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  1. Inaktiver User

    AW: Gott, Energie, Chakren - westliche und andere Gottesvorstellungen

    Zitat Zitat von Sisyphos

    Warum brauchts immer dieses per se Unerklaerliche?
    Wohl die tiefe Sehnsucht des Menschen, dass das, was er in seinem kleinen, profanen Leben sieht und hört in dieser Welt nicht alles sein kann.
    Sinnsuche.
    Haltsuche.
    Suche nach mehr.

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    AW: Gott, Energie, Chakren - westliche und andere Gottesvorstellungen

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Wohl die tiefe Sehnsucht des Menschen, dass das, was er in seinem kleinen, profanen Leben sieht und hört in dieser Welt nicht alles sein kann.
    Ich braeuchte wohl mal mindestens 10 Leben, um diese "kleine, profane Welt" zu erfassen ... und andere haben die schon in jungen Jahren erfasst .... Mann, bin ich eine Trantuete ... unfassbar ....

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    AW: Gott, Energie, Chakren - westliche und andere Gottesvorstellungen

    Zitat Zitat von Sisyphos
    Ich braeuchte wohl mal mindestens 10 Leben, um diese "kleine, profane Welt" zu erfassen ... und andere haben die schon in jungen Jahren erfasst .... Mann, bin ich eine Trantuete ... unfassbar ....
    Was aber ist prinzipiell schlecht daran, sich gedanklich über die Grenzen der eigenen kleinen - und auch profanen Welt - hinwegheben zu wollen? Ohne die Sehnsucht nach Mehr, nach einem Sinn, nach Anfang und (?) Ende (?) gäbe es gar keine Spriritualität.
    Wie gesagt, ich wollte in diesem Strang diese grundsätzliche Frage nicht diskutieren - dafür gibt es viele andere Stränge hier.

    Ich wollte noch zu Medi schreiben: ich finde es eigentlich keine Abwertung, wenn jemand zu mir sagt, dass mein Herz-Chakra relativ verschlossen ist. In meiner Welt würde man wohl sagen, dass ich mich nicht leicht jemandem ganz anvertraue. Vorsichtig bin.
    Was mich aber sehr verärgert hat, war die Äusserung der Bekannten von mir, die auf meine Kritik an der Veranstaltung hin spekulierte, ich hätte Schutzmechanismen und Blockaden aufgebaut, ich würde das nicht an mich "ranlassen". Diese Unterstellung, da gäbe es bei mir ein Bedürfnis und ich würde das "abwehren"... und dies als Bestätigung des Vorhandenseins dessen zu sehen, vor dem es mich angeblich graut. Während ich dies als schlicht nicht vorhanden empfand.

    Kottan
    : "I rauch ned, i trink ned und i hob nix mit andere Frauen"
    Elvira: "Gar koan Fehler?"
    Kottan: "Doch, i liag manchmal"
    ______________________________________

    Profilbild © Analuisa

  4. Inaktiver User

    AW: Gott, Energie, Chakren - westliche und andere Gottesvorstellungen

    Kappuziner,
    da hast Du mich ein wenig falsch verstanden.
    Ich meinte nicht, dass man Dich abgewertet hat.
    Ich meinte, dass ich es übergriffig finde, sich überhaupt anzumaßen, sich nach so kurzer Zeit schon ein Bild über jemanden machen zu können.

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    AW: Gott, Energie, Chakren - westliche und andere Gottesvorstellungen

    Das stimmt, Medi.
    Ich frag mich nun aber immer noch, was das eigentlich für ein Bild ist. Warum war diese Frau so glücklich, als der Mann in ihren "Chakren" rumgewühlt hat? Sie wirkte wie erlöst, aber so albern erlöst, so wie die Leute, die bei diesen US-Fernsehpredigern in der ersten Reihe stehen.
    Was mich so irritiert ist, dass dieselben Leute dasselbe Ritual komplett ablehnen würden, hätte es einen christlichen Hintergrund, z.B. einen Exorzismus (ich hatte ja hinterher mit einem der Teilnehmer ein Gespräch, aus dem das hervorging)

