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    AW: Ist Gott allmächtig!

    "So seht ihr nun, daß der Mensch durch Werke gerecht wird, nicht durch Glauben allein. Desgleichen die Hure Rahab, ist sie nicht durch Werke gerecht geworden, als sie die Boten aufnahm und ließ sie auf einem andern Weg hinaus? Denn wie der Leib ohne Geist tot ist, so ist auch der Glaube ohne Werke tot."

    Der Jakobusbrief hat Luther bekanntlich nicht sonderlich gefallen.

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    AW: Ist Gott allmächtig!

    Ihr seid doch total verkrustet verchristet!
    Warum heißt der Titel: "Ist Gott allmächtig!"? Und dann geht es um Wortklaubereien um Luther oder Zwingli, allenfalls noch Kant.
    Gott ist das Christseindumm, wenn es darin stecken bleibt.
    Andere Gottesvorstellungen haben doch in diesem sturen Rahmen gar keine Chance, da schreibe ich lieber wieder Gedichte oder sonstwas.
    Zitieren erlaubt
    Ich habe mit Verändern schlechte Erfahrungen gemacht.
    Darum höre ich lieber auf mit dem Vergleichen.

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    AW: Ist Gott allmächtig!

    Sicher wäre es interessant, etwas über andere Götter/Gottesvorstellungen zu erfahren. Aber es gibt halt in diesem Forum nur Christen....

    Ich selbst weiss einfach zu wenig über andere Religionen.

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    AW: Ist Gott allmächtig!

    Zitat Zitat von 3146
    Sicher wäre es interessant, etwas über andere Götter/Gottesvorstellungen zu erfahren. Aber es gibt halt in diesem Forum nur Christen....

    Ich selbst weiss einfach zu wenig über andere Religionen.
    Ich bin aus dem Verein ausgetreten, denn alle die einer Religion anhängen begehen Blasphemie (Gotteslästerung)
    Und zwar aus folgenden Gründen:

    So lange wir Gott (er)leben, einfach im Sein, können wir ganz Gott sein oder wir können Gott als außer uns auffassen und ihm Dinge zuordnen wie Schöpfung oder Schicksal.
    Da haben wir Gott aber bereits reduziert indem wir uns anmassen, nicht dazu zu gehören (keine Verantwortung mit zu tragen) und das ist nicht im Sinne des Wissens dass Gott alles ist.

    Darum ist es auch richtig, zu verbieten einen Namen dem Gott zuzuordnen.
    Aber wir müssen darüber reden, weil wir auch beraten müssen was richtig ist, nur sollten wir uns dabei nicht auf Schriften verlassen, welche zu Zeiten für Leute verfasst wurden, die noch keine Ahnung davon hatten was ein Planet ist.

    Darum sollten wir uns in den Beratungen um unser Tun auf Wissenschaften verlassen und nicht auf religiöse Moralvorstellungen der Vorväter.

    Sobald wir Gott kommunizieren wollen, müssen wir Gott definieren, denn sonst weiß man nicht wovon einer spricht.

    Religionen sind unterschiedliche Definitionen des Göttlichen und Gottes selbst und ihre Gebote und Regeln sind die Konsequenzen aus diesen Definitionen.

    Gott zu definieren ist aber bereits Blasphemie, denn Gott ist ALLES und der Schöpfer von allem. Bereits Gott als männlich zu sehen ist total kindisch!
    Gott ist Ursprung UND Erscheinung von allem was ist, damit ist jedes Denken gesamthaft überfordert, sobald es versucht etwas davon darzustellen. Die Resultate sind Gigantismus wie Pyramiden und Dome und Statuen von riesigem Ausmass.
    Und daneben hungert das gemeine Volk, damit sich irgend ein Alphamensch ein Denkmal setzen kann unter dem Vorwand es wäre für den Schöpfer.

    Es gibt keine richtige Religion für den ganzen Planeten Erde, es gibt nur lokal zutreffende Verhaltensanweisungen für ein möglichst sicheres Überleben einer Art Lebewesen in ihrem Gebiet.
    Zitieren erlaubt
    Ich habe mit Verändern schlechte Erfahrungen gemacht.
    Darum höre ich lieber auf mit dem Vergleichen.

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    AW: Ist Gott allmächtig!

    @ feelerlos:

    Ich denke, dass es sich aus dem Forumnamen ergibt, dass es sich hier um eine Diskussion handelt, die sich auf den christlichen Glauben bezieht.
    Über Gottes Allmacht zu diskutieren macht, meiner Ansicht nach, dann Sinn, wenn man selbst an Gott glaubt (im Sinne der christlichen Religionen) und sich Gedanken über Gottesbilder macht.
    Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum. (F. Nietzsche)

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    AW: Ist Gott allmächtig!

