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  1. Inaktiver User

    AW: Abtreibung und Moral

    Zitat Zitat von maxima8
    Und genau deswegen sollte man mit Vergleichen in einem sinnvollen Kontext bleiben, weil sonst nur Schwachsinn raus kommt..
    Schwachsinn für Dich bedeutet nicht gleichzeitig Schwachsinn für andere - aber ich habe einfach das Gefühl, ich kämpfe hier gegen Windmühlen, es ist bei diesem Thema einfach sinnlos

    Zitat Zitat von maxima8
    Aber, du kannst doch überhaupt nicht feststellen, welches der Menschenembryo ist. Du hast 8 Embryos vor Dir liegen und behauptest, Du würdest für den menschlichen mehr empfinden. ..
    das muss ich auch nicht feststellen; dieser Vorgang ist in der Natur nicht vorgesehen; solange der Embryo in der Mutter ist, muss/kann ihn niemand sehen; es ist auch nicht nötig, dass ein Unbeborenes süss aussieht, weil es naturgemäss an einem der sichersten Plätze der Welt sein sollte; es braucht zu seiner Verteidigung noch nicht das Kindchenschema. (=süsses Äusseres, grosser Kopf, grosse Augen)

    Zitat Zitat von maxima8
    Dann musst Du doch auch unterscheiden können, welches der menschliche ist. Das muss doch mehr Gefühl da sein...
    wer sagt das, dass ich das muss? In diese Situation werde ich nie kommen, und auch nie ein Mensch; denn sobald er 8 Embryos vor sich liegen hat, sind die schon aus dem jeweiligen Mutterbauch heraussen und ich kann sie nicht mehr zurückstopfen u. sagen, wie meine Wahl - welcher darf leben u. welcher nicht - ausgegangen wäre; alle haben dann keine Chance mehr; also - ich verwende solche Wörter normalerweise nie in Foren - aber, um bei Deiner vorhin verwendeten Ausdrucksweise zu bleiben, so ein Argument ist für mich totaler Schwachsinn. Und Nein, um mich für das Lebensrecht von jemandem auszusprechen, muss ich den doch nicht sehen; wie oft liest man in der Zeitung von Gewalttaten u. unterstützt - durch Mitgefühl - die Opfer OHNE ein Bild von denen zu sehen.
    Zitat Zitat von maxima8
    Es geht also gar nicht, um den Embryo, der da vor Dir liegt. Es geht ausschließlich um Dich und Deine Projektionen. Ihr projeziert Eure Gefühle auf irgend etwas, für das Ihr keine Verantwortung übernehmen müsst und hängt dieses Gewicht an die Frauen....
    So funtkioniert Mitgefühl nunmal; man stellt sich vor: "wie wäre es, wenn ich in der Lage wäre"...; jeder, der einem anderen Menschen in einer wie-auch-immer-gearteten Weise helfen will, ist so gesehen egoistisch; der Ersthelfer, der Wiederbelebungsmassnahmen einleiten will -- er will, dass der Bewusstlose, der ihm ja so leid tut - überlebt; jede Spende ist dann eigentlich egoistisch weil wir das Leid des bankrotten Opfers nicht ertragen können - ja, WIR können es nicht mitansehen; jedes Aufbegeheren gegen ermordete Kinder, die soviel Aufsehen u. öffentliche Empörung erregen; das ist alles eine Art von Egoismus; aber als Beobachter, als Mitmensch bin ich auf MEIN Mitgefühl angewiesen; nur so kann ICH überhaupt meine Mitmenschen wahrnehmen; Du setzt Dich auch aus eigentlich egoistischen Motiven für die Frauen-Freiheit ein; denn Du willst, dass die Frauenfreiheit über alles geht; Dir geht es besser damit. Es ist auch Deine Projektion auf die abtreibenden Frauen.
    Zitat Zitat von maxima8
    Dabei lag vor Euch ein Kuhembryo, den Ihr mit Hingabe ein Jahr später zum Abendessen verspeist hättet.....
    wie gesagt, das finde ich doch ziemlich konstruiert u. schwachsinnig; ein Embryo lag nie vor mir - und selbst wenn Du sagst, die Abbildung eines Embryos lag vor mir, für mich spielt es doch keine Rolle, wie der aussah; Du bist auch die erste die Abtreibung aufgrund der embryonalen Ähnlichkeit von kuh-isch u. menschlich rechtfertigt oder überhaupt das Aussehen des Embryos zur Sprache bringt. In unserer Gesellschaft ist doch ansonsten auch alles auf Entwicklung, und was könnte daraus werden aus; wenn ich nur an die Justiz denke; alle Bemühungen sind "Resozialisierung", Besserung, Entwicklung zu einem besseren Menschen; dieser Gedanke ist offenbar überall, ausser beim angehenden Menschen in seiner Anfangsphase gültig. Schade. Und ja, ich denke, es ist auch normal - und gut so - beim Anblick eines Neugeborenen sich gleich dessen Leben vorzustellen, also zumindest das Kleinkind, den Schulanfänger usw. Was ist schlecht daran?

