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  1. User Info Menu

    AW: Abtreibung und Moral

    Zitat Zitat von AnnaM
    Ja? Warum sollte es verankert sein? Wer bestimmt das??
    Warum sollte es Deiner Meinung nicht verankert sein?
    Wer sollte denn Deiner Meinung nach bestimmen, ob sie es darf oder nicht?

    Warum darf Frau denn die Kinder nur vor der Geburt unlebendig machen?
    Bei der Abtreibung werden keine Kinder umgebracht.
    Es lohnt sich wohl nicht das zum 1000. Mal ausfuehrlich zu erklaeren.


    Was tust DU denn persoenlich, um eine humane Gesellschaft zu ermoeglichen, in der jede Frau sich auf ihr Kind freuen kann?
    Nur wer sich FUER etwas engagiert, hat doch das moralische Recht sich GEGEN etwas zu echauffieren, findest Du nicht?

    Woher nimmst DU persoenlich das moralische Recht, abtreibende Frauen zu verurteilen?

    Wieviele alleinerziehenden Frauen, oder Frauen in der Krise, oder Organisationen, die sich fuer (alleinerziehende) Frauen mit Kindern engagieren, hast DU denn schon unterstuetzt?

  2. Inaktiver User

    AW: Abtreibung und Moral

    Zitat Zitat von Sisyphos
    Welches Recht haben die Kirchen sich als Beschuetzer des Lebens aufzuspielen? .
    warum sollten sie kein Recht dazu haben; jeder kann doch im Zuge der Meinungsfreiheit eine Aussage zu so gut wie jedem Thema machen; es gibt eben welche, die sind gegen Abtreibung und die weisen auf die Lebensrechte von Ungeborenen hin; andere hingegen weisen auf das Recht-des-freien-Entscheids - hin; Deiner Logik folgend müsste man ja auch fragen: "welches Recht haben diese, sich als die Beschützer des freien-Entscheids aufzuspielen.
    Wer sollte denn Deiner Meinung nach Rechte, für oder gegen eine Sache zu plädieren, vergeben?? Jeder kann sich für oder gegen fast alles aussprechen und braucht dazu nicht extra eine Konzession.

    Zitat Zitat von Sisyphos
    Die Kirchen haben jahrhundertelang Frauen erbarmungslos dogmatisch, machtgeil und pervers in den Schmutz gezogen, verteufelt, verbrannt und verdammt und die Bastarde lediger Muetter ebenso. Und heute spielen sie sich als Lebensschuetzer auf.
    ja, das war falsch; aber was sollen sie jetzt deshalb tun; sofort den Betrieb einstellen; soll das gesamte deutsche Volk noch heute Abend Harakiri begehen nur weil man den zweiten Weltkrieg angefacht hat und KZ`s errichtet hat? Die menschliche Geschichte ist voll von schrecklichen Verbrechen und hat sich eben weiterentwickelt. Nur weil ein Staat, eine Institution, eine Person in der Vergangenheit Fehler gemacht hat, kann er doch trotzdem weitermachen. Die Priester, Pfarrer, Bischöfe usw. die heute im Amt sind waren ja bei den Hexenverfolgungen usw. nicht persönlich dabei.
    Keiner zwingt Dich, eine Messe zu besuchen u. Du kannst von der Kirche halten was immer Du auch willst, aber Du solltest ihr nicht das Recht auf Meinungsäusserung zu gewissen Themen absprechen; wir hier im Forum dürfen ja auch unsere Meinung innerhalb gewisser Grenzen (NUB`s) frei niederschreiben.

  3. User Info Menu

    AW: Abtreibung und Moral

    Der Gesetzgeber. Mord ist klar definiert. Und Verleumdung ist in diesem Staat verboten.
    Aber selber denken und eine eigene Meinung haben ist noch erlaubt?

    Der Embryo ist ohne die Mutter nicht lebensfähig. Er ist komplett in ihr Versorgungssystem eingebunden.
    Wir sind eine Gesellschaft, die einen Weg sucht, der möglichst vielen gerecht wird, darum gibt es auch ein Frist.
    Und Schwerstbehinderte? Weg damit???
    Wird denn die Fristenregelung auch dem noch nicht geborenen Kind gerecht???? Heute Zellklumpen, für die Abtreibung geeignet und einen Tag, was sag ich, Sekunden später kein Zellklumpen mehr, sondern schon Kind?

