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Ergebnis 11 bis 20 von 37
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14.10.2007, 14:24
AW: Umgang mit religiösen Fanatikern
Zitieren erlaubt
Ich habe mit Verändern schlechte Erfahrungen gemacht.
Darum höre ich lieber auf mit dem Vergleichen.
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14.10.2007, 15:06
AW: Umgang mit religiösen Fanatikern
Hallo Mimilette,
ich habe mir abgewöhnte, mit religiösen Fanatikern diskutieren zu wollen. Von ihrer Haltung rücken sie nicht ab, und eine andere akzeptieren sie nicht. Letzteres ist für mich aber die Bedingung für jede Art von Diskussion. Wenn ich merke, dass jemand in eine solche Richtung tendiert, meide ich das Thema weitest gehend.
Was würdest Du gewinnne, wenn Du mit der genannten Gruppe das Thema Homosexualität und Höllen diskutieren wolltest? Glaubst Du, Du könntest sie von etwas überzeugen? Es würde nur Energie und Zeit kosten und zu rein gar nix führen.
Viele Grüße,
MalinaDu hast mein Klagen in Tanzen verwandelt. (Psalm 30)
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15.10.2007, 00:39
AW: Umgang mit religiösen Fanatikern
das stimmt. es ist energieverschwendung, die erfahrung habe ich auch gemacht.
aber es ist auch in die andere richtung energieverschwendung, wenn die intoleranz gegenüber menschen auftritt, die für sich glauben (wenn jemand das erfährt).
man sollte sich gegenseitig tolerieren. der eine glaubt, der andere eben nicht.
leonieAuch mächtige Wasser können die Liebe nicht löschen;
auch Ströme schwemmen sie nicht weg.
Böte einer für die Liebe allen Reichtum seines Hauses,
nur verachten würde man ihn.
Das Hohelied
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15.10.2007, 07:51
AW: Umgang mit religiösen Fanatikern
Da liegt nun eben der Hund begraben!
Zitat von Leonie
Wenn beispielsweise der eine glaubt, dass man die Witwen der Verstorbenen dem Verstorbenen ins Jenseits mit geben müsse und der andere glaubt, dass das Mord wäre, dann haben sie einen ernsten Konflikt.
Weil nämlich Mensch für Mensch und Umwelt und umfeld und alle Welt mt verantwortlich ist.
Kein Gott sagt: Kümmere Dich um den eigenen Kram und lass den Nachbarn brandschatzen und raubmorden, wenn ihm das gefällt.
Jesus sagt zwar irgendwo: "Dann halte ihm die andere Backe hin" und so weit ich verstanden habe kann man den Interpreten der Bibel glauben, dass damit nicht der nackte Hintern gemeint ist.
Aber wie will einer die andere Backe hinhalten, wen der erste Hieb schon tödlich war?
Diese Sachen sind vielleicht gut gewesen zur Zeit als sie entstanden, heute sind sie nicht hinlänglich für den Wirrwarr an Überzeugungen und Traditionen welcher auf unserem Treibhaus zusammentrifft.
Die Wissenschaftler kommen dann noch dazu, die einen mit die anderen ohne Gott und alle für die Umwelt oder dafür, die Wege auf eine alternative Ersatzerde zu öffnen.
Kostet Milliarden von Millionen, aber die haben es ja...Zitieren erlaubt
Ich habe mit Verändern schlechte Erfahrungen gemacht.
Darum höre ich lieber auf mit dem Vergleichen.
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19.10.2007, 20:12
AW: Umgang mit religiösen Fanatikern
Hallo,
ich weiß ja nicht, WAS GENAU du unter "religiösen Fanatikern" verstehst, aber mit selbigen bin ich ganz schnell fertig! - Bedeutet im Klartext, dass ich denen ganz klar, deutlich und unmissverständlich meine Meinung sage und auch dabei bleibe! Und wenn die mir dann irgendwie blöd kämen, wären wir auch mal ganz, ganz schnell geschiedene Leute - und so schnell kann man gar nicht gucken, wie schnell das dann bei mir ginge!
Und meine ganz speziellen Lieblinge sind ja immer noch diejenigen, die mir weismachen und beibringen wollen, dass man z.B. Scheiße auf gar keinen Fall sagen darf *GEGEN DIE WAND RENN* *AUGENROLL* - das sind mir gerade die Richtigen!!! Aber die können mir diesbezüglich gar nichts und die beißen bei mir auch ganz gewaltig auf Granit! Ich sage nämlich immer noch DAS, was ICH will und für richtig halte!Pauschales Schubladendenken zeugt von mangelnder Bildung, Engstirnigkeit und Naivität.
