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  1. Registriert seit
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    AW: Die römisch-katholische Kirche,für und wider

    Zitat Zitat von Kleinfeld Beitrag anzeigen
    Ich finde schon, dass man das als gläubiges Mitglied wissen sollte.

    Mit für oder gegen Glauben hat das nun nichts zu tun.
    Ach ja, und was ist mit den Analphabeten in der Kirche?
    Wie ist denn deine Meinung dazu?
    Der Mensch ist nichts
    anderes, als wozu
    er sich macht
    Jean Paul Sartre


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    AW: Die römisch-katholische Kirche,für und wider

    Zitat Zitat von mono17 Beitrag anzeigen
    Ich bin auch Katholikin.
    Da geht es nicht um einen Wettbewerb!
    Bei mir ist es natürlich so,dass ich ja in einem katholischen Umfeld gross geworden bin. Für die Vorurteile: Mein Vater ist Laientheologe, nicht geweiht, das sind eher nicht die ganz konservativen.

    Es gibt für mich durchaus Punkte,die ICH an der RKK " besser" finde.
    Einmal: Die RKK hat halt auch die Tradition und die Auslegung der Schrift. Sola scriptura führt schon eher dazu,dass Menschen denken,die Erde sei jünger als die Gemälde von Lasceaux. Evangelikale sind ein Zweig der evangelischen Kirche.
    Zum Zweiten: Die RKK ist genussfreudiger und nicht so verkopft. Letzteres tut mir,sehr verkopftem Mensch, gut.
    Ueber die Transsubstantiation sprechen wir dann noch...:,-)
    Ist bei mir so ähnlich.
    Mir sind gewisse Dinge einfach heilig. Zu meiner Überraschung komme ich deshalb sehr gut mit Menschen anderen Glaubens aus. Da hat man eine gemeinsame Schnittstelle.

    Ehrlich gesagt fehlen mir aber Informationen zur Evangelischen, da kann ich zu einem Vergleich eher weniger beitragen.
    Was mir nämlich an der KK gefällt ist das Internationale. Du kannst fast in der ganzen Welt mal in deine Kirche gehen.

    Nicht nur das: hier in meiner Stadt ist es immer ein buntes Gemisch von Nationen was man da an Pfarrern erlebt.
    Das gefällt mir, weil es eben zeigt, wir sind alle eins.

    In einer Kirche die sich nur auf eine Region beschränkt würde ich mich nicht so wohl fühlen.
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  3. Registriert seit
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    AW: Die römisch-katholische Kirche,für und wider

    Zitat Zitat von Prilblume Beitrag anzeigen
    Oweia … und das wäre dann wie vom Regen in die Traufe, oder wie?

    Und wer dann sogar bei den Grünen austritt, für den bleiben eigentlich nur noch der Gang zu Scientology oder ins Ashram. Oder Drogen.
    Es gibt kein Entrinnen.
    Wie kommst du darauf?

    Mir ist mal aufgefallen, gerade in meinem Umkreis, dass gerade bei den Grünen viele Mitglieder entweder noch katholisch sind oder es eben waren. Das hatte mich ehrlich gesagt sehr überrascht. Weil sie ja in ihren Anfangszeiten noch sehr dogmatisch waren. Heute sind sie keine Bürgerbewegung mehr, sondern eine Partei.

    Du magst ja hier den Strang nutzen wollen um zu veralbern.
    Soo weit her geholt sind meine Schlenker aber doch nicht.

    Ich finde wer gläubig ist gerät nicht so leicht in Gefahr politischen Ideologien zu verfallen.
    Und wenn man mal in einer Partei aktiv tätig gewesen ist, als Mitglied etwa, weiß man sehr wohl wie dogmatisch da Leute agieren können. Da dachte ich manchmal wirklich: meine Güte - da ist ja der strengste Katholik gemässigter....
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  4. Avatar von Michael_Collins
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    AW: Die römisch-katholische Kirche,für und wider

    Zitat Zitat von Scheherezade Beitrag anzeigen
    .........
    Ehrlich gesagt fehlen mir aber Informationen zur Evangelischen, da kann ich zu einem Vergleich eher weniger beitragen.
    Ist auch etwas komplizierter, da die EKD aus mehreren evangelischen Kirchen besteht, die sich zum Teil in manchen Dingen unterscheiden. Es gibt alleine in Deutschland, Lutheraner, Unitarier und Reformierte. Diese sind dann nochmals in die Landeskirchen aufgeteilt. Gemeinsam ist allen, vereinfacht gesagt, dass die Führungsgremien "von unten" gewählt sind. Sprich, es geht los mit den Presbyterien der einzelenen Kirchengemeinden, über die Kreis-, Landes- und Synode der EKD. Die EKD ist sozusagen die oberste Arbeitsgemeinschaft. International arbeitet man dann in der Konferenz Europäischer Kirchen (KEK), der sie mit anderen protestantischen, anglikanischen und orthodoxen Kirchen aus nahezu allen Ländern Europas angehört. Der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK), der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa und dem Ökumenischen Rat der Kirchen.
    Die Freikirchlichen Evangelischen gehören nicht zur EKD.

