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    AW: kreuzigung auf dem prüfstand

    "... z.B. an einer Krippe gestorben..."
    ...
    er wurde in einer geboren.

    Ich kann mich nicht daran erinnern, als Kind den Anblick des Gekreuzigten als grausam empfunden zu haben. Ich hatte keinerlei Albträume.
    Jedoch heutzutage bei der Verfolgung der Fernsehnachrichten, der Lektüre von Zeitungen und der Bri-Com.

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    AW: kreuzigung auf dem prüfstand

    Zitat Zitat von corvus
    "... z.B. an einer Krippe gestorben..."
    ...
    er wurde in einer geboren.

    Ich kann mich nicht daran erinnern, als Kind den Anblick des Gekreuzigten als grausam empfunden zu haben. Ich hatte keinerlei Albträume.
    Jedoch heutzutage bei der Verfolgung der Fernsehnachrichten, der Lektüre von Zeitungen und der Bri-Com.


    Ich habe viel mit Kindern zu tun, und die sind neugierig, wollen darüber reden, machen sich Gedanken. Alpträume haben die auch nicht, aber viele Fragen, und natürlich auch Bewunderung.

    Zimtstange,
    zu ziehst einen Gott vor, der sagt: "Macht doch, was ihr wollt, nehmt euch, was ihr braucht, alles ist erlaubt, Hauptsache - man hat Spaß"
    Viel Glück bei der Suche.
    "Ich würde auch gerne eine Rede in Deutschland halten. Aber ich würde das viel lieber als Präsident der Vereinigten Staaten tun als nur als Präsidentschaftskandidat.“
    (John McCain )

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    AW: kreuzigung auf dem prüfstand

    Und warum wurde er hingerichtet? Weil er von seiner eigenen Schöpfung, in die er gekommen war, abgewiesen und gehaßt wurde!
    Und warum wurde er abgewiesen?
    Weil er verurteilt und verdammt hat und Hass gepredigt hat.

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    AW: kreuzigung auf dem prüfstand

    Zitat Zitat von Nolita

    Zimtstange,
    zu ziehst einen Gott vor, der sagt: "Macht doch, was ihr wollt, nehmt euch, was ihr braucht, alles ist erlaubt, Hauptsache - man hat Spaß"
    Viel Glück bei der Suche.
    Falsch, ich ziehe einen Gott vor der nicht belohnt oder bestraft sondern Seelen als mündig ansieht, selbst für ihr Weiterkommen zu sorgen.
    Ich finde die Bestrafung einer selbstsüchtigen Tat ist bereits der Mangel an Liebe, der diese Tat entsprang.
    Ich finde die Belohnung einer liebevollen Tat ist bereits die Fülle an Liebe, der diese Tat entsprang.
    Ich sehe Gott als stillen Beobachter, der/die immer dann eingreift, wenn die Seele ihn/sie um Hilfe bittet. (unabhängig in welcher Religion.)
    Zitat Zitat von Nolita

    Viel Glück bei der Suche.
    Nach was?

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    AW: kreuzigung auf dem prüfstand

    "Ich sehe Gott als stillen Beobachter, der/die immer dann eingreift, wenn die Seele ihn/sie um Hilfe bittet. (unabhängig in welcher Religion.)"
    ...
    Entweder versteht Gott die Bitten nicht, die im vorgetragen werden (falsche Sprache?) oder er braucht ein Hörgerät.

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    AW: kreuzigung auf dem prüfstand

    Corvus, hast Du mal Bruce Almighty gesehen?
    Da wird eindrucksvoll demonstriert, was passieren würde, wenn alle Gebete in Erfüllung gingen.
    Weißt Du, Antworten mögen nicht immer so ausfallen, wie es unserem kleinen Selbst passen würde.
    Dennoch und da bin ich mir sicher: Gott alleine kennt die Mühen, uns den Weg zurück zur Erkenntnis der Göttlichkeit in Allem, zu zeigen.

  7. gesperrt

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    AW: kreuzigung auf dem prüfstand

    Er soll ja nicht auf profane Bitten hören.
    Aber auf diejenigen, die um ihr Leben flehen, die unerträgliche Schmerzen aushalten müssen; er soll hinsehen, wenn Menschen gefoltert und getötet werden.
    Er soll hinsehen, wenn seine Natur wieder einmal zahllose Menschenleben vernichtet.
    Er soll hinsehen, wenn Völker wieder einmal versuchen, sich gegenseitig auszulöschen.

