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    AW: Religionen - Segen oder Fluch?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Selbstverständlich erklären Mythen, Sagen, Märchen, Geschichten verschiedene Facetten dieser Welt und ich kann mir aussuchen, wo ich Parallelen sehe oder mich wiederfinde.
    nein, das kannst du dir nicht aussuchen. Solche Geschichten benennen ja klar, was Sache ist. Daran ist nichts Wolkiges oder Beliebiges.


    Ihr dogmatisiert Eure Geschichte und wollt sie als die einzige Wahrheit verkaufen.
    Wenn es "die Wahrheit" gibt, so gibt es nur eine; aber viele Menschen haben Zugang dazu gefunden.


    "Gottes Gerechtigkeit" ist ein gutes Beispiel.
    ich bin inzwischen alt genug, dass ich gewisse Menschen während vieler Jahre beobachten konnte, und sehe immer wieder: auf lange Sicht kriegt man, was man verdient. Und das in der Regel in ein und demselben Leben.

    Die Idee der göttlichen Gerechtigkeit ist die Idee eines grundlegend geordneten Universums. Eins, das einen nicht verarscht. eins, dessen Regeln man erkennen und durchschauen kann.

    gruss, barbara

  2. Inaktiver User

    AW: Religionen - Segen oder Fluch?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wie würdest Du kurz gefasst jemanden bezeichnen, der sich an Bibelzitate hält, die Dogmatik der Unfehlbarkeit in der Kirche erklärt und wie ich vermute und bisher herausgelesen habe, sich daran hält.
    Kann ein Begriff keulen oder gewalttätig sein? Dein Vergleich ist ziemlich daneben.
    Die Reinheit der christlichen Lehre ist eine Sache, wie sie interpretiert und gelebt wird, ist entscheidend, bzw. wohin sie geführt hat.
    Eben, du vermutest. Ich habe Opelius' Erklärung bzw. den Wikipedia-Artikel nochmal gelesen, aber so wie früher habe ich auch heute den Dogmen-Kram nicht verstanden. Ich gebe allerdings zu, daß es mich auch nicht besonders interessiert.

    Was mich interessiert ist, wie jemand handelt und wie jemand das, woran er glaubt (oder religionslos: wovon er überzeugt ist) lebt. Darin scheinen wir uns ja soweit einig zu sein.

    Dich erlebe ich in deinen Beiträgen als provokant und angreifend. Wenn ich mir Opelius' oder Baes Beiträge durchlese, dann stehen sie hinter dem, was sie tun. Daran ist nichts verkehrt, man muß deren religiöse Ansichten nicht teilen, aber wozu sie dafür angreifen?

  3. Inaktiver User

    AW: Religionen - Segen oder Fluch?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Eben, du vermutest. Ich habe Opelius' Erklärung bzw. den Wikipedia-Artikel nochmal gelesen, aber so wie früher habe ich auch heute den Dogmen-Kram nicht verstanden. Ich gebe allerdings zu, daß es mich auch nicht besonders interessiert.

    Was mich interessiert ist, wie jemand handelt und wie jemand das, woran er glaubt (oder religionslos: wovon er überzeugt ist) lebt. Darin scheinen wir uns ja soweit einig zu sein.

    Dich erlebe ich in deinen Beiträgen als provokant und angreifend. Wenn ich mir Opelius' oder Baes Beiträge durchlese, dann stehen sie hinter dem, was sie tun. Daran ist nichts verkehrt, man muß deren religiöse Ansichten nicht teilen, aber wozu sie dafür angreifen?
    Du bist OT
    Was willst Du, den Strang moderieren?
    Wenn Du was zum Thema hast, sag es, wenn nicht, lass es.

  4. Inaktiver User

    AW: Religionen - Segen oder Fluch?

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    Wenn es "die Wahrheit" gibt, so gibt es nur eine; aber viele Menschen haben Zugang dazu gefunden.
    Du bestätigst gerade meine Aussage.
    Du dogmatisierst Deine Wahrheit zur Einzigen. Beunruhigend.

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    ich bin inzwischen alt genug, dass ich gewisse Menschen während vieler Jahre beobachten konnte, und sehe immer wieder: auf lange Sicht kriegt man, was man verdient. Und das in der Regel in ein und demselben Leben.
    Das nenn ich gutgläubig, die Realität sieht anders aus.
    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    Die Idee der göttlichen Gerechtigkeit ist die Idee eines grundlegend geordneten Universums. Eins, das einen nicht verarscht. eins, dessen Regeln man erkennen und durchschauen kann.
    gruss, barbara
    Naja, da reicht ja schon, wenn man 1 x die Woche Nachrichten hört, um Deine These zu widerlegen.

