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  1. Inaktiver User

    Religionen - Segen oder Fluch?

    Ich starte hier mal einen neuen Versuch, das Thema "Religion" sachlich und seriös zwischen Monotheisten, Atheisten, Agnostikern und auch gerne Konfuzianern zu diskutieren.

    Anknüpfen möchte ich an den Beitrag von:
    Zitat Zitat von drafty Beitrag anzeigen
    Jetzt gleich:

    Die unerwünschten Töchter - Frauenmangel in Asien

    WDR | 22:10 - 22:55 Uhr | Reportagereihe
    ... im Strang Fluch oder Segen - Unsterblichkeit?

    Sind es die patriachalischen Strukturen der Weltreligionen, die besonders in Asien die Geburtenkontrolle zu einem "Mädchenfiasko" führte?

  2. Avatar von linsemo
    Registriert seit
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    5.395

    AW: Religionen - Segen oder Fluch?

    In China und Indien Töchter zu verheiraten ist schweineteuer, viele Familie sind so arm, daß noch nicht mal täglich etwas zu essen haben, geschweige ihre Töchter unter die Haube bringen. Aus dem Grund werden Mädchen abgetrieben und es gibt einen Männerüberschuß. Die Männer suchen sich mittlerweile Frauen in anderen asiatischen Ländern.

    Und ansonsten braucht mir keiner mit Religion zu kommen. Gäbe es die Religionen nicht, wäre es möglicherweise friedlicher auf der Welt.
    Und immer wenn wir lachen, stirbt irgendwo ein Problem.
    Dornröschen hätte gar keinen Prinzen gebraucht, nur einen starken Kaffee
    Friedvoll zu sein bedeutet, von Erwartungen frei zu sein und nichts von anderen zu wollen.
    Wenn du jemand anderem vergibst, dann tust du dies deinetwegen, nicht weil der andere das verdient. (Doris Wolf, Psychotherapeutin)

  3. Inaktiver User

    AW: Religionen - Segen oder Fluch?

    Zitat Zitat von linsemo Beitrag anzeigen
    Und ansonsten braucht mir keiner mit Religion zu kommen.
    Doch, ich würde gerne verstehen, was an Religion so attraktiv ist. Es gibt immerhin 5 Milliarden Gläubige.

    Zitat Zitat von linsemo Beitrag anzeigen
    Gäbe es die Religionen nicht, wäre es möglicherweise friedlicher auf der Welt.
    Fraglich ??


  4. Registriert seit
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    10

    AW: Religionen - Segen oder Fluch?

    alle Religionen predigen ausnahmslos den Frieden. Wenn wir das noch umsetzen würden ;)

  5. Avatar von linsemo
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    AW: Religionen - Segen oder Fluch?

    Wenn ich sage, mir braucht keiner mit Religion zu kommen, dann heißt das, daß mir keiner mit Religion zu kommen braucht. Ist das zu schwer zu verstehen? Dann hast du nicht zu sagen "doch".
    Und immer wenn wir lachen, stirbt irgendwo ein Problem.
    Dornröschen hätte gar keinen Prinzen gebraucht, nur einen starken Kaffee
    Friedvoll zu sein bedeutet, von Erwartungen frei zu sein und nichts von anderen zu wollen.
    Wenn du jemand anderem vergibst, dann tust du dies deinetwegen, nicht weil der andere das verdient. (Doris Wolf, Psychotherapeutin)

  6. Avatar von leigh0511
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    21

    AW: Religionen - Segen oder Fluch?

    Zitat Zitat von linsemo Beitrag anzeigen
    Und ansonsten braucht mir keiner mit Religion zu kommen. Gäbe es die Religionen nicht, wäre es möglicherweise friedlicher auf der Welt.
    nicht nur möglicherweise sondern ganz sicher

  7. Inaktiver User

    AW: Religionen - Segen oder Fluch?

    Zitat Zitat von linsemo Beitrag anzeigen
    Wenn ich sage, mir braucht keiner mit Religion zu kommen, dann heißt das, daß mir keiner mit Religion zu kommen braucht. Ist das zu schwer zu verstehen? Dann hast du nicht zu sagen "doch".
    Wenn Du nicht über Religionen diskutieren willst, dann schreib hier doch einfach nicht mit.

  8. Inaktiver User

    AW: Religionen - Segen oder Fluch?

    Zitat Zitat von Altru Beitrag anzeigen
    alle Religionen predigen ausnahmslos den Frieden. Wenn wir das noch umsetzen würden ;)
    Das stimmt nicht so ganz, hier ein Auszug aus der Bibel:

    »Sie töteten alle Männer, Kinder und Frauen bis auf die ›jungfräulichen Mädchen, die noch keinen Verkehr mit einem Mann hatten‹! Wurde dem Befehl Mose nicht Genüge getan, reagierte er wütend: ›Und Mose wurde zornig über die Hauptleute des Heeres, die Hauptleute über tausend und über hundert, die aus dem Feldzug kamen, und sprach zu ihnen: Warum habt ihr alle Frauen leben lassen?‹ (4. Mose 31,14-15) ›So tötet nun alles, was männlich ist unter den Kindern, und alle Frauen, die nicht mehr Jungfrauen sind; aber alle Mädchen, die unberührt sind, die lasst für euch leben.‹ (4. Mose 31,17-18) So wurden Kinder traumatisiert, vergewaltigt und zum männlichen Gott ›bekehrt‹. Sie wurden zu Müttern von Kindern, denen nur noch der männliche Gott bekannt, bzw. erlaubt war.

  9. Inaktiver User

    AW: Religionen - Segen oder Fluch?

    Ich halte die Suche des Menschen nach Sinn, Fragen nach dem (einem?) Jenseits, nach Tod, Verlust von Angehörigen, Krankheit, Geburt, die Überwindung von Trauer - in weiter Form Religion - genannt, für ein ur-menschliches Bedürfnis.
    Wie die kulturelle Ausgestaltung der jeweiligen Religion aussieht hängt dann wieder von ganz vielen anderen Faktoren ab.
    Daher glaube ich man kann schlecht fragen, wie sähe der Mensch ohne Religion aus - es gibt diesen Menschen schlicht nicht.
    Auch wenn die Religion in heutiger Zeit, vor allem in Teilen Europas an Bedeutung verliert. Das allgemein.

    Was ich aber nicht verstehe ist diese Frage:

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Sind es die patriachalischen Strukturen der Weltreligionen, die besonders in Asien die Geburtenkontrolle zu einem "Mädchenfiasko" führte?
    Beziehst Du Dich hier auf die Geburtenkontrolle im kommunistischen China? Oder auf welche Länder beziehst Du Dich?
    Welche Religion sprichst Du dabei an?

  10. Inaktiver User

    AW: Religionen - Segen oder Fluch?

    Zitat Zitat von linsemo Beitrag anzeigen
    In China und Indien Töchter zu verheiraten ist schweineteuer, viele Familie sind so arm, daß noch nicht mal täglich etwas zu essen haben, geschweige ihre Töchter unter die Haube bringen. Aus dem Grund werden Mädchen abgetrieben und es gibt einen Männerüberschuß. Die Männer suchen sich mittlerweile Frauen in anderen asiatischen Ländern.
    Das ist nichts Neues, das wissen wir.
    Die Frage ist, warum es so teuer ist, Frauen zu verheiraten.
    Bei Männerüberschuss müsste es ja genau umgekehrt sein.

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