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  1. Inaktiver User

    verwirrt Religion versus Spiritualität

    Hier im der BriCom ist es wie fast überall: Religion und Spiritualität werden dezidiert voneinander getrennt.
    Religion steht zusammen mit Philosophie, Spiritualität hingegen mit Astrologie, Träumen ...

    Warum eigentlich? Hat Religion nichts (mehr) mit Spiritualität zu tun? Und setzt sich Spiritualität explizit von jeder Religion ab?

    Die Trennung ist sehr neu, den Begriff der Spiritualität kam in dieser Form und diesem Gebrauch erst in den 50er Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts auf. Vorher waren Spiritualität und Religion nicht trennbar.
    Warum sind sie es heute?

    Ich kenne verschiedene Abgrenzungstheorien, aber meinem Empfinden nach genügt keine. In Fachkreisen wird die Unterscheidung zudem viel weniger vorgenommen als im alltäglichen Gebrauch der Begriffe. Deshalb wäre ich sehr an euren Gedanken und Überlegungen interessiert.
    Warum sind für euch die beiden Begriffe getrennt? Was bedeuten sie für euch? Oder warum ist es in euren Augen falsch, sie zu trennen (kann ja auch sein)?

    Denn ganz ehrlich gesagt: mich stört die Trennung.

  2. User Info Menu

    AW: Religion versus Spiritualität

    Sehr gute Frage.

    Ich wuerde die Unterteilung auch anders vornehmen:
    - ein Forum fuer Spiritualitaet, in dem auch die Religionen untergebracht sind, und
    - ein Forum fuer Philosophie.

    Zur Spirituallitaet gehoeren fuer mich alle Modelle und Systeme, die einen Gott/eine goettliche Macht oder Kraft oder Energie, "Uebernatuerliches" als Tatsache annehmen, unabhaengig von Logik oder wissenschaftlicher Ueberpruefbarkeit.

    Dabei macht es keinen Unterschied, ob man glaubt, dass das Geburtshoroskop Einfluss auf die Persoenlichkeit des Menschen hat, oder ob es eine Seele gibt, oder ein Leben nach dem Tod, oder ob Steine eine Aura haben, oder Jesus wieder auferstanden ist, etc.

    Die Philosophie, obwohl diese ja teilweise die selben Fragen, wie manche Religionen behandelt, hat einen voellig anderen, vielleicht sogar genau den entgegengesetzten Ansatz: es geht um die Loesung von (Lebens-)Problemen mittels Logik. Bei der Philosophie geht es um Denken, Argumente fuer und wider eine Theorie, um Schluessigkeit, um den Diskurs.

    Dass sich die Religionen, die sich ueber die Jahrhunderte politisch als die mehr oder weniger offiziellen durchgesetzt haben, nicht gerne in das aus ihrer Sicht unserioese Esotherikforum stecken lassen wollen, ist verstaendlich. Es geht um die Behauptung der eigenen Position auf dem Markt fuer Transzendenz. Aber letztendlich ist der Unterschied genauso gross wie der zwischen Persil und Tandil (ich habe beide ausprobiert: kein Unterschied im Waschergebnis).

    Warum historisch die Religion und die Philosophie ins selbe Forum kommen, ist mir prinzipiel klar, bin aber gerade zu faul, mir die Muehe zu machen, dies zu formulieren.

  3. Inaktiver User

    AW: Religion versus Spiritualität

    Und dass umgekehrt Menschen, die sich zwar als "spirituell" definieren, aber mit den üblichen religiösen Systemen nichts zu tun haben wollen, weil sie diese als veraltet, starr, institutionalisiert "unspirituell" (sic!), für sie persönlich nicht passend ... etc. empfinden, kann ich ebenso nachvollziehen wie deine Erklärung, dass sich die etablierten religiösen Systeme von anderen spirituellen Formen distanzieren wollen.

