Nein stehe ich überhaupt nicht, ich lehne es ab.Zitat von Sisyphos
[B
Ich habe den Userinnen, die hier vehement für ein Abtreibungsverbot stehen, darauf hingewiesen, wo sie sich politisch engagieren können.
Lies meinen Beitrag durch!
Antworten
Ergebnis 191 bis 200 von 304
Thema: Abtreibung und Moral
-
21.09.2007, 18:13
AW: Abtreibung und Moral
Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel
-
21.09.2007, 18:19
AW: Abtreibung und Moral
Ufff! Ich war nur spontan ein bisschen geschockt ...
Zitat von Opelius
Schoenes Wochenende Euch allen,
sisyphos
-
21.09.2007, 18:27
AW: Abtreibung und Moral
Ja, die Heuchelei war schon immer eine besondere Spezialität der Kirche. Wir lieben den Sünder, wir verabscheuen nur die Sünde. Wie kann ich gesellschaftlich akzeptiert diskriminieren. Schließelich kann man heute nicht mehr ganz so einfach ungeschminkt mobben.
Zitat von Inaktiver User
Stimmt ich sollte mich darüber freuen, dass die Propaganda, die Frauen mit Abschaum gleichsetzt weiter geht.
Zitat von Inaktiver User
Ein durchaus nachdenkenswerter Vorschlag.
Zitat von Inaktiver User
Was Du meinst müsste heißen: Lass uns doch gefälligst unsere Sau durchs Dorf jagen und Frauen ins gesellschaftliche Abseits stellen.
Zitat von Inaktiver User
Jeder, der auch nur ansatzweise guten Willens ist wird Frauen in solchen Situationen nicht mit Mördern auf eine Stufe stellen. So viel Bigotterie und Anmaßung werde ich sicherlich keine Lebenszeit opfern.
Zitat von Inaktiver User
-
21.09.2007, 18:39
AW: Abtreibung und Moral
http://www.svss-uspda.ch/de/ethik/ethik.htm#Recht
Zitat von AnnaM
Der moralische Status des Embryos
Ist der Embryo ein Mensch mit Rechten, vergleichbar mit einem geborenen Menschen? Als Begründung für diese Haltung wird von Abtreibungsgegnern meist angeführt, alle Erbanlagen seien im Embryo bereits vorhanden.
Unsere Überzeugung :
Der Mensch ist mehr als nur sein Chromosomensatz.
Die meisten Menschen messen dem embryonalen Leben einen moralischen Wert bei, der im Laufe seiner Entwicklung zunimmt, jedoch nie gleichrangig ist mit dem Leben geborener Menschen.
Der Embryo ist nicht "selbständiges Leben". Er kann sich nur im und durch den Körper der Frau entwickeln, in vollständiger Abhängigkeit. Das pflegen Abtreibungsgegner systematisch zu unterschlagen, ebenso wie die wichtige Zäsur der Geburt, diesen "fundamentalen Wechsel der Welten" (Saner, 1995).
Die wenigsten Menschen betrachten die befruchtete Eizelle als Leben auf der gleichen Stufe wie ein geborener Mensch, eine Person.
"Ein Fötus ist keine Sache, kein Gewebe, aber auch nicht gleichzusetzen mit einer geborenen Person" (PD Dr. theol. Alberto Bondolfi, in: "Walliser Bote", 29.3.96).
"Der Embryo ist nicht, was er erst wird. So wie eine Raupe noch kein Schmetterling ist." (Hans Saner).
"Es ist meiner Meinung nach keineswegs so, dass der moralische Status des Embryos von der Befruchtung bis zur Geburt unverändert bleibt. Ich würde bei der Zusprechung von Menschenwürde verschiedene Entwicklungsstufen des Embryos unterscheiden. Für mich sind bestimmte Eigenschaften wie etwa der Beginn der Gehirnentwicklung oder die einsetzende Empfindungsfähigkeit moralisch von Belang. Je mehr sich der Embryo dem Zeitpunkt der Geburt nähert, desto moralisch gewichtiger scheint mir das Wesen." (Peter Schaber, Philosoph, Sonntags Zeitung 19.5.02)
Der rechtliche Status des Embryos
FALSCH: "Der Embryo hat das Recht auf Leben"
Weder Verfassung und Gesetzgebung der Schweiz noch internationale Abkommen räumen dem Embryo ein Recht auf Leben ein. "Nur bereits geborene Menschen sind Träger von Grundrechten". (Botschaft des Bundesrates zur Revision der Bundesverfassung, 1996).
