Die Zitate aus dem betreffenden Polit-Forum stammen aus dem Jahr 2004. Seitdem sind mehr als 3 Jahre vergangen und das Forum kann ohne weiteres von jedem x-Beliebigen eingesehen werden. Außerdem, wie unschwer zu erkennen, gibt es auch dort viele eifrige Verfechter der These Christ=schlecht (sicher ähnlich wie hier, welch Zufall), denen die Hitler-Zitate ein Dorn im Auge sein müssen.Zitat von maxima8
Also wenn mit den Zitaten etwas nicht stimmen würde, hätte es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit inzwischen längst ein Riesengeschrei gegeben.
Ich würde sagen, die Authentizität der Zitate ist zuverlässiger wie jeder Zeitungsartikel.
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Ergebnis 141 bis 150 von 484
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12.09.2007, 22:08
AW: Neue Erkenntnisse zu Leben u. Wirken Jesu
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12.09.2007, 23:05
AW: Neue Erkenntnisse zu Leben u. Wirken Jesu
Das ist Unsinn. Ohne wirkliche Quellenangabe kann jeder Depp alles behaupten. Es gibt im Internet so viel unwidersprochenen Müll. Du kannst doch nicht allen ernstes aus einem mangelnden Widerspruch einen Anspruch auf Echtheit ableiten.
Zitat von tessie_10
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12.09.2007, 23:06
AW: Neue Erkenntnisse zu Leben u. Wirken Jesu
Ich denke, Du solltest mal einige, auch einige Deiner Bibelzitate besser lesen. Vor allem diejenigen, in denen immer den UNGLÄUBIGEN die Schuld in die Schuhe geschoben wird.
Zitat von tessie_10
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12.09.2007, 23:29
AW: Neue Erkenntnisse zu Leben u. Wirken Jesu
Du kommst immer wieder mit derselben Leier und ich habe wirklich keine Lust darauf noch einzugehen, sorry.
Zitat von maxima8
Ich weiß, da wird es wieder hagelweise Kritik geben, ich würde den Fragen ausweichen, mir fehlen die Argumente... Na von mir aus.
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12.09.2007, 23:39
AW: Neue Erkenntnisse zu Leben u. Wirken Jesu
Stimmt. Es mangelt Dir eindeutig an Argumenten.
Zitat von tessie_10
Zitat von tessie_10
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12.09.2007, 23:54
AW: Neue Erkenntnisse zu Leben u. Wirken Jesu
Schön, Maxima.
Du hast noch den 2. Teil des Psalmes vergessen:
Aber du bist nicht blind! Du siehst all das Leiden und Unheil und du kannst helfen. Darum kommen die Schwachen und Waisen zu dir und vertrauen dir ihre Sache an. Zerschlage die Macht der Unheilstifter, rechne mit ihnen ab, mach dem Verbrechen ein Ende! Du, Herr, bist König für immer und ewig. Die Fremden, die nichts von dir wissen wollen, müssen aus deinem Land verschwinden. Du nimmst die Bitten der Armen an, du hörst ihr Rufen, Herr, du machst ihnen Mut.
Den Waisen und Unterdrückten verschaffst du Recht und lässt keinen Menschen mehr Schrecken verbreiten auf der Erde.
König David, Psalm 10, Teil 2
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13.09.2007, 00:57
AW: Neue Erkenntnisse zu Leben u. Wirken Jesu
Und was hat der Erhellendes hinzu zu fügen? Wird da zurück genommen, dass die Ungläubigen an allem schuld sind?
Zitat von tessie_10
NEIN!
Es wird nur in Aussicht gestellt, dass alle, die oben als Täter identifiziert wurden, nämlich die Ungläubigen - wie sollte es auch anders sein - aus dem Land verschwinden müssen.
Das finde ich ungeheuer beruhigend.
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13.09.2007, 07:32
AW: Neue Erkenntnisse zu Leben u. Wirken Jesu
Ich habe den Eindruck, dass hier zwei Dinge vermischt werden. Anscheinend wird die Aussage: "Christentum ist per se nicht gut" mit "Alle Christen sind schlecht" gleichgesetzt. Dem ist natürlich nicht so!
Mir geht es um folgendes: in unserer Gesellschaft wird unterstellt, dass Religion und Glauben per se gut sind.
Das verneine ich entschieden. Speziell die monotheistischen Religionen haben durch ihre Lehre, dass nur sie wahrhaftig sind zur Ausgrenzung von Andersgläubigen geführt. Andersgläubig heisst nicht nur "Christen gegen Moslems", sondern auch verheerende Auswirkungen von Christen der verschiedenen Glaubensrichtungen gegeneinander und von unbarmherziger Verfolgung sogenannter Ketzer.
Diese Religionen verlangen dazu von ihren Anhängern den Verstand auszuschalten und die verschiedensten, meist auch noch sich widersprechende Dinge zu glauben. Es wird also gefördert, dass Menschen blind angeblichen Autoritäten folgen und Dogmen nicht hinterfragen.
Das ist für mich schlecht, aber natürlich ist nicht jeder Gläubige ein schlechter Mensch.
