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  1. Registriert seit
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    AW: Spiritualität

    Zitat Zitat von Lyanna Beitrag anzeigen
    Ich weiss, dass dieses Thema für so manchen ein "rotes Tuch" ist ...warum eigentlich?
    ich vermute, weil viele Menschen in ihrem Leben Kompromisse eingehen, von denen sie selbst wissen, ass es keine guten Kompromisse sind... und wenn man sich mal ernsthaft fragen würde "wer bin ich, was will ich, bin ich zufrieden mit meinem Leben, kann ich stolz auf mich sein?" - die Antworten nicht so schmeichelhaft ausfallen würden, wie man gern hätte.

    Ich erlebe auch, dass es durchaus einige gibt, die sich zB in "Recht zu lästern" erhalten wollen, ein "Recht" auf Bösartigkeit, Verbitterung, Boshaftigkeit... weil es, vielleicht, das einzige Vergnügen ist, das sie überhaupt haben?

    und doch, es tut weh, wenn da jemand auch nur andeuten will, dass man auf das einzige Vergnügen verzichten sollte, das man hat. Dass ein sinnvolles, grosses Leben Vergnügen ganz anderer, besserer Art bereit hält... muss man in dem Zustand ja einfach mal erst glauben.

    Doch doch, das tut schon weh. Es gibt wenige, die bereit sind, da auch in die Tiefe zu gehen. Die meisten wollen es dann gar nicht so genau wissen - denn in der Tiefe wohnen die Monster. Spiritualität ist nichts für Feiglinge.

    gruss, barbara
    It's easy.
    Manny Pacquiao

  2. Avatar von Simpleness2
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    AW: Spiritualität

    Zitat Zitat von Lyanna Beitrag anzeigen
    Schade, es ist nichts mehr dazu gekommen ...ich hatte ein bisschen drauf gehofft ...
    auch darauf, wie jemand ES erkennen konnte, ein spirituelles Wesen zu sein oder auch darauf, es bis heute niemals in Betracht gezogen zu haben.
    Es könnte auch daran liegen, dass Du (wie ich ja auch) nichts persönliches Preis gegeben hast. Du fragtest aber ich weiß nach wie vor nicht so recht was Du darunter verstehst, wie Du Spiritualität (er)lebst und worüber Du Dich eigentlich austauschen möchtest.

  3. Avatar von Septima
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    AW: Spiritualität

    Zitat Zitat von Lyanna Beitrag anzeigen
    Ich hätte dennoch gerne von anderen gewusst, wann, wie und wodurch "erkannt" wurde, ein spirituelles Wesen zu sein
    und warum es so oft abgelehnt wird, es zu sein?
    Das werde ich wohl hier nicht erfahren, und die Foren, die sich spirituell nennen, sind mir zu esoterisch ...
    Mir hat vor einem Jahr eine gute Bekannte, die sich schon intensiv mit diesem Thema beschäftigt hat und es immer noch tut, gesagt: "Du bist ein höchst spiritueller Mensch und zwar so extrem, wie man es nur sehr selten bei jemandem antrifft."
    Da dies in einem krassen Gegensatz zu dem Bild steht, das ich selbst von mir habe, beschäftigt mich dieses Thema natürlich sehr, besonders weil ich ähnliches, nur weniger deutlich, vorher schon öfter zu hören bekam, aber für mich selbst eine derartige Sicht der Dinge nicht infrage kommt.
    Manches ist durchsichtiger als es scheint.
    Gewaltig ist der Unterschied zwischen x und u!
    Ein Piratenboot ist kein Kirchenschiff.
    Seize the Day, Heaven Can Wait
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    Geändert von Septima (21.02.2018 um 15:24 Uhr)


  4. Registriert seit
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    AW: Spiritualität

    Zitat Zitat von Septima Beitrag anzeigen
    Mir hat vor einem Jahr eine gute Bekannte, die sich schon intensiv mit diesem Thema beschäftigt hat und es immer noch tut, gesagt: "Du bist ein höchst spiritueller Mensch und zwar so extrem, wie man es nur sehr selten bei jemandem antrifft."
    Da dies in einem krassen Gegensatz zu dem Bild steht, das ich selbst von mir habe, beschäftigt mich dieses Thema natürlich sehr, besonders weil ich ähnliches, nur weniger deutlich, vorher schon öfter zu hören bekam, aber für mich selbst eine derartige Sicht der Dinge nicht infrage kommt.
    DAS finde ich mal spannend, Septima, so ähnlich war's bei mir auch ...und dann begann ich irgendwann zu forschen ...
    obwohl dieser Forscherdrang eine sehr lange Vorlaufzeit hatte ...über Esoterik, Bücher, Seminare und die passenden oder auch unpassenden menschen, die ich ab dann überall antraf.
    Nach längerem Beobachten verabschiedete ich mich aus bestimmten Kreisen, weil ich erfahren hatte,
    was ich erfahren wollte und den weiteren Verbleib als sehr unangenehm, aber ausgesprochen lehrreich empfand.
    Ich musste mich nicht mal gross verabschieden, es regelte sich von allein ....