Das deutsche Bundesverfassungsgericht hat als einziges Gericht eines westlichen Landes 1993 mit 6 zu 2 Stimmen ein "eigenes Lebensrecht des Ungeborenen" statuiert. Eine Fristenregelung mit Beratungspflicht hat das Gericht jedoch zulässig erklärt. Damit hat es das Grundrecht auf Leben gleichzeitig auf verhängnisvolle Weise relativiert, gleichsam ein Lebensrecht zweiter Klasse geschaffen.
Anders die Obersten Gerichtshöfe von Belgien, England, Frankreich, Österreich, den USA und Kanada. Sie entschieden, das Recht auf Leben erstrecke sich nicht auf den Embryo. In gleichem Sinn hat die Europäische Kommission für Menschenrechte Stellung genommen (Entscheide vom 13.5.80 und 19.5.92). Die Gerichte der USA (1973) und Kanadas (1988) erklärten die Entscheidungsfreiheit der Frau zu einem verfassungsrechtlich geschützten Grundrecht.
Der Tötungsvorwurf
Worte wie "Mord" und "Tötung" oder Vergleiche mit anderen Straftaten sind beim Schwangerschaftsabbruch fehl am Platz. Die Problematik des Schwangerschaftsabbruchs ist mit nichts anderem vergleichbar. Es handelt sich nicht um eine aggressive Handlung gegen einen anderen Menschen. Der Embryo ist nicht ein "Anderer", sondern in der Frau drin, in völliger körperlicher Abhängigkeit von ihr. Der Entscheid zum Schwangerschaftsabbruch ist daher nicht ein Tötungsakt, sondern die Weigerung, im eigenen Körper die eigene Leibesfrucht heranwachsen zu lassen, die Weigerung, im gegebenen Zeitpunkt, unter den gegebenen Umständen die grosse Verantwortung der Mutterschaft auf sich zu nehmen.
---------------------------------------------------------------
Die Güterabwägung
Es gibt in unserer Gesellschaft keinen Konsens darüber, wie der moralische Wert des embryonalen Lebens zu gewichten ist im Vergleich mit anderen Werten wie körperliche und psychische Gesundheit, soziales Wohlbefinden oder Recht auf freie Entfaltung und Selbstbestimmung der Frau. In einer pluralistischen Demokratie ist in einer solchen Situation nur ein Ausweg möglich: Toleranz zu üben und den Einzelnen Gewissensfreiheit zuzugestehen.
Es ist nicht Sache des Staates zu entscheiden, ob bzw. in welchen Fällen Schwangerschaftsabbruch moralisch richtig oder falsch ist, sondern er soll einen rechtlichen Rahmen abstecken, in welchem ein freier Entscheid möglich ist.
---------------------------------------------------------------
Echter Lebensschutz
"Leben schützen" kann nicht Schutz des Embryos um jeden Preis bedeuten. Echter Lebensschutz heisst:
Lebenspläne und -perspektiven von Frauen schützen,
ungewollten Schwangerschaften vorbeugen und alles daran setzen, dass jedes Kind ein erwünschtes Kind sein darf,
mit sozialpolitischen Massnahmen Voraussetzungen schaffen, damit Mutterschaft bewusst, verantwortlich und in Freude gelebt werden kann und damit Familien ein erfülltes Leben führen können.
Das Strafgesetz ist erwiesenermassen kein taugliches Mittel, um diese Ziele zu erreichen. Rigorose Abtreibungsgesetze drängen vielmehr Frauen in die Illegalität, wo sie ihr Leben und ihre Gesundheit aufs Spiel setzen.Barbarus hic ergo sum, quia non
intellegor ulli.
