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  1. gesperrt

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    AW: Gott ist chancenlos

    Zitat Zitat von butterfly_99
    Da Du offensichtlich buchstäblich auf die von Dir getätigten Aussagen beharrst, nun auch meine Frage an Dich: Wo genau soll im NT gegen Homosexuelle gehetzt werden?
    Zur Erinnerung: Du hattest weiter oben die Behauptung aufgestellt, im Alten und Neuen Testament würde gegen Homosexuelle gehetzt.
    Sach mal, kennt Ihr alle Eure Bibel nicht.

    Zitat Zitat von butterfly_99
    Hast Du nicht richtig verstanden. AnnaM hat das gar nicht von irgendwelchen Forderungen abhängig gemacht. Sie wollte Dir nicht Haß auf Christen unterstellen, falls Du ihre Frage nicht beantwortest. Es war vielmehr eine generelle und wie ich meine mehr als berechtigte Schlußfolgerung auf Grund der Art und Weise Deiner Beiträge.
    Die Art und Weise meiner Beiträge, aha.

    Wenn ich das Fitzelchen eines Beweises hätte, dass Du in dieser Frage auch nur den Hauch von Neutralität besäßest, würde ich Dich fragen, was Du glaubst, was an einer logischen Argumentation es erlaubt mir Hass zu unterstellen. Aber, da Dir an anderen Beiträgen nicht eine ART und WEISE aufzufallen scheint, denke ich nicht, dass ich dieses Thema mit Dir erörtern möchte.

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    AW: Gott ist chancenlos

    Ich sagte, dass Homosexuelle sowohl im Alten als auch im Neuen Testamen DISKRIMINERT werden.
    Du sagtest ziemlich exakt, dass im AT und im NT gegen Homosexuelle gehetzt wird! Nun wollen wir doch nicht einfach mal die Worte verändern.

    Wenn in einem Gesetzestext die Strafe für Gesetzesverstöße mitgeteilt wird, ist das kein hetzen. Ob die Strafe so Sinn macht und richtig ist, ist etwas anders.
    Ach übrigens, Ehebrecherinnen werden echt nicht mehr gesteinigt, obwohl es da so steht!

    Jesus hat übrigens nicht ein einziges Mal etwas gegen Homosexuelle gesagt. Das war Paulus! Und der war Jude und mit der Vorstellung, das Homosexualität eine Krankheit ist, groß geworden.

    Wie du allerdings darauf kommst, jetzt allen heutigen Christen zu unterstellen, sie würden Homosexuelle jagen, foltern und ermorden, versteh ich nicht. Hat hier irgendjemand dazu aufgerufen? Hat hier irgendjemand die Ansicht geäußert, dass Homosexuelle krank sind? Hab ich nicht gelesen!

    Sicherlich gibt es "Christen", die so was tun, aber warum daraus jetzt gefolgert werden kann, dass das was mit dem Christentum der heutigen Zeit zu tun hat (anscheinend hat Gott da doch wohl schon wieder gesprochen, dauert halt immer ein bisschen länger, bis so was zu Änderungen führt), leuchtet mir nicht ein.

    Irgendwie ist es in meinen Augen völlig schwachsinnig, ein Buch dafür verantwortlich zu machen, dass manche Menschen einfach nicht selbst nachdenken wollen. (Ich gehe mal davon aus, dass du auch keine Krimis liest, in denen es um Mord und Totschlag in den blutigsten Farben geht?)

  3. Inaktiver User

    Ausruf AW: Gott ist chancenlos

    Übrigens bezieht sich die Römerstelle nicht auf Homosexualität an sich, sondern darauf, dass die Menschen damals Götzenbilder anbeteten und ihnen zu Diensten wilde Orgien feierten, die auch in gleichgeschlechtlichen Sexualpraktiken endeten. Es wurde hier das volle Bild der Göteznanbetung und sexuellen Orgien verurteilt.

  4. gesperrt

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    AW: Gott ist chancenlos

    Es ist de Facto völlig unerheblich, wo im AT oder NT es steht,
    laut der christlichen Lehre ist gleichgeschlechtliche Liebe ein Verbrechen. In Polen werden die Menschen dafür zusammengeschlagen.
    Im von den christlichen Werten losgelösteren Westen können sich Homosexuelle freier Entfalten. Ich verstehe jeden Homo, der die Verfolgung im Osten Europas mit der Judenverfolgung verglecht.

