Prima!Zitat von Tigress
Kannst Du mir sagen, was Dir das nützt?
Ich denke, Glauben ist Geschmacksache. Wenn mir die Realität nicht so passt wie ich sie antreffe, dann ernenne ich sie zum Maya und sage die Wirklichkeit steckt tief dahinter und ist noch viel schrecklicher als was Du antriffst und das was Du da antriffst hast Du in Deinem wirklichen Leben in der Wirklichkeit als Bildungsurlaub geplant.
Wenn sie mir aber nicht passt wie ich sie antreffe, kann ich auch sagen, dass ich da selber schuld bin, ich kann mich ja damit anfreunden und bescheiden mich hinein zu passen versuchen, denn wenn zwei nicht zusammen passen, muss einer gehn oder man passt sich an, was oft nicht ohne schmerzliche Verluste an Ecken und Kanten abgeht, oder dann kann man mühevoll was wachsen lassen, wo der an den man sich anpasst das verlangt.
Ich kann mir aber auch sagen, ich kümmer mich nicht um Realität oder Illusion, ich besorge mir was ich brauche und versuche aus zu kommen mit was ich haben kann. Glauben hin oder her, was soll´s?
Und wenn dann eine Variante gewählt hast und zufrieden vor Dich hin dümpelst, kommt eine(r) und sagt: "He! Du hockst da so zufrieden und siehst nicht das Unglück der anderen! Du bist krank, Du musst unglücklich sein weil Du alleine bist! Du brauchst ein Gott! blabla..."
vielleicht beeindruckt es Dich und Du denkst: "Klar, ich will den Weg zum Glück auch anderen aufzeigen", dann gehst Du hin und gründest ein Kloster oder einen Ashram oder eine Schule um Deinen Weg zum Glück an zu preisen und weiter zu geben.
Dann hast Du eine Sekte gegründet und wer immer sich überzeugen lässt oder mitmachen will wird in die Welt ziehen und allen die es hören wollen davon erzählen. (und den anderen auch)
Oder er ist ein Egoist und setzt sich hin, ist glücklich und lässt die Neider in ihrem Neid stehen.
Oder er ist ein Egoist und meint seine Ansicht sei die einzige mögliche Wahrheit und darum müssten diese alle Menschen teilen.
Ein Standpunkt ist ein Punkt
Da hat allerhöchstens ein einzelnes Wesen Platz
Wenn nun Gläubige überall in der Welt ihren Standpunkt präsentieren und verlangen dass den alle teilen dann gibt es ein jämmerliches Gemetzel, weil nur höchstens einer da Platz hat, logisch oder?
Ich kann Dir nicht meinen Standpunkt mitteilen, denn ich stehe selten, meistens bewege ich mich ziemlich und ich kann Dich nur an meiner Optik teilhaben lassen und die Aufnahmen meiner bewussten Momente ein wenig zu präsentieren suchen, allerdings nur, wenn jemand das überhaupt zu lesen interessiert ist, denn wen interessierten schon die Ansichten eines Gänseblümchens?
Vom Straßenrand meine Schwester Margerite , vom Velorennen, neben der Eisenbahn und von überall wieder neue Lebensweisheiten und Ansichten und gewisse winzige Dinge an jeder Ansicht sind überall ähnlich, aber nur in unserer Dimension, welche wir verlassen, wenn wir sterben.
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Ergebnis 171 bis 172 von 172
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07.11.2007, 15:36Inaktiver User
AW: Wer hat Vorstellungen vom "Leben nach dem Tod"?
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15.02.2008, 22:37
AW: Wer hat Vorstellungen vom "Leben nach dem Tod"?
Der Münchner im Himmel hat eine Vorstellung: ein Ewiges Hofbräuhaus.
Zitat von Ricarda44
Warum überhaupt sollte sich nicht jede Seele sein Jenseits nach eigenen Vorstellungen gestalten?


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