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    AW: die hardliner des herrn

    Keinen Spaß??? Gemein!
    Muss ich jetzt beichten gehen???


    Nö, ich bin katholisch, da darf man Spaß dabei haben. UND es einfach so tun! (Jaja, verheiratet bin ich auch! )

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    AW: die hardliner des herrn

    Ich finde jede Art von Fundamentalismus schlimm. Egal, ob es Christen sind, die zwangsmissionieren oder ob es Atheisten sind, die zwanghaft Christen beweisen wollen, dass es ihrer Meinung nach, Gott nicht gibt.

    Es sollte auf beiden Seiten Toleranz herrschen. Lasst die, die glauben wollen glauben und die, die nicht glauben ihren Unglauben.

    leonie
    Auch mächtige Wasser können die Liebe nicht löschen;
    auch Ströme schwemmen sie nicht weg.
    Böte einer für die Liebe allen Reichtum seines Hauses,
    nur verachten würde man ihn.
    Das Hohelied


  3. Inaktiver User

    AW: die hardliner des herrn

    Zitat Zitat von Leonie
    Ich finde jede Art von Fundamentalismus schlimm. Egal, ob es Christen sind, die zwangsmissionieren oder ob es Atheisten sind, die zwanghaft Christen beweisen wollen, dass es ihrer Meinung nach, Gott nicht gibt.

    Es sollte auf beiden Seiten Toleranz herrschen. Lasst die, die glauben wollen glauben und die, die nicht glauben ihren Unglauben.

    leonie

    Als ob es keinen Unterschied gäbe zwischen "Zwangsmissionierung" und Atheisten die "zwanghaft" erklären wollen.
    Bei den Atheisten hast du den Vorteil das du einfach gehen kannst, du kannst sie hier "iggen" und mußt sie nicht mehr lesen. Sie tun niemanden etwas "zu leide".
    Bei den Missionierungen sieht das schon ganz anders aus, in machen Ländern steht der Tod auf konvertieren UND DAS wird von DIESEN MENSCHEN billigend in Kauf genommen!
    Hauptsache er ist Christ!

    Ne, so nicht! Da ist bei mir Nulltoleranz.

    ps von mir aus kann jeder glauben was er will.
    und ich möchte auch nicht DICH persönlich damit angreifen, aber den Vergleich kann ich NICHT unkommentiert stehen lassen.

  4. Inaktiver User

    AW: die hardliner des herrn

    Zitat Zitat von Jonas
    nun wurde aber gerade erst von höchster Stelle beschlossen, dass die Anhänger Luthers gar keine richtige Kirche sind.
    Was ich für wesentlich bemerkenswerter halte, als die Frage, in welcher Sprache Messen abgehalten werden.
    nur eine kleine Korrektur:
    das zweite Vatikanische Konzel - ist ja schon ein weilchen her - hat die evangelen (die ja in sehr viele Gruppierungen gespalten sind) nicht nur als Gemeinschaft sondern als kirchliche Gemeinschaft anerkannt, das war seinerzeit ein gewaltiger Fortschritt, und das hat Benedikt wieder in die Erinnerung gerufen.

    Anzumerken ist dabei, dass die Christen nciht nur aus Evangelen und Katholen bestehen, sondern auch noch aus der Orthodoxie, aus Kopten, Armeniern und und und... und es war schon immer üblich, nur die Gemeinschaften als Kirche anzuerkennen, die sich auf die apostolische Sukzession berufen können - also auf die Segenskette die von den Aposteln über die Bischöfe bis zu den heutigen Bischöfen (und den von diesen geweihten Priestern) reicht.

    Die apostolische Sukzession gibt es bei der Orthodoxie, auch bei Teilen der Evangelischen Gemeinschaften (englische Hochkirche, Utrechter Kirche, Altkatholische Kirche) aber eben nicht bei allen evangelischen Gemeinschaften, die sich selbst als Kirche bezeichnen.
    Und auch wenn sich die Scientology selbst als Kirche bezeichnet, sie ist es nun mal nach dem Kirchenrecht und dem Sakramentsverständnis der katholischen oder orthodoxen Kirchen nicht - will sagen:

    was Benedikt da gesagt hat ist nichts neues, sondern nur die alte Geschichte
    und weil der Papst einer Weltkirche nicht nur die Evangelen in Deutschland sondern auch die Evangelikalen in den USA und insbesondere auch unsere orthodoxen Brüder und Schwestern im Blick haben muss, kann es nicht verwundern, dass er diese klaren Trennlinien auch aufzeigt - was nichts mit Ablehnung zu tun hat sondern mit einer Zustandsfeststellung, den es zu überwinden gilt.

