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  1. Inaktiver User

    AW: Evolutionstheorie oder Schöpfung? Zufall oder Gott?

    Zitat Zitat von butterfly_99
    nur weil man die ET anzweifelt und sich für die Schöpfung einsetzt.
    Wenn es mal einen Beleg für die Schöpfung gäbe, würde sich die ganze Diskussion rentieren. Da aber keiner existiert und alle Indizien GEGEN die Schilderung der Bibel sprechen, würde ich mal raten, das Hirn einzuschalten.
    Abgesehen davon gibt es ja nicht nur einen Schöpfungsbericht. Ich frag dann mal in die Runde, welcher eigentlich gilt. Und ich mein damit nicht nur die Bibel.

  2. Inaktiver User

    AW: Evolutionstheorie oder Schöpfung? Zufall oder Gott?

    Zitat Zitat von Sisyphos
    Was ich nicht verstehe ist, warum man sich eine Antwort auf eine Frage bastelt, auf die es einfach keine Antwort gibt. Vorallem dann nicht, wenn man in naturwissenschaftlichen Kategorien denkt.
    Hast Du so viel Angst davor, Dich mal von der Ratio zu lösen? Nein, brauchst nicht antworten. Ich verstehe nur nicht, warum Dir der Glauben anderer Menschen so wichtig ist, daß Du Dir darüber Gedanken machst. Solange Dich selbst dieser Glaube nicht berührt, kann er Dir doch am Arsch vorbei gehen!

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    AW: Evolutionstheorie oder Schöpfung? Zufall oder Gott?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Hast Du so viel Angst davor, Dich mal von der Ratio zu lösen? Nein, brauchst nicht antworten. Ich verstehe nur nicht, warum Dir der Glauben anderer Menschen so wichtig ist, daß Du Dir darüber Gedanken machst. Solange Dich selbst dieser Glaube nicht berührt, kann er Dir doch am Arsch vorbei gehen!
    1. Angst mich von der Ration zu loesen?
    Aha. Ja, ja, die Angst ist ja meistens der Grund.
    Vor allem bei den anderen.

    2. Ich brauche nicht zu antworten?
    Danke fuer Dein Verstaendnis. Ich haette auch viel zu viel Angst Dir eine sooo heikle Frage zu beantworten! Schon der Gedanke schnuert mir die Kehle zu. Echt!

    3. Warum ich mir Gedanken mache, ueber etwas, das ich nicht verstehe? Warum mir nicht alles, was mich nicht direkt betrifft am Arsch vorbei geht?
    Ufff. Diese Frage ist echt tief.
    Da muss ich erst mal drueber nachdenken.




    Trotzdem, bleibt die Frage, wie das "innen" funktioniert, dass ein und dieselbe Person sich einerseits der Welt naturwissenschaftlich naehert, andererseits aber eine Aussage wie "Gott IST" machen kann, ohne dass das naturwissenschaftliche Gewissen juckt.

    Aber vielleicht waere es sinnvoller diese Frage einem Psychologen oder Soziologen oder Mediziner zu stellen.

  4. Inaktiver User

    AW: Evolutionstheorie oder Schöpfung? Zufall oder Gott?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Abgesehen davon gibt es ja nicht nur einen Schöpfungsbericht. Ich frag dann mal in die Runde, welcher eigentlich gilt. Und ich mein damit nicht nur die Bibel.
    DAS wird ja nur allzu gerne von gläubigen Menschen unter den Teppich gekehrt!
    SELBSTVERSTÄNDLICH ist die Schöpfungsgeschichte der Bibel gemeint.
    All die anderen Geschichten - vom großen Manitu, von der großen Mutter, von Gott Brahma, Zarathustra, Ymir, Gaia und wie sie alle heißen, sind natürlich nur launige Anekdötchen.

    Und doch erzählen alle das gleiche.

  5. Inaktiver User

    AW: Evolutionstheorie oder Schöpfung? Zufall oder Gott?

    Zitat Zitat von Sisyphos

    Trotzdem, bleibt die Frage, wie das "innen" funktioniert, dass ein und dieselbe Person sich einerseits der Welt naturwissenschaftlich naehert, andererseits aber eine Aussage wie "Gott IST" machen kann, ohne dass das naturwissenschaftliche Gewissen juckt.
    Per Definition kann man sich Gott nicht naturwissenschaftlich nähern. Also ist Deine Intention, zu hinterfragen, aus einer falschen Annahme geboren. Oder ich verstehe Dich schlicht nicht.

    Aber vielleicht waere es sinnvoller diese Frage einem Psychologen oder Soziologen oder Mediziner zu stellen.
    So langsam wirst Du aber unverschämt. Habe ich Dir bisher nicht auch Respekt entgegen gebracht?

  6. Inaktiver User

    AW: Evolutionstheorie oder Schöpfung? Zufall oder Gott?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    DAS wird ja nur allzu gerne von gläubigen Menschen unter den Teppich gekehrt!
    Und genau deswegen unterscheidet sich mein Glauben von denjenigen, die meinen im Glauben eine Wahrheit erkannt zu haben.

  7. User Info Menu

    AW: Evolutionstheorie oder Schöpfung? Zufall oder Gott?

    Zitat Zitat von Sisyphos

    Trotzdem, bleibt die Frage, wie das "innen" funktioniert, dass ein und dieselbe Person sich einerseits der Welt naturwissenschaftlich naehert, andererseits aber eine Aussage wie "Gott IST" machen kann, ohne dass das naturwissenschaftliche Gewissen juckt.

    Aber vielleicht waere es sinnvoller diese Frage einem Psychologen oder Soziologen oder Mediziner zu stellen.
    Hast Du ein naturwissenschaftliches Gewissen? Wie funktioniert das?

