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    AW: Gott ist chancenlos

    Interessante Diskussion. Finde es immer gut, sich mit der Bibel auch kritisch auseinanderzusetzen.
    Was lehrt nun die Geschichte von Sodom und Gomorra? An diesem Beispiel ist deutlich zu sehen, wie in der Bibel häufig sexuelle Pervertiertheiten (dass es sich tatsächlich um solche handelt, wird wohl kaum noch jemand bezweifeln, der die Geschichte mal gelesen hat...) stellvertretend für ungerechtes, unmoralisches Verhalten genannt werden. Denn es dürfte doch klar sein, dass nicht alle Leute von Sodom und Gomorra sexuell pervertiert gewesen sein können, vermutlich lebten viele, wenn nicht sogar die meisten in dieser Hinsicht ein ganz normales Leben. Trotzdem verurteilte sie Gott allesamt, Lot aber nicht. Warum? Was hatte Lot und seine Töchter, was die anderen Bewohner von Sodom und Gomorra nicht hatten? Gott sieht in die Herzen der Menschen und urteilt nicht nach dem äußeren Anschein. Lot und seine Töchter waren bei weitem nicht vollkommen, aber irgend etwas müssen sie dem Rest der Bevölkerung voraus gehabt haben.
    In Jesaja hören wir von einem aufschlußreichen Vergleich der damaligen Verhältnissen in Jerusalem mit denen in Sodom und Gomarra:

    Jesaja 3: 8 Ja, Jerusalem stürzt ins Chaos und Juda bricht zusammen; denn mit Wort und Tat beleidigen sie den Herrn, sie widersetzen sich öffentlich dem mächtigen Gott. 9 Ihr eigenes Verhalten klagt sie an: Sie sind parteiisch und bringen die Schutzlosen um ihr Recht. Wie die Leute von Sodom erzählen sie ohne jede Hemmung von ihren Verbrechen. Das Unglück, das sie nun trifft, haben sie sich selber zuzuschreiben!

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    AW: Gott ist chancenlos

    Zitat Zitat von butterfly_99
    Interessante Diskussion. Finde es immer gut, sich mit der Bibel auch kritisch auseinanderzusetzen.
    Was lehrt nun die Geschichte von Sodom und Gomorra? An diesem Beispiel ist deutlich zu sehen, wie in der Bibel häufig sexuelle Pervertiertheiten (dass es sich tatsächlich um solche handelt, wird wohl kaum noch jemand bezweifeln, der die Geschichte mal gelesen hat...) stellvertretend für ungerechtes, unmoralisches Verhalten genannt werden. Denn es dürfte doch klar sein, dass nicht alle Leute von Sodom und Gomorra sexuell pervertiert gewesen sein können, vermutlich lebten viele, wenn nicht sogar die meisten in dieser Hinsicht ein ganz normales Leben. Trotzdem verurteilte sie Gott allesamt, Lot aber nicht. Warum? Was hatte Lot und seine Töchter, was die anderen Bewohner von Sodom und Gomorra nicht hatten? Gott sieht in die Herzen der Menschen und urteilt nicht nach dem äußeren Anschein. Lot und seine Töchter waren bei weitem nicht vollkommen, aber irgend etwas müssen sie dem Rest der Bevölkerung voraus gehabt haben.
    In Jesaja hören wir von einem aufschlußreichen Vergleich der damaligen Verhältnissen in Jerusalem mit denen in Sodom und Gomarra:

    Jesaja 3: 8 Ja, Jerusalem stürzt ins Chaos und Juda bricht zusammen; denn mit Wort und Tat beleidigen sie den Herrn, sie widersetzen sich öffentlich dem mächtigen Gott. 9 Ihr eigenes Verhalten klagt sie an: Sie sind parteiisch und bringen die Schutzlosen um ihr Recht. Wie die Leute von Sodom erzählen sie ohne jede Hemmung von ihren Verbrechen. Das Unglück, das sie nun trifft, haben sie sich selber zuzuschreiben!
    Wir lernen, dass schon mal fast alle Bibelschreiber unter einer notorischen Homophobie litten, und keine Gelegenheit ausließen Homosexuelle mit Mördern auf eine Stufe zu stellen.

    Wir lernen, dass derjenige, der die Geschichte überlebt sie ganz nach seinem Gefallen umdeuteln kann.

