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  1. Avatar von mono17
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    Die römisch-katholische Kirche,für und wider

    Im Fassungslos Strang war ich nicht ganz unschuldig daran,dass ein Unterfaden etwas OT würde.
    ( seht mich erröten).
    Ich wurde von Usern gebeten,einen eigenen Strang zu eröffnen.
    Na gut.
    Ein guter Titel fiel mir allerdings nicht ein,das ist ein Notbehelf.

    Es wäre hilfreich,wenn hierhin einiges aus dem anderen Faden kopier würde,das will ich nicht über die Köpfe der betroffenen User hinweg.

    Ich möchte darauf hinweisen, dass ich zwar Katholikin bin,aber nicht für die RKK arbeite. Und zwar einiges weiss,aber keine Theologin oder Kirchenrechtlerin bin.
    Da bin ich durchaus auf besser informierte\ qualifizierte Menschen angewiesen.

    Weiterhin stelle ich ganz allgemein meine Meinung dar, das ist nicht zwangsläufig die der RKK oder gar die " Wahrheit".
    Von persönlichen Angriffen bitte ich daher abzusehen.
    Geändert von mono17 (01.12.2019 um 19:34 Uhr)

  2. Avatar von mono17
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    AW: Die römisch-katholische Kirche,für und wider

    Ich wurde gefragt was dafür spricht in der RKK zu bleiben.
    Das ist eine wahnsinnig persönliche Frage.
    Ich kann sie nur für mich und nicht für andere beantworten.
    Werde aber als Vertreterin für die ganze RKK gesehen.
    Das wird schief gehen.

    Menschen sind soziale Lebewesen. Sie sind so gestrickt,dass sie andere Menschen brauchen,auch,um sich persönlich weiterzuentwickeln.
    Und auch Religion und Glaube ist eine "Gruppensache". Ich kann alleine glauben,aber nicht so gut alleine meinen Glauben leben.
    Ich bin in der RKK geboren und aufgewachsen. Ich habe ,sehr intensiv,auch die evangelische (protestantische) Kirche meines Heimatortes kennengelernt.
    Mir war,auch wenn ich damals Rechnung war, bei der Firmung sehr klar,dass ich da eine Entscheidung für mein Leben treffe.
    Und ich stehe dazu. Und deswegen bleibe ich.

    Ich finde nicht alles gut und richtig.
    Aber ich denke auch,dass eine Veränderung eher zu erreichen ist,wenn ich im System bin.

    Kirche kommt vom griechischen Wort ecclesia, Gemeinschaft. Die Kirche ist nicht nur die Institution,sie ist vor allem die Gemeinschaft der Glaubenden.
    Zusammen unterwegs,suchend,wartend,fragend.
    Menschlich unperfekt und doch im Stande,Wunden zu heilen ( nicht nur physische).

    Wir Christen vertrauen auf Jesus, der gesagt hat,dass er bei uns ist alles Tage.

    7000 Faden Wasser....






    .

  3. Avatar von elli07
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    AW: Die römisch-katholische Kirche,für und wider

    Zitat Zitat von mono17 Beitrag anzeigen
    ...Aber ich denke auch,dass eine Veränderung eher zu erreichen ist,wenn ich im System bin....
    .
    Grade das habe ich viel zu lange auch geglaubt. Und mit meiner Zugehörigkeit viele Unsäglichkeiten -wenn auch indirekt- gutgeheissen. Ich bin vor einem Jahr ausgetreten und das sollten viele andere auch tun !

    Lange Jahrzehnte bin ich geblieben, weil ich mich als gläubig bezeichne und einer "Gemeinschaft" angehören wollte. Aber der Preis ist mir inzwischen zu hoch.

    Dieser neu angeleierte "synodale Weg" dient doch nur dazu, die Leute zwei Jährchen ruhigzustellen. Herauskommen wird nur blabla,da bin ich mir sicher. Kardinal Marx hat schon angekündigt, dass die deutsche katholische Kirche alleine -also ohne den Segen des Vatikans- nichts ausrichten kann. Und wie es in anderen Ländern zugeht, was z.B.Frauenrechte etc. angeht, das ist ja hinlänglich bekannt. Mal abgesehen davon, dass die Mehrheit der Männerriege im Vatikan (u.a. der deutsche Vertreter Kardinal Wölki aus Köln) so garnichts ändern will.

    Auch in Deutschland finden es viele Frauen nach wie vor gut und richtig so wie es ist, das sieht man ja an der Bewegung "Maria 1.0", die sich als Gegenbewegung zu den Frauen "Maria 2.0" sieht, die die Ordination von Frauen fordern und den Zwangszölibat der Männer ablehnen.

    Ich werde mich -wenn ich nicht mehr arbeite- mit der Altkatholischen Kirche beschäftigen.