    Mein Gewissen beinhaltet Moralvorstellungen und Ethik. Ich fühle mich wohl, wenn ich gemäß meinem Gewissen handele, ich fühle mich schuldig, wenn ich dagegen handele, dann habe ich Gewissenbisse.

    Technik und naturwissenschaftliche Kenntnisse habe ich gelernt, weil es gelehrt wurde oder in meinen Beruf gebraucht wurde. Hier hieß es nur büffeln und in der Praxis umsetzen. Da habe ich mit meinen Gewissen keine Auseinandersetzungen gehabt.
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

  8. Inaktiver User

    AW: Evolutionstheorie oder Schöpfung? Zufall oder Gott?

    Einmal bin ich sogar mit dem Papst vollkommen einverstanden, dass ich DAS noch erleben darf!!!


    Quelle

    Papst: "Wissenschaft reicht nicht aus, um Realität zu erklären"

    26.07.2007 | 16:50 | (DiePresse.com)

    Papst Benedikt XVI. spricht sich gegen einen künstlichen Gegensatz zwischen Evolution und Schöpfung aus.
    (c) EPA

    Papst Benedikt XVI. hat sich scharf gegen einen künstlichen Gegensatz zwischen Evolutionslehre und Schöpfungsglaube ausgesprochen. Die Gegenüberstellung von "Kreationismus" und "Evolutionismus" - als dürfe jemand, der an Gott glaubt, nicht an die Evolution denken und wer es mit der Evolution halte, müsse Gott ausschalten - sei eine "Absurdität", sagte er.

    Illustration


    Benedikt sprach bei einer Begegnung mit 500 Priestern der italienischen Diözesen Belluno-Feltre und Treviso in Auronzo di Cadoredie, wie Kathpress meldet.

    Es gebe viele wissenschaftliche Beweise für die Evolution, die man als Realität sehen müsse und die die Kenntnis des Lebens bereichere, betonte der Papst weiter. Aber die Evolutionslehre beantworte nicht alle Fragen und vor allem nicht die große philosophische Frage: Woher kommt das alles? Und warum gibt es einen Weg, der schließlich zum Menschen führt?
    Wissenschaftliche Ergebnisse sind wichtig, reichen aber nicht aus

    Er halte es für sehr wichtig - und das habe er auch in seiner "Regensburger Vorlesung" über Glaube und Vernunft im vergangenen September sagen wollen -, dass sich die Vernunft "öffnet", sagte Benedikt XVI. Die wissenschaftlichen Ergebnisse seien wichtig, aber sie reichten nicht aus, um die ganze Wirklichkeit zu erklären.

    Es gehe darum, zu erkennen, dass die Vernunft allem vorangeht und dass auch der Mensch ein Spiegelbild dieser "schöpferischen Vernunft" ist. Der Mensch müsse sehen, dass sein Dasein vernünftig ist, dass es gewollt ist und Sinn hat und dass die große Aufgabe jedes einzelnen darin besteht, diesen Sinn zu entdecken und zu leben und damit der "vom Schöpfer gewollten großen kosmischen Harmonie ein neues Element hinzuzufügen". (APA)

  9. Inaktiver User

    AW: Evolutionstheorie oder Schöpfung? Zufall oder Gott?

    Es sieht aber doch schon so aus, als würde "die Kirche", stellvertretend der Oberhirte die göttliche Existenz immer weiter ins Abstraktere verschieben, eben weil wissenschaftliche Beweise auftauchen, die die ursprünglich geglaubte/gelehrte Story um Adam und Eva ad absurdum führen, findet Ihr nicht?

  10. User Info Menu

    AW: Evolutionstheorie oder Schöpfung? Zufall oder Gott?

    Zitat von Sisyphos: Trotzdem, bleibt die Frage, wie das "innen" funktioniert, dass ein und dieselbe Person sich einerseits der Welt naturwissenschaftlich naehert, andererseits aber eine Aussage wie "Gott IST" machen kann, ohne dass das naturwissenschaftliche Gewissen juckt.

    Aber vielleicht waere es sinnvoller diese Frage einem Psychologen oder Soziologen oder Mediziner zu stellen.

    Antwort maddin: Per Definition kann man sich Gott nicht naturwissenschaftlich nähern. Also ist Deine Intention, zu hinterfragen, aus einer falschen Annahme geboren. Oder ich verstehe Dich schlicht nicht.

    So langsam wirst Du aber unverschämt. Habe ich Dir bisher nicht auch Respekt entgegen gebracht?
    Natuerlich kann man sich Gott nicht naturwissenschaftlich naehren. Er laesst sich nicht falsifizieren. Alle Gottesbilder sind Spekulation. Glaubenssache eben.

    Aber dem Glauben kann man sich naturwissenschaftlich naehern. Und die Wissenschaft tut dies ja auch. Naemlich in Psychologie, Erziehungswissenschaften, Medizin, Soziologie und Neuro-Biologie, ... geht es um die psychischen, physischen, gesellschaftlichen Bedingungen fuer und Auspraegungen des Glaubens.

    Ich finde es eben erstaunlich, dass man sich allen Phaenomen dieser Welt naturwissenschaftlich naehert, und dem (eigenen) Glauben eben nicht. Obwohl man weiss, dass sich Wissenschaft und Forschung damit beschaeftigen. Mir kommt das wie ein blinder Fleck vor.


    (Ich fand ueberigens Dein posting # 642 nicht respektvoll. Habe mich nur entschieden, dies nicht ausdruecklich zu erwaehnen. Meine Andeutungen in # 643 sind Dir wohl leider entgangen)

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