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  1. Avatar von Opelius
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    AW: Mormonen und deren Umgang mit Nichtmormonen innerhalb der Verwandtschaft

    nach meinem Verständnis (ich bin kein Religionswissenschaftler) war Jesus Wanderprediger und er wollte, dass das alte jüdische Gesetz befolgt wird - in Abgrenzung zu denen, die die Gesetze der römischen Besatzer anwandten.
    Matthaeus 5
    17 Ihr sollt nicht wähnen, daß ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen, aufzulösen, sondern zu erfüllen. 18Denn ich sage euch wahrlich: Bis daß Himmel und Erde zergehe, wird nicht zergehen der kleinste Buchstabe noch ein Tüttel vom Gesetz, bis daß es alles geschehe. 19Wer nun eines von diesen kleinsten Geboten auflöst und lehrt die Leute also, der wird der Kleinste heißen im Himmelreich; wer es aber tut und lehrt, der wird groß heißen im Himmelreich.…
    In sofern: ein jüdische Sekte.

    Der Begründer einer neuen Religion war er nicht, sondern Paulus, Sohn vermögender jüdischer Eltern mit römischem Bürgerrecht, war aber in einer griechisch-bürgerlichen Umgebung aufgewachsen und beherrschte die griechische Sprache.
    Er kannte Jesus nicht persönlich, sondern nur die Bekenntnisse seiner Getreuen. Er machte die Missionsreisen nach Syrien und Griechenland und war einer der ersten Missionare. Für mich damit Begründer des Christentums.
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel


  2. Registriert seit
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    AW: Mormonen und deren Umgang mit Nichtmormonen innerhalb der Verwandtschaft

    Ob Gründer? Auf jedenfalls genialer Marketingchef.

    Je suis Charlie!

    Hugh Grant über Boris Johnson (29.8.2019)(Danke an untitled):

    You will not fuck with my children’s future. You will not destroy the freedoms my grandfather fought two world wars to defend. Fuck off you over-promoted rubber bath toy. Britain is revolted by you and you little gang of masturbatory prefects

  3. Avatar von Daphnia
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    AW: Mormonen und deren Umgang mit Nichtmormonen innerhalb der Verwandtschaft

    Hallo,
    um nochmal auf die Mormonen und ihr Verbot von Genussmitteln zurückzukommen:
    Es gibt ja den Mormonentee-ich weiss aber nicht, ob der trotz des Namens bei ihnen erlaubt ist.
    Der Tee ist aufputschend wg Ephedrin (ephedra nevadensis).
    Gruss daphnia

    PS-während einer USA-Reise trafen wir in Utah natürlich die Heiligen der letzten Tage...auch junge Leute aus Deutschland waren dabei. Mir kamen alle sehr ernsthaft, fleissig vor. Ich konnte sie schlecht einschätzen.
    Unsere Reiseleiterin wies darauf hin, dass die Mormonen in ihrem Staat tolerant anderen christl. Richtungen seien (zB für deren Kirchenbauten spendeten).
    Und dass neben Gottesdienst auch Lernen gefordert würde, deshalb das Schulniveau höher als in vielen anderen Staaten sei und deshalb viele IT-Aufgaben in diesem Staat verarbeitet würden-wie gesagt lt RL.
    Dh wohl doch keine Abschottung zum Rest der Welt stattfindet.


  4. Registriert seit
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    AW: Mormonen und deren Umgang mit Nichtmormonen innerhalb der Verwandtschaft

    Abschottung schon deshalb nicht weil alle Mormonen 1 Jahr Tempeldienst und Missionierdienst im Ausland haben.

    Je suis Charlie!

    Hugh Grant über Boris Johnson (29.8.2019)(Danke an untitled):

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  5. Avatar von Akzent
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    AW: Mormonen und deren Umgang mit Nichtmormonen innerhalb der Verwandtschaft

    Zitat Zitat von sternli5 Beitrag anzeigen

    Vieles deutet darauf hin, dass der Kontaktabbruch tatsächlich mit dem Glauben zu tun hat. Könnte das so sein?
    Vielleicht liegt es auch daran. Mormonen sind verpflichtet auch sehr viel Vermögen, wenn vorhanden, zumindest große Teile ihres Einkommens in die Mormonengemeinschaft einzuzahlen. Das schweisst wahrscheinlich zusätzlich zusammen, da sehr vieles in der Gemeinschaft dort veranstaltet wird.