    Dann empfahl mir meine Tochter dieses Forum, dass ich bislang noch nicht kannte ...ich stieg im Trauerforum ein, und dort zu schreiben half mir sehr, meinen Kumer zu bewältigen und meine Todessehnsucht zu dämpfen ...

    Ein Jahr später entdeckte ich, dass es auch noch andere Themen hier gab ...und ich las hier und da.
    Dabei entdeckte ich, wieviele User sich hier tummelten und fühlte mich von etlichen Beiträgen recht angezogen.
    Später fiel mir auf, dass genau die User, die sich energisch dagegen wehrten, spirituell zu sein, für mich sehr spirituell rüberkamen.

    Dazu passte die Erkenntnis:
    Wir sind spirituelle Wesen, die eine körperliche Erfahrung machen

    wir sind nicht Körper, die eine spirituelle Erfahrung machen.

    Um das zu "begreifen" und als gegeben für mich anzunehmen, musste ich all die Erfahrungen auf einem sehr langen Weg machen, den ich bis dahin gegangen war und aus dem ich mich so nach und nach löste ...
    um genau das zu leben, was ich lebe ...mit dem Wissen:
    Ich bin ein spirituelles Wesen, das in diesem Körper steckt ...
    Nicht mehr und nicht weniger.
    Der Körper und seine Funktionen helfen mir dabei, mich auszudrücken, zu verständigen, mich mitzuteilen und zu erleben, was Schmerzen und Dysfunktionen des Körpers bedeuten können

    Ich muss nichts besonders tun oder leisten, ich muss nicht die Bibel lesen oder andere Bücher ...
    ich muss keine Seminare machen, um mich im Kreis der sogenannten Gleichgesinnten wohlzufühlen, ich lebe das, was ich kann ...ganz schlicht und einfach ...ohne grosse Umstände.
    Doch um das tun zu können, war es wichtig für mich, all das andere, auch sehr Schwierige und auch sehr Schmerzhafte erlebt und erfahren zu haben ...dann konnte ich es hinter mir lassen ...

    Danke für eure Posts und die Denkanstösse
    Lyanna
    Es ist immer JETZT
    Geändert von Lyanna (21.02.2018 um 16:28 Uhr)


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    AW: Spiritualität

    Zitat Zitat von Lyanna Beitrag anzeigen
    Später fiel mir auf, dass genau die User, die sich energisch dagegen wehrten, spirituell zu sein, für mich sehr spirituell rüberkamen.
    Das ist mir auch schon mehrfach aufgefallen, nicht nur im Forum sondern generell.

    kurios, kurios

    gruss, barbara
    It's easy.
    Manny Pacquiao

  6. Avatar von Septima
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    AW: Spiritualität

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    Das ist mir auch schon mehrfach aufgefallen, nicht nur im Forum sondern generell.

    kurios, kurios

    gruss, barbara
    Was ist daran kurios?
    Da werden Charaktereigenschaften und Talente nach eigenem Ermessen Außenstehender interpretiert und gewertet.
    Es ist mehr als legitim, dies von sich zu weisen . Man kennt sich selbst doch wesentlich besser als jeder selbst ernannte Experte.
    Besonders die Kriterien, an denen solche Urteile festgemacht werden, sind oft mehr als fragwürdig.
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  7. Registriert seit
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    AW: Spiritualität

    Wie bist du denn an dein "inneres Wissen" herangekommen, Bae?

    Das "innere Wissen" hat ja auch jeder, manch einer nennt es Intuition oder Bauchgefühl,
    und später , nach einem gelungenem oder misslungenem "Experiment" höre ich öfter:
    Hätte ich bloss auf mein Inneres gehört ...

    Oder es wird etwas gefragt (auch hier im Forum) ...meist liegt in der Frage schon die Antwort, wenn ich mir meine eigene Frage nochmal laut vorlese ....

