Dann schreib auch nicht, dass Christen das AT nicht ablehnen.Zitat von Inaktiver User
DU lehnst es nicht ab. Andere Christen schon.
Zitat von Inaktiver User
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09.06.2007, 17:17
AW: War Jesus mit Maria Magdalena verheiratet?
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09.06.2007, 17:20
AW: War Jesus mit Maria Magdalena verheiratet?
Das stimmt so ganz gewiss nicht, Jesus hätte eindeutig Armut geboten. Jesus durchschaute das Wesen der Menschen bis auf den Grund. Wenn er zu dem einen gesagt hatte, er solle seinen ganzen Reichtum verkaufen und den Armen geben, dann muß dass nicht zwangsläufig auch für alle anderen gültig sein. Reichtum an sich ist nichts schlechtes.
Zitat von Sisyphos
Jesus sagte auch, Du kannst nicht gleichzeitig dem Mammon (dem Geld) dienen und Gott. Was wollte er damit sagen? Der Ausdruck "dem Geld dienen" bringt es auf dem Punkt. Er meinte "Geld verdienen um jeden Preis". Es kommt immer darauf an, wie jemand sein Geld verdient: auf Kosten anderer oder nicht, auf ehrliche oder unehrliche Weise, mit oder ohne Ellenbogen usw.
Außerdem kommt es darauf an, ob für jemand Geld das wichtigste im Leben ist oder nicht?
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09.06.2007, 17:31
AW: War Jesus mit Maria Magdalena verheiratet?
Im dem geschlossenen Nachbarstrang bekundeten einige ihre Zugehörigkeit zum Christentum, und wenn ich mich so umsehe, kann ich ungefähr 40000 Beiträge sehen bei denen es darum geht, wer im Bezug zu Textstellen in der Bibel was wann zu welcher Zeit erzählt hat, und warum irgend etwas genau so interpretiert werden muss, dass der Erklärende nicht in Beweisnot mit seiner eigenen Lebensführug gerät. Insofern ist die Bibel wirklich hochpraktisch, weil beliebig einsetzbar.
Es gab auch einige, die da empört sagten, dass Gott nicht SOO sei. Womit gemeint war, dass bei allem, was in der Bibel über Gottes Walten steht, und bei dem anschließen eine ganze Menge Leute mausetot waren, nicht Gott der Täter war. Nun steht aber in der Bibel, dass Gott der Täter war. Es steht auch darin, dass Gott eifersüchtig, rachsüchtig und zornig ist, was kein sehr gutes Bild auf ihn wirft. Dafür kam ja dann Jesus ins Spiel.
Jetzt baut der christliche Glaube auf dieser Figur auf, bei der alle zusammen noch 4000 Milliarden Beiträge mit geschichtlichen Belegen, Verweisen und Querverweisen zusammen klauben können, ohne der Wahrzeit auch nur einen Deut näher zu kommen. Aus dem einfachen Grund, keiner der dabei war lebt noch und kann erzählen was wirklich los war. Und selbst wenn einer dabei gewesen wäre, dann würde er nur seine Version der Geschichte erzählen, und die wäre ebenso fadenscheinig und gefärbt wie alles andere, was es zu dem Thema gibt.
Also wird alles, was da zusammen getragen wird nur einem Zweck dienen und zwar ...
Nein, es sind eigentlich mehrere Gründe, aber dazu gehört kein einziger, der da hieße "wir wollen uns dem Kern unseres Glaubens nähern". Das Vorgehen einer Untersuchung lässt klare Schlüsse zu, welches Ergebnis erwünscht ist. Und hier wird mit größter Vehemenz um das Kernthema herum geeiert.
Für mich stellt sich das so dar.
1. Ein Christ ist nur ein Christ wenn er an die Bibel glaubt. Die Herleitung ist ja relativ klar. Ohne Bibel keine Figur Jesus, ohne Jesus kein Glaube und keine Christenheit.
2. Einem Christen geht es nicht um Wahrhaftigkeit, denn wenn er, um sie zu finden, die Bibel verlassen und ablehnen müsste, dann würde er seinen Status als Christ verlieren. Also darf ein Christ nur so weit denken, wie es ihm die Bibel erlaubt. Wer aber von vorneherein festlegt, dass er über bestimmte Grenzen hinaus nicht suchen wird, der ist an der Wahrheit nicht interessiert.
