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  1. Inaktiver User

    AW: Judas - Verräter oder Opfer

    Hallo!

    Ich denke nicht, das Judas dazu bestimmt war, Jesus zu verraten.
    Eine Vorherbestimmung im Falle Judas geht aus der Heiligen Schrift nämlich nicht hervor.

    Es wird nur von einem Mann gesprochen, einem Vertrauten.

    Ps. 41:9: „Der Mann, der in Frieden mit mir war, auf den ich vertraute, der mein Brot aß, hat seine Ferse groß gemacht gegen mich.“

    Die Prophezeiung sagt nicht, welcher enge Mitverbundene Jesu es sein würde.
    Gott ließ den Bericht aufzeichnen, weil er zeigt, wie der Teufel vorging und was er in der Zukunft tun würde.

    Nicht Gott, sondern „der Teufel [hatte] es Judas Iskariot, dem Sohn Simons, bereits ins Herz gegeben . . ., ihn [Jesus] zu verraten“ [Joh. 13:2].

    Statt dem satanischen Einfluß zu widerstehen, gab Judas ihm nach.

    Dass die Prophezeiung sich erfüllte zeigt folgender Text
    Johannes 13:18 "Ich rede nicht von euch allen; ich kenne die, welche ich auserwählt habe. Doch ist es, damit sich das Schriftwort erfülle: ‚Der sich stets von meinem Brot ernährte, hat seine Ferse gegen mich erhoben.‘"

    Johannes 13:26 "Daher antwortete Jesus: „Der ist es, dem ich den Bissen geben werde, den ich eintauche.“ Nachdem er also den Bissen eingetaucht hatte, nahm er ihn und gab ihn Judas, dem Sohn des Sịmon Iskạriot."

    Judas war also nicht dazu bestimmt Jesus zu verraten.
    Er machte sich zu einem Werkzeug Satans, des Teufels.

    So sagt es die Bibel. Man kann es annehmen oder auch lassen...

    Gruß Majolika
    Geändert von Inaktiver User (30.04.2007 um 09:52 Uhr)

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    AW: Judas - Verräter oder Opfer

    so sehe ich es auch.
    darum heißt es auch: nicht aber der mensch, sondern der satan ist verflucht.
    der lügner von anfang an, der fürst der welt...
    Die Leute haben mit der Liebe zuviele Probleme.
    Dauernd suchen sie wen, der ihr Souffle` sein soll.
    Aber wehe, er fällt zusammen.

    Andy Warhol

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    AW: Judas - Verräter oder Opfer

    Nach den mythologischen Personen des Teufels sowie Adam und Eva ist Judas im Christentum eine der Personen die am Meisten als Sündenbock herhalten müssen. In den Augen vieler Christen trägt Judas die Schuld am Kreuzestod Jesus. Unvereinbar ist diese Ansicht mit der Bibelstelle:

    Mat 26:53-54: Oder glaubst du nicht, mein Vater würde mir sogleich mehr als zwölf Legionen Engel schicken, wenn ich ihn darum bitte? Wie würde dann aber die Schrift erfüllt, nach der es so geschehen muß?

    Nebenbei ist es eine Verurteilung, einen Menschen einen Verräter zu nennen. Der Grundsatz: "Richte nicht, auf dass auch Du nicht gerichtet wirst" wird hier klar verletzt. Und wer von uns hat schon das Recht "den ersten Stein zu werfen"? Unsere ganze Gesellschaft basiert auf den Benachteiligung anderer Nationen. Wir begehen einen kollektiven Verrat, ob wir das wahrhaben wollen, oder nicht.

    Wäre der Kreuzestod Jesu vermeidbar gewesen ohne den "Verräter"? Was wäre das Christentum heute, das so sehr auf Opfertod und Auferstehung basiert? Wir könnten uns aber auch einen Judas vorstellen, der nicht um des Geldes Willen Jesus verriet. Vielmehr darum, Jesus zu zwingen seine Fähigkeiten zu demonstrierten, um ihn dadurch zu einem weltlichen König zu machen, als Herrscher eines Staates Judäa. Dann macht auch sein Selbstmord Sinn, denn auf das Geld bezogen hatte er sein Ziel ja erreicht, nicht aber bezüglich des Wunsches ein Judäa geschaffen zu haben mit Jesus als dem König.

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