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    AW: Ãœber den Islam

    Zitat Zitat von Opelius Beitrag anzeigen
    Magdalena lieferte bisher nur historische Fakten. Und ich denke, man kann über keine Religion diskutieren ohne deren historischen Fakten.
    Wenn die fehlen, diskutiert man nur Auffälligkeiten, die uns stören.

    Und in diesem Forum wird jeder diskreditiert, der Fakten aufzählt. Das ist dann sofort Indoktrination oder ein Bekehrungsversuch, den man sich verbittet.
    Ohne Hintergrundinformationen ist eine Diskussion über komplexe Themen nur schwer möglich...so weit,so gut.

    NUR Hintergrundinformationen können dagegen gar nicht diskutiert werden. Also: um was geht es?

    Mir war z. B. bekannt,dass Kopfbedeckung für Frauen nicht per se und von Anfang an der Unterdückung diente (übrigens waren Kopfbedeckungen auch in Europa noch sehr lange üblich, viele Nonnen tragen sie heute noch). Wenn aber aus dem (dem jeweiligen Zeitgeist geschuldeten) Kopftuchgebot ein : "Du wirst auf offener Straße verprügelt, wenn du kein Kopftuch anziehst" wird, ist hier Diskussionsbedarf.
    Wie kommt es dahin? Was ermächtigt wen zu solchen Handlungsweisen?

    Auch haben viele Religionen einen Missionsgedanken, auch per se nichts Außergewöhnliches. Wenn aber aus Gesprächen, Gottesdiensten oder....ein "Nimm ein Messer und schlachte alle Ungläubigen ab" wird, ist das ein diskussionswürdiger Angriff auf (europäisches und neuzeitliches) freiheitliches Denken und Menschenrechte im Allgemeinen.

    Diese Widersprüche bieten erst den Diskussionsstoff, nicht die historischen Fakten an sich.

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    AW: Über den Islam

    Zitat Zitat von Ichwillnicht Beitrag anzeigen
    Be Buddhistennist es anders. Vorbildliches Verhalten.
    Naja, zu den Rohingya waren Buddhisten auch nicht immer so nett.
    "Never take things personally. [...] Always give the benefit of doubt, until evidence to the contrary. Never assume malice. We are all going through things and you never know the inner battles some of us fight, so it‘s best to check your ego at the door.“

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    AW: Über den Islam

    Zitat Zitat von agathe13 Beitrag anzeigen
    Naja, zu den Rohingya waren Buddhisten auch nicht immer so nett.
    [editiert]

    Ich würde es auch nicht verallgemeinern und alle Buddhisten über einen Kamm scheren. Genauso wie nicht alle Muslime Islamisten sind zb.

    Ich für mich habe kein Verständnis für den politischen Islam und für Leute, die ihre Religion über den gesunden Menschenverstand stellen.

    Religion per se hat Gründe. Diese würden mich sehr interessieren, denn in der heutigen aufgeklärten Gesellschaft nehmen die Religionen immer noch eine exorbitante Stellung ein. Das ist für mich absolut unverständlich.

    Das Vorhandesein eines Gottes ist nicht zu beweisen und dass diese „Eingaben des Wortes Gottes“ nichts anderes sind als Einbildung, ist doch klar.
    Geändert von Analuisa (27.09.2020 um 12:27 Uhr) Grund: off topic. Hier geht es nicht um Tagespolitik, wir sind im Religionsforum

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    AW: Über den Islam

    Zitat Zitat von Ichwillnicht Beitrag anzeigen

    Religion per se hat Gründe. Diese würden mich sehr interessieren, denn in der heutigen aufgeklärten Gesellschaft nehmen die Religionen immer noch eine exorbitante Stellung ein. Das ist für mich absolut unverständlich.

    Das Vorhandesein eines Gottes ist nicht zu beweisen und dass diese „Eingaben des Wortes Gottes“ nichts anderes sind als Einbildung, ist doch klar.
    Ein "Glaube", egal welcher, braucht keine "Beweise". Es ist und bleibt ein Glaube, eine Überzeugung, nach der man handelt.
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

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    AW: Über den Islam

    Zitat Zitat von Opelius Beitrag anzeigen
    Ein "Glaube", egal welcher, braucht keine "Beweise". Es ist und bleibt ein Glaube, eine Überzeugung, nach der man handelt.
    Aber die Leute handeln doch teiweise total unvernünfig, lassen sich freiwillig einsperren, tragen Perrücken oder sogar Hijab, lassen sich oder ihre Kinder beschneiden, weil angeblich ein unsichtbarer Gott das fordert.

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    AW: Über den Islam

    Zitat Zitat von Ichwillnicht Beitrag anzeigen

    Religion per se hat Gründe. Diese würden mich sehr interessieren, denn in der heutigen aufgeklärten Gesellschaft nehmen die Religionen immer noch eine exorbitante Stellung ein. Das ist für mich absolut unverständlich.