    Also entweder die Bibel ist wahr und von Gott inspiriert, dann belohnt Gott einen Kinderschänder und Männer die bereitwillig ihre Kinder anderen Männern zur Benutzung zur Verfügung stellen.
    Oder die Bibel ist ein alter Schinken wie jeder andere, in dem derjenige, der die Geschichte erzählt, lügen kann so viel er will.

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    AW: Gott ist chancenlos

    Zitat Zitat von maxima8
    Also entweder die Bibel ist wahr und von Gott inspiriert, dann belohnt Gott einen Kinderschänder und Männer die bereitwillig ihre Kinder anderen Männern zur Benutzung zur Verfügung stellen.
    Oder die Bibel ist ein alter Schinken wie jeder andere, in dem derjenige, der die Geschichte erzählt, lügen kann so viel er will.
    Hy, Maxima, liegt dein Fehler nicht darin, dass du heutige moralische Maßstäbe auf eine längst vergangene Epoche anwenden willst?
    Außerdem kannst du keinesfalls beweisen, dass Lot ein Kinderschänder war, das sind alles nur Mutmaßungen Deinerseits. Zweitens weißt du nichts über die wirklichen Motive Lots für sein Handeln.
    Und drittens, was das wichtigste sein dürfte: Du urteilst mit heutigen Maßstäben auf Personen längst vergangener Zeitepochen und vergißt dabei schlichtweg den Zeitfaktor. Glaubst Du, in Tausenden Jahren Menschheitsgeschichte hat sich gar nichts verändert? Das Wesen der Menschen hat sich trotz auf und ab insgesamt zum Besseren gewandelt, wie das Beispiel mit der End-Geschichte von Sodom und Gomorra deutlich zeigt, aber wie auch aus zahlreichen anderen biblischen wie außerbiblischen Zeugnissen der Geschichte leicht ablesbar ist. Heute wäre so vergleichbares, wie die Story mit den Männern, die Lot und Co umzingelten, um diese zu vergewaltigen, kaum noch denkbar. Es geschehen immer noch viel zu viele Verbrechen dieser Art, aber in dieser unverfrorenen und öffentlichen Form wohl kaum, Gott sei dank....
    Darin zeigt sich ja gerade das Wirken Gottes in der Welt: in subtilen, äußerlich vielleicht kaum wahrnehmbaren Veränderungen im Bewußtsein der Menschen. Veränderungen übrigens, die sich nicht mit der Darwinschen Evolutionslehre erklären lassen, weil ethisch-moralische Werte in der Regel keinerlei sogenannten"evolutionären Vorteil" ergeben, welche sich aber dennoch vollziehen/vollzogen haben....
    Eben deshalb sollte man auch ethisch-moralische Vorstellungen aus dem AT nicht in jedem Fall auf die heutige Zeit übertragen. Was vor Tausenden Jahren noch als gut galt, kann vielleicht heute schon auf der "Abschußliste" stehen.....
    Das AT heißt nicht umsonst: ALTES Testament. Und wir haben nicht umsonst seit nunmehr ca. 2000 Jahren ein NEUES Testament....
    Geändert von butterfly_99 (17.07.2007 um 03:33 Uhr)

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    AW: Gott ist chancenlos

    Zitat Zitat von butterfly_99
    Hy, Maxima, liegt dein Fehler nicht darin, dass du heutige moralische Maßstäbe auf eine längst vergangene Epoche anwenden willst?
    Außerdem kannst du keinesfalls beweisen, dass Lot ein Kinderschänder war, das sind alles nur Mutmaßungen Deinerseits. Zweitens weißt du nichts über die wirklichen Motive Lots für sein Handeln.
    Und drittens, was das wichtigste sein dürfte: Du urteilst mit heutigen Maßstäben auf Personen längst vergangener Zeitepochen und vergißt dabei schlichtweg den Zeitfaktor. Glaubst Du, in Tausenden Jahren Menschheitsgeschichte hat sich gar nichts verändert? Das Wesen der Menschen hat sich trotz auf und ab insgesamt zum Besseren gewandelt, wie das Beispiel mit der End-Geschichte von Sodom und Gomorra deutlich zeigt, aber wie auch aus zahlreichen anderen biblischen wie außerbiblischen Zeugnissen der Geschichte leicht ablesbar ist. Heute wäre so vergleichbares, wie die Story mit den Männern, die Lot und Co umzingelten, um diese zu vergewaltigen, kaum noch denkbar. Es geschehen immer noch viel zu viele Verbrechen dieser Art, aber in dieser unverfrorenen und öffentlichen Form wohl kaum, Gott sei dank....
    Darin zeigt sich ja gerade das Wirken Gottes in der Welt: in subtilen, äußerlich vielleicht kaum wahrnehmbaren Veränderungen im Bewußtsein der Menschen. Veränderungen übrigens, die sich nicht mit der Darwinschen Evolutionslehre erklären lassen, weil ethisch-moralische Werte in der Regel keinerlei sogenannten"evolutionären Vorteil" ergeben, welche sich aber dennoch vollziehen/vollzogen haben....
    Eben deshalb sollte man auch ethisch-moralische Vorstellungen aus dem AT nicht in jedem Fall auf die heutige Zeit übertragen. Was vor Tausenden Jahren noch als gut galt, kann vielleicht heute schon auf der "Abschußliste" stehen.....
    Das AT heißt nicht umsonst: ALTES Testament. Und wir haben nicht umsonst seit nunmehr ca. 2000 Jahren ein NEUES Testament....
    Du bist also der Meinung, dass eine Vergewaltigung vor dreitausend Jahren durchaus was moralisch Gerechtfertigtes war?