-
21.09.2007, 19:40Inaktiver User
AW: Abtreibung und Moral
Ist es für Dich immer so, dass jemand, der anderer Ansicht ist jene, die es eben nicht sind gleichzeitig verurteilen muss? Ich habe mich z.B. noch nie durch einen Vegetarier verurteilt gefühlt nur weil ich Fleisch esse. Ein gute Freundin von mir verzichtet aus edlen Motiven auf Fleisch, sie hält Fleisch-Essen für falsch u. für sie ist das eben auch Mord/Tötung von unschuldigen Tieren, trotzdem verurteilt sie mich ja nicht; oder was ist mit jenen, die z.B. für das Drogenverbot plädieren - die müssen doch nicht gleichzeitig den Suchtkranken verurteilen. Man kann durchaus gegen eine Sache sein, aber nicht gleichzeitig gegen eine Person, die diese Sache macht. Ein Mensch ist ja sowieso viel mehr als einzelne oder auch die Summe seiner Taten; ich würde nie einen Menschen total ablehnen nur weil er etwas tut, was mir nicht gefällt. Es wird doch wohl selten so sein, dass man mit allem, was ein Mensch tut immer zu 100 % übereinstimmt. Wie soll man denn einer einzelnen abtreibenden Frau einen Vorwurf machen -- sie tut ja nur das was gesellschaftlich anerkannt ist, Mediziner gutheissen, teilweise von ihr erwartet wird. Nur weil man gegen Abtreibung als solches ist, muss man doch nicht gegen die einzelnen Personen sein, die das machen (lassen).
Zitat von maxima8
wow, das ist natürlich hart; also man darf nichts gegen Abtreibung sagen (=und ich spreche nicht von abtreibenden Frauen) - Du darfst aber uns, die wir halt in dieser einen Sache anderer Meinung sind, als Abschaum behandeln indem Du uns "wegwünscht"; warum kann man nicht einfach akzeptieren, dass es nunmal Menschen gibt, die dieses Thema anders sehen. Vielleicht wären wir ansonsten in vielen Punkten ähnlich; wer weiss. Vielleicht würden wir uns recht gut verstehen, es geht ja nur um dieses eine Thema wo wir offenbar nicht übereinstimmen.
Zitat von maxima8
also - wie gesagt - nur weil Menschen eventuell einzelne Dinge tun, die mir nicht gefallen würde ich sie niemals abschreiben oder ins gesellschaftliche Aus stellen; warum sollte ich nicht mit einer Frau, die abgetrieben hat, befreundet sein; müssen Deine Freunde mit allem einverstanden sein, was Du jemals getan hast? Ich würde auch einen Mörder - ich meine das so, wie es allgemein und jurisitsch verstanden wird - nicht automatisch ins gesellschaftliche Aus stellen; das sieht doch auch die Gesellschaft so: Resozialisierung; sobald er wieder frei ist - oder was auch immer seine Strafe war - soll er wieder eine Chance kriegen u. ich würde ihn auch in meinem Bekanntenkreis nicht gleich ablehnen; wer weiss, wie die Umstände waren; aber selbst wenn es z.B. aus Habgier war, jeder hat doch wohl eine neue Chance verdient; niemand soll ausgegrenzt werden.
Zitat von maxima8
Für mich stellt es sich nunmal so dar, dass durch Abtreibung ein angehender Mensch am Leben bewusst u. willkürlich gehindert wird. Das ist es, was beim Geschehnis "Abtreibung" passiert u. jene, die das bewusst einleiten und durchführen, sind die Akteure. Klar, eine Tötung wie sie im Gesetzbuch stellt ist was anderes, allerdings -- das Endresultat des Vorgangs ist doch - AUS MEINER SICHT - nicht so unähnlich. Ich akzeptiere aber, dass die andere Seite das völlig anders sieht - was aber leider nichts an meiner Sichtweise ändert. Was bleibt mir denn anderes übrig, die Mehrheit meiner Mitmenschen sieht es offenbar anders u. ich muss mich wohl irgendwie damit arrangieren; aber ich darf trotzdem sagen, was ich denke.
