Für mich, ja schon.
Er zeichnet sich dadurch aus, dass es eine leise Stmme ist, aber eine beharrliche, die über längere bis lange Zeit bleibt. und er ist meist eine Zumutung und bringt Unannehmlichkeiten mit sich. Weil es darum geht, das Richtige zu tun und nicht das Bequeme. und ich bin doch ein bequemer Mensch, der Komfort und ordentlich aufgeräumte Situationen mag. tja.
gruss, barbara
Antworten
Ergebnis 241 bis 250 von 455
-
12.02.2019, 06:30
AW: Religionen - Segen oder Fluch?
-
12.02.2019, 06:44
AW: Religionen - Segen oder Fluch?
nein, Gott wird immer wieder vom Menschen erfahren.
Das sind Dinge, die kann man sich nicht ausdenken, das garantiere ich dir.
als ob DAS in den Zeiten von Photoshop von irgend jemandem als Beweis angesehen würde...Damit vermeidest Du auch gleich die Frage, gibt es irgendwelche Tonbandaufzeichnungen, Stimmen von Zeugen, ..
Gläubige glauben das nicht nur, sie haben die Gewissheit, das es so ist. Aufgrund von eigener direkter Erfahrung, idealerweise. Keiner muss sich auf Berichte aus dritter Hand verlassen, der das nicht will.was Gläubige glauben zu wissen, dass es ihn gibt.
Da Gott die Kraft ist, die alles im Universum geschaffen hat, ja natürlich. Menschen haben wohl mehr Freiheit des Willens als Sonnenblumen.Gott kontrolliert, wer, wann, wozu einen freien Willen bekommt, verstehe ich das richtig?
Wille hat doch nichts mit dem zu tun, was man weiss? und kontrollieren kann man ihn auch nicht wirklich.Also habe ich entweder soviel Wissen, dass er mir den freien Willen gegeben hat, mich nicht an den Glauben an Gott zu beteiligen, oder er kontrolliert meinen Willen noch. Ist das so richtig?
Wenn ich Durst habe und trinken will, kann ich nur sehr begrenzt nicht trinken wollen. Wenn ich mich für ein Thema interessiere, kann ich nicht einfach wollen, dass mein Interesse verschwindet. und ich kann auch nicht durch pure Willenskraft ein Nahrungsmittel, das ich eklig oder abstossend finde, auf einmal lecker finden.
Ich kann allerdings entscheiden, ob ich mein Leben dem göttlichen Willen unterstellen will oder nicht. ich tue es, die Alternative ist mir viel zu mühsam. und zu eingeschränkt. Göttlicher Wille hat sowohl mehr Fantasie wie auch mehr Optionen als klein barbara sie hat.
Du hattest noch nie einen Chef, der dir sagte, Happypur, jetzt machst du dies oder das? du Glücklicher.Verantwortlich bin ich da, wo ich entscheide und handel. Nicht Worte, sondern Taten. Ich bemerke dabei keinen Fremdwillen.
das ist im Moment nicht gesagt, woran du sterben wirst.Ich sterbe aufgrund nachlassender Zellteilung.
Meinst Du, Dein Gott hat was gegen die Telomerase?
Warum sollte Gott etwas gegen Telomerase haben? Er hätte sie wohl nicht geschaffen, wenn er sie missbilligte. DA si eaber existiert,,. entspricht ihre Existenz offenbar dem göttlichen Willen.
gruss, barbara
-
12.02.2019, 10:00
AW: Religionen - Segen oder Fluch?
Ich verstehe was du meinst, dennoch einem Gott, der das Chaos im Universum, bzw für uns das scheinbare Chaos wie die Chaostheroie beschreibt, welche Menschen entdeckt haben, vor uns soweit verbirgt; oder einfacher gesagt - nicht erklärt willst du dich unterordnen? So viel erlaube ich ihm nicht. Sein Vorteil, das Gottessystem weiss, dass ich sterblich bin und sein System unendlich geben wird. Das Gottessystem hat auch für sich selbst eine andere Erfahrung, als das was Menschen tun müssen.
Jetzt könnte man sagen, das Universum geht uns nichts an oder wir verstehen im gesamten Univers die angeordnete Chaosmethode nicht, da uns sämtliche Koordinaten des Universums nicht bekannt sind; Ein Teil geordnet aussieht, der andere Teil nicht. Das meiste darin nicht lebenstauglich, so wie bisher der Mensch das erforscht hat. Ist ja weiter kein Problem.