    Nur - ich mag die Trennung nicht. Sie suggeriert nämlich, dass erstens Religion nichts mit Spiritualität zu tun habe und/oder zweitens Spiritualität denjenigen vorbehalten bleibt, die sich ausserhalb der retablierten religiösen Systeme bewegen. Ach ja - und sie suggeriert drittens, dass Philosophie und Spiritualität sich nicht vertragen. Aber auch das stimmt meiner Meinung nach nicht.

    Zur Spirituallitaet gehoeren fuer mich alle Modelle und Systeme, die einen Gott/eine goettliche Macht oder Kraft oder Energie, "Uebernatuerliches" als Tatsache annehmen, unabhaengig von Logik oder wissenschaftlicher Ueberpruefbarkeit.

    Dabei macht es keinen Unterschied, ob man glaubt, dass das Geburtshoroskop Einfluss auf die Persoenlichkeit des Menschen hat, oder ob es eine Seele gibt, oder ein Leben nach dem Tod, oder ob Steine eine Aura haben, oder Jesus wieder auferstanden ist, etc.
    Wenn ich deine Aussagen hier richtig interpretiere, machst du keinen Unterschied zwischen Religion und Spiritualität, oder?

  4. Inaktiver User

    AW: Religion versus Spiritualität

    ...
    Geändert von Inaktiver User (27.04.2007 um 22:50 Uhr)

  5. gesperrt

    User Info Menu

    AW: Religion versus Spiritualität

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Hier im der BriCom ist es wie fast überall: Religion und Spiritualität werden dezidiert voneinander getrennt.
    Religion steht zusammen mit Philosophie, Spiritualität hingegen mit Astrologie, Träumen ...

    Warum eigentlich? Hat Religion nichts (mehr) mit Spiritualität zu tun? Und setzt sich Spiritualität explizit von jeder Religion ab?

    Die Trennung ist sehr neu, den Begriff der Spiritualität kam in dieser Form und diesem Gebrauch erst in den 50er Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts auf. Vorher waren Spiritualität und Religion nicht trennbar.
    Warum sind sie es heute?
    Für mich sind Religion und Spiritualität gar nicht trennbar, wobei ich hier allerdings nur für die christliche Religion sprechen möchte. Mag sein, dass es solche Bestrebungen der Trennung innerhalb der Kirche bzw. allgemeiner formuliert, innerhalb des Christentums, gegeben hat bzw. auch heute noch gibt (oder vielleicht gerade erst seit dem vorigen Jahrhundert, wie auch immer.... ). Vermutlich zeigen sich solche Bestrebungen immer besonders dann, wenn es zu einer Verhärtung der Glaubenvorstellungen gekommen ist.
    Jedenfalls vom Wesen her ist doch gerade das Christentum eine zutiefst spirituelle Religion, meine ich.


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    AW: Religion versus Spiritualität

    @Horus:

    Ich kann sicher auch nachvollziehen, was Menschen, die die etablierten Religionen als starr und wenig spirituell empfinden, damit meinen. Trotzdem faende ich es interessant, wenn jemand, der das so empfindet, mal versucht zu formulieren, was genau er damit eigentlich meint. Denn man kann doch auch Christ oder Jude oder Muslim im Herzen sein, ohne sich einer Kirche oder Gemeinde und deren starren Regelauslegung zu unterwerfen, nehme ich mal an.

    Nach meiner Definition oben, sind Religionen selbstverständlich spirituell. Was denn sonst? Der organisatorische Ueberbau, die Verwaltung sozusagen, ist es natuerlich nicht. Aber wir haben ja von Religionen, und nicht von Kirche oder Gemeide gesprochen.

    Nach meiner Definition schliessen sich Philosophie und Spiritualitaet (heutzutage!) tatsaechlich aus. Ich kann nicht gleichzeitig an uebernatuerliche Kraefte oder Gott glauben (meine Vernunft und Logik ausschalten), und die Wahrheit suchen.


