Zitat von Inaktiver User
Sag mal, Majolika, waren damals,zur Zeit des Messiahs, als der Name GOTTES von den JUEDISCHEN HOHEN PRIESTERN am Yom Kippur ausgerufen wurde, ein paar Zeugen Jehovahs dabei?
Nach der Zerstoerung des Temples in 70 C.E., wurde der Name Gottes nicht mehr bei den Juden ausgesprochen, weil er zu heilig ist, nicht aus Aberglaube.
Glaub mir, die Zeugen Jehovahs kennen den Namen schon gar nicht! Im juedischen Alphabet gibt es nicht einmal den Buchstaben "J".
Texas Amerle
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23.03.2007, 02:23Inaktiver User
AW: Was lehrt die Bibel wirklich?
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23.03.2007, 08:52Inaktiver User
AW: Was lehrt die Bibel wirklich?
Hallo Amerle
Zitat von Inaktiver User
"Der Eigenname Gottes wird im Tanach stets als Tetragramm (Vierfachzeichen) aus den hebräischen Konsonanten Jod (י), He (ה), Waw (ו), He (ה) dargestellt.
Diese ergeben von rechts nach links gelesen das Wort יהוה „JHWH“.
Es erscheint dort nach der jüdischen Bibelenzyklopädie 6.823-mal, in der Biblia Hebraica Stuttgartensia 6.828-mal.
Es ist der häufigste biblische Eigenname."
"Die dritte Lesart kombiniert die Konsonanten JHWH mit den Vokalen, die eigentlich die Aussprache von Adonaj verlangen. Das führte zu dem verbreiteten Missverständnis, Israels Gott heiße „JeHoWaH“, latinisiert „Jehova“. Bis ins 20. Jahrhundert hinein war diese Lesart allgemein üblich; die Zeugen Jehovas verwenden sie bis heute."
"Obwohl das Tetragramm in den griechischen NT-Handschriften nicht vorkommt, haben verschiedene Bibelübersetzer Stellen hervorgehoben, an denen ihrer Auffassung nach der Vater JHWH gemeint ist.
Martin Luther kennzeichnete in seiner Lutherbibel von 1545 den Vater mit HERR (150 mal), den Sohn dagegen mit HErr.[2]
Die Übersetzer der Elberfelder Übersetzung (unrevidiert) bemerkten in in der Fußnote zu Mt 1,20 EU: 'Herr', ohne Artikel, bezeichnet hier und an vielen Stellen den Namen 'Jehova'."
Quelle
Wie der Name Gottes richtig ausgesprochen wird, ist heute nicht mehr genau zu bestimmen.
"Erst im frühen 19. Jahrhundert versuchte die christlich geprägte historisch-kritische Bibelforschung die Aussprache des Tetragramms zu rekonstruieren und es dazu auf eine gemeinsame Urform zurückzuführen. Die seitdem aufgestellten Thesen sind jedoch ebenso vielfältig wie die überlieferten Schreibweisen des Wortes. Der lutherische Theologe Romanus Teller (1703-1750) stellte schon 1749 fest:
Sanchuniathon schreibet Jevo, Diodorus aus Sicilien, Macrobius, Clemens Alexandrinus, der heilige Hieronymus und Origenes, Jao; die Samaritaner, Epiphanius, Theodoretus, Jahe, oder Jave; Ludwig Cappel lieset Javoh; Drusius, Jahve; Hottinger, Jehva; Mercerus, Jehovah; Castellio, Jovah; und le Clerc, Jawoh, oder Javoh.
Die Lesart JaHo-WaH bzw. JeHu-WaH wurde nach 1900 öfter vertreten und berief sich auf die in Personennamen enthaltenen Kurzformen. Der Alttestamentler Sigmund Mowinckel (1884-1965) etwa meinte (Zeitschrift für die alttestamentliche Wissenschaft, Jg. 54, 1936, S. 269):
Hinweise [lassen] erkennen, ja sogar beweisen, daß Jahwéh nicht die richtige Aussprache des Tetragrammatons war … der Name selbst lautete wahrscheinlich JAHÔH.
Auch die revidierte französische Bibelübersetzung nach Louis Segond kommentierte:
Die Aussprache Yahvé, die in einigen neueren Übersetzungen verwendet wird, stützt sich auf ein paar alte Zeugen, aber sie sind nicht schlüssig. Zieht man Eigennamen … in Betracht, wie zum Beispiel den hebräischen Namen des Propheten Elia (Eliyahou), dann könnte die Aussprache genausogut Jaho oder Jahou sein."
Quelle
Ob es richtig ist, den Namen Gottes durch Großbuchstaben zu ersetzten, nur weil man nicht mehr die richtige Aussprache weiß?Der Name "Jesus" wird in den verschieden Sprachen immer anders ausgesprochen, trotzdem scheut sich niemand ihn zu benutzen.
Mein persönlicher Name wird in England auch anders ausgesprochen wie in Frankreich, Afrika oder Rußland.
Interessant ist, dass über Jahrhunderte niemand, nicht einmal Moses und Abraham, ein Problem damit hatten, den Namen Gottes auszusprechen.
Lieben Gruß Majolika
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23.03.2007, 11:08Inaktiver User
AW: Was lehrt die Bibel wirklich?
