Antworten
Seite 15 von 15 ErsteErste ... 5131415
Ergebnis 141 bis 149 von 149
  1. User Info Menu

    AW: Ãœber den Islam

    Zitat Zitat von Monaline Beitrag anzeigen
    Meine Güte, Zwekke, Dein Link in Deinem Beitrag #101 führte zu "Heinrich Kemner (* 19. Juni 1903 in Dünne/Westfalen; † 13. Juni 1993 in Walsrode) war lutherischer Erweckungstheologe und Prediger"

    Dieser Mann ist 1993 gestorben. Das Gemeindenetzwerk wurde am 27.9.2004 gegründet.

    Fällt Dir da gar nichts auf???
    Aus dem in #138 bereits zitierten Impressum: Das Gemeindenetzwerk ist ein Arbeitsbereich des Gemeindehilfsbundes. und aus dem von mir verlinkten Beitrag über Kemner:
    Nachdem am 4. April 1992 Maria Jepsen zur Bischöfin von Hamburg gewählt wurde, die damit nicht nur als erste Frau in der evangelisch-lutherischen Kirche ein Bischofsamt bekleidete, sondern sich auch für eine „sanfte feministische Theologie“ aussprach, gründete Kemner am 31. Oktober 1992 in Krelingen den Gemeindenotbund, ab Dezember 1992 Gemeindehilfsbund genannt, ...

    Dass sich an der Grundhaltung augenscheinlich nichts geändert hat, wird im gestrigen Beitrag des "Gemeindenetzwerkes" deutlich, in dem u. a. steht: Der Mann braucht Ruhe, Anerkennung und ein gutes Essen, die Frau Zärtlichkeit, Ritterlichkeit und Geborgenheit. ... Niemand ist berechtigt, diesen von Gott festgelegten Sinn und Zweck der Ehe zu ändern, indem er z.B. eine „Ehe auf Zeit“ eingeht, die Einehe durch die Mehrehe ersetzt oder andere zwischenmenschliche Verbindungen als Ehe bezeichnet. ... Bei der Frau ist es die Dominanzorientierung, weswegen der Apostel ihr sagt, dass sie an der Gemeinde Unterordnung lernen soll. ... So wie die Frau lernen muss, eine ganzheitliche kompetente Hilfe für ihren Mann zu werden, so muss der Mann das Hauptsein lernen. ...

    Du siehst, mir ist da einiges aufgefallen.
    "Die Nazi-Keule-Keule ist längst ein Totschlagargument, um sich nicht mehr rechtfertigen zu müssen. Ein Werkzeug, um „Andersdenkenden“ zu verbieten, Kritik zu äußern, ausgerechnet im Namen der Meinungsfreiheit."
    Thomas Laschyk

  2. User Info Menu

    AW: Ãœber den Islam

    Zitat Zitat von Zwekke Beitrag anzeigen

    Ihr mögt eine Haltung, die sich ausdrückt mit Äußerungen wie „Wenn homosexuelle Männer und lesbische Frauen die Kanzeln der Kirchen besteigen, dann ist die Gottesfinsternis in ihr vollendet.“ „Seelsorgerliche Hilfe statt kirchlicher Anerkennung für gleichgeschlechtliche Partnerschaften“ (Quellenangaben in # 101) in Ordnung finden, für mich ist und bleibt sie fragwürdig ebenso wie ein Verein, der sich darauf gründet.

    Dass unsere Meinungen über Autoren, die regelmäßig für rechtspopulistische und/oder islamfeindliche Hetz-Seiten schreiben, weit auseinandergehen, ist nicht überraschend.
    Grüß dich Zwekke,

    du führst hier einen link ein und zitierst aus diesem eine Passage, die zuvor NICHT zur Diskussion stand. Tust aber im Nachhinein so, als wäre das so gewesen und mit dieser Falschdarstellung wird versucht ein negative Bild anderer user, in dem Fall von Monaline und mir zu erzeugen.

    Aus meiner Sicht ist das kein fairer Diskussionsstil, derlei hat mit einer faktenbasierten sachlichen Diskussion bzw mit einem Meinungsaustausch auf Augenhöhe nichts zu tun. Es ist ein rethorischer Untergriff.