    Zitat Zitat von maxima8
    Es ist eine alte Leier, weil es Ameisen mit Pferden vergleicht......
    Ich empfinde es als so unhöflich, das Gleichbleiben Eurer Argumente als "okay" zu begutachten, unsere aber als alte Leier zu bezeichnen. Taj, beim Vergleich kann ich mich nur wiederholen; ein Ameisen-Pferd-Vergleich muss nicht in jedem Fall sinnlos sein; es kommt drauf an, welche Eigenschaften ich beschreiben will u. wie ich das ganze betrachte.
    Zitat Zitat von maxima8
    Die Mutter trägt die Hauptverantwortung und hat darum auch das Recht der Entscheidung. ......
    man kann keine Frau zwingen, ein Kind gegen ihren Willen grosszuziehen oder es zu lieben, das wäre widersinnig; aber - wenn es schon mal da ist - und damit meine ich auch in ihrem Bauch, dann hat sie auch nicht das REcht, sein Weiterleben willkürlich zu beenden - gemäss meiner Gerechtigkeit-Auffassung; die Hauptverantwortung trägt die Mutter auch bei einem geborenen Einjährigen - dennoch gäbe es ein wildes Aufschreien, wenn man die freie Entscheidung über dessen Weiterleben-oder-nicht der Mutter überlassen würde.

    Zitat Zitat von maxima8
    Es ist kein Unfall. Der Körper der Mutter will dieses Wachstum nicht..
    dann kann man wohl kaum was dagegen machen und es ist ja dann auch keine willkürliche, menschliche Entscheidung über Leben und Tod.

    Zitat Zitat von maxima8
    Das nächste Ei kann den Platz einnehmen und von der Mutter gewünscht auf die Welt kommen, um ein neues Leben zu leben.
    Ein Ei ist ist bloss ein Bestandteil - aber, wenn es nicht befruchtet wird fällt es raus; es ist noch keine Entwicklung in Gang gesetzt worden. Es gibt noch keine neue, individuelle DNA. (Angehende) Menschen sind doch nicht austauschbar; kein Mensch kann einen anderen an Eigenschaften, äusserlichen u. innerlichen Merkmalen, Schicksal, Lebens"plan" (=wenn man an sowas glaubt) ersetzen.
    Geändert von Inaktiver User (23.09.2007 um 21:45 Uhr)

  2. Inaktiver User

    AW: Abtreibung und Moral

    der Mensch im Bauch der Mutter ist jedenfalls das schutzbedürtigste menschliche Leben das es gibt ... und ich frage mich, wie pervers eine Gesellschaft sein muss, die gerade dieses Leben zur "Beendigung" frei gibt (ich rede jetzt nicht von medizinischer Indikation zum Schutz der Mutter oder andere rechtfertigende Gründe)

  3. gesperrt

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    AW: Abtreibung und Moral

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Schwachsinn für Dich bedeutet nicht gleichzeitig Schwachsinn für andere - aber ich habe einfach das Gefühl, ich kämpfe hier gegen Windmühlen, es ist bei diesem Thema einfach sinnlos
    Es gibt einen gewissen gesellschaftlichen Konsens, innerhalb desse wir uns bewegen. Und das ist nicht meine einsame Meinung, dass kontextfreie Vergleiche schwachsinnig sind.
    Jemand der wissen will, wie gut ein Pferd laufen wird kann mit dem Vergleich zur Ameise nichts anfangen. Es ist purer Unsinn.

    Worum geht es überhaupt.
    Da ist ein Embryo, der aussieht wie einige andere tierische Embryos auch. Keiner kennt den Embryo. Der Embryo besteht aus einer Zellansammlung wie alle anderen Embryos auch. Es ist kein kleines süßes Mädchen, mit lockigem Haar.