    Die Diskussion von Fragen von Recht und Unrecht, Gut und Boese, Werten und Tugenden, Sinn und Bedeutung von Leben und Tod, etc. ist fuer mich weder religioes noch spirituell, sondern einfach Philosophie.

    Die Faehigkeit sich wundern und staunen zu koennen, die Faehigkeit sich aufgehoben fuehlen zu koennen in der Welt, im Kosmos, angesichts eines Grossen und Ganzen, das Menschen nie ganz ueberschauen und verstehen werden koennen, ist fuer mich auch nicht spirituell, sondern entspringt letztendlich - vielleicht noch nicht, vielleicht nie - aber erklaerbaren Grundsaetzen und Zusammenhaengen.


    Koenntest Du mir erklaeren, wo Du die Schnittmenge Philosophie/Spiritualitaet siehst?

  7. Inaktiver User

    AW: Religion versus Spiritualität

    Trotzdem faende ich es interessant, wenn jemand, der das so empfindet, mal versucht zu formulieren, was genau er damit eigentlich meint.
    Ja, in der Tat. Ich hoffe, dass von so jemandem hier auch noch die eine oder andere Stellungnahme erscheint. Oder vielleicht sollte ich das Eingangsposting auch noch ins Nachbarforum stellen?

    Nach meiner Definition oben, sind Religionen selbstverständlich spirituell. Was denn sonst? Der organisatorische Ueberbau, die Verwaltung sozusagen, ist es natuerlich nicht. Aber wir haben ja von Religionen, und nicht von Kirche oder Gemeide gesprochen.
    Ich stimme zu. Aber für viele Menschen und für den Alltagsgebrauch der Begriffe hat Religion offenbar nichts mehr mit Spiritualität zu tun, sondern wird ausschliesslich ihrem Überbau gleichgesetzt. Meine Eingangsfrage thematisiert genau das. Warum ist das so?

    Koenntest Du mir erklaeren, wo Du die Schnittmenge Philosophie/Spiritualitaet siehst?
    Ich versuchs :
    In der immer weiteren Suche nach der Wahrheit.

    Aber ich sehe gerade, wir haben eine andere Definition von Spiritualität. Für dich ist Spiritualität untrennbar verknüpft mit einem Glauben an irgendetwas - einen Gott, eine übernatürliche Macht, irgendetwas, sei es noch so diffus. Habe ich dich da richtig verstanden?

    Für mich ist Spiritualität eher eine Methodik und nicht unbedingt gebunden an einen Glauben. Wie gesagt - die ständige Suche nach dem Absoluten, nach der Wahrheit. Die Philosophie macht das mit Logik. Die Spiritualität ist eine andere Methode - Gefühle, Meditation, Mystik, Rituale, whatever. Das Ziel ist jedoch das Gleiche: die Suche und das Streben nach Wahrheit.

    Wobei, einen wichtigen Unterschied gibt es wohl: Die Philosophie tendiert dazu, die Relativität der Wahrheit - jeder Wahrheit - zu akzeptieren. Spiritualität tendiert eher nach Absolutheit der Wahrheit.

    Und ich behaupte mal - Philosophen sind/waren häufig spirituell. Wenn auch nicht religiös in dem Sinne, dass sie an einen Gott glaub(t)en oder sich einem religiösen System zugehörig fühl(t)en.

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    AW: Religion versus Spiritualität

    nach meiner erfahrung hat sich die religion vor allem nach dem 2. weltkrieg von der spiritualität für lange zeit verabschiedet.

    vielleicht hat eine bestimmte kitschige-bis-hysterische anbetungsform und frömmigkeit in manchen kreise der bevölkerung, wobei weniger das wort gottes, sondern gebetsbücher in den vordergrund gestellt wurden,auch dazu geführt.
    die grausamkeit des krieges hat mit vielen "jesulein" vorstellungen aufgehört und man dachte nicht ganz zu unrecht daran, sich mehr der bibel und ihrer interpretation widmen zu müssen.


