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    AW: Was ist die richtige Religion?

    Zitat Zitat von Letho Beitrag anzeigen
    Warum sollte ich an irgendetwas glauben, wenn ich keinen Nutzen davon habe? Einfach nur so aus dem Nichts heraus entwickelt man doch keinen Glauben. Die meisten Religionen bauen darauf, dass das eigentliche Leben erst nach dem Ableben los geht und es viel viel besser ist als das Leben vor dem Ableben. Wozu sich plagen und verzichten und immer brav sein, wenns dafür anschließend keine Belohnung gibt? Und selbst wenn der Glaube kein "Paradies" vorsieht, muss es doch irgendetwas geben, das die Leute anzieht.
    Wieso muss der Glaube an einen Gott (oder Götter) eine Belohnung hergeben? Das ist bestenfalls Kinderglaube: wenn ich brav bin und bete, dann schreibe ich in Französisch keine Fünf.

    Ist es nicht in allen Hochkulturen so gewesen, dass der Einzelne sich vor seinem Gott im Leben und nach dem Tod verantworten muss? Und dass alle Religiosität die Bitte um Regen und gute Ernte beinhaltete, so dass man mit der Familie den Winter überstand? Und die Bitte um Gesundheit und Kraft, um eben diese Aufgaben erfüllen zu können?

    Das Ganze mit dem Wissen, dass man sich zwar anstrengen muss, aber einfach einen Segen braucht.
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

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    AW: Was ist die richtige Religion?

    Zitat Zitat von Opelius Beitrag anzeigen
    Wieso muss der Glaube an einen Gott (oder Götter) eine Belohnung hergeben? Das ist bestenfalls Kinderglaube: wenn ich brav bin und bete, dann schreibe ich in Französisch keine Fünf.
    Ne, eher: Wenn ich mich selber und 50 andere in die Luft sprenge, komme ich ins Paradies. Das sind aber keine Kinder, die sowas glauben.

    Ist es nicht in allen Hochkulturen so gewesen, dass der Einzelne sich vor seinem Gott im Leben und nach dem Tod verantworten muss?
    Eben, nach dem Tod. Also glaubten die alle, dass da auf jeden Fall noch was kommt.

    Und dass alle Religiosität die Bitte um Regen und gute Ernte beinhaltete, so dass man mit der Familie den Winter überstand?
    Ich bin ja eh davon überzeugt, dass die Wurzel aller Religionen in dem Wunsch besteht, das Wetter beeinflussen zu können. Führe ich ein gottesfürchtiges Leben, gibt es eine gute Ernte. (Oder wahlweise: Opfere ich möglichst viele Menschen, gibt es eine gute Ernte.)

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    AW: Was ist die richtige Religion?

    Zitat Zitat von Letho Beitrag anzeigen
    Und selbst wenn der Glaube kein "Paradies" vorsieht, muss es doch irgendetwas geben, das die Leute anzieht.
    Das ist die Liebe. Der Mensch sehnt sich nach Liebe und nach Geborgenheit, danach Angenommen zu werden so wie er ist. Er sehnt sich nach Vergebung all seiner Schuld bzw der Fehler die er im Leben gemacht hat und macht, der Böswilligkeiten, die mitunter geschehen , er sehnt sich nach einer tragfähigen Hand, die auffängt und einfach da ist. Er sehnt sich nach jemandem, dem er alles sagen kann, der zuhört und versteht, was in der Seele vor sich geht und ist.

    Diesen liebenden Gott finde ich in Jesus Christus.

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    AW: Was ist die richtige Religion?

    Zitat Zitat von Alwa Beitrag anzeigen
    Er sehnt sich nach Vergebung all seiner Schuld bzw der Fehler die er im Leben gemacht hat und macht, der Böswilligkeiten, die mitunter geschehen ,
    Wären da nicht eher die Ansprechpartner, die unter Fehlern zu leiden hatten und denen man mit Böswilligkeiten wehgetan hat? Und ist es nicht sehr arrogant sich eine Vergebung eines Unbeteiligten zu denken, und sich dem tatsächlich Betroffenen gegenüber reingewaschen zu fühlen?
    Zitat Zitat von Alwa Beitrag anzeigen
    Er sehnt sich nach jemandem, dem er alles sagen kann, der zuhört und versteht, was in der Seele vor sich geht und ist.
    Ist das nicht sehr unbefriedigend, keine Antwort zu erhalten? Warum gehst Du von Verständnis aus?