    Kottan
    : "I rauch ned, i trink ned und i hob nix mit andere Frauen"
    Elvira: "Gar koan Fehler?"
    Kottan: "Doch, i liag manchmal"
    ______________________________________

    Profilbild © Analuisa

  6. Inaktiver User

    AW: Gott, Energie, Chakren - westliche und andere Gottesvorstellungen

    Was beides (dieses Alberne und das Ablehnen eines Rituals mit anderen Vorzeichen) für mich ein Beweis dafür ist, dass manche dieser Leute sich gerne selbst bescheißen.
    Sie wollen glauben, sie suchen geradezu nach etwas, das sie glauben können.

    Nicht alle, aber viele.

    Mir hat mal eine Bekannte, die schon jedem Guru hinterhergerannt ist und jede Eso-Therapie ausprobiert hat, gesagt, sie fände es erstaunlich, dass ich so ein reflektierter Mensch wäre, wo ich doch noch nie einen Selbsterfahrungskurs besucht habe.
    So, als sei man ohne diesen Selbsterfahrungskram gar nicht in der Lage, sich zu entwickeln.

    Ich finde, das sagt viel aus.
    Manche Menschen schaffen es wirklich nicht allein und suchen den ihnen so wichtigen Halt in allem Möglichen, manchmal auch in Abstrusem.

  7. Inaktiver User

    AW: Gott, Energie, Chakren - westliche und andere Gottesvorstellungen

    ich finde es eigentlich keine Abwertung, wenn jemand zu mir sagt, dass mein Herz-Chakra relativ verschlossen ist. In meiner Welt würde man wohl sagen, dass ich mich nicht leicht jemandem ganz anvertraue. Vorsichtig bin.
    Was mich aber sehr verärgert hat, war die Äusserung der Bekannten von mir, die auf meine Kritik an der Veranstaltung hin spekulierte, ich hätte Schutzmechanismen und Blockaden aufgebaut, ich würde das nicht an mich "ranlassen".
    Kann ich verstehen. Es ist ein Unterschied.
    Ich würde aber Med. zustimmen und sagen, es ist eine Unverschämtheit, bei jemandem nach einer einzigen kurzen Begegnung eine Persönlichkeitseinschätzung und ein psychologisches Profil zeichnen zu wollen.

    Wenn schon, formuliert man so was ganz anders. Nämlich etwa: "ich habe den Eindruck, du bist mit deinen Gefühlen eher zurückhaltend". So sagt man nicht absolut was ("du bist, du hast") sondern man sagt, wie man selbst die andere Person wahrnimmt - und impliziert damit, dass dies eine subjektive Wahrnehmung ist und man sich bewusst ist, dass man sich komplett irren kann.

    Warum war diese Frau so glücklich, als der Mann in ihren "Chakren" rumgewühlt hat?
    Weil sie das wollte.
    Es war nicht der Mann, der in ihren Chakren rumwühlte. Es war sie selbst. Sie selbst redete sich ein, dass es ihr besser geht, wenn der Guru, an den sie glaubte, irgendetwas mit ihr mache.
    Und er wusste das genau und beherrschte die Kunst der Suggestion.

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    AW: Gott, Energie, Chakren - westliche und andere Gottesvorstellungen

    Zitat Zitat von Kappuziner
    Ohne die Sehnsucht nach Mehr, nach einem Sinn, nach Anfang und (?) Ende (?) gäbe es gar keine Spriritualität.
    Wir haben in diesem Forum noch keine Definition von Spiritualitaet hinbekommen. Auch nicht die Spirituellen selbst. Ist ein schwummriger Begriff, in den jeder reininterpretiert, was er gerne moechte. Aber mit Begriffen zu arbeiten, die keine klare Definition haben, ist unsinnig. Ausser natuerlich es geht genau darum, dass alles irgendwie truebe bleibt ...

