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    AW: Konfession = Vergewaltigung des Kindes

    wie ich schon mal zum thema gebet berichtete:
    als 1990 in kroatien soldaten trotz der genfer konventionen durch dumdum-geschosse verletzt waren, baten die ärzte der zagreber klinik die nato-ärzte um hilfe, wie sie diese wunden am besten behandeln sollten.
    die ärzte sagten: die chrirugie ist nicht das problem, sondern die posttraumatischen verletzungen der soldaten.
    sie erleben sich als mörder und halten die schuldgefühle nicht aus, das ist schlimmer als die geschosse.
    darauf erklärte prof. tomislav ivancic das krankenhaus zum eucharistischen zentrum und organisierte rund um die uhr gebete, auch vor und nach der behandlung wurde mit jedem soldaten gebetet.
    von 2700 soldaten erlitt nicht ein einziger ein posttraumatisches syndrom.
    nicht die religion - gott hilft.
    Die Leute haben mit der Liebe zuviele Probleme.
    Dauernd suchen sie wen, der ihr Souffle` sein soll.
    Aber wehe, er fällt zusammen.

    Andy Warhol

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    AW: Konfession = Vergewaltigung des Kindes

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Man kann auch innerhalb einer Religion so erzogen werden, dass man liberales, freies Denken lernt. Und man auch ausserhalb einer Religion so erzogen werden, dass man es eben nicht lernt und dass einem seelischer Schaden zugefügt wird.
    Selbstverstaendlich kann man freies Denken auch aus anderen als aus religioesen Gruenden unterdruecken, bzw. nicht foerdern.

    Aber wie motivieren religioese Eltern ihre Kinder - ganz praktisch - zum freiem Denken? So dass die Kinder schon sehr frueh einen eigenen Wert darin sehen, Lust darauf bekommen.

    Und zum freien Denken zu erziehen heisst doch zum Hinterfragen, zum in Frage stellen zu erziehen. Heisst von an Anfang an ein Klima zu schaffen, in dem die Kinder tatsaechlich sich eine EIGENE, von den Eltern unabhaengige Meinung bilden koennen und wollen.


    Mein Sohn hat zu Hause gelernt, dass manche Menschen an Gott glauben, und andere nicht, und ich zu denen gehoere, die nicht an Gott glauben. In Absprache mit dem Gemeindepfarrer ist mein Sohn dann aber in den Kindergottesdienst und den Konfirmantenunterricht gegangen. In der Schule hat er mal Ethik, mal katholisch, mal evangelisch genommen.

    Wie ermoeglichen es christliche Eltern ihren Kindern, dass sie ein anderes Weltbild, zum Beispiel ein agnostisches oder atheistisches oder philosophisches, eine andere "Wahrheit" als die ihre, naeher kennen lernen?

  3. gesperrt

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    AW: Konfession = Vergewaltigung des Kindes

    Zitat Zitat von Sisyphos
    Wie ermoeglichen es christliche Eltern ihren Kindern, dass sie ein anderes Weltbild, zum Beispiel ein agnostisches oder atheistisches oder philosophisches, eine andere "Wahrheit" als die ihre, naeher kennen lernen?
    Muß man ein agnostisches oder atheistisches Weltbild erst näher kennenlernen, bevor man es annimmt? Was ist denn da schon Besonderes bzw. Neues dran, außer dass die Existenz Gottes bezweifelt bzw. ignoriert wird.
    Wer im Glauben an einen Gott groß geworden/erzogen worden ist, später aber für sich feststellt, an einen Gott nicht glauben zu können, oder wenigstens daran zweifelt, wird ganz automatisch zum Agnostiker oder Atheist. Selbst wenn er von diesen Begriffen bzw. von irgendwelchen diesbzgl. Theorien/ Philosophien noch nie etwas gehört hat.
    Eine religiöse Erziehung hat von daher nichts wirklich einschränkendes, da bei einer Abkehr vom Glauben an Gott nichts wirklich neu gelernt werden muß. Ist etwa dasselbe, wie wenn ein Kind eine Fremdsprache zusätzlich zur Muttersprache von Anfang an gelernt bekommt. Stellt es später für sich fest, dieser Sprache gar nicht zu bedürfen, ergibt sich höchstens das (nicht wirkliche)Problem, diese umsonst gelernt zu haben.