    Wer sollte denn Deiner Meinung nach bestimmen, ob sie es darf oder nicht?
    Wer sollte deiner Meinung nach über meine Ansichten bestimmen? Wer sollte deiner Meinung nach das Recht haben, mir den Mund zu verbieten, wenn ich etwas sage, was dir nicht in den Kram passt?

    Bei der Abtreibung werden keine Kinder umgebracht.
    Es lohnt sich wohl nicht das zum 1000. Mal ausfuehrlich zu erklaeren.
    Das ist DEINE Meinung. Du erlaubst aber schon, dass ich das anders sehe und auch zum 1000. Mal schreibe?

    Was tust DU denn persoenlich, um eine humane Gesellschaft zu ermoeglichen, in der jede Frau sich auf ihr Kind freuen kann?
    Nur wer sich FUER etwas engagiert, hat doch das moralische Recht sich GEGEN etwas zu echauffieren, findest Du nicht?
    Wieviele alleinerziehenden Frauen, oder Frauen in der Krise, oder Organisationen, die sich fuer (alleinerziehende) Frauen mit Kindern engagieren, hast DU denn schon unterstuetzt?
    Also, eigentlich geht dich das gar nichts an, aber ich kann dich beruhigen, ich tu etwas.
    Da hab ich jetzt aber echt Glück, was? Sonst müsste ich doch glatt FÜR die Abtreibung sein?

    Aber wie soll ich das jetzt verstehen? Du tust also nichts für Frauen in Not, außer dass du ihnen sagst: Treib doch ab, ist doch nur ein Klumpen Zellen?

    Woher nimmst DU persoenlich das moralische Recht, abtreibende Frauen zu verurteilen?
    Tue ich das? Wo?
    An meinen Ansichten muss wohl was Wahres dran sein, sonst würden sich die Abtreibungsbefürworter doch nicht immer so aufregen. Wenn eine Frau, die mir erzählt, dass sie abgetrieben hat, sich wegen meiner Ansichten, die ich ihr dann vielleicht auch erzähle, nicht gut fühlt, liegt das ja nicht an meinen Ansichten, sondern eher daran, dass sie sich ja wohl doch nicht so sicher war, ob das, was sie getan hat, das Richtige gewesen ist.

  4. gesperrt

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    AW: Abtreibung und Moral

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    warum sollten sie kein Recht dazu haben; jeder kann doch im Zuge der Meinungsfreiheit eine Aussage zu so gut wie jedem Thema machen; es gibt eben welche, die sind gegen Abtreibung und die weisen auf die Lebensrechte von Ungeborenen hin; andere hingegen weisen auf das Recht-des-freien-Entscheids - hin; Deiner Logik folgend müsste man ja auch fragen: "welches Recht haben diese, sich als die Beschützer des freien-Entscheids aufzuspielen.
    Wer sollte denn Deiner Meinung nach Rechte, für oder gegen eine Sache zu plädieren, vergeben?? Jeder kann sich für oder gegen fast alles aussprechen und braucht dazu nicht extra eine Konzession.
    Hier geht es doch nicht um Meinungsaustausch, sondern darum, anmaßend ein moralisches Urteil zu fällen und die Diffamierung von Frauen in Notlagen zu betreiben.
    Abtreibung ist kein Mord. PUNKT.

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    ja, das war falsch; aber was sollen sie jetzt deshalb tun; sofort den Betrieb einstellen; soll das gesamte deutsche Volk noch heute Abend Harakiri begehen nur weil man den zweiten Weltkrieg angefacht hat und KZ`s errichtet hat? Die menschliche Geschichte ist voll von schrecklichen Verbrechen und hat sich eben weiterentwickelt. Nur weil ein Staat, eine Institution, eine Person in der Vergangenheit Fehler gemacht hat, kann er doch trotzdem weitermachen. Die Priester, Pfarrer, Bischöfe usw. die heute im Amt sind waren ja bei den Hexenverfolgungen usw. nicht persönlich dabei.
    Keiner zwingt Dich, eine Messe zu besuchen u. Du kannst von der Kirche halten was immer Du auch willst, aber Du solltest ihr nicht das Recht auf Meinungsäusserung zu gewissen Themen absprechen; wir hier im Forum dürfen ja auch unsere Meinung innerhalb gewisser Grenzen (NUB`s) frei niederschreiben.
    Der Obermotz der Christenheit hat gerade die Hexenjagt eröffnet und die Kindererziehung durch Homosexuelle als Kindesvergewaltigung propagiert. Die Kirche hat mit ihrer Hexenjagt nie aufgehört.

