Die *Kirche*hat dazugelernt, das wäre mir neu. Die *Kirche* verbietet Kondome zum Schutz vor HIV, u.a. weil sie vorehelichen Geschlechtsverkehr nicht gutheißt. Dafür schützen Diozösen Kinderschänder! Und du glaubst, wenn auch nur annähernd, daß die *Kirchen* dazugelernt haben.Zitat von Inaktiver User
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Thema: Abtreibung und Moral
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21.09.2007, 22:42
AW: Abtreibung und Moral
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21.09.2007, 23:37Inaktiver User
AW: Abtreibung und Moral
Der Vatikan spricht zwar für die Katholische Kirche, ist aber Gott sei Dank nicht die Kirche(gibt ja auch noch z.B. die Protestanten, die verdammten Ketzer). Ich sprach von Teilen der Kirche, das heißt ich kenne einige Pfarrer und Theologen, die solche römischen
Zitat von MissSchnuti
Äußerungen nicht befürworten, denen allerdings auch der Mut fehlt, das öffentlich zu machen, aber sich immerhin z.B. Frauen gegenüber, die ihren Rat suchen, für den Gebrauch von Verhütungsmitteln aussprechen(Ich hör euch schon sagen:Als ob
frau das nicht selbst entscheiden könnte!Erbarmen mit den Unmündigen!)Geändert von Inaktiver User (21.09.2007 um 23:40 Uhr)
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22.09.2007, 07:54
AW: Abtreibung und Moral
Liebste maxima8!
Da ich absolut keine Lust mehr habe, auch nur ein Wort deiner für mich unsäglichen Hasstiraden, deiner für mich haltlosen Unterstellungen und deiner für mich unverschämten, unwahren Beschuldigungen zu lesen, werde ich dich jetzt ignorieren!
Du hast deine Meinung, damit musst du leben, ich habe meine, damit kann ich gut leben!
Gruß
Anne
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22.09.2007, 10:20
AW: Abtreibung und Moral
Zitat von AnnaM
Das Leben der Ungeborenen liegt jenen am meisten am Herzen,
die über das Geborene verfügen wollen. (Margarete Gottlieb)
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22.09.2007, 12:49
AW: Abtreibung und Moral
Woher weißt du, was mir am meisten am Herzen liegt?
Ehrlich, ich bleibe dabei: So wie die Abtreibungsbefürworter sich hier äußern, das deutet für mich ganz stark auf Probleme mit dem Thema hin.
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22.09.2007, 12:56
AW: Abtreibung und Moral
Und auf welche Probleme tippst Du?
Zitat von AnnaM
Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel
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22.09.2007, 13:09
AW: Abtreibung und Moral
So lange die Kirche (oder das, was man dafür hält oder ihr zu sein gestattet) den Menschen vorschreibt, wie sich ihr Leben abzuspielen hat, so lange jemand meint, er habe die absolute Wahrheit für sich gepachtet, so lange werde ich dagegen halten: Seht euch das reale Leben an! Es geht nicht alles nach Plan und jedes Kind hat ein verdammtes Recht darauf, bei seinen Eltern (oder zumindest seiner Mutter, wenn sich schon der Erzeuger drückt) willkommen zu sein.
Mocca
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22.09.2007, 13:29
AW: Abtreibung und Moral
Dazu äußere ich mich jetzt nicht, mach dir selber Gedanken!Und auf welche Probleme tippst Du?
Willst du jetzt damit sagen, dass jedes Kind, auch das ungeborene, ein Recht auf Leben hat oder dass jedes Kind auf Verdacht - es könnte ja, wenn auf der Welt, immer noch unwillkommen sein - abgetrieben werden kann.Es geht nicht alles nach Plan und jedes Kind hat ein verdammtes Recht darauf, bei seinen Eltern (oder zumindest seiner Mutter, wenn sich schon der Erzeuger drückt) willkommen zu sein.
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22.09.2007, 13:40
AW: Abtreibung und Moral
Die haben ich mir sehr wohl gemacht, insbesondere vor 35 Jahren, als die Fristenregelung sehr kontrovers politisch diskutiert wurde. Und halte die damalige politische Entscheidung bis heute für eine akzeptable Lösung. Natürlich wäre es schön, wenn jedes gezeugte Kind willkommen wäre. Ist es aber nicht! Und wer anderes als nur die betreffende Frau kann darüber befinden, ob sie in der Lage ist, das Kind auszutragen und lebenslange Fürsorge zu gewähren.