    Das Vorhandesein eines Gottes ist nicht zu beweisen und dass diese „Eingaben des Wortes Gottes“ nichts anderes sind als Einbildung, ist doch klar.
    Ist zwar leicht OT, aber Spiritualität ist uns Menschen, zumindest den Meisten, sozusagen in die Wiege gelegt, manchen mehr, manchen weniger:

    Die Neurobiologie spiritueller Erfahrungen | Wissen | SWR2 | SWR

    Und weil überall auf der Welt die Menschen einen Frontallappen haben, der sowohl durch Meditation als auch durch Drogen oder Krankheit (über-)stimuliert werden kann, führt das eben je nach Umgebung zu den unterschiedlichsten Religionen oder Glaubensrichtungen.

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    AW: Ãœber den Islam

    Zitat Zitat von Opelius Beitrag anzeigen
    Magdalena lieferte bisher nur historische Fakten. Und ich denke, man kann über keine Religion diskutieren ohne deren historischen Fakten.
    Wenn die fehlen, diskutiert man nur Auffälligkeiten, die uns stören.

    Und in diesem Forum wird jeder diskreditiert, der Fakten aufzählt. Das ist dann sofort Indoktrination oder ein Bekehrungsversuch, den man sich verbittet.


    Danke, genau so.

    Ich schrieb das auch in einem meiner posts. Ohne Sachinformation ist es schwierig zu diskutieren..

    Wir könnten diskutieren
    - Über die Auswirkungen der unterschiedlichen Religionsauffassungen im Alltag
    - über Die Auswirkungen auf das Zusammenleben
    - über die Auswirkungen auf Integration
    - Meinungsunterschiede
    - Gleichberechtigung
    - Ehrenmorde
    - könnten Muslime auch Vorbild sein?
    - wenn ja in welchem religiösen Zusammenhang? auch hier wird es sicher Meinungsunterschiede geben
    oder
    oder oder

    ich wollte das nicht im Einzelnen vorgeben, derlei ergibt sich

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    AW: Über den Islam

    Zitat Zitat von Opelius Beitrag anzeigen
    Ein "Glaube", egal welcher, braucht keine "Beweise". Es ist und bleibt ein Glaube, eine Überzeugung, nach der man handelt.
    Es ist eine der wesentlichsten Eigenschaften Gottes, nicht beweisbar zu sein. Es gibt sogar die Gegenfrage: Könnten wir Gott beweisen, könnten wir somit seiner habhaft werden, wäre das, was wir dann in Händen halten, wirklich Gott?

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    AW: Über den Islam

    Zitat Zitat von Elfenseeschwalbe Beitrag anzeigen
    Ist zwar leicht OT, aber Spiritualität ist uns Menschen, zumindest den Meisten, sozusagen in die Wiege gelegt, manchen mehr, manchen weniger:

    Die Neurobiologie spiritueller Erfahrungen | Wissen | SWR2 | SWR

    Und weil überall auf der Welt die Menschen einen Frontallappen haben, der sowohl durch Meditation als auch durch Drogen oder Krankheit (über-)stimuliert werden kann, führt das eben je nach Umgebung zu den unterschiedlichsten Religionen oder Glaubensrichtungen.
    Danke dafür, wahrscheinlich ist das aber ot, da nur über den Islam diskutiert werden soll. Da mir der politische Islam in den Medien schon zu dominant ist, verabschiede ich mich hier. Die Auswirkungen und Beeinträchtigungen sind mir schon zu deutlich, als dass ich irgendetwas Positives dazu sagen könnte.

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    AW: Ãœber den Islam

    Zitat Zitat von _Magdalena Beitrag anzeigen
    :
    Wir könnten diskutieren
    - Über die Auswirkungen der unterschiedlichen Religionsauffassungen im Alltag
    - über Die Auswirkungen auf das Zusammenleben
    - über die Auswirkungen auf Integration
    - Meinungsunterschiede
    - Gleichberechtigung
    - Ehrenmorde
    - könnten Muslime auch Vorbild sein?
    - wenn ja in welchem religiösen Zusammenhang? auch hier wird es sicher Meinungsunterschiede geben
    Du solltest aus dieser Liste die "Ehrenmorde" streichen. Da wir hier im Religion und Philosophie Forum sind.

    Ehrenmorde entstammen nicht der Religion "Islam" sondern einer vorislamischen Tradition.

    "Es gab in unserer Stichprobe aber auch christliche Täter, die ebenfalls aus Ländern kamen, in denen diese Ehrkultur weitverbreitet ist. Die Ehrkultur selbst ist nichts Religiöses, das ist ein altes stammesgesellschaftliches Phänomen, das schon viel länger existiert als zum Beispiel der Islam. Das entstand zu einer Zeit, als es noch keine Staaten gab und die Familie und Familienehre noch gegen andere Familien und Stämme verteidigt werden musste. Es ist ganz klar ein kulturelles und kein religiöses Phänomen. Es ist auch nicht so, dass sich die Täter auf die Religion berufen."

    zitiert aus: Forschung zu „Ehrenmorden“: „Auch Deutsche toten ihre Frauen“ - Wissen - Tagesspiegel

    Ich frage mich was Du mit diesen Fragen anstrebst? Eine Diskussion über das Zusammenleben mit Muslimen? Das wird schon zwei Stufen weiter unten in zwei Strängen diskutiert. Und ein drittes Mal muss meiner Meinung nach nun wirklich nicht sein.

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