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    AW: Was ist die richtige Religion?

    Zitat Zitat von Letho Beitrag anzeigen
    Ne, eher: Wenn ich mich selber und 50 andere in die Luft sprenge, komme ich ins Paradies. Das sind aber keine Kinder, die sowas glauben.

    Das ist ausschließlich für radikale Muslime so. Gut geheißen wird es von Millionen muslimischen Gläubigen aber nicht, vor allem weil es Glaubensbrüder in der Mehrzahl betrifft.

    Eben, nach dem Tod. Also glaubten die alle, dass da auf jeden Fall noch was kommt.

    Ich schrieb nicht, dass das nur nach dem Tode kommt, im Leben hat man es auch vor Gott zu verantworten (siehe Präambel des Grundgesetzes)

    Ich bin ja eh davon überzeugt, dass die Wurzel aller Religionen in dem Wunsch besteht, das Wetter beeinflussen zu können. Führe ich ein gottesfürchtiges Leben, gibt es eine gute Ernte. (Oder wahlweise: Opfere ich möglichst viele Menschen, gibt es eine gute Ernte.)
    Ich schrieb um Regen bitten, nicht Wetter beeinflussen wollen. Das machen wir heute mit erbärmlichen Katastrophen. Dass der Aufmarsch auf dem Roten Platz am 1. Mai mit Absprühen von Silberiodid auf herannahenden Regenwolken nur bei Sonnenschein stattfindet, ist noch das harmloseste.

    Aber ich lese aus Deinem Beitrag , dass für Dich das gefährlichste Kampfmittel gegen Menschlichkeit Religion ist.
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

  6. Inaktiver User

    AW: Was ist die richtige Religion?

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    ich glaube ja nicht, dass Steinzeitmenschen ein Gewitter oder einen Sturm für unerklärlicher gefunden haben, als wir es finden. Ist halt Wetter.
    Das glaube ich für dich mit. Steinzeitmenschen waren höchstwahrscheinlich in erster Linie damit beschäftigt zu überleben. Was wir heute "Wetter" nennen, waren für sie unerklärliche Phänomene, denen sie schlicht und einfach ausgeliefert waren. So ganz ohne feste Behausungen mit Strom, fließend kalt und warm Wasser und Zentralheizung.


    Wenn eine Zeit keinen Überblick hat über das Weltgeschehen [...] dann sind das wohl wir...
    Wenn du die heutige Zeit mit der Zeit vergleichst, als die Menschen davon überzeugt waren, dass die Erde eine Scheibe ist und man an deren Rand 'runterfällt, frage ich mich wie du zu diesem Schluss kommst.

    Im Übrigen schreibst du all das hier an einem Rechner sitzend, eine hoch entwickelte Technologie aka Internet nutzend mit Zugang zu Nachrichten kreuz und quer über den Globus. Und ich kaufe dir nicht ab, dass du davon ausgehst, die Sonne könne morgen nicht wieder aufgehen.


    Wieso, auf wen sollte eine Religion für Menschen denn zentriert sein, wenn nicht auf den Menschen?
    Ersetze "eine Religion für Menschen" durch "eine Religion von Menschen für Menschen" und du verstehst vielleicht, was ich in meinem vorherigen Beitrag meinte.

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    AW: Was ist die richtige Religion?

    Zitat Zitat von Opelius Beitrag anzeigen
    Ich schrieb um Regen bitten, nicht Wetter beeinflussen wollen.
    Ich meinte ja auch, das Wetter beeinflussen, indem man den Gott - der vermeintlich das Wetter macht - bittet oder durch ein Menschenopfer besänftigt oder was auch immer. Heute sind wir dem Wetter immer noch ausgeliefert aber wenns mal 'ne Weile nicht regnet, dann nehmen wir halt den Gartenschlauch und legen nicht mehr den Nachbarn auf den Opfer-Altar.