Gesegnet seien jene, die nichts zu sagen haben und den Mund halten.
(Oscar Wilde)
Der Kluge bemerkt alles, der Dumme macht über alles eine Bemerkung.
Es ist leichter, ein Atom zu zertrümmern als ein Vorurteil.
(Albert Einstein)
Optimismus rückwärts gelesen heißt Sumsi mit Po. (Für alle, die das noch nicht wussten ;-)
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19.10.2007, 20:22
AW: Umgang mit religiösen Fanatikern
Hm, und wenn Du einen guten Job hast und da eine total religiös neutrale Arbeit machst, so was wie Erbsen Zählen oder Treppen Wischen, und den nächster Vorgesetzter ist überzeugter Knuffist und will unbedingt, Dich vom Knuffismus überzeugen und da darf man nicht "Scheiße" sagen sondern da sagt man "fies" oder "Brummo" statt "Scheiße" und das sagt er Dir bei jedem Ärger welchem Du lautstark Ausdruck verleihst.
Zitat von Knuffilein
Kündigst Du da oder lässt Du es auf einen Machtkampf ankommen?Geändert von feelerlos (19.10.2007 um 20:29 Uhr)
Zitieren erlaubt
Ich habe mit Verändern schlechte Erfahrungen gemacht.
Darum höre ich lieber auf mit dem Vergleichen.
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19.10.2007, 20:43
AW: Umgang mit religiösen Fanatikern
Zitat von feelerlos
Darüber habe ich, ganz ehrlich gesagt, noch nicht nachgedacht! (Und sage jetzt bitte nicht, das sollte ich aber mal, gell! *grins*) Aber ich mache mir im großen und ganzen überhaupt nicht gerne Gedanken über ungelegte Eier - warum sollte ich dies auch tun?!
Ob ich da kündigen oder ich es auf einen Machtkampf ankommen lassen würde? - Ersteres mit Sicherheit nicht; letzteres kann bzw. könnte ich mir schon eher vorstellen, denn ich vertrete schon meine Meinung und ich bin ja auch kein Lehrling mehr, der - bzw. in meinem Fall die - erst angefangen hat zu arbeiten. Aber ich glaube es ja wohl eher NICHT, dass er MIR aufgrund dieses ach sooo "bööösen"(???), "bööösen"(???) Wortes kündigen kann und WENN er dies wagen würde, würde ich mir das auch schön nicht bieten lassen - wo sind wir denn?! Außerdem habe ich solch einen Quatsch auch noch nicht gehört, dass einem wegen eines Kraftausdrucks gekündigt werden kann - wäre ja auch noch schöner!
Nun noch mal zurück zum "eigentlichen" Thema: Ich kannte mal eine solche Pseudo-Heilige, die der Meinung war, dass das Sprichwort: "Da ist Hopfen und Malz verloren", ein WELTLICHER(!!!) Spruch sei! Ich glaub echt, ich spinne!!! Weltlich hin oder her; das geht mir mal schön am Arsch vorbei; für mich ist dieses Sprichwort - zumindest in etlichen "passenden" Situationen - einfach FAKT und nichts anderes und solch ein frommes Gesäusel und Gesülze ist ja schon mal gar nicht "meins"! Aber wenn sie meint... nur dann bitte ohne mich!Pauschales Schubladendenken zeugt von mangelnder Bildung, Engstirnigkeit und Naivität.
Gesegnet seien jene, die nichts zu sagen haben und den Mund halten.
(Oscar Wilde)
Der Kluge bemerkt alles, der Dumme macht über alles eine Bemerkung.
Es ist leichter, ein Atom zu zertrümmern als ein Vorurteil.
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Optimismus rückwärts gelesen heißt Sumsi mit Po. (Für alle, die das noch nicht wussten ;-)
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20.10.2007, 06:48
AW: Umgang mit religiösen Fanatikern
Die Bedeutung des Wortes um das es geht verschwindet in dem Moment aus dem Thema, da es um Hierarchie und Unterordnung geht:
Zitat von Knuffilein
Du hast mit Deiner mangelnden Anpassungsfähigkeit auf einen Kraftausdruck zu verzichten, wenn Dir das Dein direkter Vorgesetzter so befiehlt gezeigt, dass Du nicht bereit bist, Dich in Deinem Verhalten der Gepflogenheit der Firma anzupassen.
Ob es dabei um "Kraftausdruck" oder die Lagerung hoch radioaktiver Abfälle handelt ist vollkommen egal, denn Du bist nicht kompetent, die Tragweite der Befehle die Du erhältst einzuschätzen, nicht aus fachlichen Gründen oder solchen der Erfahrung, sondern rein aufgrund der hierarchischen Position Deiner Stellung.
