Interessantes Thema! Ich denke, in dem Moment, in dem Du Dich auf die Suche nach Deinem Glauben machst, hast Du eigentlich schon mehr erreicht als viele Kirchgänger aus Tradition.
Ich habe selbst lange darüber nachgedacht, denn ja, Lebenskrisen sind meist der Anlass über dies und das nachzugrübeln - sonst wären es ja keine Krisen.
Wer "glaubt", hat die Möglichkeit sich einer Religon anszuschließen, die seinem Bild vom Sinn des eigenen Daseins möglichst nahe kommt. Das ist eine schöne Sache, wenn man sich dadurch bei seiner Suche nach dem eigenen Glauben von dieser Religion nicht zu sehr einschränken lässt. Leider nehmen viele Kirchen für sich in Anspruch einzig und allein den Sinn unseres Daseins zu kennen (und uns daher "lenken" zu dürfen).
Ich selbst bin kein Mitglied einer Kirche und kein Anhänger einer bestimmten Religion - trotzdem betrachte ich mich als gläubigen Menschen. :)