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    AW: Philosophische Anregung für heute

    meiner meinung nach kann man koran und bibel nicht gleichsetzen, weil der koran eben vom propheten mohammet als die zentrale figur ausgeht und jesus nur als ein prophet unter vielen gilt, während in der bibel jesus im mittelpunkt steht und nur über ihn der weg zu gott führt.
    Auch mächtige Wasser können die Liebe nicht löschen;
    auch Ströme schwemmen sie nicht weg.
    Böte einer für die Liebe allen Reichtum seines Hauses,
    nur verachten würde man ihn.
    Das Hohelied


  2. Inaktiver User

    AW: Philosophische Anregung für heute

    Zitat Zitat von tessie_10
    Ich glaube, so sieht sich der Islam auch selbst, als "Update" der Botschaft der Bibel. Doch genau damit habe ich ein gewisses Problem. Was also soll jetzt daran neu sein? Und was bleibt beim alten?
    Neu ist die Stellung der Frau. Im NT sucht man fast vergeblich nach ihr. Der Islam gibt ihr, im Vergleich zum Christentum, wieder einen festen Platz. Der Islam sieht z.B. eine Scheidung "in Betracht", aber anderes als im Judentum, ist sie nicht anhängig davon ob ihr der Mann "die Papiere" gibt. Sie hat Anrecht auf einen "Ausgleich" usw.
    Der Islam "greift" bestehende "göttliche" Gesetze auf und ändert sie!
    Laut Markus, ist ja das NT den Gesetzen des AT unterstellt.

    Neu ist auch, das viel mehr unter die "Gnade Gottes" gestellt wird. Bei fast jedem Gesetz wird "Allah ist barmherzig" hinten angestellt. Das heißt, das Allah "das letzte Wort" hat und nicht der Mensch, der Richter ist/sein kann.

    Ganz deutlich wird das bei der Todesstrafe. Es gibt immer die Möglichkeit des Vergebens der Angehörigen oder eines Blutgeldes (das legt aber der Richter fest).
    Das heißt wenn die Angehörigen den Tod fordern, geht auf ihr "Konto" und sie werden "von Gott belangt", denn "Allah schaut in die Herzen".

  3. gesperrt

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    AW: Philosophische Anregung für heute

    Zitat Zitat von Leonie
    meiner meinung nach kann man koran und bibel nicht gleichsetzen, weil der koran eben vom propheten mohammet als die zentrale figur ausgeht und jesus nur als ein prophet unter vielen gilt, während in der bibel jesus im mittelpunkt steht und nur über ihn der weg zu gott führt.
    Es geht mir nicht um ein Gleichsetzen von Koran und Bibel, vielmehr um die Unterschiede zwischen beiden. Was also unterscheidet den Koran von der Bibel? Einen Unterschied nanntest Du ja schon: Jesus steht nicht im Mittelpunkt, er ist ein Prophet unter vielen. Somit stellt er das Christentum, welches ganz klar von der Göttlichkeit Jesus ausgeht, grundsätzlich in Frage.

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    AW: Philosophische Anregung für heute

    in der bibel hat doch auch gott das letzte wort und nicht der mensch, die genaue stelle weiss ich im moment nicht-müsste ich nachsehen.

    was die stellung der frau betrifft, ist die evangelische landeskirche schon sehr reformiert, sie toleriert sogar eine geschiedene bischöfin!

    ich bin übrigens evangelisch und froh über die reformation. ich lehne aber menschen anderer konfessionen nicht ab, sondern für mich zählt in erster linie der mensch und dann kommen wir erst über die konfessionen ins gespräch. ich habe freunde aus vielen unterschiedlichen konfessionen oder auch konfessionlose mensche.

    und: es klappt mit der toleranz! es ist ein zeichen der wertschätzung und der guten kinderstube menschen anderer coleur zu akzeptieren.
    Auch mächtige Wasser können die Liebe nicht löschen;
    auch Ströme schwemmen sie nicht weg.
    Böte einer für die Liebe allen Reichtum seines Hauses,
    nur verachten würde man ihn.
    Das Hohelied


  5. Inaktiver User

    AW: Philosophische Anregung für heute

    Zitat Zitat von Leonie
    was die bahai betrifft, so bezeichnen sie sich als die neue weltreligion, die alle anderen religionen in sich vereinigen kann. christen lehnen das ab, weil der weg für sie nur über jesus zu gott führt.
    Das ist ja Teil des ganzen Problem JEDE dieser Buchreligionen hat einen absolutheits Anspruch. Ob das Judentum, das Christentum oder der Isalm, ALLE sagen WIR sind die EINZIGEN.