    Kann er das nicht oder will er das nicht?
    Dann ist er entweder ignorant oder grausam.
    Wozu ist er dann gut?

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    AW: kreuzigung auf dem prüfstand

    Zitat Zitat von tessie_10
    Und warum wurde er hingerichtet? Weil er von seiner eigenen Schöpfung, in die er gekommen war, abgewiesen und gehaßt wurde!
    Ein Schöpfer aller Dinge mit offensichtlichen Wissenslücken in Botanik.
    Jesus hatte das Pech, in einer Zeit zu leben, in der eine Störung der öffentlichen Ordnung Grund genug für eine Hinrichtung war.

  9. gesperrt

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    AW: kreuzigung auf dem prüfstand

    Zitat Zitat von 3146
    Und warum wurde er abgewiesen?
    Weil er verurteilt und verdammt hat und Hass gepredigt hat.
    Da liegst Du ganz im Irrtum. Jesus hat weder verurteilt noch verdammt, weder Gewalt noch Haß gepredigt. Im Gegenteil, er lehrte Nächstenliebe, Vergebung und Barmherzigkeit. Und nach seinen eigenen Worten ist er nicht in die Welt gekommen, um zu verurteilen, sondern um zu retten.

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    AW: kreuzigung auf dem prüfstand

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Er soll hinsehen, wenn Völker wieder einmal versuchen, sich gegenseitig auszulöschen.

    Kann er das nicht oder will er das nicht?
    Dann ist er entweder ignorant oder grausam.
    Wozu ist er dann gut?
    Ich übergebe das Wort Om C. Parkin

    Warum lässt Gott soviel Unrecht zu?
    Fragender:
    Ich sehne mich nach Frieden, nach meinem inneren Frieden. Und ich habe immer wieder Gedanken und Gefühle des Grolls, der Verbitterung über das Unrecht, und zwar im konkreten über meine gescheiterte Ehe. Ich wünsche mir nichts sehnlicher als meinen inneren Frieden .
    Om C. Parkin:
    Gut. Willst du die Wahrheit wirklich wissen?
    Fragender:
    Ich antworte so: Ich wünsche mir den Mut dazu.
    Om C. Parkin:
    Nein, ich meine jetzt.
    Fragender:
    Ja.
    Om C. Parkin:
    Auch wenn es unangenehm ist?
    Fragender:
    Auch wenn es unangenehm ist.
    Om C. Parkin:
    Ich stelle dir eine einfache Frage: Glaubst du, dass dir Unrecht geschehen ist oder dass irgendjemand dir Unrecht getan hat ?
    Fragender:
    Ja.
    Om C. Parkin:
    Ja. Dann möchte ich jetzt mit dieser Frage noch etwas tiefer gehen. Sei einfach hier. Antworte aus diesem Moment heraus. Ohne Zensur. Nächste Frage: Glaubst du, dass Gott dir Unrecht tut?
    Fragender:
    Das glaub ich nicht.
    Om C. Parkin:
    Bist du sicher?
    Fragender:
    Ich denke, ich bin sicher. Ich...Gott tut mir nicht Unrecht, denn er kann es gar nicht.
    Om C. Parkin:
    Also wenn Gott dir kein Unrecht tut, so gibt es dennoch Unrecht in dieser Welt.
    Stimmt das?