    Wenn göttliche Moral nichts evolutionäres ist sonder absolut, dann kann sie sich doch auch nicht ändern. Wie kann dann etwas damals ok gewesen sein, was heute verwerflich ist.?

    Sicher kann ich nicht beweisen, dass Lot ein Kinderschänder war. Aber, dann gib mir doch bitte mal eine kurze prozentuale Wahrscheinlichkeitsschätzung zu einem Mann, der erklärt, Deine zwölfjährige Tochter habe ihn bedrunken gemacht, um ihn gegen seinen Willen zu vergewaltigen. Bitte, das würde mich nun wirklich sehr interessieren.
    Und dann würde mich auch noch interessieren, welches Motiv für die Vergewaltigung an Deiner Tochter Du wohlwollend absegnen würdest. Mir fällt nämlich für Lot kein Motiv ein, bei dem ich sagen würde, oh, klasse, mach weiter so.

    Woher willst Du denn überhaupt wissen, dass die Männer tatsächlich die Engel umzingelten, um sie zu vergewaltigen. Es gibt ja wohl nur Lots Aussage dazu. Und bei seinen Töchtern hat er ja doch wohl schon ganz offensichtlich gelogen.

    Moral unterliegt natürlich den Evolutionsgesetzen. Ich weiß ja nicht, wo Du die Erkenntnis gewonnen haben willst, dass Moral keinen evolutionären Vorteil verschafft. Natürlich tut sie das. In ganz hohem Maße. Es kommt lediglich auf die Position an. Menschen wägen ab mit welchem Konzept sie am besten fahren. Wer die Chance besitzt Macht zu ergreifen wird sich überlegen, ob ein wenig Skrupellosigkeit ihn nicht weiter bringt. Andere, ohne Chance auf Macht suchen eine Methodik, um möglichst psychische Energieeffizient durchs Leben zu kommen. Sich in der Gemeinschaft nach einem moralischen Konzept zu arrangieren ist dazu eine gute Methodik.

    Aha das Wirken Gottes ist spürbar. An der Atombombe vielleicht? An der versuchten Ausrottung der Indianer, der Juden, der Aborigines? Ich merke schon, wie unendlich besser die Welt seit dem Alten Testament geworden ist. Diese Erkenntnis breitet sich ganz wohlig in mir aus. Ich verdränge mal kurz Bush und seinen Krieg aus Geldgier und die Morde in Afrika, in Palästina. Es fühlt sich schon fast paradiesisch an.

    Also, wenn das Alte Testament ständig als nicht mehr gültig bezeichnet wird, dann kann man es doch auch entsorgen. Aber dieser Eiertanz ist gräuslich. Ja es gilt, nein es gilt nicht, oh, neinjakommavielleicht. Die Bibel ist ohne Widersprüche, aber nein, das gilt ja nicht mehr, weil ja jetzt was ganz anderes gilt.
    Und da wo Widersprüche auftauchen, obwohl man sie ganz vehement geleugnet hat, da verfällt man in Ausflüchte.

    Und was sie alle so bereitwillig den Lot verteidigen. Ich werde bei Gelegenheit mal daran erinnern.