Hallo Amerle
Hier noch eine deutsche Wort für Wort-Übersetzung aus dem hebräischen Text:
1. Mose 4:1. we-hâ-'âdâm jâda° 'ät-chawwâh 'ischettow
Adam de egnô Euan tên gynaika autou
Adam vero cognovit uxorem suam HevamUnd Adam erkannte Chawwa, seine Frau
wat-tahar wat-teläd 'ät-qajin wat-to'mär qânijtij 'isch 'ät-JHWH.
kai syllabousa eteken ton Kain kai eipen: ektêsamên anthrôpon dia tou theou.
quae concepit et pererit Cain dicens: possedi hominem per Deum.
und sie empfing und gebar den Kain und sprach: ich "erwarb" einen Mann mit JHWH.
Quelle
Sogar Eva kannte den Namen Gottes und sie gebrauchte ihn.
Nur welche Bedeutung dieser wundervolle Name für die Anbeter Jehovas/Jahves/JHWH hatte, wurde erst dem Moses bekannt gemacht. Und zwar von Gott JHWH persönlich.
Lieben Gruß von Majolika
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23.03.2007, 12:24
AW: Was lehrt die Bibel wirklich?
Warum nicht einfach:
2.Mose3,13 steht im Urtext: "Jahwe" (hat mich zu euch gesandt). Von hier fällt Licht auf Vers 14 wo es heißt: "ICH BIN (hat mich zu euch gesandt). Das hebräische Wort für "sein" klingt ganz ähnlich wie "Jahwe" und soll hier den Moses erläutern, was dieser Name bedeutet: "der Sich-gleich-Bleibende" oder " der da ist, und der da war, und der da kommt" (Offb.1,8)
Weithin redet die Schrift von Gott ohne Namen. Im Hebräischen verwendet sie dazu drei Wörter: el, aloah, alohim.
Jesus hat den hebräischen Namen "Yeshua", das ist sein Name, mit dem ihn seine Mutter gerufen hat!"Jeder Traum hat eine Hoffnung, ein Lächeln und eine Träne.
Jeder von uns hat einen Traum, den er berühren möchte" R.E.
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23.03.2007, 12:47Inaktiver User
AW: Was lehrt die Bibel wirklich?
Geht´s hier eigentlich noch um Glauben oder nur noch um Name-dropping?
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23.03.2007, 12:56
AW: Was lehrt die Bibel wirklich?
Hier sollte es wirklich nur um den Glauben gehen, du hast natürlich recht. Aber manchmal krieg ich halt einen Kropf......
Zitat von Inaktiver User
"Jeder Traum hat eine Hoffnung, ein Lächeln und eine Träne.
Jeder von uns hat einen Traum, den er berühren möchte" R.E.
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23.03.2007, 13:58Inaktiver User
AW: Was lehrt die Bibel wirklich?
per Deum
Deum heitß aber nur "Gott" wie Deus im spanischen nicht JHWE
oder was auch immer
Aber ich bin nach wie vor der Meinung, das wir Gott personifizieren wenn wir ihm einen Namen geben und das kann er - sofern es ihn denn gibt nicht gewollt haben
Lilie
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23.03.2007, 22:22Inaktiver User
AW: Was lehrt die Bibel wirklich?
Also Majolika, danke, danke, danke, fuer Deine Lektion in der hebraeischen Sprache. Aber habe ich Dir nicht gesagt, dass das Yod, nicht mit "J" geschrieben wird???
Deshalb muesste sein Name mit dem Buchstaben "Y" anfangen. Niemand weiss, wie sein richtiger Name lautet. Ganz einfach. Nicht einmal Du!
Texas Amerle
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23.03.2007, 23:58
AW: Was lehrt die Bibel wirklich?
Majolikas, gerade das von Dir selbst angegebene Zitat ist doch der beste Beweis dafür, dass die Ansicht, Jesus sei gekommen, den Menschen Gottes Namen bekanntzumachen, so gar nicht stimmen kann.
Zitat von Inaktiver User
Jesus verkündete das Reich Gottes damals ausschließlich den Juden. Die Juden aber kannten den Gottesnamen bereits, er stand bis dahin immer noch 1:1 in Ihren Schriften (denn böse Menschen hatten damals noch nicht gewagt, diesen einfach aus der Bibel herauszustreichen....
).
Weshalb sollte es also die Absicht Jesus gewesen sein, den Menschen Gottes Eigenname bekannt zu machen , wenn sie diesen doch ohnehin schon kannten?
Die Verwendung von „Name bekanntmachen“ muß folglich in diesem Zusammenhang einen anderen, tieferen Sinn haben.
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24.03.2007, 08:17Inaktiver User
AW: Was lehrt die Bibel wirklich?
Hallo!
Zitat von butterfly_99
Das ist richtig! Aus welchem Grund wurde Jesus von seinem himmlischen Vater Jehova zu den Juden, den Israeliten gesandt?
Die damaligen Juden oder Israeliten waren das Volk Gottes. Sie hatten mit Jehova ein Bund oder Vertrag geschlossen. Anscheinend verhielten sie sich nicht so, wie sie es eigentlich laut ihrem Versprechen, Gott gegenüber, tun sollten.
Darum sandte Jehova seinen Sohn um die religiösen Führer, die ja die volle Verantwortung trugen, zu warnen.
Wer die "Wehe"-Botschaften Jesu liest, wird wissen, um was es ging.
Außerdem predigte er dem Volk, die ja wie "Schafe ohne Hirten" waren, damit sie zu Jehova ihrem Gott umkehren.
Wie die religiösen Führer und das allgemeine Volk der Israeliten oder der Juden reagierten, können wir widerum in den Bibelberichten nachlesen...
Gruß Majolika


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