    es galt die verkopfte religion, sie wurde als wissenschaft gelehrt und der ausdruck "laie" ist ein typisches beispiel für diese haltung, die schließlich dazu geführt hat, dass sich viele menschen innerhalb der institution zu sehr von dogmen dominiert fühlten und auf abstand gingen.

    sekten konnten auf dem boden dieser verlorenen spirirualität erst so richtig an boden gewinnen.

    die friedensbewegungen nach den schockierenden enthüllungen über die grausamkeiten im vietnam krieg fanden ihren ausdruck in esoterischer philosophie
    ( wassermannzeitalter) in der musik ( musical hair) und spirituellen bewegungen( hare-krishna) nach der 68er ära.

    nachdem man nun innerhalb der katholischen kirche der spirirualität wieder mehr raum gibt,sie z.b. in charismatischen kreisen neu auflebt und der heilende aspekt eines lebendigen gottes neu entdeckt und gelebt wird, würde ich sagen, dass die trennung nicht mehr so scharf ist.
    Geändert von Eustachia (01.05.2007 um 08:26 Uhr)
    Die Leute haben mit der Liebe zuviele Probleme.
    Dauernd suchen sie wen, der ihr Souffle` sein soll.
    Aber wehe, er fällt zusammen.

    Andy Warhol

  9. User Info Menu

    AW: Religion versus Spiritualität

    Für dich ist Spiritualität untrennbar verknüpft mit einem Glauben an irgendetwas - einen Gott, eine übernatürliche Macht, irgendetwas, sei es noch so diffus. Habe ich dich da richtig verstanden?
    Ja.
    Ich finde es meistens sinnvoll, sich aus Verständigungsgründen an die gängige Definition eines Begriffes zu halten. Liege ich da in Bezug auf meine Definition von Spiritualität falsch?

    Obwohl ich Deine Definition auch „fühle“.
    Sie geht in die Richtung, wie die spirituellen Kirchenkritiker Spiritualität definieren, meine ich.


    In der immer weiteren Suche nach der Wahrheit.
    Unterscheidest Du dann nicht Religion und Spiritualität?
    Zumindest wenn es um die Einstellung zur „Wahrheit“ geht.
    Denn Religion ist ja, zumindest aus Sicht der jeweiligen Gläubigen, nicht „Suche nach Wahrheit“, sondern „Besitz von Wahrheit“.

    Vielleicht wirken Religionen dadurch für viele "spirituelle Kirchenkritiker" so unspirituell und starr. Aber da gibts wohl für die Religionen/Kirchen kein Zurück mehr.

    Da hat sich eine ehemals neue Idee, Facette, Sichtweise formuliert und dann etabliert. Und sich dann absolut gesetzt. Das heißt sie hat aufgehört zu suchen, d.h. aufgehört in Deinem Sinne spirituell zu sein, versteh ich Dich da richtig?

    Jetzt müsstest Du mir erklären, welche oder wo Deiner Meinung nach Religionen spirituell sind, wenn Spiritualität die Suche nach der Wahrheit ist.


    Für mich ist Spiritualität eher eine Methodik und nicht unbedingt gebunden an einen Glauben. Wie gesagt - die ständige Suche nach dem Absoluten, nach der Wahrheit. Die Philosophie macht das mit Logik. Die Spiritualität ist eine andere Methode - Gefühle, Meditation, Mystik, Rituale, whatever. Das Ziel ist jedoch das Gleiche: die Suche und das Streben nach Wahrheit.
    Was Mystik ist weiß ich nicht, aber:

    Die Methode Gefühle – Meditation – Rituale würde ich einfach zusammenfassen mit „wirken lassen“:

    Nicht voreilige und schnell logische Schlussfolgerungen ziehen, sondern sich Zeit und Ruhe nehmen, die Dinge zu beob-achten, zu „be-fühlen“, zu er-fassen, zu er-leben. Und erst dann – aber schon auch - logische Schlussfolgerungen zu versuchen.

