Das nicht, es läßt sich bloß nicht aus der Bibel entnehmen, ob sie richtig oder falsch ist, ähnlich ist es bei den "heiligen Schriften" anderer Religionen.Zitat von Kla4
Gegenfrage: Sind die zentralen Botschaften polytheistischer Religionsgemeinschaften für dich ohne Bedeutung?Zitat von Kla4
Kooperation und gezielte Deeskalationsstrategien sind i.d.R. sinnvolle Verhaltensmuster, aber das kann man auch ohne Religion einsehen. Die extremeren Forderungen Jesu könnten daher kommen, daß er an den unmittelbar bevorstehenden Weltuntergang glaubte, und ein Schuß rabbinischer Überbietungswettlauf könnte auch eine Rolle gespielt haben. Lebbar ist das nicht, es ist einfach Quatsch, Vollkommenheit von unvollkommenen Wesen zu fordern, Jesus selbst hat das laut Bibel auch nicht so gelebt. Ohne den Befreiungsschlag des Paulus hätte diese Religion auch kaum überlebt.
Und Gottesliebe, wie äußert sich die?
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23.11.2007, 22:32
AW: Die drei Weisen aus dem Morgenland
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24.11.2007, 00:02
AW: Die drei Weisen aus dem Morgenland
Fast alles, was Jesus laut Evangelien über den "Weltuntergang" geäüßert hatte, spricht gegen ein "unmittelbar bevorstehendendes" Weltende. Das ist eines der Klisches, die darüber verbreitet werden. Außerdem ist die Vorstellung "Jesus glaubte" eine typisch vermenschlichte. Wer glaubt, daß Jesus dies oder jenes glaubte, streitet die Göttlichkeit Jesus ab, was aber im generellen Widerspruch zum ganzen NT steht.
Zitat von glaux
Inwiefern?
Zitat von glaux
Wie äußert sich Liebe?
Zitat von glaux
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24.11.2007, 00:34
AW: Die drei Weisen aus dem Morgenland
Klar sind Begriffe wie "ewige Höllenstrafe" symbolisch zu verstehen. Das geht allein schon daraus hervor, weil sich "ewige Höllenqualen" niemals mit einem Gott, der sich als Liebe definiert, vereinbar wären.
Zitat von Inaktiver User
Jedoch ist Gott nicht nur Liebe, sondern auch Gerechtigkeit, also beides. Doch läßt sich die Vorstellung "ewige Vernichtung" bzw. "ewige Nichtexistenz" nun mit einem Gott vereinbaren, der wahrhaft gerecht urteilt? Ich finde, auch diese Erklärung hinkt.
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24.11.2007, 03:11
AW: Die drei Weisen aus dem Morgenland
hallo kla,
nein, in taizé war ich noch nicht, aber ich strebe an, einmal hinzufahren. das wird bestimmt ein schönes erlebnis.
bon courage.
leonieAuch mächtige Wasser können die Liebe nicht löschen;
auch Ströme schwemmen sie nicht weg.
Böte einer für die Liebe allen Reichtum seines Hauses,
nur verachten würde man ihn.
Das Hohelied
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24.11.2007, 11:46
AW: Die drei Weisen aus dem Morgenland
Zitat von Kla4
Was nu???Ich meine nur, dass es als gläubiger Menschen unglücklich macht, NUR mit dem Herzen zu glauben.
Wieviel Glauben und wieviel Verstand braucht man, um glücklich zu werden?
Da kannst du lange hoffen......Ich hoffe, dass irgendwann ein Papst mal selbst sagt, dass er sich nicht für unfehlbar hält!
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24.11.2007, 11:53
AW: Die drei Weisen aus dem Morgenland
Im NT wird 35mal von "Hölle und Verdamnis" "ewiger Strafe" etc. gesprochen. Es ist eine zentrale Aussage der Verkündigung Jesu, die in vielen Varianten daherkommt.
Zitat von Inaktiver User
Wie du richtig sagst, wusste das AT nichts von einem Leben nach dem Tod, Himmel und Hölle.
Auch ein Beispiel von den vielen Widersprüchen in der Bibel.
Und jeder kann sich das aussuchen, was ihm am besten gefällt.
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24.11.2007, 12:00
AW: Die drei Weisen aus dem Morgenland
Jesus und auch Paulus waren davon überzeugt, dass der Weltuntergang noch zu Lebzeiten vieler Zeitgenossen passieren würde und haben das auch gesagt. Wenn Jesus etwas sagte, wird er das wohl geglaubt haben??
Zitat von tessie
Wie schon jemand geschrieben hat, wusste das älteste Evangelium noch nichts von der Göttlichkeit Jesu. Das kam erst später auf.