    So lange ich nicht weiss, was damit gemeint ist, weiss ich auch nicht, ob ich es bin. Im Zweifelsfalle bin ich dann eben erstmal nicht spirituell

    Die Frage nach dem Sinn, dem Woher und dem Wohin ist schlicht und einfach eine philosophische Frage und hat mit Energieen, Chakras, Wiedergeburt, Gott, und Spiritualitaet, etc. ueberhaupt nichts zu tun.
    Alles wird in einen Topf geworfen, umruehren und der Brei ist fertig. Fuer mich drueckt sich in dieser Vorgehensweise alleine schon ein Beduerfnis nach Unklarheit und Undefinierbarkeit aus.


    Was genau ist also Spiritualitaet, und was genau ist so wertvoll an ihr, dass es heutzutage als politisch unkorrekt gilt nicht spirituell zu sein?

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    AW: Gott, Energie, Chakren - westliche und andere Gottesvorstellungen

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Was beides (dieses Alberne und das Ablehnen eines Rituals mit anderen Vorzeichen) für mich ein Beweis dafür ist, dass manche dieser Leute sich gerne selbst bescheißen.
    Sie wollen glauben, sie suchen geradezu nach etwas, das sie glauben können.

    Nicht alle, aber viele.

    Mir hat mal eine Bekannte, die schon jedem Guru hinterhergerannt ist und jede Eso-Therapie ausprobiert hat, gesagt, sie fände es erstaunlich, dass ich so ein reflektierter Mensch wäre, wo ich doch noch nie einen Selbsterfahrungskurs besucht habe.
    So, als sei man ohne diesen Selbsterfahrungskram gar nicht in der Lage, sich zu entwickeln.

    Ich finde, das sagt viel aus.
    Manche Menschen schaffen es wirklich nicht allein und suchen den ihnen so wichtigen Halt in allem Möglichen, manchmal auch in Abstrusem.
    hallo maditerranee,
    ich kann dir nur zustimmen, möchte aber noch einige gedanken hinzufügen.
    menschen die sich an gurus etc. orientieren, wollen sich auch nur entwickeln, aber nehmen/verzögern sich vielleicht durch diese "aussenorientierung" ihr sich-selbst-erfahren, vertrauen nicht oder nur ungenügend ihrer eigenen inneren stimme/stärke.
    und vielleicht geht es auch um die eigenverantwortung, die diese menschen abgeben wollen.
    denn wie schon gesagt, wir alle haben den freien willen und damit können wir auch entscheiden ob wir uns von situationen, menschen, dogmen, religionen etc. abhängig machen.
    wir erschaffen unser leben selbst und wenn ein mensch entscheidet sich einem guru zu unterwerfen, dann ist das weder gut noch schlecht, sondern es ist so weil er diese erfahrung (unbewusst vielleicht) braucht um zu erkennen. (und wenn nicht in diesem, dann sicher im nächsten leben ;-) )

    in licht und liebe
    katrin
    "Die Liebe, o Govinda, scheint mir von allem die Hauptsache zu sein. ... Mir liegt einzig daran die Welt lieben zu können ... mich und alle Wesen mit Liebe und Bewunderung und Ehrfurcht betrachten zu können."
    Hermann Hesse, Siddhartha

  10. Inaktiver User

    AW: Gott, Energie, Chakren - westliche und andere Gottesvorstellungen

    Ich denke, Sisyphos, Du hast Recht damit, dass Du auf die Frage hin, was Sp. ist, tausende Antworten erhalten wirst.

    In Wiki steht folgendes:
    "Spiritualität (v. lat.: spiritus = Geist, Hauch) bezeichnet das Bewusstsein, dass die menschliche Seele ihren oder der menschliche Geist seinen Ursprung einer göttlichen oder transzendenten Instanz verdankt oder zu einer absoluten höheren Wirklichkeit in Beziehung steht. Sie ist die besondere, nicht notwendig im konfessionellen Sinne verstandene religiöse Lebenseinstellung eines Menschen, der sich auf das transzendente oder immanente göttliche Sein konzentriert bzw. ..."

    Das ist mir fast schon zu viel des Guten, denn hier ist von Göttlichem die Rede.
    Ich persönlich würde es so definieren, dass Sp. zunächst mal nur der Glaube daran ist, dass es so etwas wie Geist/Seele gibt, etwas Nichtstoffliches.
    Ein Gott muss da keine Rolle spielen.

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