Zitat von tessie_10
Wo in der Bibel steht es, dass das Gesetz fuer Christen ausser Kraft gesetzt wurde? Damals gab es noch keine Christen.
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21.11.2007, 04:48Inaktiver User
AW: Philosophische Anregung für heute
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21.11.2007, 05:24Inaktiver User
AW: Philosophische Anregung für heute
Rabbi Gamaliel schickte seinen Diener Tobi zum Markt um ihm etwas Gutes zu kaufen. Er brachte eine Zunge zurueck. Ein anderesmal schickte er ihn zum Markt um ihm etwas Schlechtes zu kaufen und er brachte wiederum eine Zunge. Warum hast Du mir bei beiden Gelegenheiten eine Zunge gebracht, fragte der Rabbi. Weil die Zunge der Ursprung von gut und boese ist, antwortete Tobi. Wenn die Zunge gut ist, gibt es nichts Besseres, ist sie aber schlecht, ist Nichts schlimmer.
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21.11.2007, 07:22
AW: Philosophische Anregung für heute
Hallo Texas-amerle, danke für Dein Interesse. In der Bibel gibt es zahlreiche Stellen, die das belegen. Hier ein paar Beispiele:
Zitat von Inaktiver User
Christus hat uns von dem Fluch losgekauft, unter den uns das Gesetz gestellt hatte. Denn er hat an unserer Stelle den Fluch auf sich genommen. Es heißt ja in den Heiligen Schriften: »Wer am Holz hängt, ist von Gott verflucht.« So sollte durch Jesus Christus der Segen, der Abraham zugesagt wurde, zu allen Völkern kommen, damit wir alle durch vertrauenden Glauben den Geist erhalten, den Gott versprochen hat.
Galater 3,13-14
Der Dienst, der Mose übertragen wurde, galt dem Gesetz, das mit Buchstaben in steinerne Tafeln eingegraben war. Obwohl dieser Dienst den Menschen den Tod brachte, war der Glanz auf dem Gesicht Moses so stark, dass die Israeliten ihn nicht ertragen konnten. Und das war doch nur ein vergänglicher Glanz! Wenn also schon der Dienst, der den Menschen den Tod brachte, mit so viel Herrlichkeit ausgestattet gewesen ist, wie herrlich muss dann erst der Dienst sein, der sie durch den Geist zum Leben führt! Wenn schon der Dienst, der den Menschen die Verurteilung brachte, Gottes Herrlichkeit ausstrahlte, wie viel mehr wird dann der Dienst die Herrlichkeit Gottes ausstrahlen, der ihnen den Freispruch bringt! Verglichen mit diesem überwältigenden Glanz ist jener andere Glanz gar nichts. Schon das, was vergehen muss, hat Gottes Herrlichkeit ausgestrahlt. Wie viel mehr wird dann die Herrlichkeit Gottes von dem ausstrahlen, was für immer besteht!
2.Korinther 3,7-11
Wie steht es also? Das jüdische Volk als Ganzes hat nicht erreicht, worum es sich so sehr abmüht: die Anerkennung bei Gott. Nur die haben dieses Ziel erreicht, die Gott aus seinem Volk ausgewählt hat. Die Übrigen hat er starrsinnig gemacht, wie es in den Heiligen Schriften vorhergesagt ist: »Gott hat ihren Geist verdunkelt, sodass sie mit ihren Augen nicht sehen und mit ihren Ohren nicht hören, bis zum heutigen Tag.« Und David sagt: »Ihre Opfer sollen ihnen zur Schlinge und zum Fallstrick werden, zum Verderben und zum Strafgericht. Lass sie blind werden, damit sie nichts mehr sehen. Beuge ihren Rücken für immer unter das Sklavenjoch!«
Römer 11,7-10
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21.11.2007, 10:09
AW: Philosophische Anregung für heute
Ich würde sagen, das ist das Problem....
Zitat von Inaktiver User
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21.11.2007, 11:01
AW: Philosophische Anregung für heute
die philosophie meint auch, den anspruch auf wahrheit gepachtet zu haben. insofern nimmt sich alles nichts.
leonieAuch mächtige Wasser können die Liebe nicht löschen;
auch Ströme schwemmen sie nicht weg.
