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  1. Inaktiver User

    Was bedeutet es ein Christ zu sein?

    ... sondern lediglich seine Taufe und seine Dazugehörigkeit zu einer Gemeinde. Punkt.

    Er muss nicht einmal barmherzig sein, er muss nicht einmal redlich sein, um Christ zu sein. Christsein heißt nur: an den Gott Abrahams und seine Sohn Jesus Christus zu glauben. Mehr nicht.
    Was bedeutet es denn wirklich ein Christ zu sein?
    Sollte man da seine eigene Interpretation als richtig ansehen, oder doch eher Gottes Wort, die Bibel?

    Jesus forderte dazu auf, ihm nachzufolgen, indem er sagte: „Wenn jemand mir nachkommen will, so verleugne er sich selbst und nehme seinen Marterpfahl auf und folge mir beständig“ (Mat 16:24).

    Wahre Christen sind völlig davon überzeugt, dass Jesus Christus Gottes besonderer Gesalbter und sein einziggezeugter Sohn ist, der verheißene Same, der sein menschliches Leben als ein Lösegeld hingab, der auferweckt und zur Rechten Jehovas erhöht wurde und dem die Gewalt gegeben wurde, seine Feinde zu unterwerfen und Jehovas Namen zu rechtfertigen
    (Mat 20:28; Luk 24:46; Joh 3:16; Gal 3:16; Php 2:9-11; Heb 10:12, 13).

    Für Christen ist die Bibel Gottes inspiriertes Wort, die absolute Wahrheit, nützlich zur Belehrung und Erziehung des Menschen (Joh 17:17; 2Ti 3:16; 2Pe 1:21).

    Von wahren Christen wird mehr verlangt als nur ein Bekenntnis ihres Glaubens. Sie müssen ihren Glauben durch Werke beweisen (Rö 10:10; Jak 2:17, 26).

    Wer ein Christ werden möchte, muss, da er als Sünder geboren ist, bereuen, umkehren und sich Jehova hingeben, um ihn anzubeten und ihm zu dienen, und sich dann taufen lassen (Mat 28:19; Apg 2:38; 3:19). Also keine Säuglingstaufe...

    Er muss sich der Hurerei, des Götzendienstes und des Blutgenusses enthalten (Apg 15:20, 29).

    Er möchte Gott gefallen.
    Darum ändert er seine mit der alten Persönlichkeit verbundenen negativen Handlungsweisen wie Wutausbrüche, unzüchtige Rede, Lügen, Stehlen, Trunkenheit und „dergleichen Dinge“,
    und richtet sein Leben nach biblischen Grundsätzen aus (Gal 5:19-21; 1Ko 6:9-11; Eph 4:17-24; Kol 3:5-10).

    „Möge niemand von euch“, schrieb Petrus an Christen, „als Mörder oder Dieb oder Übeltäter oder als jemand leiden, der sich in die Sachen anderer Leute einmischt“ (1Pe 4:15).

    Christen sollten freundlich und rücksichtsvoll sein sowie mild gesinnt und langmütig und aus Liebe Selbstbeherrschung üben (Gal 5:22, 23; Kol 3:12-14).

    Sie sorgen für die Ihrigen und lieben ihre Nächsten wie sich selbst (1Ti 5:8; Gal 6:10; Mat 22:36-40; Rö 13:8-10).

    Das wichtigste Merkmal, an dem wahre Christen zu erkennen sind, ist die hervorragende Liebe, die sie zueinander haben.
    „Daran“, sagte Jesus, „werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe unter euch habt“ (Joh 13:34, 35; 15:12, 13).

    Wahre Christen ahmen das Beispiel Jesu nach, das er als der Große Lehrer und als treuer Zeuge gegeben hat (Joh 18:37; Off 1:5; 3:14). „Geht . . . und macht Jünger aus Menschen aller Nationen“, lautet das Gebot ihres Führers (Mat 28:19, 20).

    Sie haben wirklich eine gute Botschaft zu verkündigen, aber diese Tätigkeit bringt für sie wie damals für Jesus Christus Verfolgung und Leiden mit sich.
    Seine Nachfolger stehen nicht über ihm; es genügt, wenn sie wie er sind (Mat 10:24, 25; 16:21; 24:9; Joh 15:20; 2Ti 3:12; 1Pe 2:21).

    Christen geben dem „Cäsar“ (den obrigkeitlichen Gewalten dieser Welt) zwar das, was ihm gehört — Ehre, Respekt und Steuern —, halten sich aber von den Angelegenheiten dieser Welt fern (Mat 22:21; Joh 17:16; Rö 13:1-7).

    Darum hasst sie die Welt (Joh 15:19; 18:36; 1Pe 4:3, 4; Jak 4:4; 1Jo 2:15-17).

    Das Christentum des 1. Jahrhunderts kannte keine Tempel,
    es wurden keine Altäre gebaut, keine Kruzifixe verwendet,
    und man legte keinen Wert auf in Gewänder gehüllte geistliche Titelträger.
    Die frühen Christen hielten sich nicht an staatliche Feiertage und verweigerten jeden Militärdienst.

    In der New Catholic Encyclopedia (Band 3, Seite 694) wird über die ersten Christen gesagt:
    „Die urchristliche Gemeinschaft, die zunächst nur als eine weitere Sekte innerhalb des jüdischen Umfelds betrachtet wurde,
    erwies sich als einzigartig sowohl in ihrer theologischen Lehre als auch besonders im Eifer ihrer Mitglieder, die als Zeugen Christi dienten, und zwar ‚in ganz Judäa und Samaria und selbst bis zu den Enden der Erde‘ (Apostelgeschichte 1,8 ).“

    Doch es blieb nicht immer so.
    Wie vorhergesagt worden war, war der Geist der Abtrünnigkeit bereits am Werk, bevor die Apostel starben (Apg 20:29, 30; 2Pe 2:1-3; 1Jo 2:18, 19, 22).