Es gibt ja genug zu tun auf der Erde, Universumsarbeit ist Luxus welcher vielleicht mal zum Überleben der Menschheit gebraucht wird.
Univers ist so wie es ist , mit ständiger Veränderung und Bewegung, und du willst die Entscheidung abgeben oder dich einem nicht selbsterklärenden Gott unterwerfen und nur in Richtig und falsch unterscheiden? Das ist genauso bequem und nichts Schlechtes. Hier auf Erden entscheiden die Menschen und sollen das auch. Mit dem Unterschied Gott gegenüber; der Mensch denkt in der existentiellen wirtschaftlichen Gemeinsamkeit in Hierarchien, die nötig sind, da Kompetenzen unterschiedlich sind oder jemandem zugeteilt werden. Individuum, Familie, Gesellschaft Arbeit Staat 'Politik und dann noch GOTT.
Die Erde dürfen sich die Menschen untertan machen und so lebenwie es ihnen gefällt, da hat auch ein Gott nichts dagegen.
Neuerdings in dem Zeitalter , mit Umsicht und guten Entscheidungen , die werden akuter, wenn das Gesamtwesen der Erde mit den Menschen weiterhin funktionieren soll.
Von irgendwie funktioniert es immer, davon kann man sich vielleicht zukünftig verabschieden, wenn man den Zeitfaktor miteinbezieht und begrenzt und sieht wie ausreichend die Mittel sind. Dazu gehört das Lebensalter des Mesnchen.
Wie schnell etwas zerstört werden kann - ist leichter, als etwas erhalten oder aufbauen.
- Der leichte Weg ist auch der richtige Weg -
von Bruce Lee
-
12.02.2019, 10:03
AW: Religionen - Segen oder Fluch?
Was kann man mit Religion gebrauchen und was nicht, oder was ist mehr überflüssig oder nicht notwendig für die persönliche Existenz?
Geändert von Akzent (12.02.2019 um 10:10 Uhr)
- Der leichte Weg ist auch der richtige Weg -
von Bruce Lee
-
12.02.2019, 14:50Inaktiver User
-
12.02.2019, 16:39Inaktiver User
AW: Religionen - Segen oder Fluch?
Deine Persönlichkeitsstruktur, ein bequemer Mensch zu sein, lässt Dich also an Gott glauben. Sein Wille geschehe, ja?
Der liefert Dir die Gebrauchsanleitung, wie Leben geht.
Hinterfragst Du, warum Du ein bequemer Mensch bist?
Ich habe bei Deinen Posts das Gefühl, Dass Du gerne ein selbstständig denkender Mensch sein möchtest, der fähig ist zu handeln.
Wieso denkst Du Dir dazu einen Mann als Gott aus, der alle menschlichen Eigenschaften hat, die ihn zu einem Mann machen. Der Dir in 10 Geboten vorschreibt, was Du tun sollst. Ich nehme mal das 1. Gebot:
1. Gebot: „Du sollst keine anderen Götter haben neben mir.“
Ich würde Dir empfehlen, nimm 2 oder alle Götter, die es gibt, such dir von jedem das Beste raus und setz noch einen drauf, indem Du noch besser bist.
Psychoanalytisch würde ich sagen, der ist Narzisst, wie Männer es halt sind. Americas First hört sich ähnlich an. Keine Konkurrenz haben oder ausschalten, das legitimiert zu ganz vielen Schweinereien.
Natürlich sind es die "bösen" Menschen und die "Anderen", die es machen, auf der Grundlage eines Gebots, das sich von Menschen ausgedacht wurde.
Das bezweifle ich, insbesondere, wenn es zum Dogma wird, den Willen geschehen zu lassen.
Ich meine das auch, Akzent hatte das behauptet.
Doch, aber nur, wenn ich es WILL. Wenn nicht, kündige ich.
Fühl mich aber als eigener Chef wesentlich besser. Hierarchien sind mir zuwider.
Die Gläubigen in Deutschland sind die grösste Wählergruppe.
Das ist Macht. Nur Beten reicht nicht.
Damit könnte man dafür sorgen, dass keine Waffen mehr in Deutschland produziert werden.