Böte einer für die Liebe allen Reichtum seines Hauses,
nur verachten würde man ihn.
Das Hohelied
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21.11.2007, 11:18Inaktiver User
AW: Philosophische Anregung für heute
Na das ist ja mutig und kenntnisfrei behauptet.
Zitat von Leonie
Als Philosophie wird die Methode und die Wissenschaft der systematischen, kritisch-rationalen Selbstüberprüfung des Denkens bezeichnet.
Ich empfehle als Einstieg:
Wittschier, Michael: Abenteuer Philosophie - Ein Schnellkurs für Einsteiger. Piper, München 1996
Bertrand Russell: Denker des Abendlandes. Eine Geschichte der Philosophie.
oder einen VHS-Kurs in deiner Heimatstadt.
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21.11.2007, 11:27
AW: Philosophische Anregung für heute
danke. ich hatte das im studium.
die verschiedenen theorien der philosophie sind auch nur theorien, die nicht beweisbar sind.
egal, ob es die erkenntnistheorie, eine systemische theorie oder eine andere ist...
zitat:
"Wissen und Macht sind die beiden Modi, wie man in das moderne Jenseits von Gut und Böse gelangt - und in dem Augenblick, wo unser Bewußtsein den Schritt in dieses Jenseits tut, ist unvermeidlich der Zynismus zur Stelle - bei Goethe ästhetisch, bei Dostojewski moralisch-politisch, bei Marx geschichtsphilosophisch, bei Nietzsche psychologisch-vitalistisch, bei Freud sexualpsychologisch."
Zitat aus Peter Sloterdijk: Kritik der zynischen VernunftAuch mächtige Wasser können die Liebe nicht löschen;
auch Ströme schwemmen sie nicht weg.
Böte einer für die Liebe allen Reichtum seines Hauses,
nur verachten würde man ihn.
Das Hohelied
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21.11.2007, 11:30Inaktiver User
AW: Philosophische Anregung für heute
<gähn> Häng noch mal ein paar Semester ran! Keine Theorie ist beweisbar.
Zitat von Leonie
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21.11.2007, 11:34
AW: Philosophische Anregung für heute
Mutige Behauptung und scheinbar bar jeglicher Kenntnis der Philosophie.
Zitat von Leonie
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21.11.2007, 11:35
AW: Philosophische Anregung für heute
eben. ihr könnt ebensowenig etwas nachweisen wie die religionswissenschaftler.
hier ein beitrag zur wahrheit in den philosophien und wissenschaften:
Wahrheit als Gegenstand von Theorien und Debatten
[Kommentare einblenden] (2) Seit Aristoteles wird Wahrheit vorwiegend im Sinne einer Korrespondenz [1] von Denken bzw. Vorstellung [2] und seinem Gegenstand verstanden. Ein andere Auslegung von Wahrheit verzichtet auf den Vergleich mit der Wirklichkeit und versteht Wahrheit im Sinne von Kohärenz [3] als widerspruchsfreie Beziehung zwischen verschiedenen Aussagen. Andere Theorien zur Wahrheit sind vor allem die Redundanztheorie, die Konsenstheorie und die pragmatische Wahrheitstheorie. An Lenin sei kurz erinnert mit seiner Unterscheidung von (nicht erreichbarer) absoluter Wahrheit und der möglichen unendlichen Annäherung an sie in Form von relativer Wahrheit. Nach Hegel ist „das Wahre ... das Ganze“ (Hegel Phän: 24). Damit ist „das durch seine Entwicklung sich vollendende Wesen“ (ebd.) gemeint. Vereinfacht ausgedrückt: wenn ich etwas in seiner Entwicklung begriffen habe (also als veränderbar...), d.h. auch in all den Zusammenhängen, die dabei eine Rolle spielen, habe ich es wahrhaft begriffen. Ernst Bloch bekräftigt diese Orientierung und versteht unter dem Erforschen des Wahren die „Freilegung der realen Triebkräfte des Geschehens“ (Bloch LM: 237).Auch mächtige Wasser können die Liebe nicht löschen;
auch Ströme schwemmen sie nicht weg.
Böte einer für die Liebe allen Reichtum seines Hauses,
nur verachten würde man ihn.
Das Hohelied


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