    Wenn Menschen von Katastrophen getroffen werden, dann sind das Menschen mit einem Leben. Sie agieren. Sie fühlen. Sie haben Angst und Schmerz. Das alles versuchen wir nach zu empfinden und das nennt man Mitleid.

    Kein bewusster, denkender und handelnder Mensch kann von sich behaupten, dass er die Empfindungen eines Embryos mitempfinden kann. Es ist immer nur die eigene Empfindung die projeziert wird. Aber das hat nichts mit der Realität zu tun. Ganz im Gegensatz zu dem Mitleid, mit einem Menschen in einer Notsituation. Da kann man interpolieren.

    Ich habe den Vergleich mit den tierischen Embryos gebracht, weil Dich der Embryo überhaupt nicht interessiert. Dich interessiert lediglich Deine Projektion und das was Du an moralischer Empörung in diese Projektion stopfen kannst.

    Ginge es Dir um das Leiden des Individuums, dann wäre Dir der menschliche Embryo nicht wichtiger als der tierische, denn beide befinden sich im gleichen Stadium haben also wahrscheinlich die exakt gleichen Empfindungen beim Abtreiben.

    Alle hüpfen noch nicht fröhlich durch die Welt. Man muss also nicht um etwas trauern, was es überhaupt nicht gibt.

    Wozu also dieses Gedöns um das Mitleid.

    Ich habe mal von jemand gelesen, der entsetzlich litt, weil er die Schmerzen von Jesus Kreuzigung so grausam fand. Dabei ist noch nicht einmal gesichert, dass Jesus tatsächlich gekreuzigt wurde, geschweige denn, ob er gelebt hatte. Man kann sich wirklich mit Hingabe in alles Mögliche hinein steigern. Vor allem, wenn es nichts kostet. Es ist eine ganz billige Art, sich als Gutmensch zu fühlen.

    Jedes Ei ist ein potenzieller Mensch und könnte ein tolles Leben haben. Es ist ein lebendiges wachsendes Etwas, dessen Entwicklung in der Regel durch Eure Pille, Spirale oder Kondome abgetötet wird. Warum bringt Ihr nicht alle Jahre ein Kind zur Welt. Wie könnt Ihr den Kindern das Leben verweigern?
    Geändert von maxima8 (23.09.2007 um 22:31 Uhr)

  4. gesperrt

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    AW: Abtreibung und Moral

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    der Mensch im Bauch der Mutter ist jedenfalls das schutzbedürtigste menschliche Leben das es gibt ... und ich frage mich, wie pervers eine Gesellschaft sein muss, die gerade dieses Leben zur "Beendigung" frei gibt (ich rede jetzt nicht von medizinischer Indikation zum Schutz der Mutter oder andere rechtfertigende Gründe)
    Eine Gesellschaft, die einem Menschen ein höheres Recht einräumt als einer Zellansammlung, stellt sich ihrer Verantwortung und entfernt sich von platten Vorurteilen.

  5. Inaktiver User

    AW: Abtreibung und Moral

    Zitat Zitat von maxima8
    Eine Gesellschaft, die einem Menschen ein höheres Recht einräumt als einer Zellansammlung, stellt sich ihrer Verantwortung und entfernt sich von platten Vorurteilen.
    jeder von uns besteht aus Zellen - ist also eine Zellansammlung, der eine besteht aus mehr Zellen, der andere aus weniger. Hat die Anzahl der Körperzellen irgendeine Relevanz?

  6. Inaktiver User

    AW: Abtreibung und Moral

    Zitat Zitat von maxima8
    Man kann sich wirklich mit Hingabe in alles Mögliche hinein steigern.
    z.B. kann man sich durch jeden, der sich in einer Debatte "Abtreibung und Moral" als Gegner der Sache: "Abtreibung" outet - ohne jedoch direkt Personen anzugreifen - persönlich beleidigt fühlen (=Verfolgnungswahn) und nur weil es Extremisten gibt, jedem, der irgendwelche Bedenken bei dem Thema hat bösartige Motive unterstellen und als Frauenhasser hinstellen....; ich denke mal, es wäre auch möglich sich als "Verteidiger/in der Frauen-Rechte" zu positionieren um sich auf diese Weise als Gutmensch aufzuspielen;
    aber das unterstelle ich Dir nicht - genau so wenig wie Du mir irgend eine Form von Schauspiel unterstellten solltest; ich glaube Dir, dass Deine Ansichten echt sind und Du keine Hintergedanken damit verfolgst; meine sind es jedenfalls auch.
    Der Embryo ist mir überhaupt nicht egal - deswegen ja die ganze Geschichte - und ob ein Kind süsse Locken hat oder nicht interessiert mich nicht; auch eventuell hässliche Kinder haben meiner Ansicht nach genau so ein Recht auf Leben wie alle anderen Menschen. Für mich ist der Embryo schützenswert.