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24.11.2007, 12:30Inaktiver User
AW: Die drei Weisen aus dem Morgenland
Eben nicht!
Zitat von 3146
Jesus und die ersten Christen lehrten nicht die Unsterblichkeit der Seele.
Nirgends im NT steht etwas von der Unsterblichkeit der Seele.
Das ist eine der falschen Lehren, die die Kirche lange nachdem die Heilige Schrift vollendet war, hinzugefügt hat.
Sie entstammt aus der Philosphie der Heiden.
Die Kirchen haben sie Jahrhunderte später übernommen.
Natürlich kann jeder glauben wie und was er will.
Aber ob es Gott, den man ja im Endefekt anbeten möchte, Recht ist?....
Manche sind aber wiederum überzeugt, dass der alles verzeihende Gott auch dies verzeiht. Ich persönlich denke das nicht...
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Quelle:
"Verwirrung wegen der Auferstehungslehre
Bei Trauergottesdiensten in der Christenheit wird oft sowohl von der Auferstehung gesprochen als auch davon, dass die Seele nach dem Tod weiterlebt.
Anglikanische Geistliche zum Beispiel predigen bei solchen Gelegenheiten gewöhnlich: „Insofern als es Gott, dem Allmächtigen, in seiner großen Gnade gefallen hat, die Seele unseres lieben Bruders zu sich zu nehmen, der nun von uns gegangen ist, übergeben wir seinen Leib der Erde; Erde zu Erde, Asche zu Asche, Staub zu Staub; in der sicheren und bestimmten Hoffnung auf die Auferstehung zu ewigem Leben, durch unseren Herrn Jesus Christus“ (The Book of Common Prayer).
Nach dieser Aussage fragt man sich vielleicht, ob die Bibel denn nun die Auferstehung lehrt oder die Doktrin von der Unsterblichkeit der Seele.
Interessant ist hierzu der Kommentar des protestantischen Professors Oscar Cullmann aus Frankreich. In seinem Buch Unsterblichkeit der Seele oder Auferstehung der Toten? spricht er von dem „radikalen Unterschied zwischen der griechischen Lehre von der Unsterblichkeit der Seele und der christlichen Lehre von der Auferstehung“ und schreibt: „Die Tatsache, dass das Christentum später die beiden Auffassungen miteinander verbunden hat und dass der heutige Durchschnittschrist sie nicht mehr auseinander halten kann, hat mich umso weniger dazu verleiten können, das zu verheimlichen, was ich mit der überwiegenden Mehrheit der Exegeten als die Wahrheit betrachte.“
Nach seinen Worten ist der Glaube an die Auferstehung [COLOR="red"]„das Zentrum der neutestamentlichen Hoffnung“. [/COLOR]„Ein neuer Schöpfungsakt Gottes [ist] notwendig, der nicht nur einen Teil des Menschen ins Leben zurückruft, sondern den ganzen Menschen, alles, . . . was der Tod vernichtet hat.“
Kein Wunder, dass die Allgemeinheit beim Thema Tod und Auferstehung verwirrt ist.
Um die Verwirrung zu beenden, müssen wir in die Bibel hineinschauen.
Dort werden die Wahrheiten dargelegt, wie sie uns der Schöpfer des Menschen, Jehova Gott, mitgeteilt hat. In der Bibel findet man mehrere Belege dafür, dass Menschen auferweckt wurden. "Geändert von Inaktiver User (24.11.2007 um 13:03 Uhr)
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24.11.2007, 12:39Inaktiver User
AW: Die drei Weisen aus dem Morgenland
Und wann sollte das erkannt worden sein?
Zitat von 3146
Die Bibel spricht schon immer von der "Göttlichkeit Jesu".
Mit dem einzigen Unterschied, dass Jesus nicht Gott der Allmächtige ist, sondern der Sohn Gottes.
Jesus ist genau so, wie es auch Satan der Teufel ist, ein "Gott". In der Bibel wird auch der Pharao von Ägypten als "Gott" bezeichnet/betitelt.
Satan der Teufel, wird in der Bibel als "Gott dieses Systems der Dinge" bezeichnet.
Jetzt kann man auch verstehen, warum es soviel Leid unter den Menschen gibt.
Satan versucht hier auf der Erde soviel wie möglich Unfrieden, Leid und Elend zu verbreiten.
Gruß Zisska
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24.11.2007, 13:30
AW: Die drei Weisen aus dem Morgenland
Nein, nur zu deiner Interpretation des NT, das hatten wir doch erst kürzlich, ebenso die Vorbildfrage.
Zitat von tessie_10
Wie soll man etwas lieben, das man sich nicht vorstellen kann?
Zitat von tessie_10


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