Das Dogma "Liebe Deinen Nächsten, wie dich selbst" taugt nicht, ist in der Praxis keine Überlebensempfehlung.
Müsste heissen " Du sollst von allen Anderen geliebt werden". Damit braucht man keine Waffen mehr, wenn man sich an das Gebot hält.
Was man nicht gebrauchen kann, sind Millionen Schafe, die ihre Verantwortung abgeben, ihren Willen geschehen lassen von einigen wenigen "Unfehlbaren". Die meinen, es ist genug, zu beten, schöne Worte aus der Bibel zitieren und alles ist gut.
Die Massenlethargie ist gefährlich, wenn der Wille abgegeben wird und Schweinereien legitimiert.Geändert von Inaktiver User (12.02.2019 um 17:11 Uhr)
-
12.02.2019, 19:32Inaktiver User
-
13.02.2019, 10:19
AW: Religionen - Segen oder Fluch?
nein, das sind zwei voneinander unabhängige Dinge.
a) ich bin ein bequemer Mensch
b) meine religiösen Erfahrungen führten dazu, dass ich gläubig bin.
die beiden Sachverhalte ergänzen sich nicht speziell gut, die kommen einander eher in die Quere.
Genau, die grossen traditionellen Religionen sind alle sehr gut in Bezug auf Gebrauchsanweisungen fürs Leben. Da muss man lange suchen, bis man was Besseres findet (nein, bestimmt nicht die moderne Psychologie, die im Vergleich dazu noch in Kinderschuhen steckt)Der liefert Dir die Gebrauchsanleitung, wie Leben geht.
Was gibt es da zu hinterfragen? Ich hinterfrage auch meine Augenfarbe nicht, ich wüsste nicht, wozu das gut sein sollte. Ich bin halt so.Hinterfragst Du, warum Du ein bequemer Mensch bist?
ich möchte das nicht nur sein, ich bin das auch.Ich habe bei Deinen Posts das Gefühl, Dass Du gerne ein selbstständig denkender Mensch sein möchtest, der fähig ist zu handeln.
Tu ich doch gar nicht. ^^Wieso denkst Du Dir dazu einen Mann als Gott aus, der alle menschlichen Eigenschaften hat, die ihn zu einem Mann machen.
Des Bischof's Rasiermesser sagt, es sei meist nicht zielführend, komplizierte Dinge anzunehmen, wo einfache Dinge auch taugen.Der Dir in 10 Geboten vorschreibt, was Du tun sollst. Ich nehme mal das 1. Gebot:
1. Gebot: „Du sollst keine anderen Götter haben neben mir.“
Ich würde Dir empfehlen, nimm 2 oder alle Götter, die es gibt, such dir von jedem das Beste raus und setz noch einen drauf, indem Du noch besser bist.
Mehrere gleichberechtigte Kräfte als Ursprung des Universums anzunehmen, ist eine völlig unnötige Komplizierung, solange man annehmen kann, dass eine einzige Kraft das allein schafft.
Du denkst viel zu menschlich.Psychoanalytisch würde ich sagen, der ist Narzisst, wie Männer es halt sind. Americas First hört sich ähnlich an. Keine Konkurrenz haben oder ausschalten, das legitimiert zu ganz vielen Schweinereien.
Es ist nicht ein Dogma, es ist eine Entscheidung, die man trifft. Folgst du dem göttlichen Willen, oder dem menschlichen Willen? - deine Wahl.Das bezweifle ich, insbesondere, wenn es zum Dogma wird, den Willen geschehen zu lassen.
ich finde halt, dass der Mensch recht wenig weiss, wenig Übersicht hat übers Ganze, immer zu wenig Daten hat, um sinnvoll Entscheidungen treffen zu können. Göttlicher Wille hat mehr Übersicht, mehr Kreativität, mehr Ideen, und die vollständige Bewusstheit, die mir als Mensch fehlt.
Warum sollte ich das Schlechtere nehmen, wenn ich das Bessere haben kann?
eben. Siehste. :-)Doch, aber nur, wenn ich es WILL. Wenn nicht, kündige ich.
Hierarchien sind schon in Ordnung.Fühl mich aber als eigener Chef wesentlich besser. Hierarchien sind mir zuwider.
Bürokratien hingegen... *seufz*.
naja, anderes Thema.
