben. Wenn Ihr doch nur diese winzige Zeitspanne - betrachtet im Gegensatz zu den unendlichen Jahrtausenden - hier mit einem sterblichen Leib verbringen müsst, dann könnte man doch erwarten, dass ihr etwas christlicher lebt. All Euer Hab und Gut mit den Armen teilt und von Früh bis Spät mit nichts anderem als mit der Alten- und Krankenpflege unterwegs seit.

    Dass hier auf Erden manche Zustände sind, wie sie sind, liegt auch mit daran, dass die Kirchen und dazu gehören auch die Zeugen Jehovas das Elend lange Zeit gepäppelt haben. Die Armen wurden mit dem Versprechen auf ein besseres Leben nach dem Tod klein und untertänig gehalten. Ist ja bei Euch in Eurer kirchlichen Hierarchie auch nicht anders. So lange es Menschen wie die ZJ gibt, die das sklavische Untertänigsein forcieren solltest Du Dich nicht über Arbeitslosigkeit und andere Mängel dieser Gesellschaft beschweren. Du bist es schließlich, die sich der gesellschaftlichen Verpflichtung, die eine Demokratie mit sich bringt, entzieht. Sich nicht für politische Prozesse interessieren und dann bemängeln, dass die Zustände ja so schrecklich sind. Das ist die ideale Haltung. Aber natürlich würde eine Verbesserung der Verhältnisse den Kirchen nicht wirklich ins Konzept passen, denn dann würden sie ja restlos uninteressant. Die Verhältnisse müssen schlecht bleiben, damit man Anhänger rekrutieren kann.

    Man stelle sich mal einen typischen ZJ vor, der seine ganze Zeit mit dem Studium der Bibel zugebracht hat. Oder sollte ich besser sagen mit dem Nachkauen vorgefertigter Antworten, die ihm von der höheren Hierarchieebene vorgegeben wurde. Was wird der wohl in der schönen neuen Welt forschen?

    Es ist Dir vielleicht noch nicht aufgefallen, aber die Menschen erforschen schon die Erde und das Weltall. Und zwar ganz ohne tot zu sein. Das geht. Geht natürlich nicht, wenn man sich für nichts anderes interessiert, als für immer und immer wieder das gleiche Buch.

    Der Tod gehört zum Leben und ich bin erstaunt, dass du tatsächlich glaubst, es hätte mal eine Zeit ohne Tod gegeben. Du hast doch sonst auch immer so schnell den Begriff "symbolisch" parat. Da ist er Dir ganz offensichtlich entfallen.
    Ich verrate Dir ein großes Geheimnis. Das mit dem Unsterblich ist nur symbolisch gemeint. Oder hast Du etwas schon mal einen Unsterblichen gesehen?

    Der Tod gehört zum Leben, weil sich nur durch ihn alles erneuert. Es ist der absolut pure Egoismus, wenn man seinen Platz nicht räumen will, um dem Leben das zurück zu geben, was man nur für einen bestimmten Zeitraum erhalten hat. Alles in der Natur erneuert sich durch den Tod. Und die Organismen, die schon Millionen Jahre alt sind, erkaufen sich das durch Stillstand.

    Ich muss mich nicht über Deine Vorstellung vom Leben nach dem Tod lustig machen. Die Vorstellung an sich ist absolut skurril. Stell Dir doch mal das Leben eines menschlichen Individuums vor, dass Abermillionen Jahre andauert. Erstens entspringt diese Vorstellung - wie schon gesagt - einem schier grenzenlosen Egoismus und dann ist es höchstens als besonders grausame Strafe zu verstehen. Das ist gerade so, als müsste man jeden Tag ein neun Gänge Menü in sich hinein stopfen.
    Wozu sollten Menschen noch forschen, wenn sie alles haben? Ewiges Leben ist nur was für Leute, die noch nie ernsthaft darüber nachgedacht haben.

  9. Inaktiver User

    AW: Aufteilung der Rubrik Religion und Philosophie?

    Zitat Zitat von maxima8
    Also, dafür, dass nach dem Tod für Dich und Deine Mitgeschwister alles besser werden soll, klettest Du Dich aber ganz schön heftig an dieses Leben. Wenn Ihr doch nur diese winzige Zeitspanne - betrachtet im Gegensatz zu den unendlichen Jahrtausenden - hier mit einem sterblichen Leib verbringen müsst, dann könnte man doch erwarten, dass ihr etwas christlicher lebt. All Euer Hab und Gut mit den Armen teilt und von Früh bis Spät mit nichts anderem als mit der Alten- und Krankenpflege unterwegs seit.