    Diese ganze Kirchen-Kac*e gehört abgeschafft und den Leuten Verstand eingetrichtert!
    Geändert von defNull (17.06.2007 um 06:26 Uhr)

  5. gesperrt

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    AW: Gott ist chancenlos

    .
    Geändert von defNull (17.06.2007 um 06:59 Uhr)

  6. Inaktiver User

    AW: Gott ist chancenlos

    Zitat Zitat von maxima8
    Ich habe nirgendwo mit keiner Silbe und mit keiner Andeutung gesagt, dass DIE Christen bar jeder Nächstenliebe sind. So wenig, wie ich alle als potenzielle Minderheiten-Totschläger bezeichnet habe.
    Du wirst Deine Gründe haben, um meine Aussagen völlig zu entstellen. Weiterhin viel Spaß dabei.

    Doch hast du, mehrfach.
    Es gilt nicht nur das geschriebene Wort, auch das was zwischen den Zeilen schwingt und dass, was du andeutest.

    Gewiss, du bist geschickt im Formulieren, aber nicht halb so klug wie du denkst. Deine Rhetorik ist leicht zu durchschauen.

    Deine Aussagen habe ich nicht entstellt, sondern klar in den Raum gestellt.

    und das hier:
    Und Du besitzt das alleinige Definitionsrecht auf Gott und hast beschlossen, dass alle blöd sind, die Deiner Definition nicht folgen.
    ist eine freche Unterstellung und Entstellung, maximatypisch

    Und jaaa, es ist falsch Homosexuelle oder andere "Minderheiten" zu jagen, zu steinigen und was weiß ich.
    Innerhalb der deutschen Grenzen und außerhalb der deutschen Grenzen.
    Damals vor 2000 Jahren war das gleichermaßen falsch und lieblos - sowas ist gelebte Gottesferne.

    Aber, und jetzt sperr mal deine Ohren auf:

    Die Bibel ist eben KEIN "Regelwerk"
    (du behauptest das zwar, aber sie ist es nicht)
    Wer die Bibel als Regelwerk nimmt, und zwar buchstabengetreu, begeht einen schweren Denkfehler.

    Maxima?
    IRREN ist menschlich.

    Und wer suchet, der findet.
    Und wer in der Bibel nach Gott, nach Göttlichkeit, nach Heiligem sucht, der wird es auch finden.

    Wer dort nur nach Finsterniss sucht, der wird auch Finsterniss finden.
    Die Bibel ist Menschenwerk.
    Im Mensch leben (Gottes-)Licht und Schatten.

    Menschen können in die Irre gehen und Schatten für Licht halten.


    Und was dein "GottisteinVaterMann-Credo" angeht:

    du kennst doch sicher Yin und Yang, die Polarität?

    aktiv-gebend-aussendend-erschaffend-ausstrahlend-geistig
    (wird auch bildlich als "Vater" oder männliches Prinzip bezeichnet)
    Beispiel: SONNE

    passiv-empfangend-aufnehmend-nährend-reflektierend-Materia
    (wird auch bildlich als "Mutter" oder weibliches Prinzip bezeichnet)
    Beispiel: MOND


    Wenn ich (bzw. betende Christen) sage: Vater Unser, der du bist im Himmel - dann spreche ich die Gottheit als meinen Schöpfer an

    Wenn ich bete: Mutter unser, du bist meine Erde die mich trägt und nährt und bewahrt... - dann spreche ich die Gottheit als meine Hüterin und bergenden Mutterschoß an


    Noch Fragen?

  7. Inaktiver User

    AW: Gott ist chancenlos

    Aus Römer I
    *Deshalb überließ sie Gott den schimpflichsten Leidenschaften. Ihre Frauen vertauschten den natürlichen Geschlechtsverkehr mit dem widernatürlichen.
    Ebenso gaben auch die Männer den natürlichen Verkehr mit der Frau auf und entbrannten in ihrer Begierde gegeneinander: Männer trieben mit Männern Unzucht und empfingen so den gebührenden Lohn für ihre Verirrung.
    Weil sie es verwarfen, Gott in der Erkenntnis festzuhalten, überließ sie Gott einer verworfenen Gesinnung, so daß sie taten, was sich nicht geziemt,

    und nun angefüllt sind von jedweder Ungerechtigkeit, Bosheit, Habgier, Schlechtigkeit, voll von Neid, Mordlust, Streitsucht, Hinterlist, Niederträchtigkeit.

    Sie sind Ohrenbläser, Verleumder, Gotteshasser, Frevler, Stolze, Prahler, erfinderisch im Bösen, unbotmäßig gegen die Eltern, unverständig, treulos, lieblos, erbarmungslos.*


    Sie ernteten zu biblischen Zeiten oder ernten noch heute, was sie säten und noch heute säen...