[QUOTE
Das Dogma "Liebe Deinen Nächsten, wie dich selbst" taugt nicht, ist in der Praxis keine Überlebensempfehlung.[/QUOTE]
Wieso taugt das nicht?
mir taugt das sehr sehr gut. und ich lebe immer noch, und nicht schlecht.
bloss kann man das halt nicht einfach verfügen. Man kann nur selbst richtig handeln.
Müsste heissen " Du sollst von allen Anderen geliebt werden".
oh, aus politischen oder wirtschaftlichen Texten zu zitieren, ist beileibe nicht besser, das garantiere ich dir.Was man nicht gebrauchen kann, sind Millionen Schafe, die ihre Verantwortung abgeben, ihren Willen geschehen lassen von einigen wenigen "Unfehlbaren". Die meinen, es ist genug, zu beten, schöne Worte aus der Bibel zitieren und alles ist gut.
und die ganze säkulare Expertengläubigkeit und Autoritätshörigkeit, die wir haben... das ist wirklich kein speziell religiöses Problem.
Religiöse haben da einen Vorteil, denn sie kennen eine höhere Instanz als die gerade aktuellen politischen Machthaber, die eventuell gerade solche Schweinereien fördern und fordern.Die Massenlethargie ist gefährlich, wenn der Wille abgegeben wird und Schweinereien legitimiert.
gruss, barbara
-
13.02.2019, 12:26
AW: Religionen - Segen oder Fluch?
Wissen beginnt mit der Erkenntnis der Unzuverlässigkeit der Wahrnehmungen, mit der Zerstörung von Täuschungen, mit der "Ent-täuschung"
Erich Fromm
-
13.02.2019, 14:04Inaktiver User
AW: Religionen - Segen oder Fluch?
Jeder tut das. Gott im Monotheismus ist männlich, da gibt es doch keinen Zweifel. Ein Vater, der einen Sohn hat, das allein reicht schon aus, ihn als Mann zu identifizieren. Dazu hat er noch viele Eigenschaften, die Männer haben.
Du denkst in " Kräfte als Ursprung des Universums" . Auch das ist menschlich. Alles, was Du denkst ist menschlich, weil wir gar keine Alternative dazu haben. Das Unvorstellbare kann nicht gedacht werden. Selbst wenn ich sage, "es gibt das Unvorstellbare" ist es schon wieder menschlich gedacht.
Weil wir Unvorstellbares nicht denken können, gibt es für Dich Gott nur in der Vorstellung, was genauso falsch ist, wie es gibt ihn nicht.
Nicht, wenn Du argumentierst, dass Gott die Kontrolle über Deinen Willen hat.
Ich bin kein Psychoanalytiker, tippe aber mal, dass es mit fehlendem Selbstbewusstsein erklärt wird, wodurch Verantwortung abgegeben wird, so nach der Art, ich kann ja nichts dafür, dass das Kind hungrig ist, ich kann nichts dafür, dass ... (such Dir aus, was Du willst). Beten, Beichten ist so eine Ablasshandlung. Helfen tut es nicht.
Wie kannst Du wissen, ob es das Bessere ist, wenn Du nur das Eine kennst.
Weil es bequem ist und Du wieder Deine Verantwortung abgeben kannst. Wenn der andere Dich trotzdem erschlägt, ist er halt schuld. Über 2 Milliarden Christen schaffen es nicht konfliktfrei miteinander umzugehen, es funktioniert nicht in der Praxis.
doch doch, da ist sehr viel mehr von Dir nötig, wenn du Dich so verhälts, dass Du von allen geliebt wirst. Du hast sehr viel mehr Kontrolle, ob Du richtig handelst... bloss kann man das halt nicht einfach verfügen. Man kann nur selbst richtig handeln.
Hat überhaupt nichts mit wirtschaftlichen Texten zu tun. Autoritätshörigkeit ist schon eher das Problem und die ist ein sehr religiöses Problem.
Das nenn ich Autoritätshörigkeit und Verantwortungslosigkeit. Ich schieb es noch eine Stufe weiter weg, dorthin, wo ein NICHTS ist, obwohl christliche Wähler sehr wohl in der Lage sind, aktuellen religiösen oder politischen Machthabern das Handwerk zu legen.



Zitieren