    Es steht auch jedem Menschen frei, etwas anzunehmen oder abzulehnen ...
    ich bin mit dem, was ich annehmen kann, zufriedener ... ob ich glücklich bin?
    Das kann ich nicht sagen, denn da drängt sich mir die Frage auf:
    was ist Glück überhaupt?
    Es ist immer JETZT

  8. Avatar von Septima
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    AW: Spiritualität

    Zitat Zitat von Lyanna Beitrag anzeigen
    DAS finde ich mal spannend, Septima, so ähnlich war's bei mir auch ...und dann begann ich irgendwann zu forschen ...
    obwohl dieser Forscherdrang eine sehr lange Vorlaufzeit hatte ...über Esoterik, Bücher, Seminare und die passenden oder auch unpassenden menschen, die ich ab dann überall antraf.
    Ich glaube aber, dass wir beide eine unterschiedliche Konsequenz aus diesem Erlebnis gezogen haben. Du bemühst dich um Verifizierung und ich beschäftige mich mit der Falsifizierbarkeit, weil ich gegensätzlicher Meinung bin.

    Später fiel mir auf, dass genau die User, die sich energisch dagegen wehrten, spirituell zu sein, für mich sehr spirituell rüberkamen.
    Vielleicht weil diese User ein Meinungsbild repräsentieren, dass sich gut in ein spirituelles Weltbild integrieren ließe, aber letztendlich doch weit davon entfernt ist.

    Dazu passte die Erkenntnis:
    Wir sind spirituelle Wesen, die eine körperliche Erfahrung machen

    wir sind nicht Körper, die eine spirituelle Erfahrung machen.
    Ich sehe uns eher als Wesen aus zwei Komponenten, einer körperlichen und einer geistigen. Beide sind zur Lebenserhaltung notwendig, keine funktioniert brauchbar ohne die andere.
    Allerdings gibt es auch nicht erklärbare Phänomene, was aber nicht heißt, dass man nun etwas künstlich kreieren muss, um sie zu legitimieren und ihnen einen "höheren" Sinn zukommen zu lassen. Bei einem Großteil handelt es sich um Zufälle, der Rest ist vielleicht irgendwann mal erklärbar. Es bedarf nur noch etwas Geduld.

    Um das zu "begreifen" und als gegeben für mich anzunehmen, musste ich all die Erfahrungen auf einem sehr langen Weg machen, den ich bis dahin gegangen war und aus dem ich mich so nach und nach löste ...
    um genau das zu leben, was ich lebe ...mit dem Wissen:
    Ich bin ein spirituelles Wesen, das in diesem Körper steckt ...
    Nicht mehr und nicht weniger.
    Ich finde es schön für dich, wenn du dich mit diesem "Wissen" wohl und angekommen fühlst.
    Mir selbst ist es zu wenig. Für mich ist es kein Wissen, sondern Spekulation oder positiv ausgedrückt eine Form von "Glauben".

    Was eben im Umgang mit Spiritualität fehlt, sind klare Definitionen: wo hört reine Ratio auf und wo fängt etwas "Spirituelles" an?
    Mir wurde in diesem Zusammenhang beispielsweise als typisch spirituelle Eigenschaft nachgesagt, dass ich auch Menschen, die ich kaum kenne, ganz auf sie bezogene Fragen konkret beantworte, die sie noch gar nicht gestellt haben. Das wäre jetzt für mich kein Zeichen von Spiritualität, sondern die Folge achtsamen Einfühlungsvermögens und aufmerksamen Beobachtens.
    Jetzt könnte man als spirituell orientierter Mensch natürlich weiterfragen, ob Empathie per se nicht schon spirituell ist und damit Mitmenschen, die nicht in diese Richtung denken, von vornherein empathisches Empfinden absprechen - ein sehr heikles Thema.
    Manches ist durchsichtiger als es scheint.
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    If you could read my mind, love, what a tale my thoughts could tell....(Gordon Lightfood)
    Allegro con brio
    Geändert von Septima (21.02.2018 um 17:27 Uhr) Grund: Ergänzung


  9. Registriert seit
    12.07.2007
    Beiträge
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    AW: Spiritualität

    Ich danke dir für deine Meinung, Septima.
    Damit kann ich gut leben.

    Es ist für mich genau "richtig" gegensätzlicher Meinung zu sein (ohne sich anzugiften)
    weil ...dadurch entsteht Neues, Anderes, was genau so "richtig" sein kann, wie Gegensätzliches.
    "Richtig" in Tüdelchen, da ich "richtig und falsch" heutzutage nicht mehr als das empfinde, so wie ich es früher gelernt habe.

    Es ist immer JETZT

  10. Avatar von Akzent
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    6.622

    AW: Spiritualität

    Bei der Gelegenheit; Was kann man denn in einem Alter mit reichlich Erfahrung noch so grundsätzlich falsch machen?

    - Der leichte Weg ist auch der richtige Weg -
    von Bruce Lee


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