    Aber wie gesagt, nur verkürzt und das ist ja ein Strang über die RKK, daher soll dass genügen.

    Was mir nämlich an der KK gefällt ist das Internationale. Du kannst fast in der ganzen Welt mal in deine Kirche gehen.
    Ja, das ist etwas einfacher, stimmt.


    In einer Kirche die sich nur auf eine Region beschränkt würde ich mich nicht so wohl fühlen.
    Dann bist Du da wo Du gerade bist genau richtig.

    Há gente que fica na história
    Da história da gente


  5. Registriert seit
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    AW: Die römisch-katholische Kirche,für und wider

    Zitat Zitat von Michael_Collins Beitrag anzeigen
    [...]

    Gehen würde es ohne schon. Egal welche Konfession, es geht auch ohne.
    Nur ob es einem persönlich etwas bringt, bzw. ob man sich in der Gemeinschaft besser aufgehoben fühlt, das ist etwas anderes.
    Wie Mono schon schrieb, Kirche ist Gemeinschaft und wir Menschen sind soziale Herdentiere.

    Das gibt es öfter als Du glaubst, auch ausserhalb der Kirchen.


    In dem Fall passt es doch für Dich.

    Ich persönlich hätte ein Problem mit der RKK in der Form, dass mir der Gedanke an ein Oberhaupt mit Unfehlbarkeitsanspruch, der als der Stellvertreter Christi bezeichnet wird, sowie mit einem rein männlichen Klerus zutiefst widerstrebt.

    So gesehen bin ich in meiner Kirche wohl auch ganz gut aufgehoben.
    Lieber Michael,
    sorry, deine Zitiererei kommt bei mir immer wie ein Zerpflücken eines Textes an...
    Nicht nur bei dir, so war das nicht gemeint.
    Manche denken ja bis heute noch, ich mache das nicht weil ich das nicht könnte....

    Klar bist du in deiner Kirche gut aufgehoben.

    Nur, bitte schön doch bestimmt nicht weil du eben alles relativiert hast.
    Oder, weil du dich mal hingestellt hast: wo ist es besser, was ist besser?
    Dann wäre ja die Steigerung: wovon habe ich mehr.

    Und da wären wir nämlich schon beim Kern.
    Ich glaube eben, ob ich das nun alles kann was mir die 10 Gebote vorschreiben ist ne andere Sache.

    Warum sollen Päpste keine besonderen Menschen sein? Die letzten drei die ich erleben durfte waren es für meinen Geschmack schon.

    Und es sagt eben auch nicht das aus was du vielleicht darüber denkst oder Andere.
    Es gibt besondere Menschen, Nelson Mandela war zum Beispiel auch so Einer....

    Für manche Menschen ist nix was Besonderes, im Gegenteil die sehen auch darin noch einen eventuellen Vorteil den sich jemand verschaffen könnte.

    Dieses "heilig" sein ist für mich jedenfalls nicht nur auf die KK bezogen.

    Sie lehrt es mich nur.
    Ich habe übrigens selbst auch noch keine Ansätze bei mir festgestellt.
    Aber, mal Quatsch beiseite, den Mut den manche Menschen da haben die entweder von der KK heilig gesprochen werden oder eben allgemein als besondere Menschen geehrt werden - da würde ich mir schon manchmal ne Scheibe abschneiden wollen.
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    Geändert von Analuisa (03.12.2019 um 08:30 Uhr) Grund: Vollzitat gekürzt

  6. Avatar von Lizzie64
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    AW: Die römisch-katholische Kirche,für und wider

    Zitat Zitat von Opelius Beitrag anzeigen
    Nur ein Phänomen kann mir niemand erklären.

    Immer, wenn es einen Kirchenskandal gibt, treten zwar viele Katholiken aus, aber fast immer doppelt so viele Evangelische.
    Statistik.
    Vermutlich ist die Hemmschwelle bei Protestanten dann doch geringer?
    dadadadiamoisongdesisahoidaso!

