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  1. Avatar von Opelius
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    AW: Konfessionslose christliche Erziehung

    Ja, Du brauchst ja diese ID-Nummer auch zur Beantragung des Kindergeldes.

    Ergänzung für die Kirchensteuerpflichtigen:

    Bei der Steuererklärung mindert der im Vorjahr gezahlte Kirchensteuerbetrag das zu versteuernde Einkommen.

    Das Finanzamt erhält von der einbezogenen Kirchensteuer etwa 8 % für den Aufwand.
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel
    Geändert von Opelius (02.10.2019 um 14:20 Uhr)

  2. Avatar von mono17
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    AW: Konfessionslose christliche Erziehung

    Zitat Zitat von Paraplumeau Beitrag anzeigen
    Nun ist eine Taufe bei einer 11Jährigen aber etwas anderes als bei einem Erwachsenen, denn die 11Jährige ist nicht religionsmündig. Ihre Eltern müssen das befürwortet haben.
    )
    Naja,ich nehme an,die haben im erwärmen Fall zugestimmt.
    Ich bin Katholiken und habe nichts gegen Baby- und Kindertaufe.
    Gib dem Leben Farbe, bring dich ein mit einem Wort, einem Lächeln.

  3. Avatar von mono17
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    AW: Konfessionslose christliche Erziehung

    Zitat Zitat von Kambara Beitrag anzeigen
    Ich habe mich ja nicht beschwert sondern lediglich auf Saetiens Posting geantwortet, die nicht glauben konnte, dass man mit Austritt exkommuniziert ist.
    Wobei ich da gerne den Kirchenrechtler fragen würde, selbst lau Wiki ist das innerhalb der RKK nicht unumstritten.
    Gib dem Leben Farbe, bring dich ein mit einem Wort, einem Lächeln.

  4. Avatar von Kambara
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    AW: Konfessionslose christliche Erziehung

    Zitat Zitat von mono17 Beitrag anzeigen
    Wobei ich da gerne den Kirchenrechtler fragen würde, selbst lau Wiki ist das innerhalb der RKK nicht unumstritten.
    Es gibt wohl den Begriff "Exkommunikation light".

    Seit einigen Jahren bekommen Ausgetretene offenbar auch einen Brief vom Pfarrer bzw. der Bischofskonferenz, in dem nachgefragt wird warum man denn ausgetreten ist. Angeblich wäre es eine Pflicht "die Motivation zu erfragen".

    Gleichzeitig wird man auch über die Folgen des Austritts aufgeklärt und dass er eine schwere Verfehlung gegenüber der kirchlichen Gemeinschaft sei.

    Zu meiner Zeit gab es solche "Briefe" noch nicht. Zum Glück für die Kirche, denn ich hätte ihnen ungeschminkt mitgeteilt, was bei mir den allerletzten Ausschlag zum Austritt gegeben hat.
    People are so crackers.
    John Lennon

  5. Avatar von mono17
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    AW: Konfessionslose christliche Erziehung

    Hier völlig OT, aber Pech war,dass sie nicht gefragt haben. Die Gründe sind nämlich wichtig.
    Gib dem Leben Farbe, bring dich ein mit einem Wort, einem Lächeln.

  6. Avatar von Kambara
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    AW: Konfessionslose christliche Erziehung

    Zitat Zitat von mono17 Beitrag anzeigen
    Hier völlig OT, aber Pech war,dass sie nicht gefragt haben. Die Gründe sind nämlich wichtig.
    Meine Gründe hätten die garantiert nicht wissen wollen.

    Aber das ist in diesem Strang jetzt wirklich ot.
    People are so crackers.
    John Lennon


  7. Registriert seit
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    AW: Konfessionslose christliche Erziehung

    Zitat Zitat von mono17 Beitrag anzeigen
    Im hier geschilderten Fall sind aber beide Eltern gläubig und beide auch noch Christen.
    Es geht also nicht um Religion ja oder nein.
    Lediglich um evangelisch/katholisch.
    Doch darum geht es schon - so habe ich es jedenfalls verstanden.

    Und - so ging es mir damals auch bei meinen Kindern.
    Ich habe mich ernsthaft gefragt wie ich überhaupt zu meinem Glauben stehe, zu meiner Konfession.
    Und auch ganz ernsthaft mit dem Gedanken gespielt zu konvertieren, nämlich zu den Evangelischen.