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    AW: Gott ist chancenlos

    Zitat Zitat von maxima8
    Ach stimmt ja, und denen wurde die Geschichte ja vom heiligen Geist ins Gehirn geschmissen. Das hatte ich vollkommen vergessen.
    ...
    Dass die Geschichte dann von jemand anderem aufgeschrieben wurde, das wissen wir doch alle. Aber scheinbar erschließt sich nicht jedem die Logik, dass die Geschichte wohl erst einmal von Lot erzählt werden musste, bevor sie von jemand aufgeschrieben werden konnte, der nicht dabei war.
    Du gibst dir die Anwort in deine eigene Posting wie soll jemand, der Jahrhunderte später lebt, so genau aufschreiben was damals passiert ist? Nur durch Inspiration Gottes! Gott hätte nicht zugelassen, dass sich falsche Geschichten in ein Buch einschleichen, dass den Menschen später als ein Lehrbuch dienen sollte.

    Ich finde es nicht befremdlich dass in die Bibel von Mord, Vergewaltigung usw. die Rede ist, wie hier schon jemand erwähnt hat. Man lernt auch aus Fehlern. Und in diese Fall der Bibel aus Fehlern anderer Menschen.

    Timotheus sagt "Alles was in den heiligen Schriften steht, ist von Gottes Geist eingegeben und hilft, die Wahrheit zu lehren un dden Irrtum aufzudecken, Fehler zu berichtigen und zu einem Leben anzuleiten, dsa Gott gefällt "...

    ach ja und dazu:
    Woher willst Du wissen, dass die Mädchen nicht erst zehn oder elf waren, denn mit über 13 wären sie wohl schon verheiratet gewesen
    damals waren junge Menschen noch nicht so früh verheiratet, weil man damals erst ab 30 Jahre volljährig war. Ich habe schon mehrere Bücher gelesen (Beispiel "Die Frauen in biblischer Zeit" von Patmos Verlag) in denen das bestätigt wurde. Bei den Juden ist es ja heute noch so, dass viele bis zur Volljährigkeit bei den Eltern bleiben und erst bit 30 heiraten, Frauen etwas eher.
    Leben und leben lassen

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    AW: Gott ist chancenlos

    Zitat Zitat von butterfly_99
    Was lehrt nun die Geschichte von Sodom und Gomorra? An diesem Beispiel ist deutlich zu sehen, wie in der Bibel häufig sexuelle Pervertiertheiten (dass es sich tatsächlich um solche handelt, wird wohl kaum noch jemand bezweifeln, der die Geschichte mal gelesen hat...) stellvertretend für ungerechtes, unmoralisches Verhalten genannt werden. Denn es dürfte doch klar sein, dass nicht alle Leute von Sodom und Gomorra sexuell pervertiert gewesen sein können, vermutlich lebten viele, wenn nicht sogar die meisten in dieser Hinsicht ein ganz normales Leben. Trotzdem verurteilte sie Gott allesamt, Lot aber nicht. Warum? Was hatte Lot und seine Töchter, was die anderen Bewohner von Sodom und Gomorra nicht hatten? Gott sieht in die Herzen der Menschen und urteilt nicht nach dem äußeren Anschein. Lot und seine Töchter waren bei weitem nicht vollkommen, aber irgend etwas müssen sie dem Rest der Bevölkerung voraus gehabt haben.
    Auch hierzu gibt die Bibel Antwort.
    1. Mose 18 zeigt ein Gebet Abrahams mit Gott, der versucht hat, mit ihm zu verhandeln. beispiel Vers 23 "Willst du wirklich schuldige und schuldlose ohne Unterschied vernichten?"... dann letztendlich Vers 31 "Vielleicht sind es nur zwanzig" Der Herr sprach "Ich verschone sie auch wegen zwanzig" Gott hätte die Stadt verschont, wenn auch nur ein einziger Gerechter gewesen wäre. Selbst die Verlobten seiner Töchter lachten ihn aus. Gott ist gerecht, er hat in die ganze Geschichte der Bibel nicht einmal einen guten Menschen vernichtet, sondern immer nur die, die böse waren.
    Leben und leben lassen

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    AW: Gott ist chancenlos

    Zitat Zitat von mucki21
    Du gibst dir die Anwort in deine eigene Posting wie soll jemand, der Jahrhunderte später lebt, so genau aufschreiben was damals passiert ist? Nur durch Inspiration Gottes! Gott hätte nicht zugelassen, dass sich falsche Geschichten in ein Buch einschleichen, dass den Menschen später als ein Lehrbuch dienen sollte.
    Erkläre mir doch bitte einmal, wie Du feststellen kannst, wie genau die Geschichte erzählt ist. Du kennst nicht Lot und seine Urfassung. Wie willst Du das also vergleichen.
    Tja, ich kenne schon die Antwort. Du weißt es, weil es so zu sein hat, gelle.