    Dass hier auf Erden manche Zustände sind, wie sie sind, liegt auch mit daran, dass die Kirchen und dazu gehören auch die Zeugen Jehovas das Elend lange Zeit gepäppelt haben. Die Armen wurden mit dem Versprechen auf ein besseres Leben nach dem Tod klein und untertänig gehalten. Ist ja bei Euch in Eurer kirchlichen Hierarchie auch nicht anders. So lange es Menschen wie die ZJ gibt, die das sklavische Untertänigsein forcieren solltest Du Dich nicht über Arbeitslosigkeit und andere Mängel dieser Gesellschaft beschweren. Du bist es schließlich, die sich der gesellschaftlichen Verpflichtung, die eine Demokratie mit sich bringt, entzieht. Sich nicht für politische Prozesse interessieren und dann bemängeln, dass die Zustände ja so schrecklich sind. Das ist die ideale Haltung. Aber natürlich würde eine Verbesserung der Verhältnisse den Kirchen nicht wirklich ins Konzept passen, denn dann würden sie ja restlos uninteressant. Die Verhältnisse müssen schlecht bleiben, damit man Anhänger rekrutieren kann.

    Man stelle sich mal einen typischen ZJ vor, der seine ganze Zeit mit dem Studium der Bibel zugebracht hat. Oder sollte ich besser sagen mit dem Nachkauen vorgefertigter Antworten, die ihm von der höheren Hierarchieebene vorgegeben wurde. Was wird der wohl in der schönen neuen Welt forschen?

    Es ist Dir vielleicht noch nicht aufgefallen, aber die Menschen erforschen schon die Erde und das Weltall. Und zwar ganz ohne tot zu sein. Das geht. Geht natürlich nicht, wenn man sich für nichts anderes interessiert, als für immer und immer wieder das gleiche Buch.

    Der Tod gehört zum Leben und ich bin erstaunt, dass du tatsächlich glaubst, es hätte mal eine Zeit ohne Tod gegeben. Du hast doch sonst auch immer so schnell den Begriff "symbolisch" parat. Da ist er Dir ganz offensichtlich entfallen.
    Ich verrate Dir ein großes Geheimnis. Das mit dem Unsterblich ist nur symbolisch gemeint. Oder hast Du etwas schon mal einen Unsterblichen gesehen?

    Der Tod gehört zum Leben, weil sich nur durch ihn alles erneuert. Es ist der absolut pure Egoismus, wenn man seinen Platz nicht räumen will, um dem Leben das zurück zu geben, was man nur für einen bestimmten Zeitraum erhalten hat. Alles in der Natur erneuert sich durch den Tod. Und die Organismen, die schon Millionen Jahre alt sind, erkaufen sich das durch Stillstand.

    Ich muss mich nicht über Deine Vorstellung vom Leben nach dem Tod lustig machen. Die Vorstellung an sich ist absolut skurril. Stell Dir doch mal das Leben eines menschlichen Individuums vor, dass Abermillionen Jahre andauert. Erstens entspringt diese Vorstellung - wie schon gesagt - einem schier grenzenlosen Egoismus und dann ist es höchstens als besonders grausame Strafe zu verstehen. Das ist gerade so, als müsste man jeden Tag ein neun Gänge Menü in sich hinein stopfen.
    Wozu sollten Menschen noch forschen, wenn sie alles haben? Ewiges Leben ist nur was für Leute, die noch nie ernsthaft darüber nachgedacht haben.

    Vielen Dank Maxima, für deine ausführliche Antwort.

  10. Inaktiver User

    AW: Aufteilung der Rubrik Religion und Philosophie?

    Liebe Maxima,
    besteht der Mensch - rein materialistisch gesehen - nur aus einigen Zellen,
    oder ist da noch etwas anderes, das in vielen Religionen als Persönlichkeit, Seele, Geist, Energie beschrieben wird - und ist Energie sterblich?

    Du hast eine hinduistisch-buddhistische Anschauung - die endgültige Erlösung liegt im Nirwana, im Nichts;
    ich bin da mehr westlich geprägt - die endgültige Erlösung liegt im Glück, und das Gegenteil davon ist die Verzweiflung.

    Man kann Philosphie und Religion nicht trennen - denn was ich zur "Anschauung" gesagt habe, lässt sich sowohl als Philosophie als auch als religiöser Ansatz beschreiben, womit wir wieder beim Thema wären ....

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