Ein wunderschönes Gedicht.
Wenn ich in unserer schönen Altstadt die alten Treppen und Mauern sehe, denke ich auch immer darüber nach, was diese wohl schon so "gesehen" haben...
Antworten
Ergebnis 11 bis 20 von 27
Thema: Der Verschwurbelungsgrad
-
23.05.2007, 18:28Inaktiver User
AW: Der Verschwurbelungsgrad
-
23.05.2007, 20:34Inaktiver User
AW: Der Verschwurbelungsgrad
Siehst Du, genau hier wird mal wieder die Verschwurbelung der Nichtraumzeit mit der Raumzeit deutlich:
Zitat von Inaktiver User
Die Treppe als Tor, als einzige Möglichkeit jene Höhendifferenz zu überwinden (was bereits ein Symbol ist für Anstrengung, nebst der allgemein bekannten Symbolik der Treppe und des Treppensteigens selbst mit seinem rhythmischen Auf und Nieder, das so spürbar in die Glieder fährt, welches die Beziehungsproblematik Deines ganzen Lebens direkt unter die Bewusstseinsschwelle treibt, so dass es nur noch des Gedankens an einen möglichen oder unmöglichen Partner bedarf, dass Dir dir Tränen der Sehnsucht anhand einer profanen Treppe in die Augen schießen.
Wenn Dich dann deine Begleitung fragt: "Majolika, warum weinst den Du?" dann sagst Du nur verdutzt, "ach, es ist nichts, ist mir bloss so eine Erinnerung gekommen".
Und Deine Begleitung denkt: "Was für eine sensible Frau" und drängt nicht weiter in Dich und weint aus Mitgefühl.
Das ist dann Verschwurbelung in Perfektem Treppengebrauch, Entschuldigung, Stiegengebrauch muss es natürlich hier heißen.
-
23.05.2007, 20:51Inaktiver User
AW: Der Verschwurbelungsgrad
Ahhhhh. *seufsz* *den Kopf verträumt auf die Arme leg und selig schau*Verschwurbelung in Perfektem Stiegengebrauch
-
24.05.2007, 16:29Inaktiver User
AW: Der Verschwurbelungsgrad
Ja, freut mich sehr, aber "perfektem" hätte ich klein schreiben müssen
Zitat von Inaktiver User
Ich hoffe es wird mir verziehen.
-
24.05.2007, 16:44
AW: Der Verschwurbelungsgrad
@eyrii - natürlich verzeihe ich Tippfehler
Du hast ja ein wunderschöne Burg oder Schloß auf dem Avatar.
<<Die guten Bücher sind in einer Art Fremdsprache geschrieben.>>
Marcel Proust
-
24.05.2007, 20:26Inaktiver User
AW: Der Verschwurbelungsgrad
Danke Amely,
Zitat von Amely
so weit ich erkennen konnte nach den Informationen des Bildergoogle ist das ein College in England.
So genau habe ich das nicht untersucht, ging mir ja nur darum was zu diesem Namen zu finden, den ich sozusagen blindlings und auf Zufall hin getippt habe und im Tippen bin ich echt Anfänger und das seit Jahren gggg.
Mein Such-Finde-System ist nun bereits gelegentlich bereit auch Zeige und Ringfinger zu benutzen und fast jeder Beitrag bedarf noch einmal so viel Zeit oder mehr die Vorschau einige Male zu korrigieren.
Selbstverständlich hat das nicht direkt mit der Verschwurbelung meiner Gedanken um Sein und Universum zu tun und das Wort selbst verdanken wir ja dem Duftnoten-Trabanten der um unsere liebliche Erde lavendelt.
Soll ihm mal einer nachmachen, in dieser Größe, ich mein, in Satellitengrösse von ein paar Tonnen schafft es ja schon die ESA aber ein MOND!!!!!!
Da braucht es schon Lavendel dazu, als Halluzinogen kenne ich das zwar noch nicht, aber vor dem Haus wächst welcher und sobald der zu duften beginnt werde ich Experimente starten.
Resultate falls möglich hierher zu verschwurbeln ist mir selbstverständlich eine Pflicht und Ehre.