    Zitat Zitat von mucki21
    Ich finde es nicht befremdlich dass in die Bibel von Mord, Vergewaltigung usw. die Rede ist, wie hier schon jemand erwähnt hat. Man lernt auch aus Fehlern. Und in diese Fall der Bibel aus Fehlern anderer Menschen.

    Timotheus sagt "Alles was in den heiligen Schriften steht, ist von Gottes Geist eingegeben und hilft, die Wahrheit zu lehren un dden Irrtum aufzudecken, Fehler zu berichtigen und zu einem Leben anzuleiten, dsa Gott gefällt "...
    Wir sind mit einer Gabe ausgestattet, die nennt sich Verstand. Sie befähigt uns logische Schlüsse zu ziehen. Um etwas zu beweisen müssen bestimmte Bedingungen zutreffen. Eine Aussage wird nicht dadurch wahr, dass jemand behauptet die Aussage sei wahr. Du machst nichts anderes, wie permanent diesen Zirkelschluss. Wahrheit kann man manchmal auch daran erkennen, dass etwas nicht da ist. Wenn man sich bei einer Geschichte permanent mit Zirkelschlüssen behelfen muss, kann man mit hoher Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass eine dicke fette Lüge hinter der Geschichte steht. Immer da, wo es eng wird, sagst Du, die Bibel ist wahr, weil die Bibel wahr ist.
    Das ist eine gute Diskussionsbasis für Leute, die gerne ihren Verstand ausschalten und glauben was man ihnen erzählt. Zu einer echten Diskussion gehören Argumente.

    Zitat Zitat von mucki21
    damals waren junge Menschen noch nicht so früh verheiratet, weil man damals erst ab 30 Jahre volljährig war. Ich habe schon mehrere Bücher gelesen (Beispiel "Die Frauen in biblischer Zeit" von Patmos Verlag) in denen das bestätigt wurde. Bei den Juden ist es ja heute noch so, dass viele bis zur Volljährigkeit bei den Eltern bleiben und erst bit 30 heiraten, Frauen etwas eher.
    Das ist natürlich ein ungeheuer qualifiziertes Buch. Ich glaube, es beschreibt wie wichtig Frauen für die gute Dekoration des Hauses waren.
    Vielleicht solltest Du es mal mit echten Büchern versuchen.
    Geändert von Jonas (17.07.2007 um 11:27 Uhr) Grund: Spekulationen über User-Identität gelöscht

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    AW: Gott ist chancenlos

    lies das Buch und du weißt dass du keine Ahnung hast, was du hier behauptest.

    Du kannst nicht sagen, dass die Bibel unwahr ist. Du weißt es einfach nicht oder? Woher nimmst du diese Erkenntnis? Genauso wie ich das Gegenteil glaube. Und dieser Glauben ist für mich das wichtigste was es gibt. Ich schalte sicher nicht meine Verstand aus. Genauso wie du ihn sicher nicht ausschaltest. Warum belassen wir es nicht einfach dabei anstatt alles klitzeklein zu zerpflücken?
    Leben und leben lassen

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    AW: Gott ist chancenlos

    Maxima, wieso suchst du dir immer nur die Sachen raus, bei denen jeder Christ heutzutage sagt: Okay, war nicht so toll, so wollen wir das nicht (mehr).
    Die Bibel ist u.a. eine Chronik der Menschheitsgeschichte. Und die ist nun mal voll von Blut und Gewalt.
    Und ja, die Grundlage des Christentums bildet das Neue Testament, auch genannt Die Gute Nachricht.
    Hy, Maxima, liegt dein Fehler nicht darin, dass du heutige moralische Maßstäbe auf eine längst vergangene Epoche anwenden willst?
    Gott hätte nicht zugelassen, dass sich falsche Geschichten in ein Buch einschleichen, dass den Menschen später als ein Lehrbuch dienen sollte.
    damals waren junge Menschen noch nicht so früh verheiratet, weil man damals erst ab 30 Jahre volljährig war.
    Also fassen wir zusammen:
    Das alte Testament ist nicht die Grundlage des Christentums, sondern eine Chronik der Menschheitsgeschichte, und weil sie wortwoertlich Gottes Wort widergibt, und man die moralischen Massstaebe einer vergangenen Epoche, die darin widergespiegelt werden, nicht auf die heutige Zeit anwenden kann, soll es als Lehrbuch dienen.