    Viele Christen, ja eigentlich so gut wie alle sehen Gott als etwas/jemand, der getrennt von uns ist. "Unser Vater, der du bist im Himmel", also nicht hier. Manch sagen, er sei in jedem von uns, in jedem Tier, jeder Pflanze, jedem Ding. Auch das ist abgrenzend, denn in etwas zu sein, heisst ein Teil davon zu sein.
    Mir gefällt die Vorstellung besser, das wir Gott sind. Ein Teil von Gott. Der Kernsatz lautet:
    Es gibt nichts ausser Gott. Alles was ist, ist Gott. Es gibt nichts, was nicht Gott ist.
    Ich habe folgende Geschichte gelesen. Sie steht im Buch "Gespräche mit Gott". Es handelt sich um einen Dialog zwischen dem Autoren und Gott. Er gibt eine mir sehr gut gefallende Erklärung. (Hoffentlich ist sie nicht zu lang):

    [Die Schöpfungsgeschichte]

    Am Anfang war nur das, was Ist, und nichts anderes. Doch Alles-Was-Ist [=Gott selbst] konnte sich nicht selbst erkennen - weil Alles-Was-Ist alles war, was da war, und nichts sonst. Und daher war Alles-Was-Ist ... nicht. Denn in Abwesenheit von etwas anderem ist Alles-Was-Ist nicht.
    Das ist das große Ist/Ist Nicht, auf das sich die Mystiker seit Anbeginn der Zeit bezogen haben.
    Alles-Was-Ist wußte, daß es alles war, was da war - aber das war nicht genug, weil es seine vollendete Großartigkeit nur begrifflich, nicht aber erfahrungsgemäß erkennen konnte. Doch es sehnte sich nach der Erfahrung seiner selbst, es wollte wissen, was es für ein Gefühl ist, so großartig zu sein. Das war jedoch unmöglich, weil schon der Begriff »großartig« relativ ist. Alles-Was-Ist konnte nicht wissen, was für ein Gefühl es ist, großartig zu sein, solange sich nicht das, was nicht ist, zeigte. In der Abwesenheit von dem, was nicht ist, ist das, was IST, nicht.
    Verstehst du das?

    Ich denke, ja. Fahre fort.

    GUT. ALLES-WAS-IST wußte eines, nämlich daß da nichts an*deres war. Und so konnte und würde es sich niemals von einem Bezugspunkt außerhalb seiner selbst kennenlernen. Ein solcher Punkt existierte nicht. Es existierte nur ein Be*zugspunkt, und das war der einzige Ort im Innern. Das »Ist/Ist Nicht.« Das Bin/Bin Nicht.
    Doch das Alles von Allem entschied sich dazu, sich selbst erfahrungsgemäß kennenzulernen.
    Diese Energie - diese reine, unsichtbare, unhörbare, un*wahrnehmbare und von daher einem-jeden-anderen-unbe*kannte Energie - entschied sich, sich selbst als diese voll*endete Großartigkeit zu erfahren, die Es war. Und es er*kannte, daß es sich dazu eines Bezugspunkts im Innern be*dienen mußte.
    Es folgerte ganz richtig, daß jeder Teil Seiner Selbst notwen*digerweise weniger als das Ganze sein mußte, und daß, wenn es sich selbst in Teile aufteilte, jeder Teil, der ja we*niger war als das Ganze, auf den Rest Seiner Selbst blicken und Großartigkeit wahrnehmen konnte.
    Und so teilte sich Alles-Was-Ist in sich selbst - wurde in einem gloriosen Augenblick das, was dies ist, und das, was das ist. Zum ersten Mal existierten dies und das gesondert voneinander. Und doch existierte beides zugleich und tat all das, was keines von beidem war.
    So kam es, daß plötzlich drei Elemente existierten: Das, was hier ist. Das, was dort ist. Und das, was weder hier noch dort ist, aber existieren muß, damit das Hier und das Dort existieren können.
    Es ist das Nichts, in dem alles enthalten ist. Es ist der Nicht-Raum, der den Raum enthält. Es ist das Alles, das die Teile enthält.
    Kannst du das verstehen? Kannst du dem folgen?

    Ich denke, ja. Ob du es glaubst oder nicht, du hast das so klar dargestellt, daß ich meine, es tatsächlich zu verstehen.

    ICH WERDE NOCH weiter gehen. Nun, dieses Nichts, in dem alles enthalten ist, ist das, was manche Menschen Gott nennen. Doch das ist auch nicht ganz präzise, denn dies hieße, daß es etwas gibt, das Gott nicht ist - nämlich alles, was nicht »nichts« ist. Aber ich bin Alle Dinge - sichtbar und unsichtbar. Deshalb ist die Beschreibung von mir als das Große Unsichtbare, das Kein-Ding oder der Raum Dazwischen, eine im wesentlichen dem Osten entstammende mystische Definition von Gott, nicht präziser als die im Westen geläufige praktische Definition, derzufolge Gott al*les ist, was sichtbar ist. Das Verständnis derer, die glauben, daß Gott Alles-Was-Ist und Alles-Was-Nicht-Ist ist, ist kor*rekt.
    Nun, durch die Erschaffung dessen, was »hier«, und dessen, was »dort« ist, versetzte Gott sich in die Lage, sich selbst zu erkennen. Im Moment dieser großen Explosion aus dem Innern erschuf Gott die Relativität - das größte Geschenk, das Gott je sich selbst machte. Von daher ist die Beziehung das größte Geschenk Gottes an euch, ein Punkt, über den wir später im einzelnen sprechen werden.
    Aus dem Kein-Ding ging also Alles hervor - ein spirituelles Ereignis, das völlig vereinbar, identisch ist mit dem, was eure Wissenschaftler die Theorie des Urknalls nennen.
    Mit der rasend schnellen Ausbreitung der Elemente wurde die Zeit erschaffen, denn ein Ding war erst hier, dann war es dort - und die Dauer seiner Bewegung von hier nach dort war meßbar.
    So wie die sichtbaren Teile Seiner Selbst sich in "Relation" zueinander zu definieren begannen, taten dies auch die un*sichtbaren Teile.