  4. Inaktiver User

    AW: Konfession = Vergewaltigung des Kindes

    Zum Glück gibts die Pupertät. Da stellt man grundsätzlich alles in Frage, was man im Elternhaus gelernt hat.

    Nee, im Ernst, das geht schon. Meine Mutter hats diesbezüglich nicht schlecht gemacht, denk ich mal.

  5. Inaktiver User

    AW: Konfession = Vergewaltigung des Kindes

    Wie ermoeglichen es christliche Eltern ihren Kindern, dass sie ein anderes Weltbild, zum Beispiel ein agnostisches oder atheistisches oder philosophisches, eine andere "Wahrheit" als die ihre, naeher kennen lernen?
    Das ist doch gar nicht das Problem!
    Den Glauben zu verlieren ist einfach, ihn zu gewinnen kann sehr schwer sein. Letzteres kannst du deinem Kind auf jeden Fall nicht bieten.

    Du solltest dir daher um das Erziehungsverhalten christlicher Eltern weniger Gedanken machen als um dein eigenes.

    Gruß

    pirlipat

  6. Inaktiver User

    AW: Konfession = Vergewaltigung des Kindes

    Wie ermoeglichen es christliche Eltern ihren Kindern, dass sie ein anderes Weltbild, zum Beispiel ein agnostisches oder atheistisches oder philosophisches, eine andere "Wahrheit" als die ihre, naeher kennen lernen?
    Dafür gibt es sehr viele Möglichkeiten.

    Meine Kinder brauchten sich nur die "Handlungen" ihrer Nachbarn, Freunde in der Schule, die Lehrmeinungen der verschiedenen Lehrer, die wohlmeinenden Ratschläge ihrer Verwandten anhören bzw. beobachten.

    Wie s.g. "Christen" miteinander umgehen und sich gegenseitig niedermachen und bekämpfen, lernten sie im Geschichtsunterricht.
    Später in den Nachrichten...

    Was Evolutionisten glauben, wurde ihnen im Bio-Unterricht beigebracht.

    Wie Atheisten ihr Volk führen und was sie ihren Untertanen als absolute Wahrheit verkauften, lernten sie auch in der Schule.

    Außerdem gibt es sehr viel Literatur diesbezüglich,
    und es wurde/wird davon Gebrauch gemacht.

    Auch wenn man seine Kinder nach der Bibel erzieht, hat das nichts damit zu tun, ihnen Scheuklappen aufzusetzen.

    Gruß Majolika

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    AW: Konfession = Vergewaltigung des Kindes

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Zum Glück gibts die Pubertät. Da stellt man grundsätzlich alles in Frage, was man im Elternhaus gelernt hat.
    Ja, das stimmt.

    Wenn die Eltern aber ihre Kinder bis dahin mit allem möglichen religiösen Schwachsinn gefüttert haben, halten sie ihre "Alten" in allen Dingen für unglaubwürdig und lächerlich.

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    AW: Konfession = Vergewaltigung des Kindes

    Zitat Zitat von Eustachia
    die ärzte sagten: die chrirugie ist nicht das problem, sondern die posttraumatischen verletzungen der soldaten.
    sie erleben sich als mörder und halten die schuldgefühle nicht aus
    Soldaten, die andere Menschen umgebracht haben, fühlen sich schuldig.
    Und Gott hilft ihnen - Morden ist ja nichts Böses.

    Wie schön.

  9. Inaktiver User

    AW: Konfession = Vergewaltigung des Kindes

    Zitat Zitat von 3146
    Soldaten, die andere Menschen umgebracht haben, fühlen sich schuldig.
    Und Gott hilft ihnen - Morden ist ja nichts Böses.

    Wie schön.

    Geht's noch polemischer?

    pirlipat

  10. Inaktiver User

    AW: Konfession = Vergewaltigung des Kindes

    Zitat Zitat von 3146
    Soldaten, die andere Menschen umgebracht haben, fühlen sich schuldig.
    Und Gott hilft ihnen - Morden ist ja nichts Böses.

    Wie schön.
    Sie fühlen sich zu Recht schuldig!
    Auch Gott heißt diese schlechten Taten nicht gut.
    Gott, der Allmächtige verurteilt Mord auf schärfste!

    Wer etwas anderes behauptet, hat die Aussagen des Wortes Gottes nicht verstanden
    oder will es nicht verstehen.

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