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    Sind wir Gott egal?

    Hallo Ihr Lieben!

    Bin sehr enttäuscht von Gott und dem Glauben an sich

    Kann es sein, dass Gott wie jeder andere Vater auch, seine Lieblinge hat und Kinder, die er ständig massregelt?

    Mein ganzes Leben bin ich aktive Christin gewesen...und immer wieder eines auf den Deckel bekommen.
    Während andere um mich herum mit intelligenten Kindern, braven Ehemännern, schönen Häusern gesegnet sind....hilft mir Gott nicht aus meiner Einsamkeit heraus.

    Als ich nach langer Singlezeit fast an körperlicher und emotionalen Mangel verhungert wäre, habe ich intensiv um einem passenden Partner gebetet.

    Tatsächlich dann einen Mann kennengelernt, die Art des Treffen habe ich dann sogar als Wink von Gott gedeutet...alles hätte so gut werden können.

    Statt dessen war der Mann einfach ein A....loch, der nur darauf aus war, mich zu demütigen und dumm da stehen zu lassen..
    am liebsten vor anderen

    Nach fünf Jahren habe ich endlich den Absprung geschafft.
    Leider kommt zur Erleichterung, nun wieder dieses schreckliche Gefühl von Einsamkeit ohne Hoffnung auf....kenne ich so viele Jahre.

    Warum tut mir Gott so was an? Wsr immer ein guter Mensch und eine bemühte Christin...demnach bringt das ganze überhaupt nichts?

    Alle Bekannten Christen in meinem Bekanntenkreis haben ihre Partner schon mit U20 kennengelernt.
    Bin inzwischen Ü40 und tue mich schwer mit Männer Daten...

    Wenn meine Eltern mal tot sind, stehe ich trotz guten Freundinnen ganz alleine da und werde dann bei Tod evtl. erst Wochen später gefunden

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    AW: Sind wir Gott egal?

    Ich weiß nicht, ob es helfen kann:

    Erinnere dich an Hiobs Geschichte oder lies sie noch mal nach.

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    AW: Sind wir Gott egal?

    In einem Roman las ich einmal den schönen Satz: "Das Leben ist kein Bilderbuch, sondern ein Lehrbuch mit Aufgaben, die Verstand und ein tapferes Herz erfordern."

    Du bist immer noch überzeugt, wenn du nur lieb, brav, fügsam, christlich ... genug bist ... kriegst du irgendwann die Belohnung dafür?

    Ist ersteres dann nur Mittel zum Zweck?

    Probierst du nicht schon seit 40 Jahren dasselbe mit _regelmäßig_ ausbleibendem Erfolg?
    Ist das kein Wink mit dem Zaunpfahl von Gott, dem fliegenden Spaghettimonster, dem Universum, oder woran auch immer du glauben willst?
    Oder überhaupt schon "Mit Schild, auf dem in riesigen Lettern die Lektion prangt, derElvis eins über den Schädel ziehen, aber leider will sie's immer noch nicht verstehen"?

    Als Gott würd ich vermutlich irgendwann aufgeben.
    Und erst recht, wenn ich für Misserfolge verantwortlich gemacht würde ;-)
    Das wär mir dann nämlich zu billig.

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    AW: Sind wir Gott egal?

    Wenn man denn als "gegeben hinnimmt", dass es einen Gott gibt, kann man schon mal mächtig sauer mit ihm sein.

    Das versteht sogar mein Kosmotheisten-Hirn.

    Ich kann mit "Göttern" überhaupt nichts anfangen, egal welchen. Gehört für mich ins Reich der Fabeln und Märchen.

    Warum glaubst Du?
    (Ja, ist provokant, die Frage, aber bitte nicht falsch verstehen! Ich liebe theologische Diskussionen )

    Ich finde das Prinzip eines "Gottes als Weltenlenker" komplett unlogisch. Wenn es ihn gäbe, würde er seine eigene Schöpfung nicht kaputt machen.

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    AW: Sind wir Gott egal?

    Zitat Zitat von Lady_Margolotta Beitrag anzeigen
    Ich weiß nicht, ob es helfen kann:

    Erinnere dich an Hiobs Geschichte oder lies sie noch mal nach.
    Aesop's Fabeln tun's auch.

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    AW: Sind wir Gott egal?

    Ich fürchte, Gott lässt nicht mit sich handeln. Gut und fromm zu sein, bedeutet also leider nicht, das zu bekommen, was man sich wünscht.
    Allerdings weiß ich auch nicht, ob es einen besseren Weg als deinen gibt.

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    AW: Sind wir Gott egal?

    Zitat Zitat von Oktoberin Beitrag anzeigen
    Aesop's Fabeln tun's auch.
    Da gibt es bestimmt noch viele andere passende Metaphern.

    @dieElvis
    Vielleicht mal aus einer anderen Ecke schauen als aus der der guten Christin? Frei nach dem Motto „Gute Mädchen kommen in den Himmel, böse überall hin“. So abgedroschen der Buchtitel auch ist, so wahr ist er auch.

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    AW: Sind wir Gott egal?

    Was mich am allermeisten an Religionen stört: religiöse Menschen geben die Verantwortung für ihr eigenes Leben ab.

    Gott wird weder irgendwas richten, der/die/das "zürnt" auch nicht mit einem, ist besonders liebevoll oder sonstwas und man kommt auch nicht in den Himmel oder in die Hölle.

    Wieder meine Frage: warum glaubt ihr das?

    Ist es nicht viel mehr eine Indoktrination? Von Generation zu Generation?
    Ich meine, man wacht ja nicht so plötzlich morgens auf und hört himmlische Chöre, oder?

    Nein, das ist anerzogenes Verhalten. Und das kann man ablegen, so man denn selbst für sich sorgen/verantwortlich sein WILL.

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    AW: Sind wir Gott egal?

    Zitat Zitat von dieElvis Beitrag anzeigen
    Wsr immer ein guter Mensch und eine bemühte Christin...demnach bringt das ganze überhaupt nichts? :
    Haha, das wäre ja auch zu einfach … da ist ein Gott, Mann, Chef da oben und wenn du jetzt ganz viel ganz lieb bist, kriegst du die Belohnung. Wenn nicht dann nicht.
    Du müsstest doch sehen, dass es in der Welt ein wenig anders läuft.

    Wieso bist du überhaupt davon überzeugt, dass es "da oben" irgendwie so einen gerechten Richter gibt?

    (ich persönlich sehe Religion, und zwar jede, als männliche / menschliche Erfindung zur Erklärung der unerklärlichen Dinge und als – siehe Geschichte und Gegenwart – wunderbares Mittel für Angst und Unterdrückung)
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    „Nimm Dein Leben ein bisschen in die Hand. Wenn Du es gut behandelst, dann beisst es auch nicht! “
    [Geschenkt von Gustave]

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    AW: Sind wir Gott egal?

    Zitat Zitat von Oktoberin Beitrag anzeigen
    Was mich am allermeisten an Religionen stört: religiöse Menschen geben die Verantwortung für ihr eigenes Leben ab.
    ************************************************** ******************

    „Nimm Dein Leben ein bisschen in die Hand. Wenn Du es gut behandelst, dann beisst es auch nicht! “
    [Geschenkt von Gustave]

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