    Bis soweit der Dialog. Danach kommt die fantastische Erklärung von Angst und Leid. Aber das führt jetzt zu weit. Reicht ja auch erstmal.
    Wer wörtlich an die Bibel glaubt, wird natürlich alles ablehnen, was dem nicht entspricht oder gar, was dort nicht steht. Ist auch okay. Und nicht besser oder schlechter als anderer Glaube.

    In dem gleichen Buch wurde "Gott" gefragt, wie wichtig der Glaube ist im Bezug auf das Ziel des Menschen. Gott sagte darauf einen Satz, den ich einfach toll finde, weil er meinem Gefühl davon entspricht. Er benutzte ein Bild, eine Methapher:
    Ob ein Blatt an Photosynthese glaubt oder nicht, es wird doch grün!

    Das nimmt einem die ganze Angst!

    Hat die ganze Geschichte etwas mit dem Titel des Forums zu tun, ob Gott allmächtig ist? Eigentlich stellt sich die Frage ja schon gar nicht mehr, oder?
    "Viel Kälte ist unter den Menschen, weil wir nicht wagen, uns so herzlich zu geben, wie wir sind"
    Albert Schweitzer

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    AW: Ist Gott allmächtig!

    das vaterunser ist das gebet, welches jesus den menschen gelehrt hat, es ist von göttlicher herkunft.

    hier aus dem cambridge-journal eine definition, weshalb das vaterunser zum christlichen allgemeingebet wurde:

    Entscheidend für die Durchsetzung des Vaterunsers war weniger sein Inhalt als seine Funktion. Durch seine schon in den Evangelien grundgelegte Kennzeichnung als ‘Gebet des [kappa][upsilon][rho][iota][omicron][final small sigma]’ wirkte das Vaterunser nach innen integrierend und nach außen abgrenzend. Eine weitere Christianisierung seines Inhaltes erübrigte sich. Daraus ergeben sich neue Perspektiven auf das Herkunftsproblem.

    nando, du weist auf die mystische seite des glaubens hin, die auch ihre berechtigung hat. ich mag z.b. die mystiker und ich glaube, dass einige falsch verstanden und interpretiert wird.

    ich bin nicht katholisch, habe mich jedoch mit den verschiedenen konfessionen befasst und gelesen, dass die heiligen verehert werden, weil sie einen besonderen weg, meinetwegen sehr demütig usw...zu gott fanden. diese menschen, wie z.b. mutter theresa, waren nicht von geburt an heilige per sé, sondern wurden aufgrund ihres gottgläubigen lebens als bewundernswert (heilig) angesehen.

    das soll nur der etwas anderen sichtweise von glauben, oder wie glauben auch verstanden werden kann, dienen.

    von persönlichen glaubenserfahrungen schrieb ich schon mehrmals, insofern lässt sich ein solches erlebnis nicht beweisen, man kann es nur erfahren, wie die liebe auch.

    so ähnlich geht auch walsh mit der gotteserfahrung um. er beschreibt erlebnisse, die realisten fremd sein mögen.

    leonie
    Geändert von Leonie (25.11.2007 um 03:09 Uhr)
    Auch mächtige Wasser können die Liebe nicht löschen;
    auch Ströme schwemmen sie nicht weg.
    Böte einer für die Liebe allen Reichtum seines Hauses,
    nur verachten würde man ihn.
    Das Hohelied


  8. Inaktiver User

    AW: Ist Gott allmächtig!

    Zitat Zitat von Kla4
    @ feelerlos:

    Ich denke, dass es sich aus dem Forumnamen ergibt, dass es sich hier um eine Diskussion handelt, die sich auf den christlichen Glauben bezieht.
    Der Forenname lautet "Religion und Philosophie".
    Wo liest Du da was von Christentum?

  9. User Info Menu

    AW: Ist Gott allmächtig!

    Zitat Zitat von Nando
    In der Abwesenheit von dem, was nicht ist, ist das, was IST, nicht.
    Verstehst du das?
    Nein.

  10. gesperrt

    User Info Menu

    AW: Ist Gott allmächtig!

    Zitat Zitat von glaux
    Übrigens ist "es gibt keine Widersprüche in der Bibel" keine Behauptung von 3146, sondern ein Beispiel für einen nachweislich falschen Glaubenssatz.
    Widersprüche können auch die Folge eines falschen oder unzureichenden Verständnisses sein.

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