    Mit deiner Darstellung unterstellst du Monaline und mir Homophobie, sowie eine Nähe zu ilsamfeindlichen rechtspopulistischen Hetzseiten. Das ist aus meiner Sicht eine ehrabschneidende Unterstellung.

    Dagegen verwahre ich mich vehement.

    Wer diesen strang wirklich gelesen hat, kann diese Unterstellung auch kaum aufrecht erhalten.
    Nicht jeder Katholik ist rechts, nicht jeder Rechte ein Nazi-Gewalttäter. Nicht jeder Moslem ist Islamist/Terrorist. Jede Verallgemeinerung schafft Gewalt. Stop it.

  3. User Info Menu

    AW: Ãœber den Islam

    Da dich dieser Passus aber so zu emotionalisieren scheint, dass du ihn im Nachhinein noch. einwirfst empfehle ich dir dich mit den Ansichten des Islam zu Homosexualität auseinander zusetzen.

    Zum Einlesen was Einfaches: wikipedia

    Ungultiger Titel – Wikipedia


    Nach Aussage des Islamwissenschaftlers Thomas Bauer ist der Islam mehr als tausend Jahre tolerant mit Homosexuellen umgegangen.

    Der Koran enthält keine explizite rechtliche Diskussion der Homosexualität. Einer Minderheit der Koranausleger zufolge bezieht sich Sure 4, Vers 15, wo von einer „schändlichen Tat“ (fāḥiša) die Rede ist, auf sexuelle Akte zwischen Frauen, der folgende Vers 16 entsprechend auf Sex zwischen zwei Männern:

    „(15) Gegen diejenigen von euren Frauen [Plural], die eine schändliche Tat begehen, müsst ihr vier von euch als Zeugen haben. Wenn sie es bezeugen, dann haltet sie [die Frauen, Plural] in den Häusern fest, bis der Tod sie abberuft oder Gott ihnen einen Ausweg verschafft. (16) Und die beiden [Dual], die es von euch begehen, fügt beiden Ungemach zu. Wenn sie [Dual] dann bereuen und sich bessern, so lasst ab von ihnen [Dual]. Siehe, Gott ist vergebend und barmherzig.[3]“


    Dieses Zitat gilt auch dir Cara, es ist vom barmherzigen Gott die Rede.

    Die konservative Auffassung des islamischen Rechts betrachtet, weniger auf den Koran als vielmehr auf verschiedene Überlieferungen (Hadithe) gestützt, homosexuellen Geschlechtsverkehr (liwāṭ, siḥāq) als zu bestrafendes Vergehen, sofern gewisse Voraussetzungen erfüllt sind.

    Art der Bestrafung hat in den islamischen Rechtsschulen (Madhāhib) zu einem Dissens geführt.[8] Während die Ḥanafiten als größte Rechtsschule des Islam die Entscheidung über die Bestrafung einer Person, der liwāṭ nachgewiesen wurde, in das Ermessen des einzelnen Richters stellen und eher auf Züchtigung (taʿzīr, durch Auspeitschung) plädieren, sehen andere Rechtsschulen wie die Mālikiten und die Ḥanbaliten analog zu zinā (Ehebruch) für einen verheirateten Täter die Steinigung als Todesstrafe vor (nicht unbedingt jedoch für einen unverheirateten). Mögliche Strafen sind Auspeitschung (als Züchtigung) und Verbannung für eine gewisse Zeit. Die Wahhābiyya genannte Richtung des sunnitischen Islams ḥanbalitischer Richtung sieht als Bestrafung dessen, der liwāṭ begeht, ebenfalls die Todesstrafe vor.


    Die Wahabiten sind die vorherrschende islamische Strömung in Saudi Arabien. Hier gilt die Todesstrafe für Homosexualität.

    Ich finde , dass der wikipedia Artikel sehr gut herausarbeitet, dass Homosexualität zu nächst kein Problem für den Islam darstellte. Dies wurde erst durch immer radikalere Auslegung des Koran durch islamische Gelehrte zu einem solchen strafwürdigen Vergehen. Die heutige Lehrmeinung des Islam sieht in Homosexualität ein Verbrechen.

    Auch die Stellung der Frau ist in islamischen Gemeinschaft nicht mit einer der europäischen Frau zu vergleichen.