    Aber ich lese aus Deinem Beitrag , dass für Dich das gefährlichste Kampfmittel gegen Menschlichkeit Religion ist.
    Das nun nicht gerade aber es gab und gibt doch erheblich viel Unrecht im Namen irgendwelcher Religionen.

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    AW: Was ist die richtige Religion?

    Zitat Zitat von Letho Beitrag anzeigen
    Ich meinte ja auch, das Wetter beeinflussen, indem man den Gott - der vermeintlich das Wetter macht - bittet oder durch ein Menschenopfer besänftigt oder was auch immer. Heute sind wir dem Wetter immer noch ausgeliefert aber wenns mal 'ne Weile nicht regnet, dann nehmen wir halt den Gartenschlauch und legen nicht mehr den Nachbarn auf den Opfer-Altar.
    Was natürlich so genau auf das Christentum zutrifft. Dein Beispiel betraf die Inkareligion, die ja Deiner Meinung das Christentum direkt beeinflusst hat.

    Es geht beim Um Regen bitten nicht um Deinen grünen Rasen . (wobei einige Stadtwerke das inzwischen nicht mehr erlauben, weil es just in diesem Jahr viel zu wenig geregnet hat). Grundwasser ist im Moment knapp.
    Bei den alten israelitischen Gebeten um Regen ging es um Überleben. Ich habe Seiten vorher von einer Quelle in einer Schlucht im Negev berichtet, die täglich und zwar seit über 2000 Jahren 20 - 30 Liter Quellwasser wirft. Dort haben immer Nomaden gelebt, die damit sich und das Vieh versorgen mussten.

    es gab und gibt doch erheblich viel Unrecht im Namen irgendwelcher Religionen.
    das stimmt.
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

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    AW: Was ist die richtige Religion?

    Zitat Zitat von Opelius Beitrag anzeigen
    Was natürlich so genau auf das Christentum zutrifft.
    Nö. Hab ich nirgendwo behauptet. Ich meinte auch nicht speziell das Christentum sondern Religionen ganz allgemein.

    Dein Beispiel betraf die Inkareligion, die ja Deiner Meinung das Christentum direkt beeinflusst hat.
    Hab ich auch nicht behauptet. Falls doch, bitte direkt zitieren.

    Religionen sind überall auf der Welt unabhängig voneinander entstanden. Sind sich aber alle irgendwie ähnlich. Das Christentum ist nur eine davon und wenn ich mich recht entsinne stand in der Bibel (altes Testament) auch an irgendeiner Stelle was von einem Opfer. (Lange her, dass ich das gelesen habe.)

    Es geht beim Um Regen bitten nicht um Deinen grünen Rasen.
    Ne, schon klar. Ich bitte auch nicht rum Regen oder um Sonnenschein sondern schaue in die Wettervorhersage. Ich glaube nicht an Wunder und wenn eine Regenfront angeflogen kommt, dann wirds wohl auch regnen, da kann ich noch so inbrünstig um Sonne und ein laues Lüftchen bitten.

  10. gesperrt

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    AW: Was ist die richtige Religion?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Was wir heute "Wetter" nennen, waren für sie unerklärliche Phänomene, denen sie schlicht und einfach ausgeliefert waren. So ganz ohne feste Behausungen mit Strom, fließend kalt und warm Wasser und Zentralheizung.
    Ach was. Wer ständig unter freiem Himmel lebt, kennt Wetterphänomene viel besser, genauer und intimer als wir Zivilisierten hinter unsern dicken vier Wänden. Nur weil die Leute damals eher so etwas wie eine Sammlung von Bauernregeln hatten, und nicht eine systematische Metereologie, macht ihr Wissen nicht kleiner oder unbedeutender.

    Wenn du die heutige Zeit mit der Zeit vergleichst, als die Menschen davon überzeugt waren, dass die Erde eine Scheibe ist und man an deren Rand 'runterfällt, frage ich mich wie du zu diesem Schluss kommst.
    auch unsere Zeit hat ihre blinden Flecke, über die später mal gelacht werden wird. Sogar ziemlich viele davon.

    Und ich kaufe dir nicht ab, dass du davon ausgehst, die Sonne könne morgen nicht wieder aufgehen.
    Ich vertraue darauf, weil es immer so gewesen ist, aber 100% sicher wissen kann man es nicht.

    gruss, barbara

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