Zitat von maxima8
PS: aber ich glaube, maxima, Du wirst akzeptieren müssen, dass es hier wahrscheinlich IMMER Leute geben wird, die anderer Ansicht sind als Du; lass sie doch, alles andere läuft ja eh nach Deinen Vorstellungen; Du/Ihr habt doch schon lange gewonnen -- könnt Ihr "uns" nicht zumindest noch unsere eigene Meinung lassen, wir haben ja sowieso schon lange verloren; Toleranz ist nunmal für jeden Menschen wichtig sonst wird er täglich Dutzende Themen finden, über die er sich mokkieren kann u. irgendwann an verfrühtem Herzinfarkt versterben könnte.
Man kann nunmal nicht erwarten - keiner von uns kann das - das alle der gleichen Ansicht sind. Das wird leider nicht gelingen.Geändert von Inaktiver User (21.09.2007 um 19:52 Uhr)
-
21.09.2007, 20:16
AW: Abtreibung und Moral
Wir machen es mal ganz einfach. Ich komme nachts vorbei und werde Deine Hauswand mit roter Farbe mit MÖRDERIN beschmieren. Du isst ja schließlich Tiere, also ist es ja zutreffend und Du hast ja nichts dagegen als solche bezeichnet zu werden. Es geht ja nicht gegen Dich sondern nur gegen Deine schlechte Angewohnheit.
Zitat von Inaktiver User
Ich wusste es. Du machst einen Vorschlag, den Du ja dann wohl auch für ganz akzeptabel hältst und ich stimme Dir zu und schon mache ich Dich zu Abschaum. Putzig.
Zitat von Inaktiver User
Ach ja, und wir haben ja so eine liebevolle Gesellschaft, die nicht ausgrenzt. Da werden Mörder liebevoll integriert, da gibt es keine Vorurteile. Deswegen darf man Menschen auch als Mörder titulieren. Weil das ja so eine Banalität ist.
Zitat von Inaktiver User
Tja, und wenn Du hier diejenigen unterstützt, die abtreibende Frauen gerne als Mörderinnen bezeichnen, dann darfst Du Dir auch das Echo einfangen.
Zitat von Inaktiver User
Jetzt kann ich leider nicht weiter schreiben, weil ich vor Rührung das Schneuztuch holen musste. Ihr armen IHRs, die Ihr alles verloren habt bis auf Eure Meinung. Es bricht mir das Herz. Welch ein Drama.
Zitat von Inaktiver User
-
21.09.2007, 20:47Inaktiver User
AW: Abtreibung und Moral
wenn Du die Farbe wieder abwäscht so dass nachher alles ist wie zuvor ...; aber gehe ich zu einer Abtreibenden hin u. beschimpfe sie direkt oder schmiere ihre Wände voll ????? Genau davon habe ich mich im letzten Beitrag distanziert.
Zitat von maxima8
Wogegen ich sicher nichts habe ist, wenn Du Dich als Vegetarierin outen würdest und mir, auf meine konkete Nachfrage hin "Fleisch essen und Moral" (=so wie hier in diesem Thread) ein Plödoyer gegen das Fleich-Essen -- nicht aber gegen mich -- sondern nur gegen den Vorgang: Fleisch-Essen halten würdest; das kannst Du gerne machen wenn für Dich die Welt so aussieht, immerhin habe ich Dich ja gefragt was Du davon hältst.
auf die Gesellschaft kann man sich immer ausreden; das ist ein Sammelsurium von einzelnen Personen u. da wird man für alles Grüppchen finden; also ich kenne keinen verurteilten u. wieder freigelassenen Mörder persönlich, aber für mich stehen trotzdem grundsätzlich alle Menschen auf einer Stufe; mit manchen kann man besser, mit anderen nicht; eher habe ich ein Problem mit Menschen aufgrund dessen, wie sie sind und nicht, was sie getan haben.
Zitat von maxima8
Pauschalisierungen sind nie gut und Extreme gibt es wahrscheinlich auf jeder Seite. Trotzdem muss ich wissen, Meinungen sind frei u. nur weil jemand die selbe Meinung hat wie ein anderer sind es unterschiedliche Menschen.