    Gruß Elli
    Auf der höchsten Stufe der Freundschaft offenbaren wir dem Freunde nicht unsere Fehler, sondern die seinen (F. de La Rouchefoucauld, 1613-1680)

    Fürchte dich nicht vor einem großen Schritt. Mit zwei kleinen lässt sich keine Schlucht überwinden (David Lloyd George)
    Geändert von elli07 (02.12.2019 um 09:28 Uhr) Grund: Ergänzung

  4. Avatar von Immernagellack
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    AW: Die römisch-katholische Kirche,für und wider

    Was bedeuete: "..auch wenn ich damals Rechnung" war ?

    Warum bist du gerade in dieser Kirche? Wann hast du das entschieden?


  5. Registriert seit
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    AW: Die römisch-katholische Kirche,für und wider

    Ich bleibe auch.

    Weil es ja keine Alternative gibt. Und nicht nur mir ist aufgefallen: die Menschen die ausgetreten sind landen dann woanders, sehr oft bei den Grünen zum Beispiel...

    Ich trenne ausdrücklich den weltlichen Teil und den Glauben.

    Der Glaube bedeutet für mich: Trost, Kraft und Inspiration. Nur die katholische Kirche liefert das ganze Bramborium, mit Heiligen und Weihrauch und den schönen Liedern.

    Welche Lehre glaubt den sonst noch an Wunder, Dankbarkeit etc.
    Selbst die Psychologie hat ja vor kurzem erst die positive Psychologie erfunden. Bisher gab es Psychologie nur in Verbindung mit Krankheit bzw. der Erklärung von Krankheiten.

    Für mich ist das Leben als solches ein Wunder - und eben die schönste Erklärung dafür.

    Warum dann noch diese Institution?
    Ganz einfach: weil es eben ohne nicht geht. Das Weitergeben des Glaubens muss ja organisiert werden etc.

    Und ein Glaube den ich nicht aktiv lebe, der verkümmert. Es hat auch was Bekennendes seinen Glauben zu leben.
    Ob ich da vorne in der Kirche stehe oder in meinem stillen Kämmerlein bete macht einen Unterschied.

    Ich habe aufgrund meines Alters schon viele Veränderungen in der Kirche erlebt.
    Zum Beispiel, dass die Messe noch komplett auf Latein gelesen wurde.

    Und - dass eine Frau wie Mutter Theresa eigenständig einen Orden gründen konnte, ohne Geld von der Kirche zu nehmen.
    Weil sie nach eigener Aussage frei bleiben wollte...
    Wo gibt es denn Vergleichbares auf der Welt?

    Die katholische Kirche ist für mich ein seelisches Zuhause.
    Wenn ich mir mal eine Fahrt nach Rom leiste ist es für mich wirklich so als wenn ein Moslem nach Mekka reist, lach....
    Der Mensch ist nichts
    anderes, als wozu
    er sich macht
    Jean Paul Sartre

  6. Avatar von Kleinfeld
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    AW: Die römisch-katholische Kirche,für und wider

    Zitat Zitat von Scheherezade Beitrag anzeigen
    dass eine Frau wie Mutter Theresa
    Als aktives und gläubiges Mitglied sollte dir aber bekannt sein, das sie sich Teresa schreibt.


    Für mich persönlich ist die katholische Kirche: Wasser predigen, Wein trinken.
    Ich mache heute was für Bauch, Beine, Po.
    Pfannkuchen mit Nutella.


  7. Registriert seit
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    AW: Die römisch-katholische Kirche,für und wider

    Was spielt denn das nun für ne Rolle ob ich da mal einen Namen falsch schreibe?
    Soll das nun ein Argument für oder gegen Glauben oder Kirche zu sein?
    Der Mensch ist nichts
    anderes, als wozu
    er sich macht
    Jean Paul Sartre

  8. Avatar von Kleinfeld
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    AW: Die römisch-katholische Kirche,für und wider

    Zitat Zitat von Scheherezade Beitrag anzeigen
    Was spielt denn das nun für ne Rolle ob ich da mal einen Namen falsch schreibe?
    Soll das nun ein Argument für oder gegen Glauben oder Kirche zu sein?
    Ich finde schon, dass man das als gläubiges Mitglied wissen sollte.

    Mit für oder gegen Glauben hat das nun nichts zu tun.
    Ich mache heute was für Bauch, Beine, Po.
    Pfannkuchen mit Nutella.


  9. Registriert seit
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    AW: Die römisch-katholische Kirche,für und wider

    Glauben und institutionalisierte Kirche sind zwei verschiedene Bereiche.

    Um zu glauben, muss man kein Mitglied sein und nicht jedes Mitglied einer Kircheninstitution ist gläubig. Die katholische Kirche vertritt in weiten Teilen (Sex vor der Ehe, Verhütung, Scheidung, Zölibat, Haltung bei den Missbrauchsfällen,...) Dinge, die am realen Leben weit vorbeigehen und denen man doch letztlich zustimmt, wenn man die Mitgliedschaft ernst nimmt und gläubig ist.
    Oder sucht man sich nur das heraus, was gefällt?
    Cave: Beiträge können ggf. marginale Rückstände von Ironie und Sarkasmus aufweisen.
    Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie das Posting oder fressen Sie die Verfasserin.