    Bin ich stur, wenn ich keinen Grund sehe, das Wort "spirituell" dafür zu verwenden.

    Ich mag das Wort einfach nicht benutzen.
    Es hängt einerseits zu hoch, andererseits ist es doch recht abgegriffen, und außerdem so schwammig, dass es eigentlich gar nichts mehr aussagt.


    Wenn ich so durch einen Wald oder die Felder laufe, und dabei „das Universum einatme und in mir wirken lasse, oder mich selbst aufs Universum wirken lasse, „mich öffne“ um die Welt anders als mit Logik zu „erfassen“, dann mache ich nichts anderes als meinen „Verstand“ bewusst davon abzuhalten, vorschnelle Theorien zu entwickeln, sondern versuche die Datenmenge- und basis zu vergrößern, auf der er (der Verstand), dann urteilen kann und soll. Was da "fliest" sind doch "abgespeicherte" Bilder meines kulturellen Erbes, oder nicht?

    Vielleicht sollten wir auch klären, was Verstand und Gedächnis eigentlich sind. Auf jeden Fall sollte man bei der Suche nach der Wahrheit, die Ergebnisse der Hirnforschung" mit einbeziehen, oder?


    Und ich behaupte mal - Philosophen sind/waren häufig spirituell. Wenn auch nicht religiös in dem Sinne, dass sie an einen Gott glaub(t)en oder sich einem religiösen System zugehörig fühl(t)en.
    Nach welcher Definition ...


    Wobei, einen wichtigen Unterschied gibt es wohl: Die Philosophie tendiert dazu, die Relativität der Wahrheit - jeder Wahrheit - zu akzeptieren. Spiritualität tendiert eher nach Absolutheit der Wahrheit.
    Erklärst Du einem unspirituellen Menschen, was Du mit "Absolutheit der Wahrheit" meinst. Ein Beispiel für eine absolute Wahrheit wäre auch nicht schlecht ... :)
    Geändert von Sisyphos (01.05.2007 um 12:12 Uhr)

  10. Inaktiver User

    AW: Religion versus Spiritualität

    Ich finde diese Trennung auch eher künstlich und willkürlich.
    Aber da sie nun mal besteht handhabe ich das eher so:

    Bezüglich meiner Äußerungen antworte ich ohne Rücksicht auf den Ort wo das steht, wozu ich mich melde.

    Bezüglich des Eigengebrauchs nehme ich Religion für die Kultur, welche eine spirituelle Lehre nach sich zieht, darunter fallen alle großen Religionen dieser Welt nebst ihren Splittergruppen.

    Spiritualität ist dagegen der persönliche Bezug jedes Einzelnen zum Bereich außerhalb Raum und Zeit, jenseits des materiellen Lebens und jenseits der raumzeitlich - wissenschaftlichen Überprüfungsmöglichkeiten.
    Gott tritt in diesem Bereich auf als Gesprächspartner, höheres Selbst, direkter Draht zur Akasha - Chronik oder einfach als diffuses Gesamtbewusstsein allen Seienden.

    Religionen erachte ich weitestgehend als Vorschriften für das Alltagsverhalten im Umgang der Menschen unter sich mit einigen relativ konstruierten Begründungen, und wo es sich nicht begründen lässt, hat man sich gefälligst nach dem Chefideologen des betreffenden *.*ismus oder *.*tums zu richten, weil es in der heiligen Schrift steht.
    Also als eine Art Gesetzbuch, meist heute durch das Staatsrecht abgelöst und glücklicherweise außer Kraft gesetzt durch weniger fundamenatlistische Exekutive.
    Gott tritt in diesem Bereich der Betrachtung hauptsächlich als Verwalter, Richter und Chef auf, hat auch seine Stellvertreter in Lhasa, Mekka oder Rom oder sonst einem religiösen "Hauptserver".

    Mit dieser Klassifizierung stehe ich vielleicht alleine da, aber mir persönlich dient sie als Orientierungshilfe und ist praktisch gut zu gebrauchen.

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