  6. Registriert seit
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    AW: Mormonen und deren Umgang mit Nichtmormonen innerhalb der Verwandtschaft

    Zitat Zitat von Kyoto Beitrag anzeigen

    (...)

    Mit Mormonen habe ich keinen Kontakt, weiss nur, dass es 2 Hochzeitszeremonien gibt. Die Hardcore Variante gilt auch im Jenseits. Und dass Frauen mit Kindern im Ursprungstempel den Gottesdienst hinter Glas genießen dürfen, um die Gläubigen nicht mit Kindergeplärre zu stören.
    ...nicht nur das. Ich weiß genau, dass die Mutter der Braut, bei Hochzeitszermonie ihrer eigenen Tochter erst garnicht in den Tempel hinein darf, weil sie geschieden ist. Das heißt, sie darf die Zeromonie ihrer eigenen Tochter nicht miterleben.

    Mormonen müssen 10 % ihres Familieneinkommens der Kirche geben. Jeden Monat.


  7. Registriert seit
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    AW: Mormonen und deren Umgang mit Nichtmormonen innerhalb der Verwandtschaft

    Mich interessiert vor allen Dingen, wie sich ein sogenannter Quereinsteiger, der einst evangelisch war, und aus Liebe zu seiner Zukünftigen vorher zum Mormonen konvertieren "musste" später mit seiner Nichtmormonischen Ursprungsfamilie, die immer noch evangelisch sind und bleiben, fühlt.
    " "
    Wieviel Einfluss es auf seine Ursprungsfamilie haben kann/könnte. Ob es tatsächlich auch deshalb einen Kontaktabbruch fördern kann.
    Weil, die Ursprungsfamilie "böse Dinge tut", wie z.B. rauchen, Kaffeetrinken , etc.

    Könnte das so weit prägenden Einfluss haben? Vielleicht nicht sofort, aber mit den Jahren, weil die Angetraute, von Kindesbeinen stark mormonisch geprägte Ehefrau, dies mit anzusehen als "Teufelszeug" bewerten "muss" und dadurch sich ein Unwohlgefühl im Umgang mit der Nichtmormonischen Familie mit den Jahren breit macht.

    Ich hatte gehofft, dass ich hier vielleicht Mommonen-Aussteiger antreffe. Die aus eigenem Erleben berichten können. Oder Menschen, die sich gut mit der Materie und dem Druck, der in der Mormonengemeinde möglicherweise auf die Mitglieder
    aufgebaut wird, auskennen.


  8. Registriert seit
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    AW: Mormonen und deren Umgang mit Nichtmormonen innerhalb der Verwandtschaft

    Zitat Zitat von Kyoto Beitrag anzeigen
    Abschottung schon deshalb nicht weil alle Mormonen 1 Jahr Tempeldienst und Missionierdienst im Ausland haben.

    Was hat das mit dem Thema zu tun? Es geht um Abschottung außerhalb des Tempel- oder Missionsdienstes. Um Nichtmormonische Ursprungsfamilien-Mitglieder, die möglicherweise irgendwann abgehängt werden, ausgegrenzt, "abgeschafft" werden.

    Und Missionsdienst ist eine Werbeveranstaltung, die die ganz jungen Mormonen durchführen müssen, wenn sie mit der Schule fertig sind. Sie werben.

  9. Avatar von Opelius
    Registriert seit
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    AW: Mormonen und deren Umgang mit Nichtmormonen innerhalb der Verwandtschaft

    Ich hatte gehofft, dass ich hier vielleicht Mommonen-Aussteiger antreffe.
    Offensichtlich nicht.
    Es gab vor mehr als 10 Jahren hier im Religionsforum einen Strang, der von einer Aussteigerin angefangen wurde. Ich habe ihn gesucht, aber leider nicht gefunden.

    Aber Du kannst in einer Suchmaschine "Mormonen Aussteiger" eingeben und Du wirst fündig.
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel


  10. Registriert seit
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    AW: Mormonen und deren Umgang mit Nichtmormonen innerhalb der Verwandtschaft

    Danke Opelius.

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