3. Christ bezeichnet eine Zugehörigkeit nicht ein Handeln. Wer seinen nächsten liebt wie sich selbst, vegiebt und hilft, sein Handel aber „kantschen kategorischen Imperativ“ nennt, ist kein Christ. Darum ist ein prügelnder, in die Kirche laufender Papi auch christlicher als ein atheistischer vielleicht sogar aufopfernder Pfleger.
Und was ganz besonders auffällig ist, überall da, wo das Christentum Opfer fordern würde, wird alles passend uminterpretiert. Wenn ich mir die ganze Quellenangaben um-die-Ohren-Schmeißerei ansehe, komme ich immer mehr zu dem Schluss, dass es dabei ausschließlich um die Legitimation von Ausreden geht.
Nur mal das Thema Armut. Statt sich darüber auszutauschen, was dieses Thema in dieser Gesellschaft für uns selbst bedeuten würde, wie man sich in dem Spagat von Anspruch, Überlebensangst und Mitgefühl diesem Thema stellen kann? Was man denk, wie man handeln müsste, was einen davon abhält oder welche Kompromisse man schließen kann oder muss? Statt sich damit auseinander zu setzen, wird google heißgesucht, damit man eine Ausrede findet, warum das ganz klar nicht auf uns zutrifft.
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09.06.2007, 17:55
AW: War Jesus mit Maria Magdalena verheiratet?
Wäre tatsächlich mal ein gutes Strangthema....
Zitat von Islabonita
Ich halte nicht viel von der ewigen Herumstocherei in der Vergangenheit. Die wenigsten innerhalb der Kirche werden heute noch damalige Fehlentwicklungen/Fehlentscheidungen der Kirche oder von einzelnen Päpsten für richtig halten. Auch die Kirche verändert sich, wie alles in der Welt.
Zitat von Islabonita
Deshalb schlage ich vor, uns auf die Gegenwart zu beschränken.
Die Kritik an der angeblich "ewigen Jungfräulichkeit" von Maria und an den Marienverehrungen überhaupt ist aus meiner Sicht berechtigt. Auch innerhalb der KK gibt es hierzu unterschiedliche Auffassungen. Nur frage ich mich, was daran nun so wichtig oder sogar schlecht sein soll?
Zitat von Islabonita
Außerdem, niemand muß sich an Marienverehrungen beteiligen.
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09.06.2007, 18:01Inaktiver User
AW: War Jesus mit Maria Magdalena verheiratet?
Hier sind als Beispiel wie die 10 Gebote veraendert wurden.
http://www.dasgeheimnis.de/web/zehn-gebote.htm
Texas Amerle
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09.06.2007, 18:08Inaktiver User
AW: War Jesus mit Maria Magdalena verheiratet?
Etwas anders steht es hier:
http://www.publik-forum.de/wwforum/f...ts.asp?TID=468
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09.06.2007, 18:18Inaktiver User
AW: War Jesus mit Maria Magdalena verheiratet?
Sehr interessant, JoJo!
Hab ein schoenes Wochenende!
Texas Amerle
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09.06.2007, 18:20Inaktiver User
AW: War Jesus mit Maria Magdalena verheiratet?
Auch hier zeigt sich, je nachdem, welche Quelle man bemüht ergeben sich interessante Sichtweisen.
Ebenfalls schönes Wochenende, hier hat es grad gewittert und jetzt gibt es endlich wieder Luft!
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09.06.2007, 18:36
AW: War Jesus mit Maria Magdalena verheiratet?
Römer 7:6 Aber jetzt stehen wir nicht mehr unter dem Gesetz; wir sind tot für das Gesetz, das uns früher gefangen hielt. So dienen wir Gott in einem neuen Leben, das sein Geist in uns schafft, und nicht mehr auf die alte Weise nach dem Buchstaben des Gesetzes.
Zitat von Inaktiver User
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09.06.2007, 18:51Inaktiver User
AW: War Jesus mit Maria Magdalena verheiratet?
Es besteht also ein deutlicher Unterschied zwischen dem Katechismus, egal ob katholisch oder evangelisch.
Ich habe beide hier und konnte/kann somit die offizielle Lehrmeinung der Kirchen mit der biblischen Lehre vergleichen.
Nur muß man sich jetzt aber fragen:
Was ist für mich maßgebend?
Die Bibel, die von Gott inpiriert ist?
Oder der Katechismus, der oft der biblischen Lehre widerspricht?
Sagt nicht Jesus selbst, wir dürfen zu den Worten nichts hinzufügen oder weglassen?


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