  5. gesperrt

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    AW: Abtreibung und Moral

    Zitat Zitat von AnnaM
    Aber selber denken und eine eigene Meinung haben ist noch erlaubt?
    Aber die Verleumdung als Mörder zu unterstützen ist es nicht.

    Zitat Zitat von AnnaM
    Und Schwerstbehinderte? Weg damit???
    Wird denn die Fristenregelung auch dem noch nicht geborenen Kind gerecht???? Heute Zellklumpen, für die Abtreibung geeignet und einen Tag, was sag ich, Sekunden später kein Zellklumpen mehr, sondern schon Kind?
    Mir ist kein Schwerstbehinderter bekannt, der nach der Geburt noch an der Nabelschur hängt. Aber Du hast da sicherlich bessere Informationen.

    Zitat Zitat von AnnaM
    Tue ich das? Wo?
    An meinen Ansichten muss wohl was Wahres dran sein, sonst würden sich die Abtreibungsbefürworter doch nicht immer so aufregen. Wenn eine Frau, die mir erzählt, dass sie abgetrieben hat, sich wegen meiner Ansichten, die ich ihr dann vielleicht auch erzähle, nicht gut fühlt, liegt das ja nicht an meinen Ansichten, sondern eher daran, dass sie sich ja wohl doch nicht so sicher war, ob das, was sie getan hat, das Richtige gewesen ist.
    Küchenspychologie.

  6. Inaktiver User

    AW: Abtreibung und Moral

    Zitat Zitat von maxima8
    Hier geht es doch nicht um Meinungsaustausch, sondern darum, anmaßend ein moralisches Urteil zu fällen und die Diffamierung von Frauen in Notlagen zu betreiben.
    Abtreibung ist kein Mord. PUNKT. .
    dann hörst Du aber nicht genau hin, denn Negativ-Parolen über abtreibende Frauen hört man von Kirchenführern selten; die bedauern die Abtreibung als solches, haben aber durchaus Mitgefühl für die betroffnene Frauen.
    Ich halte Abtreibung auch für falsch und wünschte, es gäbe sie nicht.
    warum regst Du Dich überhaupt darüber auf; die Kirche hat doch eh keine Macht mehr und Abtreibung ist doch innerhalb der Fristenregelung gestattet. Es ist doch alles nach Deinem Geschmack.
    Sollen wir Andersdenkenden uns in der Erde vergraben? Lass uns doch gefälligst unsere Sichtweise. Wenn Du nicht am Meinungsaustausch interessiert bist, was schreibst Du dann hier? Um uns niederzumachen? Siehst Du denn ernsthaft eine Gefahr von uns ausgehen?
    Wenn Abtreibung für Dich kein Mord ist, müsste doch in Deiner Welt alles paletti sein - zumindest was das Thema betrifft.
    Vielleicht kannst Du Dich ja mal in einer ruhigen Minute hinsetzen, Dich besinnen und zumindest versuchen zu verstehen, dass es für ANDERE LEUTE nicht viel anders als Mord/Tötung ist.
    So ist es nunmal, diese unterschiedlichen Ansichten wird es wohl immer geben. PUNKT.

  7. User Info Menu

    AW: Abtreibung und Moral

    Zitat Zitat von AnnaM

    Heute Zellklumpen, für die Abtreibung geeignet und einen Tag, was sag ich, Sekunden später kein Zellklumpen mehr, sondern schon Kind?
    .........

    Wenn eine Frau, die mir erzählt, dass sie abgetrieben hat, sich wegen meiner Ansichten, die ich ihr dann vielleicht auch erzähle, nicht gut fühlt, liegt das ja nicht an meinen Ansichten, sondern eher daran, dass sie sich ja wohl doch nicht so sicher war, ob das, was sie getan hat, das Richtige gewesen ist.
    Ich möchte nicht meine Argumente, die auf der ersten Seite beschrieben habe, wiederholen,
    Nur ein paar Anmerkungen:
    Wenn er Gesetzgeber eine Grenze zieht, dann ist es eine Grenze wie eine Staats- oder Grundstücksgrenze. Ich erinnere mich noch genau an die Diskussionen vor 35 jahren über diese Grenze 12 Wochen. Es war ein Kompromiß aus, wann ist sicher, dass eine Frau weiß, wann sie schwanger ist, und wieviel Zeit zum Überlegen und Prüfen braucht sie.
    Es wurde etwas legalisiert, was seit Jahrtausenden getan wurde: es wurden Schwangerschaften abgebrochen, illegal unter ermbärmlichen, gesundheitsschädigenden und manchmal sogar tödlichen Umständen.