    Gruß Majolika

  8. User Info Menu

    AW: Gott ist chancenlos

    Ja, das war, unter anderem, bei den Juden die damalige Auffassung von Homosexualität.
    Und was soll ich jetzt daraus für die heutige Zeit lernen?



    Wie kommt es eigentlich, dass so viele Männer, auch die jungen, ungläubigen, noch so aufgeklärten, eine eindeutige Schwulenphobie haben? Alles Gottes Schuld?

  9. User Info Menu

    AW: Gott ist chancenlos

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Und jaaa, es ist falsch Homosexuelle oder andere "Minderheiten" zu jagen, zu steinigen und was weiß ich.
    Innerhalb der deutschen Grenzen und außerhalb der deutschen Grenzen.
    Damals vor 2000 Jahren war das gleichermaßen falsch und lieblos - sowas ist gelebte Gottesferne.
    ...
    Und wer suchet, der findet.
    Und wer in der Bibel nach Gott, nach Göttlichkeit, nach Heiligem sucht, der wird es auch finden.
    Ich glaub' Dir das, dass Du das so empfindest. Ich glaube Dir, und einigen anderen Christen, dass sie in der Bibel auch den Gott, vor allem den Gott der Liebe finden. Sie finden den Gott der Liebe in der Bibel weil sie den Gott der Liebe dort suchen.
    Wer die Liebe sucht findet sie naemlich ueberall.
    Das hat aber mehr mit dem zu tun, der die Bibel liest, als mit der Bibel selbst.

    Dass man aus der Bibel auch ganz andere Sachen herauslesen kann, zeigt das letzte posting von Majolika. Sie ist wieder mal sehr dezent, aber was DA zwischen den Zeilen in ihrem posting steht, ist wohl auch klar.

    Die Bibel ist eben KEIN "Regelwerk"
    (du behauptest das zwar, aber sie ist es nicht)
    Wer die Bibel als Regelwerk nimmt, und zwar buchstabengetreu, begeht einen schweren Denkfehler.
    Majolika und der Papst, und die Katholischen Polen, etc. begehen dann eben alle Denkfehler. Und das ist das Problem mit dem Buch Bibel: es ist nicht sonderlich schwer anhand des Textes/der Texte der Bibel solche "Denkfehler" zu begehen. Es gibt wahrscheinlich jede Menge Christen, die der Meinung sind, dass DU mit Deiner Interpretation/Sichtweise der Bibel den Denkfehler begehst.

    Wer Liebe leben will, wird ueberall dafuer Anregung und Inspiration finden. Wer die Bibel dafuer gebraucht, tut dies mit hoher Wahrscheinlichkeit auf Grund seiner christlichen Praegung in der Kindheit, weil es einfach viel besser und klarer geschriebene Buecher gibt.

    Trotzdem ist prinzipiell nichts Falsches dran, sich Motivation zu einem liebevollen Leben aus der Bibel zu holen. Mir ist jedoch dabei klar, dass das eher fuer den Lesenden spricht als fuer das Gelesene. Die Liebe ist schon in dem drin, der die Bibel liest. Deshalb findet er sie AUCH in der Bibel.

    Trotzdem ist die Bibel objektiv gesehen ein sehr ambivalentes Buch, weil sie eben auch fuer genau das Gegenteil von Liebe missbraucht werden kann und wurde. Weil die Aufforderung zum Hass eben AUCH in der Bibel seht. Siehe Majolika und Euchastia.

    Homosexuelle, Frauen, Andersglaeubige duerfen sich berechtigterweise aus der historischen wie der zeitgenoessischen Perspektive vor dem Hass- und Gewaltpotential der Bible fuerchten.

    Es ist eine psychologische Frage, warum die einen die Liebe und die anderen den Hass aus der Bibel herauslesen. Wenn man den Text objektiv betrachtet ist aber beides moeglich. Und deshalb ist die Bibel ein sehr, sehr ambivalentes Buch. Und ich verstehe nach wie vor nicht, warum man sich so ein ambivalentes Buch zur Inspiration sucht, statt die bewiesene Gefaehrlichket durch bestimmte Auslegung anzuerkennen, und das Werk statt es hochzuloben, kritisch in Frage zu stellen. Gerade als Christ, der die Liebe als Botschaft dieser Religion versteht.
    Geändert von Sisyphos (17.06.2007 um 09:08 Uhr)

  10. Inaktiver User

    AW: Gott ist chancenlos

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Sie ernteten zu biblischen Zeiten oder ernten noch heute, was sie säten und noch heute säen...
    So so.....

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