-
29.05.2007, 20:45
AW: Der Verschwurbelungsgrad
DER WEISE
Ein Mensch, den wüst ein Unmensch quälte,
Der lang und breit ihm was erzählte
Und der drauf, zu erfahren, zielte,
Was er, der Mensch, wohl davon hielte,
Sprach, kratzend sich am Unterkiefer:
»Ich glaub, die Dinge liegen tiefer!«
Gestürzt in einen Streit, verworrn,
Der, nutzlos, anhub stets von vorn,
Bat er, sich räuspernd, zu erwägen,
Ob nicht die Dinge tiefer lägen.
Ja, selbst den Redner auf der Bühne
Trieb, zwischenrufend, dieser Kühne
Vor seines Geistes scharfe Klinge:
»Es liegen tiefer wohl die Dinge!«
Der Mensch hat, ohne je den Leuten
Die Tiefen auch nur anzudeuten,
Es nur durch dieses Wortes Macht
Zum Ruhm des Weisen längst gebracht.
Eugen Roth
Liegen die Dinge tatsaechlich tiefer, sollte man oefter mal tiefer haengen, oder ist der Kaiser gar meistens nackt ... Fragen ueber Fragen ... ?
-
30.05.2007, 05:00
AW: Der Verschwurbelungsgrad
p o l i t i s c h e . Nebenaspekte
Es liegt im Glanz der Oberfläche
Attraktivität als auch Profit
und wenn man sich die Knochen bräche
dass man wohl in der Mitte liegt.
So packt man glänzend die Verpackung
in eine Mogelpackung ein
für die postalische Versackung
darfs auch ein wenig größer sein.
Ein Kanzler hat nachweislich versichert
zu senken den Ausstoß an Zeh oh Zwei
durch Kohlekraft der Schumacherei
meine Pferde haben freudig gewiehert.
ich ward jüngst gebeten mich kurz zu halten
so will ich hier den Schluss gestalten.
________________________________Punkt
In der kürze liegt die Würze
je verständlicher umso langweiliger.Zitieren erlaubt
Ich habe mit Verändern schlechte Erfahrungen gemacht.
Darum höre ich lieber auf mit dem Vergleichen.
-
30.05.2007, 06:58Inaktiver User
AW: Der Verschwurbelungsgrad
Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit kann angenommen werden, dass die lineare Regression des Verschwurbelungsgrades die Tiefe des Glaubens angeben dürfte, in welchem die Verschwurbelung sich auf den praktischen Alltag auswirkt.
Das eigentlich verschwurbelnde an der Sache ist, dass Menschen immer wieder Begriffe aus der geistigen Welt, welche in der raumzeitlichen Welt lediglich eine theoretische Präsenz aufweisen können in die Dimensionalität der Raumzeit hinein zu projizieren versuchen, wodurch sich eben derart verschwurbelte Konzepte wie Adams Rippe ergeben, oder auch das Fegefeuer.
Dieses magische Denken ist bekannt aus uralter Zeit und liegt sowohl dem Voodoo-Zauber als auch der Runenmagie zugrunde.
Die Konsequenzen daraus sind im praktischen Alltag alles andere als lustig, denn darauf basieren die Benachteiligung der Frauen auf der gesamten Erde nicht minder als die sozialen Ungerechtigkeiten irgendwiekratischer Hierarchien.
Die Projektion der Raumzeit in die geistige Welt ist überhaupt kein Problem, das schafft jeder Zugvogel und Wal und sogar Ameisen scheinen das zu können oder Bienen.
Was bei Projektionen von Realitäten der geistigen Welt in die Raumzeit geschieht, stellen die Bilder dieser Art recht eindrücklich dar:
Gefolgsamkeit
biblische Beweisführung
im Team (intim)
Hölle
Viel Verschwurbeln damit!
-
03.06.2007, 11:17Inaktiver User
AW: Der Verschwurbelungsgrad
Wenn sie gewinnen (die Kreationisten) beweisen sie was sie widerlegen wolten!
Ganz einfach: Die Tatsache, dass, wenn die Evolutionstheorie widerlegt wird, die "Schöpfungstheorie" sich durchsetzt, ist der Beweis dafür, dass sich das erhält und durchsetzt, was stärker, akzeptierter, fitter, und angenehmer ist, was eben genau die Aussage der Evolutionstheorie darstellt.


Zitieren