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    AW: Marienerscheinungen - ein Schwindel?

    Opelius du bringst hier einiges Durcheinander. Pilgern an heilige christliche Orte ist nichts Schlechtes um mit der damaligen Zeit Kontakt aufzunehmen oder ja sich einfach zu entschleunigen. Ja das habe ich auch schon unternommen. Aber eine künstliche Madonnenfigur mit künstlichem Wachs bluten zu lassen und das als himmlisch real aus Madonnas Kräften zu verkaufen halte ich für Betrug. Oder ein gebeamtes Marienbild an die Felswand zu projezieren und das als natürliche Erscheinung zu verkaufen ist reine schlechte Manipulation um Menschen im Religiösen Kontext zu begeistern.

    - Der leichte Weg ist auch der richtige Weg -
    von Bruce Lee



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    AW: Marienerscheinungen - ein Schwindel?

    Aber ist das in zB Fatima pasdiert?
    Es kann ha sein,dass es kein Schwindel ist.
    Wenn jemand daran glaubt,bitte.
    Be-oder gar verurteilen werde ich das nicht.

    Zu dem Thema gab es eine gute Frensehserie "Ein Wunder".Lief auf Arte.
    Gib dem Leben Farbe, bring dich ein mit einem Wort, einem Lächeln.

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    AW: Marienerscheinungen - ein Schwindel?

    Diese technische Projektionsmethode habe ich bisher nirgendwo gesehen. Aber wenn Du es berichtest, gibt es das.

    Vor Jahrzehnten in dem damals noch kommunistischen Polen haben wir als kleine Reisegruppe die Schwarze Madonna von Częstochowa besucht. In einer relativ kleinen Kirche wird ihr Bildnis ausgestellt und von sehr vielen Menschen besucht und im Gebet angerufen. Mich erstaunte vor allem, dass selbst Soldaten in Uniform dort beteten (was für das kommunistische Regime sicherlich nicht erwünscht war). Das Bildnis zeigt ein schwarzes Gesicht der Mutter Maria und soll der Sage nach vom Heiligen Lukas gemalt worden sein und durch die Heilige Helena nach Konstantinopel gebracht worden sein und von dort nach Częstochowa gelangt sein. Und das Bildnis soll in zwei entscheidenden Schlachten der polnischen Geschichte zum Sieg geführt haben

    Nun das sind Legenden und keine Legende behauptet von sich wahr zu sein, aber für Fromme ist es das und bewirkt Wunder.
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

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    AW: Marienerscheinungen - ein Schwindel?

    Zitat Zitat von Opelius Beitrag anzeigen
    Das Bildnis zeigt ein schwarzes Gesicht der Mutter Maria und soll der Sage nach vom Heiligen Lukas gemalt worden sein und durch die Heilige Helena nach Konstantinopel gebracht worden sein und von dort nach Częstochowa gelangt sein. Und das Bildnis soll in zwei entscheidenden Schlachten der polnischen Geschichte zum Sieg geführt haben

    Nun das sind Legenden und keine Legende behauptet von sich wahr zu sein, aber für Fromme ist es das und bewirkt Wunder.
    Wenn der Besitz dieser Madonna entscheidend für einen Sieg sein kann, warum nicht. Es wurde über manche kunstvollen Besitztümer Schlachten geschlagen. Ich müsste jetzt nachsehen welche Besitztümer an Kunstwerken entscheidend für Schlachten waren, diese eben zu besitzen und deswegen zu siegen. Da gibt es genügend Beispiele in der Geschichte.

    Jedes katholische Land hat solche Schwarzen Madonnen, diue angebetet werden. In der Nähe von Arles besichtigte ich eine solche die nach vielem Treppen in die Tiefe in einem kleinen Raumzu besichtigen war bei 1000 Kerzen welche einem den Sauerstoff nahmen und man deswegen schon zu halluzinieren anfing. wenn man nicht schnell genug an die frische Luft kam.

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    AW: Marienerscheinungen - ein Schwindel?

    Zitat Zitat von Opelius Beitrag anzeigen
    Diese technische Projektionsmethode habe ich bisher nirgendwo gesehen. Aber wenn Du es berichtest, gibt es das.

    .
    Es gibt mehrere Videos der Katholischen Glaubensrichtung in dem solche Ereignisse stattfinden. Werden viel in Südamerika verbreitet aber auch im östlichen Teil Europas.

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  6. Inaktiver User

    AW: Marienerscheinungen - ein Schwindel?

    Zitat Zitat von Opelius Beitrag anzeigen
    Weil viele Menschen sich einfach Wunder erhoffen. Die angebliche Rationalität unseres modernen, wissenschaftlich und politisch-ideologisch begründeten Lebens tröstet niemanden, der sich sich nicht wohl fühlt, weshalb auch immer. Und solche Wundersucher erleben so etwas gerne in großen Gemeinschaften. .....
    Da stimme ich dir zu.

    Solche Erscheinungen sind für mich Ausdruck von Spiritualität der "Sehenden".
    Es ist ja kein Zufall, dass i.d.R. nur gläubige Menschen das erleben.

    Und warum sollten sie auch nicht!?

