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  1. Registriert seit
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    AW: Konfessionslose christliche Erziehung

    Zitat Zitat von Opelius Beitrag anzeigen
    Dass Ihr als Atheisten Eure Kinder anders erzogen habt, ist vernünftig. Aber warum sollten Gläubige Ihre Kinder als Atheisten erziehen?
    ja, das ist korrekt. Es ist Aufgabe der Eltern (bzw der Erwachsenen, der Gemeinschaft, den Sitten und Bräuchen), die Kinder zu erziehen.

    Es würde ja auch keinem einfallen, den Kindern zu überlassen, welche Muttersprache sie lernen wollen. und ja, ich betrachte Religiosität, und auch das Durchführen von Ritualen und Feiern, als etwas ähnliches wie die Muttersprache.

    ich bin auch nicht sicher, ob ein Verzicht auf religiöse oder religionsnahe Tätigkeiten (zB Jahreskreisfeste feiern) ein Vorteil ist. Es mag sein, dass ein christlich erzogenes Kind mehr Verständnis hat für das, was Animisten tun, als solche, die gar keine Religiosität , keine Rituale kennen.

    Eltern geben dem Kind einen Wissensschatz mit - später kann es dann ja damit machen, was es will. In der späteren Pubertät kommt eh die Phase, wo die elterliche Lehre gründlich in Frage gestellt und durchsortiert wird, und wo ein Kind sich seine eigenen Ideen zu bilden beginnt, und das mit grosser Detailliertheit.

    in der Praxis ist es wohl am simpelsten, sich einfach von Kinderfragen leiten zu lassen, und sich regelmässig hiesiger Kultur und Brauchtum auszusetzen, damit es Anlässe zum Fragen kriegt.

    gruss, barbara
    It's easy.
    Manny Pacquiao


  2. Registriert seit
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    AW: Konfessionslose christliche Erziehung

    Zitat Zitat von Opelius Beitrag anzeigen
    Dass Ihr als Atheisten Eure Kinder anders erzogen habt, ist vernünftig. Aber warum sollten Gläubige Ihre Kinder als Atheisten erziehen?
    Da hast Du Recht- es obliegt natürlich jedem selbst.

    Ich finde persönlich finde aber, dass ein "Glaube" nicht oder überhaupt nur schwer vermittelbar ist und auch wenig Sinn macht. Werden Werte vermittelt, ist das eine gute Basis für das Kind, entweder selber einen Glauben zu entwickeln, oder eben zu sehen, ob es auch ganz ohne dennoch geht.
    "Seien wir realistisch- versuchen wir das Unmögliche"
    Wie weiß ich, dass ich nicht brauche, was ich will? Ich habe es nicht. (Byron Katie)

  3. Avatar von mono17
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    AW: Konfessionslose christliche Erziehung

    Im hier geschilderten Fall sind aber beide Eltern gläubig und beide auch noch Christen.
    Es geht also nicht um Religion ja oder nein.
    Lediglich um evangelisch/katholisch.
    Gib dem Leben Farbe, bring dich ein mit einem Wort, einem Lächeln.

  4. Avatar von mono17
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    AW: Konfessionslose christliche Erziehung

    Zitat Zitat von Kambara Beitrag anzeigen
    Wenn man aus der Katholischen Kirche austritt ist man exkommuniziert. Das Kirchenrecht betrachtet den Austritt als Apostasie (Glaubensabfall), was automatisch die Exkommunikation nach sich zieht.
    Najs,warum triit man denn aus,wenn nicht,weil man mit dem "Laden" und dem,was er anbiete /vertritt,nichts anfangen kann?
    Allerdings sieht dir den Austritt keiner an. Du kannst also bei was weiß ich der Hochzeit deiner Freundin zur Kommunion gehen. Ich frage mich nur, wer das will,wenn er ausgetreten ist.
    Wiedereintritt ist übrigens möglich.
    Gib dem Leben Farbe, bring dich ein mit einem Wort, einem Lächeln.