    Gruß Majolika

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    AW: Was bedeutet es ein Christ zu sein?

    Wahre Christen
    Die ZJ sind also die wahren Christen.

    Alle anderen sind unwahre?

  3. Inaktiver User

    AW: Was bedeutet es ein Christ zu sein?

    Zitat Zitat von 3146
    Die ZJ sind also die wahren Christen.

    Alle anderen sind unwahre?
    Woraus schließt du das?

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    AW: Was bedeutet es ein Christ zu sein?

    Woraus schließt du das?
    Aus deiner Beschreibung - nur die ZJs erfüllen die angeführten Kriterien

  5. Inaktiver User

    AW: Was bedeutet es ein Christ zu sein?

    Majolika,
    zu deiner Interpretation (bzw. der der Zeugen Jehova) kann ich nur eines sagen:


    "Aua"


    Für mich ist "Christ-Sein" ganz was anderes,
    aber das werde ich hier nicht näher ausführen.

  6. Inaktiver User

    AW: Was bedeutet es ein Christ zu sein?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Majolika,
    zu deiner Interpretation (bzw. der der Zeugen Jehova) kann ich nur eines sagen:


    "Aua"


    Für mich ist "Christ-Sein" ganz was anderes,
    aber das werde ich hier nicht näher ausführen.
    Hallo!

    Die o.g. Bibelverse beschreiben die frühen wahren Christen
    des 1. Jahrhunderts....

    Gruß Majolika

  7. Inaktiver User

    AW: Was bedeutet es ein Christ zu sein?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Hallo!

    Die o.g. Bibelverse beschreiben die frühen wahren Christen
    des 1. Jahrhunderts....

    Gruß Majolika

    Aber die Strang-Überschrift lautet: Was bedeutet es ein Christ zu sein?

    und nicht: was bedeutet es im 1. Jahrhundert nach Chr. Christ zu sein



    Ich dachte, du meinst das zeitgenössische Christ-Sein !



    und dann täte die Definition echt weh, mir zumindest

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    AW: Was bedeutet es ein Christ zu sein?

    Lavendelmond...ein zu enger Schuh tut nur dann weh, wenn man ihn sich anzieht.

    "Der Mensch ist dem Menschen ein Wolf" ... kratzt auch am Ego, wenn man für sich nicht ausschließen kann, dass es so ist.
    Im Zweifel tu einfach das Richtige

  9. Inaktiver User

    AW: Was bedeutet es ein Christ zu sein?

    In Mattaeus 7:21-23 steht:

    21. Es werden nicht alle, die zu mir sagen: Herr, Herr! in das Himmelreich kommen, sondern die den Willen tun meines Vaters im Himmel.

    22. So werden viele zu mir sagen an jenem Tage: Herr, Herr! haben wir nicht in deinem Namen geweissagt, haben wir nicht in deinem Namen Teufel ausgetrieben, haben wir nicht in deinem Namen viele Taten getan?

    23. Dann werde ich ihnen bekennen: Ich habe euch noch nie erkannt, weichet alle von mir, ihr Uebeltaeter!

    Ihr fragt Euch sicherlich, warum ich diese Bibelsprueche hier aufgeschreiben habe. O. K. Lasst mir erklaeren.
    Das letzte Wort vom in 23. Verse Uebeltaeter ist nicht richtig uebersetzt! Wenn man in Strongs Concordence die griechische Uebersetzung liesst, soll das heissen: Die Ueberschreiter der juedischen Gesetze! So als guter Christ muesste man die Gesetze des Alten Testaments halten.

    Texas Amerle

  10. Inaktiver User

    AW: Was bedeutet es ein Christ zu sein?

    Zitat Zitat von Jonas
    Lavendelmond...ein zu enger Schuh tut nur dann weh, wenn man ihn sich anzieht.

    "Der Mensch ist dem Menschen ein Wolf" ... kratzt auch am Ego, wenn man für sich nicht ausschließen kann, dass es so ist.


    Hi Jonas,
    das schlimme ist, dass diese Definitionen zum Teil wirklich lange Geltung hatten.

    "Christ-sein" ist mit so viel Negativem und Fehlerhaftem behangen, dass ich nicht sagen mag "Ich bin Christ", weil dann viele falsche Bilder, verzerrte Bilder des Christseins in den Köpfen der Menschen entsteht...

    Aber ich BIN Christin, nur nicht auf diese Art und Weise, wie Majolika beschrieb.
    Dieses Christbild tut mir in der Tat weh - in diesen Schuh passe ich nicht rein, um mal bei deinem Bild zu bleiben.

    Und viele Schuhe aus dem großen christlichen Schuhladen, gehören ganz und gar nicht hinein, meiner Meinung nach.
    Sind "Markenfälschungen"

    Ich habe mir meine eigenen Christ-Sein-Schuhe gefertigt, die mir wunderbar passen und mich meinem Ziel näher bringen können.

    Ich finde es nur schade ("Aua"), dass sie von anderen "Schuhträgern" nicht als solche erkannt und anerkannt werden.

    Christ-Sein ist etwas wunderbares.


    naja, vielleicht tun ja auch die "Markenfälschungen" ihren Dienst und ich habe zu lernen, diese anzuerkennen

    Ist es das, was du mir sagen wolltest, Jonas?

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