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  1. Inaktiver User

    AW: Fluch oder Segen - Unsterblichkeit?

    Zitat Zitat von Aladin Beitrag anzeigen
    China hat das Problem des zu hohen Bevölkerungswachstums weitgehend gelöst - und hat dafür die Probleme der Ein-Kind-Politik.
    Du meinst ebenfalls die Überalterung?
    Bei uns fokussiert sich das Überalterungsproblem ja hauptsächlich auf die Rentenversorgung der Alten. Wobei das ablenkt, das eigentliche Problem ist die Profitverteilung.
    Geld wäre locker genug da, weil die Produktivität ständig steigt, wir brauchen immer weniger Arbeitskräfte für die Erwirtschaftung des Bruttosozialproduktes. Um es anschaulich zu machen, vor 150 Jahren hat ein Bauer 100 Leute ernährt, heute ernährt er 10 000.

    Zitat Zitat von Aladin Beitrag anzeigen
    Was wenige wissen: Paare durften durchaus mehrere Kinder kriegen, der Staat nahm davon aber nur eins zur Kenntnis. Für die übrigen gibt es keinen Kindergarten, keine Schule, kein Krankenhaus ... Mal sehen, was die Staaten, auf die China Einfluss hat, daraus machen.
    Möglicherweise Zwang. Sicherlich ein riesiges Konfliktpotential.

    Zitat Zitat von Aladin Beitrag anzeigen
    Ressourcentechnologie? Was, wenn morgen jeder Chinese, der bisher Fahrrad gefahren ist, einen Golf hat. Einen SUV? Und dann jeder Inder! Allein China hat etwa doppelt so viele Einwohner wie die EU und die USA zusammen.
    Zunehmender Wohlstand hängt auch zusammen mit der Anzahl der Kinder, die versorgt werden müssen. Wenn in den 3. Welt Ländern eine Altersversorgung stattfindet, löst sich das Problem.
    Wir fangen ja schon mit Ressorcensharing an, airbnb, car sharing, ... Ob in einer zukünftigen Welt jeder einen Golf braucht?

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    AW: Fluch oder Segen - Unsterblichkeit?

    Zitat Zitat von Aladin Beitrag anzeigen
    China hat das Problem des zu hohen Bevölkerungswachstums weitgehend gelöst - und hat dafür die Probleme der Ein-Kind-Politik...
    Jetzt gleich:

    Die unerwünschten Töchter - Frauenmangel in Asien

    WDR | 22:10 - 22:55 Uhr | Reportagereihe
    Nein Ma'am, es ist nicht das Kleid, das sie fett aussehen läßt; es ist das Fett, das sie fett aussehen läßt. (Al Bundy)

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    AW: Fluch oder Segen - Unsterblichkeit?

    Sehr schöne Linksammlung.

    Ich fasse zusammen:

    Campodimele, Italien
    - Feldarbeit und Selbstversorgung, Zwiebeln, ein Wasserglas voll Olivenöl und zwei Gläser Rotwein pro Tag

    Acciaroli, Italien - Feldarbeit und Selbstversorgung, Sardellen, ein Wasserglas voll Olivenöl täglich, Gemüse, getrocknete weiße Feigen statt Süßigkeiten, Rosmarin, Hülsenfrüchte, zwei Gläser Rotwein pro Tag, Ziegen-, Schaf- und Büffelkäse

    Nicoya, Costa Rica - Gartenarbeit und Selbstversorgung, Gemüse, Wein, tropische Früchte, Familienzusammenhalt, Religion, hoher Calcium- und Magnesiumgehalt im Trinkwasser

    [Bama, China - Gute Luft, Bodenmineralien (viel Mangan und Zink, wenig Kupfer und Kadmium), überwiegend vegetarisch, Selbstversorger, Mais, Süßkartoffeln, Bohnen und Gemüse


    Loma Linda, Kalifornien - überwiegend vegetarisch bis vegan, "Bibeldiät" aus Nüssen, Früchten, Avovado, Datteln, Feigen, Gemüse, Wasser, Sojamilch, kein Alkohol, Nichtraucher


    Ovodda, Sardinien - Höhenluft, Quellwasser, Wein, Olivenöl, Schafskäse, viel Bewegung



    Okinawa, Japan - wenig Fleisch, Fisch, Eier, viel Obst und Gemüse, fettarm und kohlenhydratreich, Gartenarbeit und Selbstversorger

    Vilcabamba, Ecuador - Ionenreiche Luft, Wasser mit vielen Mineralien, Kräuter, viel Bewegung, Arbeiten bis ins hohe Greisenalter, Empathie


    Ich glaube allerdings unsere Unsterblichen werden ganz anders leben und essen als die dörflichen Methusalems: Urbanes Leben und Flüssignahrung im Soylent-Stil, aufgehübscht mit mitpürierter Rohkost?
    Jede Situation hat das Recht auf ihre eigene Antwort.
    (Christoph Peters, "Das Jahr der Katze")

  4. Inaktiver User

    AW: Fluch oder Segen - Unsterblichkeit?

    Zitat Zitat von Quirin Beitrag anzeigen
    Ich könnte mir vorstellen, dass im Falle einer Unsterblichkeit die Strafe für Mord länger dauern wird. Wer einem anderen durch Mord 20 statistische Lebensjahre wegnimmt, für den sind 20 Jahre im Knast eher angemessen als für jemanden, der einem anderen 1.000 statistische Lebensjahre weggenommen hat.
    Man müsste das Strafmass für Gesetzesbruch mehr an das Alter anpassen.
    Wer erst 20 Jahre gelebt hat, für den sind 20 Jahre Knast gefühlt sehr viel länger, als für einen, der schon 150 Jahre gelebt hat.
    Es wundert micht eh, dass sowas im Strafrecht nicht ohnehin berücksichtigt wird.

    Findet ihr nicht auch, dass etwa 5-Jahresperioden mit zunehmendem Alter immer schneller vorüberziehen?

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    AW: Fluch oder Segen - Unsterblichkeit?

    Zitat Zitat von drafty Beitrag anzeigen
    Ich will das jetzt hier nicht weiter breitreten und du mußt es auch nicht persönlich nehmen, aber ich fände es einfach mal erfrischend, ein Thema unbedarft durchquatschen zu können, ohne diesen Automatismus, immer auf die Moralschiene zu geraten.
    👍

  6. Inaktiver User

    AW: Fluch oder Segen - Unsterblichkeit?

    Zitat Zitat von Zinne Beitrag anzeigen
    Sehr schöne Linksammlung.

    Ich fasse zusammen:

    Campodimele, Italien
    - Feldarbeit und Selbstversorgung, Zwiebeln, ein Wasserglas voll Olivenöl und zwei Gläser Rotwein pro Tag

    Acciaroli, Italien - Feldarbeit und Selbstversorgung, Sardellen, ein Wasserglas voll Olivenöl täglich, Gemüse, getrocknete weiße Feigen statt Süßigkeiten, Rosmarin, Hülsenfrüchte, zwei Gläser Rotwein pro Tag, Ziegen-, Schaf- und Büffelkäse

    Nicoya, Costa Rica - Gartenarbeit und Selbstversorgung, Gemüse, Wein, tropische Früchte, Familienzusammenhalt, Religion, hoher Calcium- und Magnesiumgehalt im Trinkwasser

    [Bama, China - Gute Luft, Bodenmineralien (viel Mangan und Zink, wenig Kupfer und Kadmium), überwiegend vegetarisch, Selbstversorger, Mais, Süßkartoffeln, Bohnen und Gemüse


    Loma Linda, Kalifornien - überwiegend vegetarisch bis vegan, "Bibeldiät" aus Nüssen, Früchten, Avovado, Datteln, Feigen, Gemüse, Wasser, Sojamilch, kein Alkohol, Nichtraucher


    Ovodda, Sardinien - Höhenluft, Quellwasser, Wein, Olivenöl, Schafskäse, viel Bewegung



    Okinawa, Japan - wenig Fleisch, Fisch, Eier, viel Obst und Gemüse, fettarm und kohlenhydratreich, Gartenarbeit und Selbstversorger

    Vilcabamba, Ecuador - Ionenreiche Luft, Wasser mit vielen Mineralien, Kräuter, viel Bewegung, Arbeiten bis ins hohe Greisenalter, Empathie


    Ich glaube allerdings unsere Unsterblichen werden ganz anders leben und essen als die dörflichen Methusalems: Urbanes Leben und Flüssignahrung im Soylent-Stil, aufgehübscht mit mitpürierter Rohkost?
    Ich glaube eher, dass in solch abgelegene Enklaven Mr Zufall über ein paar Generationen höheres Alter vererbt hat. Dörfer in schwer zugänglichen Gebirgstälern oder auf Inseln, wo der Genpool eng begrenzt an die nächsten Generationen weitergegeben wurde.
    Gesund Leben schöpft sicherlich die Möglichkeiten des Altwerdens aus, das Alter wird aber in erster Linie von den Genen bestimmt.
    Beim Rauchen weiss man ja, dass das Krebsrisiko 10 Mal höher ist, als beim Nichtraucher und Leben um 10 Jahre verkürzt.
    Altbundeskanzler Schmidt wäre vielleicht 106 Jahre geworden.
    Andererseits gibt es Nichtraucher, die mit 60 Jahren an Lungenkrebs sterben.

    Mit Ernährung ist das so eine Sache, da wird jedes Jahr eine andere Sau durchs Dorf getrieben.

  7. Inaktiver User

    AW: Fluch oder Segen - Unsterblichkeit?

    Zitat Zitat von Zinne Beitrag anzeigen
    Sehr schöne Linksammlung.
    Noch bessere Zusammenfassung.
    Ich habe allerdings mal einen Film über eines der italienischen Dörfer gesehen und da wurde die Bewegung vor allem mit Höhenunterschieden als ein zentrales Merkmal bezeichnet- best Kreislauftraining ever. Bergdörfer halt.
    Das geht in den Artikeln etwas unter.

    Ich glaube allerdings unsere Unsterblichen werden ganz anders leben und essen als die dörflichen Methusalems: Urbanes Leben und Flüssignahrung im Soylent-Stil, aufgehübscht mit mitpürierter Rohkost?
    Och nö.
    (Wenn schon so alt werden dann bitte mit gutem, italienischem Essen)

    @HappyPur
    An Zufall oder reine Genetik glaube ich nicht.
    Ich denke die ausgewogene Lebensweise und die stetige aber nicht übertriebene Bewegung spielen eine große Rolle.
    Geändert von Inaktiver User (07.02.2019 um 04:46 Uhr)

  8. gesperrt

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    AW: Fluch oder Segen - Unsterblichkeit?

    Zitat Zitat von Zinne Beitrag anzeigen
    Ich glaube allerdings unsere Unsterblichen werden ganz anders leben und essen als die dörflichen Methusalems: Urbanes Leben und Flüssignahrung im Soylent-Stil, aufgehübscht mit mitpürierter Rohkost?
    Wenn man unter diesen Umständen so alt werden kann...?

    nun, vielleicht über künstlerische Tätigkeit, das scheint auch jung und frisch zu halten.

    gruss, barbara

  9. gesperrt

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    AW: Fluch oder Segen - Unsterblichkeit?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Man müsste das Strafmass für Gesetzesbruch mehr an das Alter anpassen.
    nein, der Tat. Gefängnisaufenthalte sind in erster Linie dazu da, den Rest der Welt vor einem Bösewicht zu schützen. nicht, um es dem Bösewicht möglichst unangenehm zu machen.


    Findet ihr nicht auch, dass etwa 5-Jahresperioden mit zunehmendem Alter immer schneller vorüberziehen?
    nein, das kann ich nicht sagen.

    Vermutlich habe ich zu viel Veränderung, als dass die wesentlich schneller empfunden würden.

    gruss, barbara

  10. gesperrt

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    AW: Fluch oder Segen - Unsterblichkeit?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Gesund Leben schöpft sicherlich die Möglichkeiten des Altwerdens aus, das Alter wird aber in erster Linie von den Genen bestimmt.
    ich gehe davon aus, dass der durchschnittliche Europäer die Möglichkeiten gesunder Lebensweisen noch längst nicht ausschöpft.

    Wenn ich nur an das chronische Schlafdefizit denke, an dem SEHR viele Menschen leiden (und krank werden, früher als nötig sterben, stärker belastet sind als nötig...)

    In Bezug auf Lebensweise liegt für die meisten noch eine Menge drin. Es scheint bloss nicht sehr viele sehr zu interessieren.

    Mit Ernährung ist das so eine Sache, da wird jedes Jahr eine andere Sau durchs Dorf getrieben.
    ja, da hält man sich womöglich besser an ehrwürdigere Traditionen als die wissenschaftlichen, die sich im Moment noch nicht wirklich entscheiden können, bzw die nach wie vor dazu neigen, einzelne Komponenten zu betrachten (und ein Nahrungsmittel entsprechend einseitig zu loben oder zu verteufeln); es wird nicht die Gesamtheit eines Lebenmittels betrachtet, in der Regel.

    gruss, barbara

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