  5. Avatar von mono17
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    AW: Konfessionslose christliche Erziehung

    Zitat Zitat von Hillie Beitrag anzeigen
    . Mit ca. 11 Jahren war das Mädchen bei der Taufe seiner kleinen Cousine dabei und hat spontan geäußert, auch getauft zu werden. Das wurde dann auch in der Osternacht gemacht.
    Ja,das wird üblicherweise so gemacht. Auch Erwachsenentaufen und/oder- Firmungen. Die Taufe ist jederzeit möglich und jeder
    Christ darf sie spenden.

  6. Avatar von Paraplumeau
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    AW: Konfessionslose christliche Erziehung

    Zitat Zitat von mono17 Beitrag anzeigen
    Ja,das wird üblicherweise so gemacht. Auch Erwachsenentaufen und/oder- Firmungen. Die Taufe ist jederzeit möglich und jeder
    Christ darf sie spenden.
    Nun ist eine Taufe bei einer 11Jährigen aber etwas anderes als bei einem Erwachsenen, denn die 11Jährige ist nicht religionsmündig. Ihre Eltern müssen das befürwortet haben.

    (Ich wurde mit 15 getauft, da waren meine Eltern raus aus der Entscheidung.)
    Wenn ich anderer Leute Innerstes sehen wollte, wäre ich Gerichtsmedizinerin geworden.

  7. Avatar von Kambara
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    AW: Konfessionslose christliche Erziehung

    Zitat Zitat von mono17 Beitrag anzeigen
    Najs,warum triit man denn aus,wenn nicht,weil man mit dem "Laden" und dem,was er anbiete /vertritt,nichts anfangen kann?
    Ich habe mich ja nicht beschwert sondern lediglich auf Saetiens Posting geantwortet, die nicht glauben konnte, dass man mit Austritt exkommuniziert ist.
    People are so crackers.
    John Lennon

  8. Avatar von Ullalla
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    AW: Konfessionslose christliche Erziehung

    Zitat Zitat von Promethea71 Beitrag anzeigen
    So ist es.
    Ich bin getauft und empfinde das trotz Austritt und damit einhergehender Exkommunikation als "Makel".
    ...
    Meine Eltern waren nicht gläubig und ich wurde auch nicht getauft.
    Allerdings waren sie der Meinung, dass ich Wissen erwerben müsse, um selbst entscheiden zu können, ob ich der Kirche beitreten möchte oder nicht.
    Also habe ich in der Schule am ev. Religionsunterricht teilgenommen. Hat mir nicht geschadet, gehört ja zum Allgemeinwissen und gläubig wurde ich nicht.
    So bin ich bis heute ungetauft und - froh darüber. Deshalb kann ich Promethea gut verstehen.


    wg. Kirchensteuer: ist zwar schon sehr, sehr lange her - aber mir ist dunkel in Erinnerung, dass beim Berufseinstieg auf meiner allerersten Steuerkarte eine Religionszugeshörigkeit eingetragen war und dass ich zum Amt (?) gegangen bin, um dort offiziell zu verlautbaren, dass ich ein religionsloses Heidenkind bin. Keine Ahnung, wie das heute gehandhabt wird.
    life is all about
    finding people who
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    CRAZY

  9. Avatar von Opelius
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    AW: Konfessionslose christliche Erziehung

    Zitat Zitat von Ullalla Beitrag anzeigen
    . Keine Ahnung, wie das heute gehandhabt wird.
    In den Kirchengemeinden werden Taufregister geführt, die werden dem Finanzamt zur Verfügung gestellt im Rahmen des Vertrages zwischen den Kirchen und Synagogen zur Eintreibung der Kirchensteuer. Dieser Taufeintrag wird dann der Steueridentifikationsnummer zugeordnet.
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

  10. Avatar von Ullalla
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    AW: Konfessionslose christliche Erziehung

    das funktioniert bundesweit?
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