  10. Avatar von Michael_Collins
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    AW: Die römisch-katholische Kirche,für und wider

    Zitat Zitat von mono17 Beitrag anzeigen
    .....
    Mir war,auch wenn ich damals Rechnung war, bei der Firmung sehr klar,dass ich da eine Entscheidung für mein Leben treffe.
    Und ich stehe dazu. Und deswegen bleibe ich...............
    .
    Das markierte verstehe ich nicht. ich denke da hast Du Dich vertippt und es lädt förmlich ein da einen Witz zu machen.
    Mache ich aber nicht, da ich Deinen Glauben respektiere und Du bestimmt etwas ganz anderes meintest.
    Bitte erleuchte mich an dieser Stelle.

    Zitat Zitat von Scheherezade Beitrag anzeigen
    Ich bleibe auch.

    Weil es ja keine Alternative gibt. Und nicht nur mir ist aufgefallen: die Menschen die ausgetreten sind landen dann woanders, sehr oft bei den Grünen zum Beispiel...
    Auch Deine Entscheidung ist natürlich zu respektieren, aber natürlich gäbe es Alternativen.
    Nur ob sie für Dich eine wären, kannst nur Du für Dich entscheiden.

    Allerdings sind die Grünen eine politische Partei und keine religiöse Gemeinschaft, daher passt das m.E. nicht so ganz.
    Alternativen wären da in meinen Augen eher andere Konfessionen, aber nicht Parteien.

    Zumal die Grünen nun ja auch kein Teufelswerk sind

    Ich trenne ausdrücklich den weltlichen Teil und den Glauben.
    Naja, aber Du vermischst die röm.Kath.Kirche mit einer Partei (Grüne)

    Der Glaube bedeutet für mich: Trost, Kraft und Inspiration. Nur die katholische Kirche liefert das ganze Bramborium, mit Heiligen und Weihrauch und den schönen Liedern.
    Den Teil mit Trost, Kraft und Inspiration teile ich. Auch die Lieder noch, aber der Rest ist mir als evangelischem Christen doch sehr fremd.
    Aber wenn es für Dich wichtig und schön ist, dann ist das so.

    Welche Lehre glaubt den sonst noch an Wunder, Dankbarkeit etc.
    Das Christentum als ganzes, unabhängig der Konfession z.B.. Da hat die RKK kein Monopol drauf.
    Und auch andere Religionen bieten das.

    Für mich ist das Leben als solches ein Wunder - und eben die schönste Erklärung dafür.
    Jo.

    Warum dann noch diese Institution?
    Ganz einfach: weil es eben ohne nicht geht. Das Weitergeben des Glaubens muss ja organisiert werden etc.

    Und ein Glaube den ich nicht aktiv lebe, der verkümmert. Es hat auch was Bekennendes seinen Glauben zu leben.
    Ob ich da vorne in der Kirche stehe oder in meinem stillen Kämmerlein bete macht einen Unterschied.

    Ich habe aufgrund meines Alters schon viele Veränderungen in der Kirche erlebt.
    Zum Beispiel, dass die Messe noch komplett auf Latein gelesen wurde.
    Gehen würde es ohne schon. Egal welche Konfession, es geht auch ohne.
    Nur ob es einem persönlich etwas bringt, bzw. ob man sich in der Gemeinschaft besser aufgehoben fühlt, das ist etwas anderes.
    Wie Mono schon schrieb, Kirche ist Gemeinschaft und wir Menschen sind soziale Herdentiere.
    Und - dass eine Frau wie Mutter Theresa eigenständig einen Orden gründen konnte, ohne Geld von der Kirche zu nehmen.
    Weil sie nach eigener Aussage frei bleiben wollte...
    Wo gibt es denn Vergleichbares auf der Welt?
    Das gibt es öfter als Du glaubst, auch ausserhalb der Kirchen.

    Die katholische Kirche ist für mich ein seelisches Zuhause.
    Wenn ich mir mal eine Fahrt nach Rom leiste ist es für mich wirklich so als wenn ein Moslem nach Mekka reist, lach....
    In dem Fall passt es doch für Dich.

    Ich persönlich hätte ein Problem mit der RKK in der Form, dass mir der Gedanke an ein Oberhaupt mit Unfehlbarkeitsanspruch, der als der Stellvertreter Christi bezeichnet wird, sowie mit einem rein männlichen Klerus zutiefst widerstrebt.

    So gesehen bin ich in meiner Kirche wohl auch ganz gut aufgehoben.

    Há gente que fica na história
    Da história da gente


    Ja zur EU

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