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    AW: Religionen - Segen oder Fluch?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Eine energetische Kraft aus dem Universum hat zunächst nichts mit christlichem Glauben zu tun, noch nicht einmal mit Religion.
    Die energetische Kraft wird doch erst "Gott", wenn Du ihr Eigenschaften, wie es z.B. die Christen machen, zuteilst.
    Wenn Du eh nur teilweise Glaubenssätze aus der Bibel nimmst, die Dir gefallen, wozu nennst Du Dich Christ, Gläubiger, religiös?
    Du machst es dir obwohl du kompliziert im Zusammenhang und tust dich viel zu leicht etwas rigoros abzulehnen. Wer war denn zuerst existent? Du oder das Universum mit all der energetischen Energie. Alleine deswegen ist dein Einwand sowieso nicht richtig. Aber bleib mal auf der Erde.



    Über Religion zu streiten ist sinnlos, während andere Ereignisse wesentlich wichtiger sind. Und nein ich bin nicht dafür verantwortlich, wenn sich am Hindukusch Kämpfer die Köpfe einschlagen.

    Das die Welt Regeln braucht, ist dir wohl auch klar und diese stützen sich auf Erfahrung, politische Entscheidungen usw. ; Manche Entscheidungen sind gut, manche Entscheidungen schlecht, wenn Vorgänge nicht vorhersehbar sind.

    Der eigentliche Sinn einer Weltordnung ist nicht die Zerstörung sondern das erhalten von Leben. Leider funktioniert Erhaltung nicht so leicht, wie die Zerstörung.

    Ich könnte auch sagen mit dem was aus deiner Einstellung zu entnehmen ist: Du ziehst in einen Religionskrieg. Radikal und mit einem allgemeinen Wissen. Du bist nicht anders, als ein radikal Religiöser.
    Frieden um jeden Preis ist auch nicht gerecht .
    Geändert von Akzent (23.02.2019 um 05:48 Uhr)

    - Der leichte Weg ist auch der richtige Weg -
    von Bruce Lee



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    AW: Religionen - Segen oder Fluch?

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen

    Die Idee der göttlichen Gerechtigkeit ist die Idee eines grundlegend geordneten Universums. Eins, das einen nicht verarscht. eins, dessen Regeln man erkennen und durchschauen kann.

    gruss, barbara
    Geordnetes Universum?? Für mich ist es mehr ein geordnetes Chaos von welchem wir hier auf Erden energetisch abhängig sind und auch ausgeliefert. Wir Menschen können bisher nur auf dieser Erde leben und sonst nirgendwo. Das Universum ist bei weitem unmenschlicher Lebensuntauglicher als du es benennst. Je weiter wir in die Entfernung schauen desto mehr Chaos und Bewegung. Du könntest keinen einzigen Tag dort überleben.

    Als nächstes die Erde deren Erdkruste so dünn ist, das zu jeder Zeit eine Umweltkatastrophe ausbrechen kann, welche aus dem Erdkern entsteht, siehe Vulkane z. B., deren Ausstoss an Stickoxid ein Vielfaches ist, von dem was die Menschen davon produzieren.

    Die gewünschte Göttliche Gerechtigkeit von der du sprichst bezieht sich doch in erster Linie nur auf die Menschen, weil sie es so gewollt haben wollen und sehen wollen, dass es sie womöglich gebe. Keiner kennt es wirklich und ist in gewisser Hinsicht Fiktion. ES geht doch grundsätzlich für den Menschen um das Überleben mit seiner Umwelt und das für alle Generationen. In erster Linie leben und arbeiten die Menschen mit Menschen zusammen und nicht mit Gott. direkt.

    Gott würde sagen, ihr Menschen seit abhängig vom Leben untereinander, aber nicht vonihm. Wennwir uns noch so viel Gedanken um eingöttliches Wesen machen, wir sind nicht abhängig von diesem.
    Geändert von Akzent (23.02.2019 um 06:30 Uhr)

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    von Bruce Lee



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    AW: Religionen - Segen oder Fluch?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Du bestätigst gerade meine Aussage.
    Du dogmatisierst Deine Wahrheit zur Einzigen. Beunruhigend.
    Wieso, wie viele Wahrheiten gibt es denn deiner Meinung nach?

    Es gibt doch immer nur eine - wenn auch unterschiedliche Perspektiven darauf.

    Buddhisten und Muslime und Animisten und andere haben genauso Zugang zu dieser einen Wahrheit. Es liegt allein am Menschen, ob er sie finden will oder nicht.