    Alle Hervorhebungen von mir gesetzt
    Nicht jeder Katholik ist rechts, nicht jeder Rechte ein Nazi-Gewalttäter. Nicht jeder Moslem ist Islamist/Terrorist. Jede Verallgemeinerung schafft Gewalt. Stop it.

  4. User Info Menu

    AW: Ãœber den Islam

    Zitat Zitat von _Magdalena Beitrag anzeigen
    Grüß dich Zwekke,

    du führst hier einen link ein und zitierst aus diesem eine Passage, die zuvor NICHT zur Diskussion stand. Tust aber im Nachhinein so, als wäre das so gewesen und mit dieser Falschdarstellung wird versucht ein negative Bild anderer user, in dem Fall von Monaline und mir zu erzeugen.

    Aus meiner Sicht ist das kein fairer Diskussionsstil, derlei hat mit einer faktenbasierten sachlichen Diskussion bzw mit einem Meinungsaustausch auf Augenhöhe nichts zu tun. Es ist ein rethorischer Untergriff.

    Mit deiner Darstellung unterstellst du Monaline und mir Homophobie, sowie eine Nähe zu ilsamfeindlichen rechtspopulistischen Hetzseiten. Das ist aus meiner Sicht eine ehrabschneidende Unterstellung.

    Dagegen verwahre ich mich vehement.

    Wer diesen strang wirklich gelesen hat, kann diese Unterstellung auch kaum aufrecht erhalten.
    Mit Verlaub, wenn es dir zuviel ist, eingestellte Links anzuklicken und zu lesen, mach bitte nicht mich dafür verantwortlich und unterstell mir erst recht keine unlauteren Absichten.
    "Die Nazi-Keule-Keule ist längst ein Totschlagargument, um sich nicht mehr rechtfertigen zu müssen. Ein Werkzeug, um „Andersdenkenden“ zu verbieten, Kritik zu äußern, ausgerechnet im Namen der Meinungsfreiheit."
    Thomas Laschyk

  5. User Info Menu

    AW: Ãœber den Islam

    Zitat Zitat von _Magdalena Beitrag anzeigen
    Aus meiner Sicht ist das kein fairer Diskussionsstil, derlei hat mit einer faktenbasierten sachlichen Diskussion bzw mit einem Meinungsaustausch auf Augenhöhe nichts zu tun. Es ist ein rethorischer Untergriff.

    Mit deiner Darstellung unterstellst du Monaline und mir Homophobie, sowie eine Nähe zu ilsamfeindlichen rechtspopulistischen Hetzseiten. Das ist aus meiner Sicht eine ehrabschneidende Unterstellung.
    Danke, Magdalena, für dieses Post, dem ich mich vollumfänglich anschließe

  6. User Info Menu

    AW: Ãœber den Islam

    Zitat Zitat von Zwekke Beitrag anzeigen
    Dass sich an der Grundhaltung augenscheinlich nichts geändert hat, wird im gestrigen Beitrag des "Gemeindenetzwerkes" deutlich [.]

    Du siehst, mir ist da einiges aufgefallen.
    Zwekke, mir ist schon klar, dass Dir oft Vieles auffällt. ABER: was hat das, was Dir auffällt, mit der Diskussion hier zu tun?

    Noch mal zur Erinnerung: Es wurde die Aussage des Kulturbeauftragten der EKD aufgegriffen, dass man den Koran als drittes Testament auffassen müsste.

    Darum geht es doch hier eigentlich seit Tagen. Wenn Dich die Plattform des Gemeindenetzwerkes, auf dem der Artikel von Dr. Klaus-Rüdiger Mai zu sehr triggert, dann lies doch einfach die Aussage des Kulturbeauftragten der EKD bei Bücher.de. Annaluisa hatte das in ihrem Beitrag Nr #110 geschrieben.

    Wenn Du über Artikel aus dem Gemeindenetzwerk generell diskutieren willst, dann mach doch einfach einen neuen Strang dazu auf. Hier gehört das definitiv nicht hin.