  6. User Info Menu

    AW: Philosophische Anregung für heute

    nö. die evangelen würden für sich nie sagen, wir sind die einzigen.

    wenn der papst meint, er müsse die katholische kirche als einzig wahre ansehen, so kann man definieren, was katholisch heisst. katholisch kommt aus dem griechischen und bedeutet: katholikos-allgemein-allgemeingültig. also die allgemeine kirche. ich fühle mich deshalb nicht angegriffen. soll er doch-wenn er meint.
    Auch mächtige Wasser können die Liebe nicht löschen;
    auch Ströme schwemmen sie nicht weg.
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    Das Hohelied


  7. Inaktiver User

    AW: Philosophische Anregung für heute

    Zitat Zitat von tessie_10
    Somit stellt er das Christentum, welches ganz klar von der Göttlichkeit Jesus ausgeht, grundsätzlich in Frage.
    Nein, er stellt es nicht in Frage. Jesus wird als Prophet aufgeführt, aber eben nicht als Gottessohn.

  8. gesperrt

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    AW: Philosophische Anregung für heute

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Neu ist die Stellung der Frau. Im NT sucht man fast vergeblich nach ihr.
    Gerade in islamisch geprägten Ländern haben Frauen kaum Rechte. Legen die nun alle den Koran falsch aus?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Laut Markus, ist ja das NT den Gesetzen des AT unterstellt.
    Wo genau in Markus soll das NT den Gesetzen des AT unterstellt sein?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Neu ist auch, das viel mehr unter die "Gnade Gottes" gestellt wird. Bei fast jedem Gesetz wird "Allah ist barmherzig" hinten angestellt. Das heißt, das Allah "das letzte Wort" hat und nicht der Mensch, der Richter ist/sein kann.
    Das wäre mir aber ganz neu, dass laut der Bibel der Mensch das letzte Wort haben soll. Genau das Gegenteil ist doch der Fall.

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Ganz deutlich wird das bei der Todesstrafe. Es gibt immer die Möglichkeit des Vergebens der Angehörigen oder eines Blutgeldes (das legt aber der Richter fest).
    Das heißt wenn die Angehörigen den Tod fordern, geht auf ihr "Konto" und sie werden "von Gott belangt", denn "Allah schaut in die Herzen".
    Im NT gibt es keine Todesstrafe mehr. Folglich erübrigt sich Blutgeld und ähnliches. Hat nun im Islam doch der Mensch das letzte Wort - und nicht Allah -, wenn er sich mit Geld sogar von der für was auch immer geforderten Todesstrafe freikaufen kann?

  9. Inaktiver User

    AW: Philosophische Anregung für heute

    Zitat Zitat von tessie_10
    Gerade in islamisch geprägten Ländern haben Frauen kaum Rechte. Legen die nun alle den Koran falsch aus?
    Allerdings!

    Zitat Zitat von tessie_10
    Wo genau in Markus soll das NT den Gesetzen des AT unterstellt sein?
    Denkt nicht, ich sei gekommen, um das Gesetz und die Weisungen der Propheten außer Kraft zu setzen. Ich bin nicht gekommen, um sie außer Kraft zu setzen, sondern um sie zu erfüllen und ihnen volle Geltung zu verschaffen. Ich versichere euch: Solange Himmel und Erde bestehen, wird kein i-Punkt und kein Komma im Gesetz gestrichen.

    Matthäus 5,17-18


    Zitat Zitat von tessie_10
    Im NT gibt es keine Todesstrafe mehr. Folglich erübrigt sich Blutgeld und ähnliches. Hat nun im Islam doch der Mensch das letzte Wort - und nicht Allah -, wenn er sich mit Geld sogar von der für was auch immer geforderten Todesstrafe freikaufen kann?
    Nein, Allah schaut in die Herzen und wird ihn (der böses tat) auch strafen. Er kann sich also nur "Zeit" kaufen.


    Weitere Fragen bitte in einem extra Strang, da mir sonst selbst eine Ermahnung der Mod. sicher ist.
    Geändert von Inaktiver User (21.11.2007 um 00:50 Uhr)

  10. gesperrt

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    AW: Philosophische Anregung für heute

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Denkt nicht, ich sei gekommen, um das Gesetz und die Weisungen der Propheten außer Kraft zu setzen. Ich bin nicht gekommen, um sie außer Kraft zu setzen, sondern um sie zu erfüllen und ihnen volle Geltung zu verschaffen. Ich versichere euch: Solange Himmel und Erde bestehen, wird kein i-Punkt und kein Komma im Gesetz gestrichen.

    Matthäus 5,17-18
    Ich will ja nicht päpstlicher sein wie der Papst, aber das war jetzt Matthäus und nicht Markus.

    Matthäus richtete sich bekannterweise mit seinem Bericht an Menschen jüdischer Herkunft.
    Laut NT ist das Gesetz für Christen außer Kraft gesetzt.

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