  5. Inaktiver User

    AW: die hardliner des herrn

    Zitat Zitat von Jonas
    das sei Gott vor!

    Wo kämen wir hin, wenn wir auch noch Spass dabei hätten!?
    Zitat Zitat von Inaktiver User
    In den siebten Himmel?
    Zitat Zitat von AnnaM
    Keinen Spaß??? Gemein!
    Muss ich jetzt beichten gehen???


    Nö, ich bin katholisch, da darf man Spaß dabei haben. UND es einfach so tun! (Jaja, verheiratet bin ich auch! )
    das ist ja das schöne, bei den (manchmal auch un-) ehelichen "Pflichten", wenn man / frau katholisch ist kann man ja noch zum beichten gehen - wir katholen können ja sündigen und uns hinterher wieder reinwaschen, aber die Evangelen, diese armen Schweine, die müssen ihre Sündenlast bis zum jüngsten Tag mit sich rumschleppen,

  6. User Info Menu

    AW: die hardliner des herrn

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    , aber die Evangelen, diese armen Schweine, die müssen ihre Sündenlast bis zum jüngsten Tag mit sich rumschleppen,
    Nicht so ganz korrekt, vor dem Heiligen Abendmahl wird die Gemeinde vom Pfarrer/in aufgefordert im stillen Gebet die Sünden zu beichten. Wem nichts einfällt, kann aus dem dem Gesangbuch Nr. 842 für sich lesen:

    "Ich bedenke mein Leben vor Gott:

    Vater im Himmel, was kann ich dir sagen, was du nicht schon weißt? Ich habe anderen das Leben schwer gemacht, und es waren doch oft nur Kleinigkeiten, um die es da ging: Ich wollte recht behalten, aber ich vergaß die Liebe, die du geboten hast. Ich bin unfair gewesen, ich bin böse geworden, wo ich hätte Geduld aufbringen müssen. Ich war so mit mir selbst beschäftigt, dass ich kein Ohr und kein Herz hatte für die, die Verständnis und Hilfe von mir erwarteten. Ich habe geschwiegen, wo ich hätte reden sollen, ich habe den Dingen ihren Lauf gelassen, weil meine Angst größer war als mein Vertrauen zu dir. Deinen Geboten habe ich wenig Gewicht gegeben und deine Güte missachtet. Ich habe dich vergessen, Gott, bei vielem, was ich tat und dachte. Ich lasse mich gefangen nehmen von meinen Wünschen und Ängsten und sehne mich doch danach, frei und geborgen zu sein bei dir. Herr, ich bin erschrocken, wie schwierig es ist, im Alltag aus dem Glauben an dich zu leben. Ich bekenne dir mein Unvermögen und meine Schuld: Herr, erbarme dich."

    Danach bekommen alle Gottes Vergebung von dem/der Pfarrer/in zugesprochen.
    Und nur so sollte ein evangelischer Christ am Abendmahl teilnehmen.

    Ich muss da noch etwas ergänzen:
    jeder Christ hat das Recht eine/n Pfarrer/in um ein Beichtgespräch zu bitten. Das passiert dann allerdings nicht in einem Beichtstuhl, den man in evangelischen Kirchen nicht findet, sondern im Amtszimmer oder noch häufiger am Krankenbett statt. Der/die Pfarrer/in unterliegt dem absoluten Beichtgeheimnis.
    Geändert von Opelius (26.08.2007 um 07:02 Uhr)
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

  7. Inaktiver User

    AW: die hardliner des herrn

    Schimanski,
    bitte sprich doch von Protestanten und Katholiken und nicht von Evangelen und Katholen, da rollen sich mir nämlich die Fußnägel hoch.

    Das 2. vat. Konzil ist lange her, da hast Du Recht.
    Und bis heute hat die kath. Kirche es nicht auf die Reihe gekriegt, eine echte Ökumene zu leben.
    Ein Armutszeugnis ist das!