    Der Neoliberalismus lässt die Gehirne der Jungen großflächig verschimmeln.
    Henning Venske

  7. Avatar von elli07
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    AW: Die römisch-katholische Kirche,für und wider

    Zitat Zitat von Promethea71 Beitrag anzeigen
    .....Ich habe im Grundsatz einfach ein Problem mit einer von der Definition her ausschließlich von Männern bestimmten Weltsicht, in der Frauen nur niedere Aufgaben erfüllen dürfen (nämlich die, die kein Mann (mehr) tun will und von jeder Art wesentlicher Entscheidung ausgeschlossen sind. Das ist eine Institution, die ich nicht durch meine Mitgliedschaft unterstützen wollte....
    So geht es mir auch. Das Argument, dass die RKK eine "Weltkriche" ist und in anderen Regionen der Welt Frauen eben nicht gleichgestellt sind und man dies den Christen dort nicht "verkaufen"(!) könne, weil dies in der ansonsten muslimischen Bevölkerung nicht üblich sei finde ich einen Affront. Warum wird der kleinste gemeinsame Nenner genommen und nicht daran gearbeitet, dass sich andere Regionen weiterentwickeln ? Mal hinstehen für eine andere Haltung? Mann wird schon wissen, warum das nicht passsiert.....

    Wie bereits schon gesagt wurde: plötzlich sind im Amazonas-Gebiet wegen Priestermangels auch verheiratete Priester möglich. Ok, warum nicht auch Frauen ? Eben.....

    Zitat Zitat von Promethea71 Beitrag anzeigen
    ....Der Vergleich zu evangelischen Gemeinden fällt manchmal schwer, weil diese wesentlich pluralistischer aufgestellt sind - aber sicher oft nicht weltoffener oder menschenfreundlicher.
    Ich habe nirgends engstirnigere, aufgeblasenere und selbstgefälligere Menschen getroffen als hier im Süden bei den Evangelischen. Häufig gehören sie zu der Gruppe der sog. "Pietisten". In den USA gehören die sog. "Evangelikalen" zu den treuesten Trump-Wählern.

    Mir ist klar: auf beiden Seiten gibt es immer sodde und sodde", eine pauschale Verallgemeinerung soll das nicht sein.

    Harari hat in seinem Buch "21 Lektionen für das 21. Jahrhundert" ein interessantes Kapitel über Religionen im allgemeinen. Es geht dabei um die Institutionen (egal welche), nicht um die spirituelle Seite der Religion. In vielen Ländern paktieren die Kirchen mit den Regierungen und gehen für die Menschen recht ungute Verbindungen ein, aber beide profitieren: u.a. die katholische Kirche in Polen oder die orthodoxe Kirche in Russland. Will das hier nicht näher ausführen, aber das ist ein sehr interesssantes Kapitel.

    Gruß Elli
    Auf der höchsten Stufe der Freundschaft offenbaren wir dem Freunde nicht unsere Fehler, sondern die seinen (F. de La Rouchefoucauld, 1613-1680)

    Fürchte dich nicht vor einem großen Schritt. Mit zwei kleinen lässt sich keine Schlucht überwinden (David Lloyd George)
    Geändert von elli07 (03.12.2019 um 08:48 Uhr) Grund: Ergänzungen

  8. Avatar von elli07
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    AW: Die römisch-katholische Kirche,für und wider

    Zitat Zitat von Opelius Beitrag anzeigen
    ....Und es ist nicht nur eine abweichende Meinung.....Eugen Drewermann ist ein Beispiel dafür.....
    Oder auch Hans Küng. Wenn man bedenkt: er war mal ein guter Freund von Ratzinger. Ratzinger hat sich zu Zeiten der Protestbewegung der 68er allerdings komplett in die andere, erzkonservative Richtung entwickelt.

    Welchen Anfeindungen Menschen wie Drewermann und Küng (es gibt noch viele andere, deren Namen nie weiters bekannt wurden) ausgesetzt waren und wie wenig Rückhalt sie letztendlich innerhalb(!) der Kirche hatten, das finde ich sehr bemerkenswert.......

    Gruß Elli
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  9. Avatar von mono17
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    AW: Die römisch-katholische Kirche,für und wider

    Zitat Zitat von vindpinad Beitrag anzeigen
    Wer weiß? Es ist ja gerade im Gespräch für den Amazonas auch verheiratete Männer als Priester zuzulassen, eben wegen Priestermangel.
    Wäre doch mal interessant.
    Ja,das entscheidet aber Vatikan und nicht die südamerikanischen Länder.
    Die Tendenz weg vom Zölibat ist momentan tatsächlich sehr deutlich.
    Gib dem Leben Farbe, bring dich ein mit einem Wort, einem Lächeln.

  10. Avatar von mono17
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    AW: Die römisch-katholische Kirche,für und wider

    Zitat Zitat von Scheherezade Beitrag anzeigen
    Ach ja, und was ist mit den Analphabeten in der Kirche?
    Wie ist denn deine Meinung dazu?
    Predigten werden normalerweise gehört und nicht gelesen. Und alle relevanten Dokumente/Bücher gibt es sicher auch als Hörnchen.
    Gib dem Leben Farbe, bring dich ein mit einem Wort, einem Lächeln.

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