Zitat von AnnaM
Und würden wir den § 218b wieder streichen, käme kein einziges Kind mehr auf die Welt. Frauen werden auch in Zukunft wirklich alles tun, um ein Kind zu bekommen und ein Kind nicht zu bekommen.
Unakzeptabel ist für mich die Haltung z.B. amerikanischer Abtreibungsgegner, die nicht davor zurückscheuen für ihre Einstellung Morde zu begehen.Geändert von Opelius (22.09.2007 um 13:44 Uhr)
Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel
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22.09.2007, 17:39
AW: Abtreibung und Moral
Frau AnnaM,
Zitat von AnnaM
ich kann mich nicht im entferntesten erinnern, dass wir wilden, leidenschaftlichen Sex miteinander hatten. Ich kann mich noch nicht einmal daran erinnern, einen Gedanken darauf verschwendet zu haben. Aber vielleicht haben ja Sie...
Das Privileg mich als *Liebste* zu titulieren würde ich denn doch eher bei denen sehen, die den Begriff wahrhaftig nutzen.
Natürlich kann es auch sein, dass Begriffe wie Liebe, Liebste, Mord, Hass... bei Ihnen einer gewissen Beliebigkeit unterliegen. Dann könnte ich Ihre Beiträge in diesem Strang auch besser einschätzen.
Mord bedeutet dann vielleicht nicht Mord, sondern ist ein Synonym für *liebreizende Loslösung von etwas, was man sich vielleicht sogar wünscht, dem man sich aber nicht gewachsen fühlt*. Das könnte dann durchaus eine Basis für ein Gespräch sein.
Als Gesellschaft versuchen wir die nach unserem Wertesystem ausgerichtete gerechteste Lösung zu entwickeln. Das ist bei gegensätzlichen Anforderungen und Bedürfnissen weder einfach noch widerspruchsfrei lösbar. Es würde - genau wie bei Fällen von Abschaltung bei langjährigen Koma-Patienten - nachdenkliche Ruhe erfordern, um dem Thema gerecht zu werden. Allerdings missbrauchen einige Kirchenfürsten immer wieder diese Themen um ihre Machtansprüche zu manifestieren und marktschreierisch ihre Schäfchen auf den korrekten Sprachkurs zu bringen. Mord, Missbrauch, Sünde.
Der Kampf um den Embryo wird nicht wegen des Mitleides mit einem Individuum geführt, denn mir ist keiner bekannt, der bisher einen Embryo persönlich kannte. Es ist nicht ganz von der Hand zu weisen, dass ein Embryo im dritten Monat in etwa die gleichen *Empfindungen* besitzt wie ein drei monatiger Rinder-, Pferde- oder Lama-Embryo. Es kann also kaum das Mitleid für das Individuum sein, denn nicht selten wird eine weiterentwickelte Empfindung wie Angst bei Schlachttieren durchaus in Kauf genommen, obwohl es da nicht um eine lebenslange Verantwortung geht sondern lediglich um ein Abendessen.
Die Trauer um ein ungelebtes menschliches Leben kann es auch nicht sein, denn dann würden die Kritiker ja wohl kaum chemisch oder kirchlich vorgeschrieben verhüten und somit den unzähligen Eizellen als potenzielle Menschen den Weg in diese Welt verweigern. Die katholische Kirche verbietet ja sogar die Zeugung von Leben vor der Ehe und hat Frauen, die sich diesem Gebot entzogen mit ihrem Terror verfolgt. Und auch jetzt noch deklariert sie diese Frauen als Sünder. Oder sollte mir entgangen sein, dass der entsprechende Passus in Korinther 1 entfernt wurde, wonach diejenigen, die Hurerei begehen, aus der Gemeinschaft gescmissen werden sollen.
Mord ist das Töten aus niederen Beweggründen. Wer sich für Abtreibende Frauen dieses kirchlich vordefinierten Terminus bedient, dem unterstelle ich mal, dass er einfach nur das Geschäft der Macht betreibt.
Das Zitat von MissSchnute hat exakt den Kern dieses Themas erfasst.


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