    Und bei einer durchschnittlichen Lebenserwartung von knapp ueber 30 Jahren in der damaligen Zeit, ist es doch ueberaus logisch, anzunehmen, dass mit dem Verheiraten der Frauen bis zum 30. Lebenjahr gewartet hat, und erst vor seinem durchschnittlich zu erwartenden Lebensende volljaehrig wurde?


    Maxima: "Logik" dieser Art wirst Du mit aller Sachlichkeit und Geduld dieser Welt nicht knacken. Wenns zur Sache gehen soll wirst Du allenfalls Ausweichen auf Nebenschauplaetze als Antwort erhalten. Es ist wie in den vielen Diskussionen: viel interessanter als das, was gesagt wird, sind die Dinge, die nicht gesagt oder ausgesprochen werden.


    Es gibt hier im Forum ein breites Spektrum unter den Christen zum Wert und der Herkunft des ATs, des NT, und der Bibel insgesamt. Von "alle die nicht die ganze Bibel woertlich glauben sind verdammt" bis zu "die Bibel ist nur zur Inspiration gedacht", ist alles vorhanden.
    Aber eins wirst Du nicht erleben, naemlich dass sie sich gegenseitig in ihren unterschiedlichen Ansichten korregieren. Sie ueberlassen sich gegenseitig unkommentiert das Feld, um Dich aus unterschiedlichen Richtungen anzugehen.


    Du bist der loeblichen Meinung, dass man aus Einsicht seine Ansicht, und in letzter Konsequenz sein Handeln aendert. Das ist aber logisch-philosophisch gedacht: der Mensch als Venunftwesen usw. Du meinst, dass, wenn Du jemandem nachweist, dass die Basis seines Glaubens unmoralisch und/oder unlogisch ist, er seine Ansicht aendern wuerde, weil Du davon ausgehst, dass alle Menschen den Anspruch haetten, ein eigene ethisch-moralische Wertebasis, die sich mit Logik und Vernunft uebereinstimmt, zu erarbeiten, also eine innere Stimmigkeit von Moral, Vernunft, und Handeln anzustreben.

    In dieser Meinung bist Du auf dem voellig falschen Dampfer bei glaeubigen Menschen.

    Es geht nicht um logische, noch nicht mal um moralische Stimmiglkeit von Glaubensinhalten.
    Es geht um ein existenzielles Beduerfnis zu glauben.

    Weil ohne Glauben der Boden psychologisch unter den Fuessen weggezogen scheint, die Sinnfrage zu eredrueckend waere, der Trost, den ihnen ein hoeheres Wesen spendet, existentiell gebraucht wird, Schicksalsschlaege nur mit einer hoeheren Bedeutung ertraeglich sind, man sich nach Vorgaben in Bezug auf moralisch-ethische Fragen sehnt, weil das Geborgenheit und Sicherheit vermittelt ….

    Und weil das Glauben an eine "Macht ausserhalb", einen Sinn "darueber" der eigentliche Antrieb ist, wirst Du hier auch keine logische Diskussion um die Moral und den Sinn von Glaubensinhalten hinkriegen. Glaeubige beduerfen des Glaubens so existentiell, wie wir “Unglaeubigen” uns das wohl gar nicht vorstellen koennen.

    Glaeubige koennen sich nicht entspannt auf die Diskussion von Logikfragen einlassen. Du bohrst mit Deinen Fragen nicht im Kopf, Du bohrst im Bauch, Du saegst den Lebenshalt von Glaeubigen mit Deinen Fragen an. Kein Wunder, dass Menschen eine geschlossene Mauer gegen Dich bilden, die sich im Detail heftigst widersprechen wuerden.

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    AW: Gott ist chancenlos

    Zitat Zitat von Sisyphos
    Glaeubige koennen sich nicht entspannt auf die Diskussion von Logikfragen einlassen. Du bohrst mit Deinen Fragen nicht im Kopf, Du bohrst im Bauch, Du saegst den Lebenshalt von Glaeubigen mit Deinen Fragen an. Kein Wunder, dass Menschen eine geschlossene Mauer gegen Dich bilden, die sich im Detail heftigst widersprechen wuerden.
    Warum sollte ich mich als Glaubender einer Diskussion stellen, die mir nur eines unterstellt: Du kannst nicht einmal logisch denken.

    Was ich mich manchmal frage, ob dieselben Diskutanten sich auch so vehement im Nachbarstrang der Astrologie tummeln. Ich weiss es nicht, weil ich dort nicht lese, weil meiner Meinung nach der Glaube an die Sterne für mich noch unlogischer ist als die komplizierte Auseinandersetzung mit dem Christentum.

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