Insubordination ist eines der schlimmsten Vergehen in einer Hierarchie. Priester welche Unzucht mit Minderjährigen betreiben dürfen Beichten und werden vielleicht versetzt, aber wehe es traut sich einer was anderes zu sagen als der Papst (z.B. E. Drewermann) und fügt sich nicht dem päpstlichen Willen, dann droht ihm der Ausschluss aus der Gemeinde. Der Nick wird dann mit "gesperrt" markiert
Das ist in hierarchischen Systemen so und Systeme ohne Hierarchie sind mir persönlich keine bekannt.
"Da ist Hopfen und Malz verloren" ist eine Redensart, welche nur dadurch vielleicht mit den kirchlichen Redensarten verwandt ist, als die ersten Biere von Mönche gebraut wurden, ansonsten ist dieser Ausdruck ganz und gar weltlich, da hat Dein Kollege völlig recht.
Zitat von Knuffilein
Wenn Du alles, was nicht aus dem Stegreif erkennbar ist und etwas Nachforschung erfordert als "frommes Gesäusel und Gesülze" abkanzelst, hast Du wenig Chancen, Deine Bildung zu erweitern.
Wo Hopfen und Malz verloren sind, ist es auch wirklich vollkommen überflüssig, sich weiter damit auseinanderzusetzen. Da kann man nur die Tür zu machen, denn im Falle von Eiferern religiöser oder politischer Art ist mit einer Beruhigung nur dann zu rechnen, wenn man ihnen recht gibt.
Die einfachste Art eine Diskussion zu sabotieren besteht darin, konsequent zu wiederholen: "Da hast Du vollkommen recht" (egal was für einen Stuss dieses Mensch raus lässt)
Das funktioniert sogar mit Aggressoren in Chats.Zitieren erlaubt
Ich habe mit Verändern schlechte Erfahrungen gemacht.
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20.10.2007, 22:08
AW: Umgang mit religiösen Fanatikern
Huch, was ein geschwollener Beitrag! *fett feix*
Zitat von feelerlos
Darf ich fragen, was das (berechtigte!!!) Anprangern der oftmals äußerst dubiosen Frömmigkeit mit dem Erweitern der Bildung zu tun hat??? *dumm in die Runde guck*
Und ich "kanzle" NICHT IMMER - und auch NICHT IMMER GLEICH - jedes nicht-christliches Verhalten und Pseudo-Christentum als frommes Gesäusel und Gesülze "ab" (wie DU es nennst!), aber in DIESEM Fall, wovon ich hier berichte, WAR es nun mal berechtigt - und da bedarf es auch keinerlei Recherchen und das WAR und IST aus dem Stegreif erkennbar! Du warst nicht dabei - und ich werde auch nicht hier in einem öffentlichen Forum ausbreiten, worum es da ging!
Und noch mal: Nur allein wegen eines Kraftausdrucks kann einem noch lange nicht gekündigt werden - wo gibt's denn sowas?! Und es ist ja nicht so, dass ich auf Arbeit pausenlos wüst fluche und schimpfe; nur halt dann, wenn etwas misslingt und schiefgeht, aber dann DARF man ja wohl auch mal schimpfen und fluchen, oder etwa nicht?!Pauschales Schubladendenken zeugt von mangelnder Bildung, Engstirnigkeit und Naivität.
Gesegnet seien jene, die nichts zu sagen haben und den Mund halten.
(Oscar Wilde)
Der Kluge bemerkt alles, der Dumme macht über alles eine Bemerkung.
Es ist leichter, ein Atom zu zertrümmern als ein Vorurteil.
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21.10.2007, 06:11
AW: Umgang mit religiösen Fanatikern
Was Du darfst und was nicht ist in den Anstellungsbedigungen festgelegt und je nachdem beliebig interpretierbar.
Wenn der "Stein des Anstosses" ein Kraftausdruck war und das wirkliche Vergehen darauf in der Insubordination gegenüber Deinem nächst höheren Personal bestand verschwindet die Lächerlichkeit des Kraftausdrucks und macht dem Vergehen des Ungehorsams Platz.
Je nachdem, in welcher Lage sich das betrachtete System befindet, kann es sich leisten, wenn ein Angestellter die Hierarchie zu durchbrechen sucht oder eben nicht.
Wenn es sich das leisten kann, geht man lächelnd drüber hinweg und lässt es bei einer Verwarnung, sehen sich aber die Kader bereits gefährdet, werden sie das nicht auf sich sitzen lassen und es geht den Dienstweg und wird eine Affäre mit politischem Gehalt.