  8. gesperrt

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    AW: die hardliner des herrn

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Als ob es keinen Unterschied gäbe zwischen "Zwangsmissionierung" und Atheisten die "zwanghaft" erklären wollen.
    Bei den Atheisten hast du den Vorteil das du einfach gehen kannst, du kannst sie hier "iggen" und mußt sie nicht mehr lesen. Sie tun niemanden etwas "zu leide".
    Bei den Missionierungen sieht das schon ganz anders aus, in machen Ländern steht der Tod auf konvertieren UND DAS wird von DIESEN MENSCHEN billigend in Kauf genommen!
    Hauptsache er ist Christ!
    Kann es sein, dass Du jetzt das Christentum mit dem Islam verwechselst?

  9. Inaktiver User

    AW: die hardliner des herrn

    Zitat Zitat von Opelius
    Nicht so ganz korrekt, vor dem Heiligen Abendmahl wird die Gemeinde vom Pfarrer/in aufgefordert im stillen Gebet die Sünden zu beichten. Wem nichts einfällt, kann aus dem dem Gesangbuch Nr. 842 für sich lesen:

    "Ich bedenke mein Leben vor Gott:

    Vater im Himmel, was kann ich dir sagen, was du nicht schon weißt? Ich habe anderen das Leben schwer gemacht, und es waren doch oft nur Kleinigkeiten, um die es da ging: Ich wollte recht behalten, aber ich vergaß die Liebe, die du geboten hast. Ich bin unfair gewesen, ich bin böse geworden, wo ich hätte Geduld aufbringen müssen. Ich war so mit mir selbst beschäftigt, dass ich kein Ohr und kein Herz hatte für die, die Verständnis und Hilfe von mir erwarteten. Ich habe geschwiegen, wo ich hätte reden sollen, ich habe den Dingen ihren Lauf gelassen, weil meine Angst größer war als mein Vertrauen zu dir. Deinen Geboten habe ich wenig Gewicht gegeben und deine Güte missachtet. Ich habe dich vergessen, Gott, bei vielem, was ich tat und dachte. Ich lasse mich gefangen nehmen von meinen Wünschen und Ängsten und sehne mich doch danach, frei und geborgen zu sein bei dir. Herr, ich bin erschrocken, wie schwierig es ist, im Alltag aus dem Glauben an dich zu leben. Ich bekenne dir mein Unvermögen und meine Schuld: Herr, erbarme dich."

    Danach bekommen alle Gottes Vergebung von dem/der Pfarrer/in zugesprochen.
    Und nur so sollte ein evangelischer Christ am Abendmahl teilnehmen.

    Ich muss da noch etwas ergänzen:
    jeder Christ hat das Recht eine/n Pfarrer/in um ein Beichtgespräch zu bitten. Das passiert dann allerdings nicht in einem Beichtstuhl, den man in evangelischen Kirchen nicht findet, sondern im Amtszimmer oder noch häufiger am Krankenbett statt. Der/die Pfarrer/in unterliegt dem absoluten Beichtgeheimnis.


    Echt ?
    Ich habe das nicht in Erinnerung, dass man (die Evangelischen) seine "Sünden" im Stillen beichten soll vor der Einnahme des Abendmahles.

    Und dieser Text: "Ich bedenke mein Leben vor Gott" ist mir auch nicht bekannt.



    Wo ist eigentlich der Unterschied zw. ev.-luth. und ev.-ref. ?


    ahnungslose Grüße von Lavendel

  10. User Info Menu

    AW: die hardliner des herrn

    Zitat Zitat von Inaktiver User

    Wo ist eigentlich der Unterschied zw. ev.-luth. und ev.-ref. ?
    Da ich in einer Gegend wohne, wo die Reformierten die Mehrheit bilden und die Lutheraner eine Minderheit, kann ich dazu folgendes sagen:
    Die Lithurgie in lutherischen Kirchen ähnelt sehr der katholischen. Bei den Reformierten ist die Predigt das Allerwichtigste.
    In reformierten Kirchen findet man so gut wie keine Bilder oder Schmuck an den Wänden ( es sei denn, dass war vor der Reformation schon da).
    Die wichtigste Unterscheidung ist das Abendmahl: Für Lutheraner sind Wein und Brot das Blut und der Leib Christi (obwohl es keine hörbare Wandlung wie bei den Katholiken gibt), für Reformierte bedeutet es das nur.
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

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