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14.06.2017, 16:16
AW: Was ist die richtige Religion?
Gib dem Leben Farbe, bring dich ein mit einem Wort, einem Lächeln.
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14.06.2017, 16:24Inaktiver User
AW: Was ist die richtige Religion?
Nein, das hat ihm nicht geschmeckt. Aber er war nicht so unabhängig wie er es gern gehabt hätte.
Politik und Religion waren schon immer eng miteinander verwoben gewesen. Nur - im Unterschied zu heute haben die Menschen, die in der mittelalterlichen Ständeordnung verankert waren, tatsächlich daran geglaubt, dass Gott sie an genau diese Stelle gesetzt hat. Das wurde nicht angezweifelt, weder von den Herrschenden noch von den niederen Ständen. Die Leute fühlten sich noch gar nicht unterdrückt und haben buchstäblich geglaubt, was der Klerus ihnen vorgebetet hat.
Luther hat zumindest den Keim dazu gesetzt, dass Glauben endlich mal Privatsache sein konnte. Rückblickend ein wichtiger Augenöffner.
Für's Protokoll: Ich kann den Mann als solches auch nicht leiden. Er soll stellenweise ein richtiges Axxxloch gewesen sein. Und eben auch Kind seiner Zeit.
@Opelius: Wirklich erschütternd das Interview. Antisemitismus, Rassismus und Faschismus in all seinen Ausprägungen sterben wohl leider nie aus. Ich sehe es auch in meiner Stadt. Die hiesige jüdische Gemeinde wird täglich in zwei Schichten von je einem Streifenwagen bewacht. Seit Jahren schon. Finde ich beschämend, dass es diese Notwendigkeit hier und heute gibt.
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14.06.2017, 16:39
AW: Was ist die richtige Religion?
Der osteraufstand in irland ist erst 101 Jahre ehr. Zuweit sollten wir uns wirklich nciht aus dem fenster lehnen.
Aber. Es gibt doch große Fortschritte, auch inN irland.
udn in deutschalnd wird das Reformationsjahr von beiden großen Kirchenzusammen gefeiert, der Papst war eingeladen(kann aber wohl nicht). Evangelische und katholische Christen sind sich bewusst, wieviel Leid angerichtet wurde.
Doch, das ist schon etwas.
Wir sind Menschen, wir machen Fehler. Wir dürfen daruf hoffen, dass wir aus diesen lernen und es bessr machen könne. Und wir können einander um Vergebung bitten.
Ganz generell würde ich Glauben nicht mit Religion und Religion nicht mir Kirche(im Sinne der Institutionen) gleichsetzen.
Das Wort 'Kirche' kommt von`ecclesia', Gemeinschaft. erst mal ist es also die Gemeinschaft der Galubenden, und so sehe ich Kirche auch hauptsächlich.
Natürlich gibt es die Institutionen, und ja, da gibt es auch all das,was es in Institutionen halt so gibt...
Religion fängt für mcih da an, wo Menschen(von Tieren wissen wir es nicht) anfangen, über ein Vorher und Nachher in Bezug auf das irdische Leben nachzudenken. Wir wissen, dass das irdische Leben endlich ist,was uns-wahrscheinlich-von Tieren unterscheidet. Bevor man die Gensequenzierungne machen konnte, war ein Kriterium dafür, ob ein Fund nun menschlich angesehen wurde oder nicht immer auch die Existenz von Grabbeigaben. Es scheint also zum Menschen zu gehören, dass er sich nicht nur auf das irdische leben bezogen fühlt. und der Mensch als Spezies- nciht unbedingtals Individuum- fühlt sich eingebunden in etwas Größeres, Höheres (Transzendenz). Die unterschiedlichen Religionen geben diesem Phänomen unterschiedlich Ausdruck.Gib dem Leben Farbe, bring dich ein mit einem Wort, einem Lächeln.
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14.06.2017, 18:17
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14.06.2017, 18:26Inaktiver User
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14.06.2017, 20:04
AW: Was ist die richtige Religion?
Ich habe mich heute mit einer tiefgläubigen Frau, die einer freikirchlichen Gemeinde angehört, unterhalten und ihr meine Sicht der Dinge dargestellt, mit aller gebotenen Vorsicht, weil ich sie nicht verletzen wollte.
Ich sagte ihr, dass ich Gemeinsamkeiten in allen Religionen sehe und diese IMO Erklärungsversuche des Unerklärlichen seien, nämlich des Wohers und Wohin der Menschheit und auch des Warum.
Diese Fragen werden immer wieder gestellt und konnten noch von niemandem wirklich beantwortet werden.
Ich sagte ihr, dass ich in meinen Meditationen oft das Gefühl habe, neben einer Tiefstentspannung diesem Unerklärlichen näherzukommen und davon in meinem täglichen Leben zu profitieren und dass das bei ihr als Christin sicher das Gebet sei.
Das verneinte sie entschieden!
Es ginge im christlichen Glauben überhaupt nicht um irgendeinen wie auch immer gearteten Profit, also z.B. den Wohlfühlaspekt, sondern um die WAHRHEIT.
Mein Weg führe in die Irre.
Der Mensch lebt nicht vom Brot allein
er braucht auch die Literatur
by me ...
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14.06.2017, 22:47
AW: Was ist die richtige Religion?
ganz im Gegenteil, die mittelalterlichen Städte ("Stadtluft macht frei") waren Orte, wo die politische Mitsprache deutlich leichter möglich und umfassender war, als sie heut für die meisten ist. Mittelalterlichen Städte können modernen Demokraten noch manche gute Idee liefern.
Sie machten einen Mann wie Luther erst möglich.
gruss, barbara
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15.06.2017, 06:21Inaktiver User
AW: Was ist die richtige Religion?
Fyona,
ich fürchte, da bist du dir mit dieser Frau ähnlicher als dir vielleicht bewusst ist?
Findest du nicht auch, dass der Weg dieser tiefgläubigen Frau in die Irre führt?
Ich kenne solche Frauen auch, Zeugen Jehovas zum Beispiel. Wir haben ein paar gemeinsame Schnittstellen der sich Gott sei Dank nicht nur auf Glaubensfragen beschränkt.
Wenn sie mir zu missionarisch wird sag ich: lass man gut sein, das Gebiet ist bei mir besetzt.
Ich könnte auch sagen wie bizarr ich es finde wenn sie davon redet dass nur eine bestimte Anzahl von Menschen in den Himmel kommt, sie nennt da immer so eine exakte Zahl...
Wenn sie meint. Ich mache mich nicht darüber lustig, obwohl ich schon allein die Vorstellung komisch finde.
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15.06.2017, 14:02Inaktiver User
AW: Was ist die richtige Religion?
Ja Bae, du hast Recht. Ganz ganz sicher.
Mittelalterliche Städte waren ein Hort der Demokratie. Dagegen ist unsere (also die deutsche) freiheitlich demokratische Grundordnung ein Witz.
Auch die französische Revolution war eigentlich völlig überflüssig. Worüber haben die sich bloß so aufgeregt? War doch alles in Butter! Und alle waren gesund. Sowieso.
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15.06.2017, 14:09
AW: Was ist die richtige Religion?
Und es gab Kuchen satt, so wird kolportiert.



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