So können aufmüpfige "Alternative" aus jeder Ordnungsstrafe eine Staatsaffäre machen oder so kann der Staat aus jeder Randgruppe eine mögliche terroristische Vereinigung machen und die Reaktionen der weniger mächtigen werden sich nicht ewig zurückschlagen lassen: Irgendwann ensteht genug großer Druck für eine Revolution.
Wo immer die Repression mit Mitteln der Gewalt: (Erhöhung der Anzahl Bewacher, Ausweitung der Kompetenz unterer bewachender Beamter, Bewaffnung der untersten Aufpasser z.B....)im Wachstum begriffen ist, ist auch die Wahrscheinlichkeit einer Revolution im Wachstum.
Andere Nachbarn des Systems, (≈ andere Staaten, die Blöcke welche sich für die Staaten oder Firmen, in welchen es kriselt interessieren) werden darauf aufmerksam und beginnen nach Sympathie die einen zu unterstützen oder die anderen nicht zurechtzuweisen.
Fanatiker haben in einem wohlhabenden Land, welches keiner Bedrohung wirklich ausgesetzt ist keine große Chance auf Erfolg. Sie mögen einige wenige Unzufriedene ewige Motzer auf ihre Seite ziehen und Grüppchen unterhalten.
Falls das Land eingeschlafen ist, können sich schon Subkulturen bilden, welche irgendwann die Stärke erreichen, um einen Machtanspruch zu entwickeln, doch das geht allermeistens nicht, ohne dass es rechtzeitig bemerkt würde, denn die Gruppe jener Menschen, welche einfach kriminell sind, weil sie ihrem Egoismus mehr frönen als die Gesetze erlauben bedürfen in jeder Lage einer Überwachung. Ganz ohne Polizei funktioniert vermutlich nicht mal Himmel und Hölle
Das Deiner Ansicht nach berechtigte Anprangern der Aussage "da ist Hopfen und Malz verloren" wäre eine Redewendung weltlicher art und nicht kirchlicher oder religiöser als religiöses Gesäusel ist schlicht und einfach falsch, weil es nämlich ein weltlicher Ausdruck IST, zu sagen es wäre Hopfen und Malz verloren.
Ganz anders ist das, wenn jemand mit den Gleichnissen Jesu im Wortschatz um sich wirft und in jedem zu spät aus der Pause zur Arbeit zurückkehrenden den "verlorenen und wiedergefundenen Sohn" zelebrieren will, dann muss man sich wirklich fragen, wie lange man sich so was bieten lassen will.
Und Dein Beispiel, liebes Knuffilein, lässt einfach nichts erkennen davon, warum der Absender der beanstandeten Aussage bei Dir unter den religiösen Eiferern läuft.
Dieses Mensch könnte nämlich einfach jemand sein, der etwas differenzerter nachzudenken gewohnt ist als Du, und weil er Dir nicht in allem und jedem beistimmt hast u den Eindruck, dies wäre ein religiöser Eiferer.
Du hast bislang keine Beispiele gezeigt, welche den von Dir angeprangerten Anwender des Bierrezeptes als religiösen Eiferer ausweist, sondern Dich nur darauf beschränkt, Deine Anwendung des Fäkalienausdrucks zu verteidigen und als nicht hinlänglich für eine Kündigung zu bezeichnen.
Das habe ich sogar bestätigt: Es reicht nicht, ABER, wenn man Dir sagt Du mögest gefälligst darauf verzichten im Umgang mit dem Anwender des Bierrezeptes als weltlicher Redewendung Abfallprodukte der Verdauung phonetisch ins Betriebsklima zu stellen und Du darauf reagierst, indem Du weiterhin mehrmals lautstark stinkende Exkremente intonierst, um Deinem Vorgesetzten zu zeigen dass Du Dir nicht die Sprache vorschreiben lässt, dann ist das ein Ungehorsam, welcher das System gefährdet und somit ein Kündigungsgrund.
Habe ich Dir nun einigermassen klar machen könne in welchem Prozess Dein erstvergehen ("Scheiße") verschwindet und dem Folgevergehen des Ungehorsams Raum macht und Dich als potentielle Systemgegnerin und illoyale Mitarbeiterin, die sich gegen die Obrigkeit auflehnt auszeichnet?
Es war mir sichtlich ein Vergnügen!Zitieren erlaubt
Ich habe mit Verändern schlechte Erfahrungen gemacht.
Darum höre ich lieber auf mit dem Vergleichen.


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