Was Jesus und die Bergpredigt anbelangt: großartig, er war sicher ein Vordenker und seiner Zeit weit voraus. Nur leider findet sich von seinem Gebot der Nächstenliebe herzlich wenig wieder in den großen christlichen Religionen, von der katholischen Kirche brauche ich gar nicht zu reden und Luthers antisemitische Ausfälle hatten wir auch schon. Mir scheint, dass der Nächste immer nur der ist, der GENAU der gleichen Ausprägung christlicher Religion anhängt wie man selbst. Alles andere muss bekehrt oder vernichtet werden.....
Einen schönen Tag noch.Islabonita
Moderation im Freundschaftsforum, Umgangsformen, Familiensache, Mietforum und in Rund um die Bewerbung - ansonsten normale Userin
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13.09.2007, 10:01
AW: Neue Erkenntnisse zu Leben u. Wirken Jesu
Und das unterschreibe ich! Es wird allerdings - auch hier im Forum - von Christen verlangt, sie haben gut zu sein und nur Gutes zu tun, ansonsten wären sie nutzlos. Das wäre zwar schön, trifft aber keineswegs die Realität. Jede Religion behauptet zwar, dass ihre Anhänger gut seien, dabei geht es ausschließlich nur um das persönliche Seelenheil. Wenn sich Gläubige egal welcher Religion um ihr eigenes Seelenheil gekümmert haben und dann auch noch gute Menschen sind, ist das zwar wunderschön, aber keineswegs die zwangsläufige Folge von Glauben. Selbst Verbrecher und Massenmörder können Christen sein - wenn auch keine vorbildlichen.
Zitat von Islabonita
Ich vermute, das dieses verklärte Bild von den duldsamen und hilfsbereiten Christen aus den vielen merkwürdigen Heiligengeschichten stammt. Oder der einfach kindliche Wunsch, gute Menschen müssen doch einfach erkennbar sein.
Dies wird hier zwar immer wiederholt, stimmt aber nicht. Wären nie Dogmen und Autoritäten hinterfragt worden, hätte es nie eine Reformation und eine Aufklärung gegeben. Als halbwegs aktuelles Beispiel fällt mir der Hirtenbrief des letzten Papstes zu den Schwangerschaftskonkliktberatungstellen der Caritas ein, er wies die Bischöfe an, dass die Beratungsstellen keinen Beratungsschein mehr ausstellen dürfen. Daraufhin hat eine kath. Laienorganisation die Beratungsstellen übernommen und die Mitarbeiterinnen beraten exakt gem. dem § 218 StGB.
Zitat von Islabonita
Hier wird immer wieder behauptet, dass Gläubige Christen aller Konfessionen wirklich hirnverbrannte Deppen sein müßten. Das mag zwar das persönliche Erleben der Schreiberinnen aus ihrer eigenen Kindheit sein, ist aber eine unzulässige Verallgemeinerung.Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel
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13.09.2007, 10:01
AW: Neue Erkenntnisse zu Leben u. Wirken Jesu
Hier noch ein paar aufschlußreiche gedankliche Anregungen zum Thema Hitler/Religion, von Alexander Demandt (FU Berlin):
Der ganze Text ist nachzulesen unter: http://www.berlinonline.de/berliner-.../magazin/0003/„Das Christentum lehnte Hitler rundum ab. Mit ihm sei "der erste geistige Terror gekommen". Die ihm von manchen Anhängern zugemutete Rolle eines Propheten, eines zweiten Mohammed oder zweiten Messias lehnte er im kleinen Kreise ab, obschon er sie in der Öffentlichkeit spielte. Schon 1938 hatte er gegen völkisch-mystische Weihezeremonien, gegen pseudoreligiöse Kulträume, Kulthaine und Kultspiele gewettert, und dies auf dem Nürnberger Parteitag, der ein Kultakt par excellence war und sein sollte.
In seiner Jugend kam ihm, wie er schreibt, beim Wort "Kirche" nur ein Gedanke: "Dynamit!" Später erkannte er die Verwurzelung des Glaubens im Volk und beschränkte sich auf einen Stellungskrieg. Aus Opportunismus mussten Goebbels und Göring in ihren Kirchen verbleiben, und auch er selbst ist nie ausgetreten oder exkommuniziert worden. In seinen Reden enthielt er sich aller Angriffe auf das Christentum. In seinen Tischgesprächen aber belastete er die Kirche. "Es sei ein Jammer, dass die Bibel ins Deutsche übersetzt und so in ihrer ganzen jüdischen Rabulistik dem Volke zugänglich gemacht worden sei."
Die Unvereinbarkeit des christlichen Liebesgebotes mit dem Naturgesetz des Daseinskampfes unter den Menschenrassen hatte schon Charles Darwin bemerkt und bedauert. Darwin hielt jedoch an der stoisch-christlichen Humanität fest und nahm die aus ihr abzuleitende Vermehrung der Krüppel und Kranken in Kauf. Hitler vertrat die Haltung einer aktiven Eugenik, um zu verhindern, dass seinem Reich das Schicksal des späten Rom beschert würde.“


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