Wenn es nicht willkommen ist kann die Mutter abtreiben.Zitat von Mocca
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Thema: Abtreibung und Moral
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22.09.2007, 18:41
AW: Abtreibung und Moral
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22.09.2007, 18:47
AW: Abtreibung und Moral
Es dir klar sein, dass der Embryo nur ein Recht auf Leben hat, wenn die Mutter bereit ist ihn auszutragen.
Zitat von AnnaM
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22.09.2007, 19:00
AW: Abtreibung und Moral
Nach kath. Recht ist Eheleuten nur dann Geschlechtsverkehr erlaubt, wenn er zur Zeugung dient. Sex aus Lust an der Freud ist nicht erlaubt und somit Sünde. Ich gestehe ich Sünde oft und gerne.
Zitat von maxima8
http://web246m.dynamic-kunden.ch/Mar...Gebot%20Gottes
Was verbietet Gott im sechsten und neunten Gebot ?
Gott verbietet den vor- und außerehelichen Geschlechtsverkehr bzw. den Ehebruch. Vergewaltigung, Prostitution und Zuhälterei gehören zu den schweren Vergehen gegen diese beiden Gebote. Bigamie (Doppelehe) und Polygamie (Mehrehe) stellen einen vor Gott untragbaren Zustand dar. Blutschande (Geschlechtsverkehr unter Familienangehörigen) ist eine Perversion der Geschlechtlichkeit. Weitere Sünden gegen das sechste und neunte Gebot sind Pornographie durch unsittliche Filme oder Zeitschriften, der Gebrauch künstlicher Verhütungsmittel sowie die Masturbation (Selbstbefriedigung). Perversionen wie Geschlechtsumwandlungen sind ebenso wie homosexuelle Praktiken strikt abzulehnen. Unkeusche Gedanken und unkeusches Begehren sind Vergehen gegen das neunte Gebot und bilden die Vorstufe für Tatsünden.
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22.09.2007, 20:51
AW: Abtreibung und Moral
Zitat von MissSchnuti
Kann sie derzeit, MissSchnuti, keine Frage. Was mich aufbringt, ist die moralische Seite der Sache, weil mich Missioniererei und Entscheidenwollen über die Zukunftsplanung anderer Menschen generell nerven.
Mocca
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22.09.2007, 22:24
AW: Abtreibung und Moral
Z.B. ueber den Umgang mit geborenem Leben in einer christlichen Einrichtung:
Zitat von MissSchnuti
Rund 80 Prozent der Heime waren in konfessioneller Hand. Insbesondere die katholischen Frauen- und Männerorden führten jahrzehntelang zahlreiche Erziehungsanstalten. Sie hießen "Zum Guten Hirten" oder waren nach Heiligen und Ordensgründern benannt: "Don-Bosco-Heim", "St. Vincenzheim", "St. Hedwig" oder "Marienheim". Die alte Mönchsregel "Bete und arbeite" erlebte eine perverse Renaissance in diesen konfessionellen Erziehungsheimen der jungen Bundesrepublik.
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23.09.2007, 01:20Inaktiver User
AW: Abtreibung und Moral
maxima8:
Das hat alles lange nichts mehr mit der Kirche zu tuen. Die PID (Prä-Implantations-Diagnostik) wird für unsere Gesellschaft so konform wie die Silikontitte.Mord ist das Töten aus niederen Beweggründen. Wer sich für Abtreibende Frauen dieses kirchlich vordefinierten Terminus bedient, dem unterstelle ich mal, dass er einfach nur das Geschäft der Macht betreibt.
Die Diskussion hängt der Wirklichkeit etwas hinterher.
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23.09.2007, 10:01
AW: Abtreibung und Moral
Mich auch, deshalb sag ich ja, es ist einzig und allein die Angelegenheit der Schwangeren sich für oder gegen ein Kind zu entscheiden.
Zitat von Mocca
Das Leben der Ungeborenen liegt jenen am meisten am Herzen,
die über das Geborene verfügen wollen. (Margarete Gottlieb)
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23.09.2007, 10:28
AW: Abtreibung und Moral
Ja, wo sind sie denn die adoptionswilligen Eltern, die so gerne ein Kind hätten?
Zitat von Sisyphos
Ich war in keinem Heim, nur auf einer sogenannten "Klosterschule". Als 13 jährige (1978) fuhren wir mit der ganzen Klasse zu Besinnungstagen. Uns wurde klargemacht, dass wir zu beten und zu schweigen haben. Wir waren 13 Jahre zu 6. im Zimmer, keiner hat geschwiegen, wir spielten in einem Bett Karten, als wir entdeckt wurden. Uns beschimpfte man als lesbisch (weder ich noch meine Freundinnen wussten damals was lesbisch ist), dass es in den Augen "Der armen Schulschwester" nichts "gescheites" war bemerkten wir am Tonfall. Uns wurde mit Verweis gedroht, als Strafe musste jede von uns 30 Minuten auf einem kantigen Holzscheitel knien und Rosenkranz beten.
Zitat von Sisyphos
Das Leben der Ungeborenen liegt jenen am meisten am Herzen,
die über das Geborene verfügen wollen. (Margarete Gottlieb)
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23.09.2007, 11:25
AW: Abtreibung und Moral
Wie kommt man denn von der Tatsache, dass es Präimplantationisdiagnostik gibt, zu der logische Schlussfolgerung, dass die Kirche nichts mehr mit der Diffamierung von abtreibenden Frauen zu tun hat? Das eine hat doch mit dem anderen rein gar nichts zu tun.
Zitat von Inaktiver User
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23.09.2007, 13:58
AW: Abtreibung und Moral
Hm, gilt das auch für behinderte und alte, pflegebedürftige Menschen? Haben die auch nur ein Recht auf Leben, wenn sich da jemand findet, der die Betreuung übernimmt?Es dir klar sein, dass der Embryo nur ein Recht auf Leben hat, wenn die Mutter bereit ist ihn auszutragen.
Und was ist mit der Zukunft des ungeborenen Kindes? Und seit wann ist eine eigenen Meinung verteten Missioniererei und Entscheiden wollen?Was mich aufbringt, ist die moralische Seite der Sache, weil mich Missioniererei und Entscheidenwollen über die Zukunftsplanung anderer Menschen generell nerven.
Was mich hier nervt, ist, dass ständig von "der Kirche" geredet wird, dass hier ständig unterstellt wird, Abtreibungsgegner würden gerne auf alle abtreibungswilligen Frauen einprügeln und die Namen irgendwo mit roter Farbe und dem Zusatz "Mörder" veröffentlichen und vor allem, dass einfach nicht akzeptiert wird, dass die Sicht der Abtreibungsbefürworter nicht unbedingt und unweigerlich die einzig wahre Sicht der Dinge ist. Wieso habt ihr das Recht, eure Wahrheit zu verkünden, sprecht es aber gleichzeitig den anderen ab?
Wenn unsere Wahrheit einfach nur nicht stimmt, gibt es doch keinen Grund, sich aufzuregen. Ihr könnt doch so viel abtreiben, wie ihr wollt. Wenn wir allerdings Recht haben, müsste das Akzeptieren dieser Wahrheit, ganz besonders, wenn man schon mal abgetrieben hat, sehr schmerzhaft sein.


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