    Man sollte auch nicht das Phänomen mit Imitationen des Phänomens gleich setzen, das finde ich nicht fair.

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    AW: Marienerscheinungen - ein Schwindel?

    Zitat Zitat von Opelius Beitrag anzeigen
    Ich dagegen kenne nur Menschen, die mit ihrer Gemeinde eine Busfahrt nach Lourdes gemacht haben und das als sehr schön empfunden haben.
    Wer die tiefe Ergriffenheit kranker Menschen, vor allem in Lourdes erlebt hat, dem geht schon die Besonderheit eines solchen Ortes auf.
    Orte einer Marienerscheinung sind immer besondere Kraftorte und das "Hl." Wasser, das dort entspringt ist ein besonderes, das ist inzwischen auch wissenschafltich belegt.
    "Wir brauchen Bürokratie, um unsere Probleme zu lösen. Aber wenn wir sie erst haben, hindert sie uns, das zu tun, wofür wir sie brauchen."
    Ralf Dahrendorf (1929-2009)

    "Widme dich der Liebe und dem Kochen mit ganzem Herzen!"
    Dalai Lama (geb. 1935)

    "Warum denn immer gleich so sachlich werden, wenn es doch auch persönlich geht!"

    André Heller (geb. 1947)

    in der BriCom als Hillie unterwegs seit 2003

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    AW: Marienerscheinungen - ein Schwindel?

    Zitat Zitat von Akzent Beitrag anzeigen
    Jedes katholische Land hat solche Schwarzen Madonnen, die angebetet werden. ...
    Sie werden nicht angebetet, sondern verehrt und zu ihnen wird gebetet. Da ist schon ein Unterschied.
    "Wir brauchen Bürokratie, um unsere Probleme zu lösen. Aber wenn wir sie erst haben, hindert sie uns, das zu tun, wofür wir sie brauchen."
    Ralf Dahrendorf (1929-2009)

    "Widme dich der Liebe und dem Kochen mit ganzem Herzen!"
    Dalai Lama (geb. 1935)

    "Warum denn immer gleich so sachlich werden, wenn es doch auch persönlich geht!"

    André Heller (geb. 1947)

    in der BriCom als Hillie unterwegs seit 2003

  9. Inaktiver User

    AW: Marienerscheinungen - ein Schwindel?

    Das finde ich auch,

    Es gibt da einen Roman von Margaret Atwood, der dieses Phänomen beschreibt. Er heißt "Katzenauge". Ein weiblicher Teenie bekommt in höchster Not (sie wird über lange Zeit von drei Mitschülerinnen gemobbt, die sie an diesem Tag in einen Fluss im Winter getrieben haben) eine Erscheinung der Jungfrau Maria. Sie sagt ihr (glaube ich aus Erinnerung), sie soll nach Hause gehen (anstatt sich in der Verzweiflung in den Fluss sinken zu lassen). Danach macht das Mädchen eine Krise durch (äußerlich eine Lungenentzündung oder starke Grippe am Rande des Todes und kommt geheilt aus der Situation hervor. Während der Krise sind die schlimmen Mobbingerfahrung in die Vergangenheit gesunken und können sie nicht mehr beeinflussen. Die mobbenden Mädchen entschwinden aus ihrem Gesichtskreis, obwohl sie in Wirklichkeit noch da sind. Sie wird eine anerkannte Malerin und gestandene Frau. Als sie 50 Jahre ist oder so, erinnert sie sich deutlicher an das Geschehen und beschäftigt sich innerlich damit und begreift im Nachhinein, dass die anführende Mobberin in ihrem eigenen Elternhaushalt eine Getriebene war. Sie versucht, sie zu finden, aber findet sie nicht.

    Die Autorin bzw. ihre Ich-Person in dem Roman sind keine Christinnen, jedenfalls ist es nie erwähnt.

    Ich kann mir vorstellen, dass die Marienerscheinungen auf dem Wunsch nach der Mutter zurückgehen, dass sie im kindlichen Gemüt tröstend und helfend und heilend erscheint.

  10. Inaktiver User

    AW: Marienerscheinungen - ein Schwindel?

    Zitat Zitat von Akzent Beitrag anzeigen
    Wenn der Besitz dieser Madonna entscheidend für einen Sieg sein kann, warum nicht. Es wurde über manche kunstvollen Besitztümer Schlachten geschlagen. Ich müsste jetzt nachsehen welche Besitztümer an Kunstwerken entscheidend für Schlachten waren, diese eben zu besitzen und deswegen zu siegen. Da gibt es genügend Beispiele in der Geschichte. ....
    (Hervorhebung von mir)

    Ich verstehe es nicht so, dass es um den Besitz geht.

    Sondern um den Glauben an eine wundertätige Wirkung, die von dem Gegenstand (Bild, Statue) ausgeht, als Repräsentation überirdischer Macht.
    Für sehr gläubige Menschen ist es vielleicht sogar eine Manifestation?

    Wenn Menschen fest an so etwas glauben, kann es sie auch stärken, trösten, ermutigen.... da können innere Kräfte/Ressourcen freigesetzt werden, die dann ein Gegner vielleicht nicht (mehr) hat. Und dadurch wird eben die Schlacht gewonnen.

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