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    AW: Gibt es Wachstum ohne Leiden?

    Zitat Zitat von Sisyphos
    .....Habe ich jetzt eigentlich am Thema vorbei geantwortet?

    Geht Lernen ohne Leiden war die Frage.
    Ich meine schon.

    Leben geht nicht ohne Leiden.
    Aber ob man dabei, dadurch was lernt, was Gutes lernt?
    Ich glaubs fast nicht.
    "Gibt es Wachstum ohne Leiden?" war die erste Frage,
    dann war nicht klar: Wachstum wovon?
    Dadurch wurde das "geistige" Wachstum genannt.

    insofern ist "Lernen" folgerichtig.

    Quelle

    Das Gehirn braucht zum Lernen Zeit

    von Von Gianna Grün

    Während Sie diesen Text lesen, verändert sich Ihr Gehirn – zunächst sehr schnell, dann etwas langsamer. Was genau passiert, fanden Neurobiologen um Valentin Nägerl am Max-Planck-Institut in Martinsried heraus. Doch nicht nur das. Die Forscher entdeckten auch, warum Nervenzellen erst nach bis zu 24 Stunden neue Informationen austauschen können.

    DÜSSELDORF. Im Gehirngewebe von Mäusen beobachteten sie, wie sich nach einer Anregung zunächst kleine dornenartige Fortsätze an den Nervenzellen (Neuronen) bilden. Bis die ersten Informationen als Impulse zwischen den Zellen ausgetauscht werden können, vergehen aber noch bis zu 24 Stunden.

    Man kann sich unser Gehirn wie eine große Insellandschaft vorstellen, wobei die Neuronen die Inseln sind. Diese sind untereinander mit Brücken, sogenannten Synapsen, verbunden. Wie viele Brücken von einer zur nächsten Insel führen, hängt davon ab, wie viele Impulse hinübermüssen.

    Immer wenn Menschen (oder Mäuse) etwas lernen, bildet ein Neuron einen neuen dornenartigen Fortsatz (ein erster Brückenpfeiler) aus, um sich mit seiner Nachbarzelle zu verbinden. Bis dieser Fortsatz aber zu einer Synapse ausgereift ist, dauert es seine Zeit. Gleichzeitig entsteht an dem Nachbarneuron die sogenannte postsynaptische Membran (der Brückenpfeiler der Nachbarinsel).

    „Bis die Synapse funktionsfähig ist, kann es bis zu 24 Stunden dauern“, erklärt Neurobiologe Nägerl. Die ausgereifte Synapse besteht dann aus einem präsynaptischen Bereich (Brückenpfeiler der ersten Insel), dem synaptischen Spalt (Bereich zwischen Brückenpfeilern) und der postsynaptischen Membran.
    Im präsynaptischen Bereich der Ausgangszelle sind kleine Kapseln enthalten, sogenannte Vesikel, die chemische Botenstoffe, sogenannte Neurotransmitter, ausschütten und somit den Impuls weiterleiten können.
    Die Neurotransmitter wandern über den synaptischen Spalt zur Nachbarzelle. Dort können die Informationen ausgewertet oder über andere Synapsen weitergeleitet werden.

    Doch die Forscher beobachteten noch mehr: Während neue Synapsen ausgebildet wurden, verschwanden andere. „Die neu gebildeten Synapsen treten in Konkurrenz mit den bereits bestehenden“, erläutert Nägerl. Das Fortbestehen der Synapse hängt dann von ihrer Aktivität ab: Je mehr Impulse sie weiterleitet, umso sicherer ist ihr Bestehen.

    Je öfter wir also Gelerntes wiederholen, umso wahrscheinlicher behalten wir es auch. In der Inselwelt unseres Gehirns verändert sich laufend das Netz der Brücken: Je nach Verkehrsaufkommen werden neue Brücken gebaut, bestehende erweitert oder abgerissen.

    Während Sie also die Informationen dieses Textes aufnahmen, haben sich in Ihrem Gehirn dornenartige Fortsätze an den Neuronen gebildet. Nun liegt es an Ihnen, ob die Verbindung bestehen bleibt: Sollten Sie in Zukunft noch weitere Texte über Neurobiologie lesen, dann gibt es sicherlich einige Brücken mehr zwischen den Inseln in Ihrem Kopf.
    Ende des Artikels.


    Mir keimten dabei folgende Fragen auf:
    Altbewährte "Brücken" sind schwer verzichtbar.
    Das Modell der Inselwelt müsste noch genauer untersucht werden: Entspricht das einem Verkehrsnetz?
    Wie entstehen Gedankenblockaden?
    Was geschieht bei traumatischen Erfahrungen?
    Gibt es einen "Schiffsverkehr" und eine "Luftfahrt" inform aussersynaptischer Reizung oder ist die Synapse der ausschließliche Ort an dem Neuronen angeregt werden können?
    Ist wirklich aller Austausch synaptisch oder könnten andere Orte der Zellwände der Neuronen auch kommunikativ nutzbar sein?
    Zitieren erlaubt
    Ich habe mit Verändern schlechte Erfahrungen gemacht.
    Darum höre ich lieber auf mit dem Vergleichen.

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    AW: Gibt es Wachstum ohne Leiden?

    Zitat Zitat von feelerlos
    Gibt es Wachstum ohne Leiden?
    Ich nehme als vergleich den Schmelzofen.
    Hier wird das Eisen unter unsäglicher Hitze von seinen Schlacken befreit.

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    AW: Gibt es Wachstum ohne Leiden?

    ja und der Krebs wächst auch erst völlig still un friedliich vor sich hin, ich meine jetzt weniger den im Fluss und Meer, als mehr den in einem Organismus vom defekten Stoppergen verursachten Wuchertrieb einiger Zellen.

    Ob allerdings ein Eisen leidensfähig wäre steht noch zu prüfen, denn mir sind noch keine spontanen Leidensausdrücke von Eisen bekannt, weder als Erz noch als Pflug oder Schraube, es verhält sich einigermaßen gefühlslos.

    Und, was vielleicht eine etwas menschliche Voraussetzung ist, ich denke, zum Leiden müsste doch zumindest ein Bewusstsein bestehen, aber da kann ich mich auch irren.
    Man möge mir auf die Sprünge helfen.
    Zitieren erlaubt
    Ich habe mit Verändern schlechte Erfahrungen gemacht.
    Darum höre ich lieber auf mit dem Vergleichen.

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    AW: Gibt es Wachstum ohne Leiden?

    Zitat Zitat von feelerlos
    Man möge mir auf die Sprünge helfen.
    Ja, ich gebe Dir den entscheidenden Tritt in den A...llerwertesten. :

    Dies war Allegotisch zu verstehen.

  5. Inaktiver User

    AW: Gibt es Wachstum ohne Leiden?

    @ Zimtstange

    Eine helfende Hand ist mir lieber.

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    AW: Gibt es Wachstum ohne Leiden?

    Ja, das war die zweite Allegroie!

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