    Zitat Zitat von maxima8
    Warum bringt Ihr nicht alle Jahre ein Kind zur Welt. Wie könnt Ihr den Kindern das Leben verweigern?
    wenn noch kein Kind (=egal in welchem Entwicklungsstadium) da ist, dann kann ich ihm auch nicht das Leben nehmen oder ihn seiner Zukunft berauben.

    Zum Ameisen-Pferd-Vergleich sage ich jetzt das letzte mal - ja, wenn ich das Kriterum "Lauffähigkeit" betrachte, dann ist es Nonsens, nebem dem Pferd die Ameise ins Spiel zu bringen (=wobei man sich ansehen müsste, wie das ist wenn man alles auf die Grösse der Ameise runterrechnet; die kann doch dann wohl auch viel laufen u. ein vielfaches ihres Körpergewichts weit herumschleppen) -- ABER - das kommt bei Dir offenbar nicht an - ich kann mir die beiden Tiere ja auch durch ganz ganz andere Kriterien als Lauffähigkeit betrachten. Und dann könnte ein Vergleich durchaus Sinn machen. Oder glaubst Du, nur jene Personen, die sich auf den einen Punkt "Laufen" konzentrieren haben alle Vorrechte?

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    AW: Abtreibung und Moral

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    ;

    mir erscheint dieses vorwurfsvolle: "willst Du etwa diese mit jenem vergleichen" immer ein wenig wie eine Ausflucht wenn man keine weiteren Argumente mehr hat;
    es kommt doch immer drauf an, welches Kriterium ich zum Vergleich unter die Lupe nehme;
    Kannst du mir den Unterschied zwischen einem pflegebedürftigen Menschen und einem Embryo 10.SSW erklären?
    Das Leben der Ungeborenen liegt jenen am meisten am Herzen,
    die über das Geborene verfügen wollen. (Margarete Gottlieb)

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    AW: Abtreibung und Moral

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Du bist also der Meinung, dass die Spätabtreibung wie etwa in China - wo Babys noch unmittelbar vor der Geburt abgetrieben werden - zulässig sind, weil die Geburt ja noch nicht war (steht ja auch so im Bürgerlichen Gesetzbuch: der Mensch wird erst mit Vollendung der Geburt zum Träger von Rechten).

    Warum erwähnst du China? Bei einer möglichen Behinderung des Ungeborenen ist eine Abtreibung in Deutschland ebenfalls bis zu den Geburtswehen erlaubt!
    Das Leben der Ungeborenen liegt jenen am meisten am Herzen,
    die über das Geborene verfügen wollen. (Margarete Gottlieb)

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    AW: Abtreibung und Moral

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Ein Ei ist ist bloss ein Bestandteil - aber, wenn es nicht befruchtet wird fällt es raus;
    Auch befruchtete Eizellen fallen raus, oft bevor die Frau weiß, daß sie schwanger ist, der Embryo landet in der Kanalisation, warum machen sich Abtreibungsgegener darüber keine Gedanken?
    Das Leben der Ungeborenen liegt jenen am meisten am Herzen,
    die über das Geborene verfügen wollen. (Margarete Gottlieb)

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    AW: Abtreibung und Moral

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    der Mensch im Bauch der Mutter ist jedenfalls das schutzbedürtigste menschliche Leben das es gibt ... und ich frage mich, wie pervers eine Gesellschaft sein muss, die gerade dieses Leben zur "Beendigung" frei gibt (ich rede jetzt nicht von medizinischer Indikation zum Schutz der Mutter oder andere rechtfertigende Gründe)
    Wie pervers muss ein Mensch sein um Gebärzwang einführen zu wollen?
    Das Leben der Ungeborenen liegt jenen am meisten am Herzen,
    die über das Geborene verfügen wollen. (Margarete Gottlieb)

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