Zitat von tessie_10
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Thema: Fernsehtipp
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22.11.2007, 20:01Inaktiver User
AW: Fernsehtipp
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22.11.2007, 20:26
AW: Fernsehtipp
Da gebe ich Dir ohne weiteres recht. Möglich, dass dieses Buch lesenswert ist, so oder so gesehen. Etwas neugierig bin ich schon, im Moment fehlt es mir nur etwas an Zeit.
Zitat von Islabonita
Allerdings, alles was ich bisher über dieses Buch gehört und gelesen habe hinterläßt bei mir den Eindruck, dass es sich hier um ein propagandistisches Machwerk handelt. Wer ohnehin nicht an einen Gott glaubt, mag das vielleicht nicht so empfinden.
Was er für Titel hat, spielt für mich nur eine untergeordnete Rolle.
Zitat von Islabonita
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22.11.2007, 21:09
AW: Fernsehtipp
Obwohl du nicht zeigen kannst, daß diese Interpretation falsch ist.
Zitat von tessie_10
"Und als er sich auf den Weg machte, lief einer herbei, kniete vor ihm nieder und fragte ihn: Guter Meister, was soll ich tun, damit ich das ewige Leben ererbe? Aber Jesus sprach zu ihm: Was nennst du mich gut? Niemand ist gut als Gott allein."
"Ihr habt gehört, daß ich euch gesagt habe: Ich gehe hin und komme wieder zu euch. Hättet ihr mich lieb, so würdet ihr euch freuen, daß ich zum Vater gehe; denn der Vater ist größer als ich."
Auf dem Konzil von Nicäa haben sich halt diejenigen durchgesetzt, die gewillt waren, solche Bibelstellen wegzuerklären. Ablauf laut Wikipedia:
Zu Beginn brachten viele Bischöfe Eingaben über private Streitigkeiten vor den Kaiser, der alle diese Papiere verbrennen ließ, ohne über sie zu reden, und die Teilnehmer zu Versöhnung und Harmonie ermahnte.
Zuerst schlugen die Arianer ein Bekenntnis vor, das jedoch, gemäß Eustathius, unter Tumulten von den Anwesenden zerrissen wurde, worauf sechzehn der achtzehn Unterzeichner die Seite wechselten.
[...]
Da auf der einen Seite die arianische Seite für jeden biblischen Ausdruck, den die trinitarische Seite vorschlug, eine ihnen gemäße Interpretation fand, und auf der anderen Seite die Trinitarier nicht bereit waren, die Entscheidung durch ein doppeldeutiges Bekenntnis weiter offen zu lassen, stimmte der Kaiser ausdrücklich für den von Arius zurückgewiesenen Ausdruck wesenseins (griechisch oμooυσιoς homoousios, lateinisch consubstantialis (von gleicher Substanz)), und ordnete an, das Bekenntnis entsprechend zu überarbeiten. Eusebius schreibt, der Kaiser persönlich habe diesen Ausdruck so ausgelegt, dass er möglichst breit akzeptiert werden konnte
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22.11.2007, 21:32
AW: Fernsehtipp
Ich sage deshalb auch nur: FÜR MICH ist diese Interpretation falsch. Ich leite daraus keinen Universalanspruch ab. Was für mich gilt, muß nicht zwangsläufig für andere gelten. Für andere gilt womöglich etwas anderes.
Zitat von glaux


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