    Entscheidend waren dann ehrlich gesagt so banale Gefühle wie: nee, das ist nicht mein Zuhause, da fehlen mir meine Heiligen etc....

    Und - meine Kinder wurden dann alle auf einen Streich kurz vor der Einschulung getauft.
    Dazu mussten wir alle noch mal Unterricht nehmen.

    Heute bin ich sehr froh darüber.
    So offensichtlich ist keines meiner Kinder mehr aktiv katholisch, es scheint aber oft so durch.
    In deren Denke nämlich.

    Mein damaliger Mann war übrigens Heide, lach, so ein Ausdruck, den wir uns geschaffen hatten.

    Der hat dem allem zugestimmt. Anders wäre es auch nicht gegangen.
    Unsere ungleiche Verbindung klappte diesbezüglich hervorragend. Er machte nie Witze über meine Religion, jedenfalls keinen die unter die Gürtellinie gehen, weil ich ja selbst da nix Unheiliges bei finde.

    Mit dieser Entscheidung ist mir so vieles klar geworden.
    Man sendet sowieso aus was man denkt und fühlt, also warum denn nicht auch dazu stehen.
    In meiner Jugend wurde ich oft wegen meiner Religionszugehörigkeit gehänselt, das lag an der besonderen geographischen Lage, das wollte ich eigentlich meinen Kindern ersparen.

    Heute bin ich vor allem froh, meinen Kindern da womöglich was an die Hand gegeben zu haben.
    So eine Art Richtschnur in schwierigen Zeiten.
    Das war mein Glaube eben oft für mich.

    Kurzum, ich fände es schon ganz gut mal zu überlegen was ich meinen Kindern weiter geben möchte.
    Man sollte dann eben auch nicht rum eiern. Die Fragen gehen nämlich manchmal ins Mark.
    Dann gibt es eben nach Mutterns Glauben einen Gott und auch Jesus, punktum.

    Für viele zwar Getaufte und auch Gläubige ist es dann doch wieder Neuland so direkt über den Glauben zu reden - und auch wieder zu reden. Und eben auch wieder in die Kirche zu gehen.

    Egal wie die Entscheidung ausfällt.
    Nichts wäre schlimmer als so eine Heuchelei oder rum Eierei.

    Alles Gute von mir
    Um ein tadelloses Mitglied
    einer Schafherde sein zu
    können, muß man vor allem
    ein Schaf sein.
    Albert Einstein

  8. Avatar von mono17
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    AW: Konfessionslose christliche Erziehung

    So, wie ich es gelesen habe,geht es darum,wie sie ihrem Kind Religion nahe bringen können.
    Nicht ob.

    Kirche ist übrigens nicht nur die Institution.
    Und auch in der Institution arbeiten Menschen. Die können,wie alle Menschen,nur etwas ändern,wenn sie einem Ansatzpunkt/Hebel haben.
    Fragen nach dem Warum sind also wichtig.
    Ganz normales Qualitätsmanagement.
    Geändert von mono17 (04.10.2019 um 10:11 Uhr)

  9. Avatar von mono17
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    AW: Konfessionslose christliche Erziehung

    Wer überkonfessinell erzieht,geht ja vermutlich ohnehin etwas von den Institutionen weg.
    Und schaut zB auf die Bibel oder das eigene Gottesbild.
    Das kann ja generell nicht schaden.
    Gib dem Leben Farbe, bring dich ein mit einem Wort, einem Lächeln.


  10. Registriert seit
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    AW: Konfessionslose christliche Erziehung

    Letzten Endes geht es ja doch um Glaubwürdigkeit und auch Bekenntnis.

    Was die TE da beschreibt wäre eben Humanismus.
    Meiner Meinung nach kann man diesen Weg nicht allein als Eltern gehen.

    Ich hatte damals eine ganz wunderbare aufgeschlossene aber eben gläubige Religionslehrerin, den Pfarrer und eben die Gemeinde.
    Wenn die Religionslehrerin dann mal ein Telefonat mit den Worten beendete: ich bete heute abend für sie, dann fand ich das sehr neu - und aber auch berührend.

    Egal wie - man begibt sich als Eltern auch wieder auf einen neuen Weg.
    Denn, die Taufe ist ja keine Impfung die man mal erhalten hatte.
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