    Das nenn ich gutgläubig, die Realität sieht anders aus.
    nein, die Realität sieht genau so aus, wie ich es beschreibe. Meine Realität zumindest. In welchen seltsamen Welten du dich rumtreibst, wo Handlungen offenbar keine Folgen haben (wieso nicht? Sagt nicht auch die Physik, Handlungen haben Folgen? Ursachen haben Wirkungen?), dazu kann ich natürlich nichts sagen.


    Naja, da reicht ja schon, wenn man 1 x die Woche Nachrichten hört, um Deine These zu widerlegen.
    Wieso, wo wurde denn diese Woche die Naturgesetze ausser Kraft gesetzt? Nirgends, will mir scheinen?

    gruss, barbara

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    AW: Religionen - Segen oder Fluch?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Du scheinst mir zu den Dogmatisierten zu gehören, im Gegensatz zu Akzent, der an die Kraft des Universums glaubt und sich aus der Bibel rausholt, was ihm gefällt.
    Sehe ich das richtig?
    Die Logik Deiner Argumentation ist wirklich frappierend. Wenn ich aus Dokumenten von Wikipedia zitiere, wie ein Dogma entsteht, bezeichnest Du mich als Dogmatiker. Die Logik muss ich nicht verstehen.

    Ich habe in diesem Strang bisher keine einzige Aussage gemacht, wie ich meinen Glauben lebe. Das werde ich auch weiterhin nicht tun,. denn Deine Verurteilungen sind absehbar.
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

  9. gesperrt

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    AW: Religionen - Segen oder Fluch?

    Zitat Zitat von Akzent Beitrag anzeigen
    Geordnetes Universum?? Für mich ist es mehr ein geordnetes Chaos
    "geordnetes Chaos" scheint mir etwas widersprüchlich zu sein.

    Aber doch, das Universum ist doch sehr ordentlich. Die Bahnen der Himmelskörper können für Tausende von Jahren vor und zurück berechnet werden... das ist doch SEHR ordentlich! - oder die DNA hat sich über Millionen von Jahre erhalten in höchst unterschiedlichen Lebewesen, vom Regenwurm über die Sonnenblume bis zum Elefanten. das ist extrem ordentlich, und beständig.

    Wir Menschen können bisher nur auf dieser Erde leben und sonst nirgendwo. Das Universum ist bei weitem unmenschlicher Lebensuntauglicher als du es benennst.
    Ich habe ja auch nicht gesagt "Menschen können überall im Universum leben", sondern nur "das Universum ist ordentlich".

    sind zwei unterschiedliche Aussagen.

    Die gewünschte Göttliche Gerechtigkeit von der du sprichst bezieht sich doch in erster Linie nur auf die Menschen, weil sie es so gewollt haben wollen
    nein, die bezieht sich auf alles. Auch das Actio = Reactio-Prinzip aus der Physik ist ein Ausdruck der göttlichen Gerechtigkeit und Angemessenheit - die Reaktion ist immer GENAU wie die Aktion. man kann göttliches Richten (im Sinne wie geraderichten, ausrichten, herrichten...) auch an Billardbällen studieren.

    Wobei Menschen natürlich deutlich interessanter sind als Billardbälle.


    ES geht doch grundsätzlich für den Menschen um das Überleben mit seiner Umwelt und das für alle Generationen.
    Reines Überleben als "grundsätzlichen Wert" hab ich nie verstanden. warum soll es irgend einen Wert haben, wenn Menschen existieren? (viele andere Lebewesen wären besser dran, wenn keine Menschen existierten...)

    nein, die reine Existenz ist irgendwie nicht wirklich etwas, wofür es sich lohnt zu leben.

    Man muss schon einen Schritt weiter gehen und sich fragen, wozu diese Existenz denn genutzt wird, was ein Mensch aus all den Talenten macht, die er mitbekommen hat. Ob er sie nutzt und vermehrt, oder ob er sie brach liegen lässt und versteckt.


    Wennwir uns noch so viel Gedanken um eingöttliches Wesen machen, wir sind nicht abhängig von diesem.
    Natürlich hängt alles ab vom Urgrund des Seins.

    Kein Mensch kann auch nur einen Kieselstein aus dem Nichts erschaffen, und noch nicht mal ein popeliges Staubkörnchen.

    Menschen können nur das schon vorhandene (schon von Gott geschaffene) Material nehmen und es umformen.

    gruss, barbara

  10. Inaktiver User

    AW: Religionen - Segen oder Fluch?

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen



    ... (schon von Gott geschaffene)
    oh Mann ...

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