    Seit dem Mittelalter hat man die besonderen Umstände des Schwangerschaftsabbruchs und die Tötung eines Kindes unter der Geburt als "geringere Schuld" angesehen: Die Abtreibung eines nicht belebten Fötus (bevor Kindsbewegungen spürbar waren) war zwar Sünde, aber kein Mord (3 bis 14 Jahre Buße, je nach Fall).
    In der beginnende Neuzeit wurden die Gesetze verschärft und die Frauen hingerichtet. Erst das „Allgemeine Preußische Landrecht“ setzt vorübergehend geringere Strafen fest, während das Strafgesetzbuch des Kaiserreiches nur noch Zuchthaus und im minderschweren Fall Gefängnis vorsah.

    Wer für sich selbst entscheidet, dass ein Abbruch für einen selbst überhaupt nicht Frage kommt, sollte aber zumindest zur Kenntnis nehmen, dass eine Schwangerschaft für andere zu einem sehr schwerwiegenden Konflikt werden kann.

    Um eben nicht eine Schwangerschaft aus einer belanglosen Laune heraus abzubrechen, hat der Gesetzgeber die Schwangerschaftskonfliktberatung zwingend vorgeschrieben. Mitarbeiterinnen der Beratungsstellen nehmen diese Aufgabe sehr ernst und versuchen, dass die Entscheidung für oder gegen das werdende Kind für die Frau tragfähig ist.

    Von keiner Partei, die im Bundestag vertreten ist, wird die Praxis der Schwangerschaftskonfliktberatung in Frage gestellt. Wenn die Gegner dieses (in meinen Augen bewährten) Gesetzes es ändern möhten, müssen sie dafür Mehrheiten schaffen. Soweit ich weiß tritt nur eine Partei für ein umfassendes Verbot der Schwangerschaftabbrüche ein: Partei Bibeltreuer Christen. Wählt sie, macht sie stark und schafft neue Mehrheiten.
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

  8. Inaktiver User

    AW: Abtreibung und Moral

    Zitat Zitat von Opelius
    Partei Bibeltreuer Christen. Wählt sie, macht sie stark und schafft neue Mehrheiten.
    Da sei Gott vor, wie man so schön sagt.

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    AW: Abtreibung und Moral

    In Ewigkeit, amen.

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    AW: Abtreibung und Moral

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Da sei Gott vor, wie man so schön sagt.
    Bibeltreue Christen bei wikipedia

    Ich habe mich jetzt nicht durchs Grundsatzprogramm der Bibeltreuen Christen gelesen, aber hier eine kleine Zusammenfassung aus wikipedia:


    Inhaltliches Profil

    Die PBC versteht sich als „politischer Arm der Menschen in Deutschland, die sich eine Rückbesinnung auf christliche Werte in der Gesellschaft wünschen, ohne eine Verkirchlichung anzustreben“.

    Die Partei strebt gesellschaftspolitische Konzepte auf Basis biblischer Vorgaben an. Sie will zum Beispiel die Stärkung der Familie über die Einführung eines Erziehungsgehaltes für im Haushalt arbeitende Elternteile erreichen.

    Sie tritt für eine Erschwerung von Scheidungen ein und lehnt Abtreibungen sowie praktizierte Homosexualität ab, nicht aber die homosexuelle Orientierung.

    Die PBC fordert ein Verbot pornografischer Schriften und spricht sich für einen Gottesbezug in der EU-Verfassung aus.

    Angestrebt wird die allgemeine Einführung regelmäßiger Bibelunterweisung und der Schöpfungslehre für alle Schüler an deutschen Schulen.

    Gebet und Verbindlichkeit der biblischen Anweisungen sollen der Sicherung des Friedens und der Abwehr eventueller Gefahren für Deutschland – worunter sie auch die „Überfremdung“ zählt – dienen.

    Außenpolitisch zeigt sie sich stark proisraelisch.


    @Opelius:
    Unter hinter all diesen Programmpunkten stehst Du?

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