    Fragender:
    Ja, das stimmt.
    Om C. Parkin:
    Gut. Woher kommt dieses Unrecht?
    Fragender:
    Wenn das Unrecht in meiner Welt ist, dann kommt es aus mir.
    Om C. Parkin:
    Das ist eine Antwort, die nicht aus diesem Moment stammt. Das ist eine Antwort, die du dir zurechtgelegt hast, eine intellektuelle Antwort, eine Antwort, die du nicht fühlst. Und diese Antworten sind wertlos, sinnlos, fruchtlos. Solche Antworten beenden jeden Dialog sofort.
    Fragender:
    Ich bitte dich, mir die Frage noch einmal zu stellen.
    Om C. Parkin:
    Ich stelle dir die Frage in diesem Moment, und auch die Antwort ist in diesem Moment: Woher glaubst du, in der Tiefe deines Geistes, stammt dieses Unrecht, das deine innere Welt ausfüllt?
    Fragender:
    Ich glaube, es kommt von außen her. Von zum Beispiel meiner Ex-Frau und von anderen Personen.
    Om C. Parkin:
    Ja. Es kommt von außen her; es ist in dieser Welt, das Unrecht. So, und jetzt bitte ich, deine Scheuklappen einmal abzunehmen, und ich frage dich noch einmal: Glaubst du, in der Tiefe deines Geistes - wenn es Unrecht in dieser Welt gibt, dass Gott Unrecht tut? Frag mal den Groll, der weiß das.
    Fragender:
    Der Groll sagt: Ja, er tut dir Unrecht. Gott tut dir Unrecht.
    Om C. Parkin:
    Ja. Und wenn ich mir vorstelle, dass es einen bösen Gott gibt, dann ist die Welt böse, und dann kämpfe ich einen einsamen Kampf auf verlorenem Posten. Und diesen Kampf nenne ich: Mein Leben. Stimmt’s?
    Fragender:
    Ja, das kenne ich.
    Om C. Parkin:
    Und je länger ich kämpfe, desto mehr Groll und Bitterkeit stauen sich in mir an; und desto mehr Groll und Bitterkeit sich in mir anstauen, desto mehr kämpfe ich meinen verbissenen Kampf gegen das Unrecht dieser Welt. Das ist deine Welt.
    Fragender:
    Das ist meine Welt, richtig.
    Om C. Parkin:
    Ja. Aber ist das die Wahrheit? Wo wäre ich, wenn ich jede Welt eines jeden Menschen - und wie kommt es überhaupt, dass jeder Mensch eine andere Welt hat - wo wäre ich, wenn ich jede dieser Welten als die Wahrheit annehmen würde? Aber siehst du, wie diese Welt in dir wirkt? Spürst du, welche Macht sie hat?
    Fragender:
    Ja.
    Om C. Parkin:
    Ja, es ist die Macht der Realität. Sie hat Realität in dir. Es ist die Realität. Es ist die Wahrheit. Ein Unrecht schaffender, Unrecht sprechender Gott, der straft, der die Menschen ins Unrecht setzt, das ist dein Gott. Geschaffen in deinem Geist, von deinem Geist, in deiner Welt. In deiner Illusion von Realität. Diese Illusion wird aufrechterhalten, solange wir nicht in die Tiefe dessen vorstoßen, wo das trübe Wasser ist, in diesem inneren Sumpf. Wo keiner mehr ganz genau wissen will, was da überhaupt ist. Und in diesem trüben Sumpf lebt die Realität. Darin lebst du! In diesem Moment, in dieser Begegnung mit dir selbst: Wo ist dieser Unrecht treibende Gott? Schau genau hin.
    Fragender:
    Er ist immer dann da, wenn ich dran denke, wenn ich sozusagen den Groll mobilisiere, wenn ich durch meine Gedanken den Groll herhole.
    Om C. Parkin:
    (lacht) Ich verstehe. Er ist also immer dann da, wenn du ihn mobilisierst. Er ist immer dann da, wenn du an ihn denkst. Und wo ist er, wenn du nicht an ihn denkst?
    Fragender:
    Ich hab so das Gefühl, er lässt mich dann in Ruhe.
    Om C. Parkin:
    Nein, Stopp. Das ist jetzt eine Interpretation. Wo ist er, wenn du nicht an ihn denkst?
    Fragender:
    Ja, er ist für mich nicht da.
    Om C. Parkin:
    Ja. Das ist eine einfache Antwort. Wenn du an ihn denkst, ist er da, und wenn du nicht an ihn denkst, ist er nicht da. Daraus könnte man den Schluss ziehen, dass dieser Gott, der dich ins Unrecht setzt, nicht jemand ist, an den du denken kannst oder nicht denken kannst, sondern dass dieser Gott der Gedanke selbst ist...Hörst du das?
    Fragender:
    Ich höre es.
    Om C. Parkin:
    Was genau hörst du?
    Fragender:
    Ich höre, dass ich mir mit meinen Gedanken meinen Gott erschaffe.
    Om C. Parkin:
    Ich sage nicht, dass es deine Gedanken sind. Ich sage nur, dass es Gedanken sind; ob es deine sind oder wessen es sind, darüber haben wir noch nicht gesprochen. Es ist einfach nur ein Gedanke. Ist der Unrecht schaffende Gott ein Gedanke?
    Fragender:
    Ja, der Unrecht schaffende Gott ist ein Gedanke in mir, ich spür ihn in mir.
    Om C. Parkin:
    Ja, in dir. Und solange du daran glaubst, dass dieser Gedanke wahr ist, hat er Macht. Aber was ist ein Gott, der nur ein Gedanke ist?
    Fragender:
    Es ist kein Gott.

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