Zitat von maxima8
Zieh es ruhig ins lächerliche; auch Du bringst haarsträubende Übertreibungen ..."ins gesellschaftliche Aus" "Sau durchs Dorf jagen"; fix ist - Abtreibung ist straffrei möglich, genau so, wie es Dir gefällt. Das musst Du doch für einen grossen Erfolg halten und das müsste Dir ja eigentlich genug sein; Du weisst, Du hast viele Gleichgesinnte auf Deiner Seite. Das Ziel, dass jeder Skeptiker auf Nachfrage lügt : "es ist eh okay so wie es ist", das dürfte wahrscheinlich unerreichbar bleiben. Auch darauf dass die Skeptiker aussterben, egal wie etabliert u. normal die Abtreibung ist, würde ich nicht bauen. Also gilt es wohl zu aktzepieren, dass dies eines der immerwährenden Streitthemen bleiben wird.
Zitat von maxima8
-
21.09.2007, 21:20
AW: Abtreibung und Moral
Wer Frauen als Mörder diffamiert verändert Realität und Verhalten. Es ist billig sich damit rausreden zu wollen, dass man ja nicht eine einzelne Frau diffamiert. Als könnte man sich damit aus der gesellschaftlichen Verantwortung ziehen.
Zitat von Inaktiver User
Die Farbe bleibt dran. Schließlich bist Du ja auch dafür, dass andere Frauen mit diesem Vorwurf leben müssen.
Die Gesellschaft hast Du eingeführt. Du erlaubst also, dass ich darauf Bezug genommen hatte. Na dann lass doch mal einen verurteilten Mörder Dein Kind oder jemanden betreuen, den Du liebst und dann erzähl mir noch mal, Du würdest alle als gleichwertig betrachten.
Meinungen sind frei, aber Diffamierungen müssen nun mal auch den Gegenwind einstecken können, den sie verdienen.
Ich finde, dass ich noch reichlich untertrieben habe. Und mal ganz ehrlich, Skeptiker würde ich Menschen, die ohne Interesse über gesellschaftliche Konsequenzen Frauen in die Mörderecke stellen, ganz sicher nicht nennen.
-
21.09.2007, 22:20Inaktiver User
AW: Abtreibung und Moral
Gerade Christen, die sich bemüßigt sehen, Frauen, die abgetrieben
Zitat von maxima8
haben,als Mörderinnen zu beschimpfen,müßen sich vorhalten lassen:" Wer ohne Sünde ist,werfe den ersten Stein!" Abtreibung bedeutet die Tötung menschlichen Lebens, aber schwangeren Frauen ohne weiteres dafür die alleinige oder auch nur die Haupt-
schuld zuzuschieben, ist zu billig. Mitschuldig an der Entscheidung
für eine Abtreibung ist zum Beispiel der Erzeuger des Kindes, der sich vielleicht aus der Verantwortung stiehlt oder jeder von uns, der sich mit der Tatsache abfindet, daß Frauen noch immer die Hauptlast der Kinderbetreuung übernehmen müssen,oder eben auch eine Kirche, die in der Tat jahrhundertelang Frauen und uneheliche Kinder diffamiert hat(man sollte ihr aber zubilligen, daß sie vielleicht in Teilen dazugelernt hat).Trotzdem bleibt Ab-
treibung die Tötung menschlichen Lebens und sollte daher eigentlich besser vermieden werden.
-
21.09.2007, 22:41Inaktiver User
AW: Abtreibung und Moral
Ganz brandneu passiert:
Stehen wir (zwei andere Handwerkerinnen und ich alle drei zwischen 50 und 24) ganz unschuldig in der katholischen Kirche und arbeiten und seit den paar Wochen, in denen wir da arbeiten, kommt der katholische Pfarrer immer wieder mit Themen: Abtreibung ist Mord, Begründungen,warum Frauen keine Priester werden sollten ... etc. Nicht, dass wir so scharf drauf wären uns darüber zu unterhalten ... schließlich sind wir ja auch höflich, in einem Gotteshaus ... und möchten nicht den Gastgeber bzw. den Auftraggeber verärgern ...
Als hätte das Leben sonst keine Themen. So richtig verstehe ich es ja nicht ...



Zitieren