  7. User Info Menu

    AW: Über den Islam

    Man könnte doch aber auch langsam fragen, wieviel Respekt sollten Christen Menschen anderer Religionen entgegenbringen?
    Anscheinend sind Manche dazu nicht fähig und die Bemerkung, dass Moslems von sich ausgehen, einen eigenen Bund mit Gott (=Testament) zu haben, wird dann als Affront verstanden.
    Den Juden geht es da allerdings keineswegs besser. Deren Bund mit Gott (1. Testament) gilt als abgelöst und es wird geradezu erwartet, dass die Juden Jesus als Erlöser anerkennen.
    Sebastian (Ariel - The Little Mermaid): Listen to me - the human world, it‘s a mess!

  8. Moderation

    User Info Menu

    AW: Ãœber den Islam

    Bitte kommt zum Thema zurück.

    Ich habe den Beitrag von luciernago, mit dem diese Diskussion begann, samt der Folgebeiträge in diesen Strang verschoben, weil die Aussage von Johann Hinrich Claussen, man müsse den Koran "als drittes Testament auffassen" hinterfragt wurde.

    Im "Gemeindenetzwerk" gab es einen Kommentar dazu. Den kann man erwähnen und kritisieren, aber das Gemeindenetzwerk als solches, seine Betreiber und seine sonstigen Veröffentlichungen sind hier nicht Thema. Bitte beendet die Auseinandersetzung darüber an dieser Stelle.

    Rückfragen zu dieser Moderationsansage bitte nur per PN.


    Analuisa, Moderation


    Edit: Diese Ansage bezieht sich auf die Unterhaltung zwischen Zwekke und Monaline; dein Beitrag, nur_so, hat sich mit meinem überschnitten und ist nicht gemeint.
    Ich weiß noch, wie wir in Auschwitz in der Baracke saßen und uns überlegt haben,was wir den Deutschen antun würden. [...] es waren die schlimmsten Dinge, über die wir nachdachten. Aber dann sagten wir uns: Wenn wir das täten, dann wären wir genauso schlimm wie sie.
    Ruth Webber, geb. Rut Muszkies, zum Zeitpunkt ihrer Befreiung 9 Jahre alt


    Moderation in der Religion, der Politik und im Glücklicher Leben.

  9. User Info Menu

    AW: Über den Islam

    Zitat Zitat von nur_so Beitrag anzeigen
    Man könnte doch aber auch langsam fragen, wieviel Respekt sollten Christen Menschen anderer Religionen entgegenbringen?
    Anscheinend sind Manche dazu nicht fähig und die Bemerkung, dass Moslems von sich ausgehen, einen eigenen Bund mit Gott (=Testament) zu haben, wird dann als Affront verstanden.
    Den Juden geht es da allerdings keineswegs besser. Deren Bund mit Gott (1. Testament) gilt als abgelöst und es wird geradezu erwartet, dass die Juden Jesus als Erlöser anerkennen.
    Hervorhebung von mir

    Und Muslime denken nun , dass das Christentum abgelöst ist. Allah habe den neuen Bund geschlossen, um die Christen (die übertreiben) zu korrigieren. So die muslimische Sicht.

    Bezüglich Gottesverständnis sind sich Juden und Muslime wesentlich näher als jeweils zum Christentum. Grund dafür ist der Trinitätsglaube. Ich erläuterte das bereits.

    Das Christentum ist aus dem gemeinsamen vorisraelitischen Glauben in der Levante entstanden.
    Alle drei Religionen berufen sich auf Abraham, Isaac und Jakob und auf Mose.

    Aus meiner Sicht zeugte es nicht von Respekt der Christen gegenüber dem Judentum, den Bund der Juden mit Gott als überholt ja als aufgelöst zu betrachten. Genauso wenig zeugt es von Respekt der Muslime gegenüber den Christen , diese korrigieren zu wollen.

    Es wäre total wichtig in einen ehrlichen Trialog auf Augenhöhe zwischen diesen Religionen einzutreten. Das geht aber nicht oder ist zumindest nur sehr erschwert möglich , solange Terroristen für Unruhe sorgen und dadurch die jeweiligen Gemüter und Emotionen immer wieder hochkochen.
    Geändert von _Magdalena (31.12.2020 um 11:47 Uhr)
    Nicht jeder Katholik ist rechts, nicht jeder Rechte ein Nazi-Gewalttäter. Nicht jeder Moslem ist Islamist/Terrorist. Jede Verallgemeinerung schafft Gewalt. Stop it.

Antworten
Seite 15 von 15 ErsteErste ... 5131415

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •