Hallo!
Deine Bemerkung ist gut...
Es gibt noch eine andere Art "Verschmutzung"...
Leben wir nicht in einem Zeitalter hemmungsloser Gewalttat, des Blutvergießens und der Sittenlosigkeit?
Ungeachtet dessen, was der Mensch versucht, um den Schaden zu beheben, den er an der buchstäblichen Erde angerichtet hat, kann er doch niemals die schätzungsweise 100 Millionen Toten wieder lebendig machen, die in unserem Jahrhundert in Kriegen umgekommen sind, noch die Millionen, die von Verbrechern ermordet wurden, noch die ungezählten elend zugrunde gegangenen Opfer des Hungers.
Besteht noch Zweifel, dass die Erde in Gottes Augen dadurch — von der heute überhandnehmenden Unsittlichkeit gar nicht zu reden — verdorben ist?
Die Vernunft sagt uns, dass Gott bald handeln muß, um die Erde vor weiterem verderblichen Handeln des Menschen zu bewahren, und genau das bestätigen auch die biblischen Prophezeiungen.
Aber was wird er tun?
Die Bibel sagt, daß er die „verderben [wird], die die Erde verderben“ (Offenbarung 11:18; vergleiche Matthäus 24:3-14). Wie ein Vermieter einen Mieter hinauswirft, der alles zerstört, so wird Gott diejenigen „hinauswerfen“, die seine wunderbare Schöpfung, die Erde, verderben.
In der Bibel heißt es: „Was die Bösen betrifft, von der Erde werden sie weggetilgt; und die Treulosen, sie werden davon weggerissen“ (Sprüche 2:22).
Dieses kommende Eingreifen Gottes bezeichnet die Bibel als Harmagedon (Offenbarung 16:16). Jesus nannte es auch eine „große Drangsal, wie es seit Anfang der Welt bis jetzt keine gegeben hat, nein, noch wieder geben wird“ (Matthäus 24:21). Sie wird sogar die Flut noch in den Schatten stellen.
Ist das eine extreme oder ungerechte Lösung?
Keinesfalls. Als Schöpfer der Erde hat Gott das Recht, zu entscheiden, wer sie bewohnt. Er hat auch das Recht, den Menschen für seine Handlungsweise zur Rechenschaft zu ziehen.
Würde Gott dem Menschen gestatten, seinen Lauf unkontrolliert fortzusetzen, wäre die Erde bald völlig verdorben, und ein Leben darauf wäre unmöglich.
Doch dadurch, daß Gott ‘die verdirbt, die die Erde verderben’, bewahrt er unser irdisches Erbe für Menschen, die Wertschätzung dafür haben. Die Bibel verheißt: „Die Rechtschaffenen sind es, die auf der Erde weilen werden, und die Untadeligen sind es, die darauf übrigbleiben werden“ (Sprüche 2:21).
Mit Gottes Hilfe haben Millionen die Kraft erlangt, sich als untadelig zu erweisen, weil sie „übrigbleiben“ möchten, um sich an Gottes Schöpfung zu erfreuen.
Sie halten sich auch an Gottes hohe Sittenmaßstäbe und hüten sich vor direkter und indirekter Gewalttat und Blutschuld. In dieser bedeutsamen Hinsicht gehören sie nicht zu denen, die die Erde verderben.
Die Betreffenden haben heute die freudige Aussicht, zu erleben, wie die gegenwärtig so verderbte Erde in ein wunderbares Paradies umgestaltet wird.
Dann wird es keine verschmutzten Meere, keine verseuchten Böden und keine vergiftete Luft mehr geben.
Was jedoch noch wichtiger ist: Die Erde wird nicht mehr durch Gewalttat, Blutvergießen oder Unsittlichkeit verdorben werden.
Gruß Majolika![]()
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Ergebnis 21 bis 30 von 49
Thema: kann man Glauben lernen?
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02.03.2007, 18:03Inaktiver User
AW: kann man Glauben lernen?
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02.03.2007, 20:04
AW: kann man Glauben lernen?
Du suchst also Halt und Hilfe in schwierigen Situationen.
Zitat von meta1
Ich kann jetzt nur von meinem Christsein sprechen.
Nun, Gott kann nicht aktiv "gefunden" werden.
Du kannst ihn suchen. Ob du ihn findest, entscheidet Gottg.
Für die Ausbildung meines Glaubens sind die Gottesdienstbesuche das A und O.
Sie geben mir alles, was ich brauche:
Gemeinschaft, Singen (singen befreit), Mystik (ich bin katholisch) und Futter für den Geist (eine gute Predigt).
Und du wirst dich auch der anderen Seite stellen müssen.
"Gott, warum läßt du das zu?"
Christ sein macht das Leben nicht unbedingt einfacher im Sinne von "Dann ficht mich nichts mehr an."
Glaube ist keine Krücke.
Wenn der Glaube dir Halt geben soll, dann wird er dein ganzes Leben bestimmen.
Dann heißt das auch in der Freude Gott nicht zu vergessen und ihm zu danken.
Dann heißt das auch, sich immer zu fragen "Handle ich jetzt so, wie es meinem Glauben entspricht?"
Dann ist das eine Herausforderung.
Du kannst mit beten anfangen.
Beten ist nichts anderes als Zwiesprache mit Gott.
Du mußt nicht knien.
Hände falten macht aber Sinn. Damit man sich wirklich konzentriert.
Und dann redest du dir halt deinen Kummer von der Seele. Von mir aus, als ob da ein alter Mann sitzt. Dieser Mann weiß das alles schon. Du erzählst ihm also nichts neues :)
Aber für dich faßt du deine Gemütslage in Worte, alleine durch das Bitten und Erzählen wirst du dir deiner "bewußt".
Und im Erzählen kommen dir vielleicht Ideen, was du jetzt tun könntest. Oder dir öffnen sich die Augen für eine neue Sichtweise.
Die Sichtweise Gottes wirst du in den Gottesdiensten erfahren, wenn aus der Bibel gelesen wird und in der Predikt Bibelstellen ausgelegt werden.
Es ist halt auch eine Einstellungssache.
Wo ich von "Gotteserfahrungen" spreche, spreche andere von Zufall oder sehen gar keine höhere Macht am Wirken.
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02.03.2007, 22:42Inaktiver User
Kann man Glauben lernen?
@ Meta: Man kann! Wenn Dein Kind etwas größer ist und sich - wie in meinem Fall - auf die Erstkommunion vorbereitet. So sehr mir auch einige der über-korrekten Mit-Kommunionmütter (besonders ein -vater!) auf die Nerven gehen, so sehr bin ich doch fasziniert davon.
Zum einen von den Dingen, die unser alter Pfarrer bei den Vorbereitungsabenden so erzählt, zum anderen davon, den Kindern diese Inhalte entsprechend zu vermitteln.
Die Arbeitsblätter, die wir ausgehändigt bekommen, sind teilweise so schlecht kopiert, daß ich kurzerhand neue gemacht habe. Und sogar noch ein paar mehr, weil das, was man uns in die Hand gedrückt hat, irgendwie recht dürftig ist.
Bei der Gelegenheit muß ich mich natürlich mit der Materie auseinandersetzen - wie gestern erst mit den zehn Geboten. Wenn man das kindgerecht formuliert, klingt es auf einmal ganz einfach.
Und im Prinzip wäre es das wohl auch, wenn sich die Menschen daran halten würden...
Ich war immer schon gläubig, wenn auch mehr auf diese bequeme, "private" Art. Aber seit ein paar Wochen lerne ich buchstäblich den Glauben - so, wie es in Deiner Überschrift steht.
Es ist eine interessante Erfahrung.
Mal sehen, was noch kommt!
Liebe Grüße (und gute Nacht) von
Betsi, der Bunten
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02.03.2007, 23:25
AW: kann man Glauben lernen?
Zitat von Inaktiver User
Genau das ist doch der Punkt, Apfeltasche. Es trägt nicht jeder gleich viel zur Vernichtung der Erde bei. Da gibt es Unterschiede, das dürfte wohl klar sein. Es gibt einerseits welche, die sich an dem "Vernichtungswerk" fröhlich und arrangiert beteiligen und aus der Beteiligung daran möglichst auch gleich noch so viel wie möglich klingende Münze zu machen gedenken. Anderseits gibt es welche, die sich, im Rahmen ihrer Möglichkeiten und nach bestem Wissen und Gewissen, bemühen, so wenig wie möglich Schaden anzurichten, oder eben einfach gesagt, die guten Willens sind... Um das zu erkennen, braucht man keine Bibel, nur einen wachen Verstand.
Zitat von Inaktiver User
Was nun die Gerechtigkeit anbetrifft: Gerechtigkeit ist, wenn die einen von den anderen geschieden werden ...so wie ein Hirt die Schafe von den Böcken scheidet.
Matthäus 25:31 »Wenn der Menschensohn in seiner Herrlichkeit kommt, begleitet von allen Engeln, dann wird er auf seinem Herrscherthron Platz nehmen. 32 Alle Völker der Erde werden vor ihm versammelt werden, und er wird die Menschen in zwei Gruppen teilen, so wie ein Hirt die Schafe von den Böcken trennt. 33 Die Schafe wird er auf seine rechte Seite stellen und die Böcke auf seine linke Seite. 34 Dann wird der König zu denen auf seiner rechten Seite sagen: Kommt her! Euch hat mein Vater gesegnet. Nehmt Gottes neue Welt in Besitz, die er euch von allem Anfang an zugedacht hat. 35 Denn ich war hungrig und ihr habt mir zu essen gegeben; ich war durstig und ihr habt mir zu trinken gegeben; ich war fremd und ihr habt mich bei euch aufgenommen; 36 ich war nackt und ihr habt mir etwas anzuziehen gegeben; ich war krank und ihr habt mich versorgt; ich war im Gefängnis und ihr habt mich besucht. 37 Dann werden die, die den Willen Gottes getan haben, fragen: Herr, wann sahen wir dich jemals hungrig und gaben dir zu essen? Oder durstig und gaben dir zu trinken? 38 Wann kamst du als Fremder zu uns und wir nahmen dich auf, oder nackt und wir gaben dir etwas anzuziehen? 39 Wann warst du krank oder im Gefängnis und wir besuchten dich? 40 Dann wird der König antworten: Ich versichere euch: Was ihr für einen meiner geringsten Brüder oder für eine meiner geringsten Schwestern getan habt, das habt ihr für mich getan. 41 Dann wird der König zu denen auf seiner linken Seite sagen: Geht mir aus den Augen, Gott hat euch verflucht! Fort mit euch in das ewige Feuer, das für den Teufel und seine Engel vorbereitet ist! 42 Denn ich war hungrig, aber ihr habt mir nichts zu essen gegeben; ich war durstig, aber ihr habt mir nichts zu trinken gegeben; 43 ich war fremd, aber ihr habt mich nicht aufgenommen; ich war nackt, aber ihr habt mir nichts anzuziehen gegeben; ich war krank und im Gefängnis, aber ihr habt euch nicht um mich gekümmert. 44 Dann werden auch sie ihn fragen: Herr, wann sahen wir dich jemals hungrig oder durstig, wann kamst du als Fremder, wann warst du nackt oder krank oder im Gefängnis - und wir hätten uns nicht um dich gekümmert? 45 Aber er wird ihnen antworten: Ich versichere euch: Was ihr an einem von meinen geringsten Brüdern oder an einer von meinen geringsten Schwestern zu tun versäumt habt, das habt ihr an mir versäumt. 46 Auf diese also wartet die ewige Strafe. Die anderen aber, die den Willen Gottes getan haben, empfangen das ewige Leben.«
Was mich betrifft, ich jedenfalls freue mich über das kommende Gericht Gottes, welches nun bald der ganzen Welt offenbar werden soll. Schon alleine unserer wunderschönen Erde wegen...
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03.03.2007, 11:09
AW: kann man Glauben lernen?
Kein Mensch ist "ganz gut" oder "ganz böse" (mit wenigen Ausnahmen). Wir alle sind meistens gut - und hie und da halt nicht so sehr...
Die "Guten" (zu denen du selbstverständlich auch zählst) freuen sich schon darauf, dass die Bösen vernichtet werden und immer und ewig in der Hölle brutzeln. Ist das nett??
Übrigens, der heilige Augustinus meinte, die Leutchen im Himmel hätten ein Guckfenster in die Hölle - sie könnten zusehen, wie die "Bösen" gequält würden und damit die ewige Seligkeit umso mehr genießen.
Schadenfreude ist die reinste Freude, auch im Himmel.
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03.03.2007, 19:22Inaktiver User
AW: kann man Glauben lernen?
... gelöscht...
Geändert von Inaktiver User (03.03.2007 um 20:18 Uhr)
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04.03.2007, 02:03Inaktiver User
AW: kann man Glauben lernen?
Traurig für jemanden, der die Vielfalt liebt
Zitat von Sisyphos
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04.03.2007, 17:33
AW: kann man Glauben lernen?
in uns ist genau das, was im all auch ist: chaos und ordnung. diese beiden sind die basis des lebens auf erden. doch da uns vernunft gegeben ist, können wir entscheiden, wie wir eine sache behandeln wollen.
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04.03.2007, 20:05Inaktiver User
AW: kann man Glauben lernen?
Hallo!
Warum hat der Mensch etwas dagegen, dass Gott endlich einmal durchgreift und alles Böse beseitigt?
Er wird sogar die Ursache aller Bosheit beseitigen.
Wie oft wird gesagt: "Warum läßt Gott das zu?
Wenn es ihn gäbe, würde er etwas tun!"
Und wenn er etwas machen will, ist es auch wieder nicht richtig.
Auch wenn es einigen überhaupt nicht passt, wird er seinen Vorsatz verwirklichen.
Da läßt er sich von uns kleinen Menschen nicht rein reden...
Sein Vorsatz ist, dass Menschen in Frieden ohne einmal zu altern und zu sterben ewig auf einer paradisischen Erde zu leben.
Ohne irgendwelche Kriminalität, ohne Kindesmißbrauch, ohne Hunger und Armut, ohne Kriege oder was sonst noch das Leben unerträglich macht.
Ich bin froh, dass Gott uns allen die Gelegenheit gibt, einmal auf einer paradisischen Erde in Glück und Frieden zu leben!
Es liegt nur an uns persönlich, ob wir dieses Ziel erreichen ...
Aber niemals wird er Menschen für ewig in einer Feuerhölle quälen.
Diese falsche Lehre wird/wurde von den Kirchen verbreitet und ist nicht biblisch!
Gruß MajolikaGeändert von Inaktiver User (05.03.2007 um 08:48 Uhr)
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04.03.2007, 20:07
AW: kann man Glauben lernen?
Was ist für Dich „ganz gut“ oder „ganz böse“, und was „nur“ gut und was „nur“ böse? Woran willst Du das festmachen, hast du dafür ein bestimmtes Kriterium? Menschen können sich verstellen. Jesus sagte „wie könnt ihr Gutes reden, wo ihr doch böse seid! Denn wovon das Herz voll ist, davon redet der Mund.... “.
Zitat von 3146
Menschen urteilen nach menschlichen Maßstäben, doch Gott urteilt nach göttlichen Maßstäben. Deshalb heißt es ja „richtet nicht....“, das Recht zu richten und zu verurteilen steht nur Gott zu, der das Innerste der Menschen bis auf den Grund kennt. Gott hat viel Geduld mit uns Menschen, doch wenn er ein Urteil fällt, dann ist es auf Wahrheit und Gerechtigkeit gegründet.
Am Ende der Tage, wenn die bestimmte Zeit erfüllt ist und die Zeit der Völker abgelaufen (Lukas 21:24 ), wird Jesus in Herrlichkeit wiederkommen, um diese Welt zu richten, so sagt es die Bibel und insbesondere das obige Zitat aus dem Matthäus-Evangelium. Was mich betrifft, ich vertraue darauf: Seine Urteile gründen auf vollkommeneWahrheit, Gerechtigkeit und Weisheit. Auf dieselbe unergründliche Weisheit, mit der Gott bereits das Universum erschaffen hat....
Psalm 36:7 Deine Gerechtigkeit ragt hoch wie die ewigen Berge, deine Urteile gründen tief wie das Meer. Du, Herr, hilfst Menschen und Tieren.
Offenbarung 16:7 Und ich hörte vom Fuß des Altars her Stimmen, die riefen: »So ist es, Herr, unser Gott, du Herrscher der ganzen Welt; deine Urteile sind wahr und gerecht!«


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